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Papst Urban II Rede Analyse, Aufruf zum Kreuuzzug

Papst Urban II Rede Analyse, Aufruf zum Kreuuzzug

 Analyse der Rede von Papst Urban II (Aufruf zum Kreuzzug)
Bei der vorliegenden Quelle aus dem Jahre 1107 handelt es sich
um einen Augenzeug

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Kimberley

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Diese Analyse handelt von Papst Urbans’ II Rede und seinem Aufruf zum ersten Kreuzzug.

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Analyse der Rede von Papst Urban II (Aufruf zum Kreuzzug) Bei der vorliegenden Quelle aus dem Jahre 1107 handelt es sich um einen Augenzeugen bericht des Benediktiner Robert von Reims, der in seinen Erinnerungen die berühmte Rede und den Aufruf zum Kreuzzug des Papstes Urban II niederschrieb. Die Primärquelle basiert auf dieser, die im Jahre 1095 auf der Synode in Clermont, vor dem Volk der Franken gehalten wurde und an dieses auch in erster Linie addressiert ist. Beginnend leitet Papst Urban II in die Thematik der Geschehnisse in Jerusalem und die Taten und Angriffe des Volkes im Perserreich auf das dort beheimatetete Volk (z. 2-5). Er beschreibt Seine Gegner, die Muslime, die das heilige Land erobert haben und mit Eigenschaften der Brutalität, des Terrors und der Unmenschlichkeit die dortlebenden Christen vertrieben haben (z. 5-6). So benennt er das Beispiel, dass bei der Misshandlung. der Christen anfangs der Bauch aufgeschlitzt wird und ihre Gedärme heraus- gezogen werden (vgl. z.8), bis sie ihn Ohnmacht fallen und bewusstlos werden (2.10). Dies dient als Einschüchterung seiner Zuhörer und unterstreicht ebenfalls die Dringlichkeit akut zu handeln im Sinne der unterdrückten Christen in Jerusalem. Daraufhin erfolgt eine Bekräftigung des Papstes, in dem er eine rhethorische Frage äußert, die symbolisieren soll, dass es ihre Aufgabe nun sei dagegen anzukämpfen und Rache auszuüben (vgl. z....

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14-15). Ein weiteres Argument Seinerseits belegt, dass die Franken das von Gott auserwählte Volk seien (z. 15ff). Damit weckt Papst Urban II das Interesse der Bürger und lässt sie somit glauben, dass sie die Richtigen für den Kreuzzug seien. Mit Aussagen wie, dass das heilige Grab Jesus' von unreinen Völkern besetzt ist" und von den Muslimen beschmutzt" wird, versucht er das Volk ganz bewusst zu |1 provozieren und innere Wut und Gewalt anzustiften, damit dringend agiert wird (vgl. z. 18-19). Mit beschönigten Bezeichnungen beziehungsweise des Stilmittel Euphemis- mus bezeichnet er seine Zuhörer als überaus tapfere Ritter" und als Sprösslinge unbesiegter Ahnen" (Z. 20) und bewirkt damit Zuspruch, Bestätigung und vor allem Mut an sein Volk. Folglich ruft er auf, dass all der Hass und Konflikt zu Ende kommen solle und sie den Weg zum Heiligen Grab nach Jerusalem antreten mögen (z. 25 ff.). Den letzten Abschnitt beginnt einem er damit, dass er Jerusalem mit einem zweiten Paradies" (z. 28) vergleicht und denen, die seinem Aufruf folgen, die Vergebung ihrer Sünden und damit ein ewiges Leben im Himmel erlangen (vgl. Z. 34 f.). Somit vermittelt er Belohnung an diejenigen, die den Kreuzzug antreten. Man könnte anderseits auch deuten, dass Papst Urban II diese Aussage als Mittel zum Zweck ausnutzt und den anderen, die daran nicht teilnehmen wollen, Angst einjagen möchte und andeutet, dass sie nicht in den Himmel kommen würden nach dem Tod. In der letzten Zeile thematisiert er mit dem Leitspruch Gott will es, Gott will es!" eine sehr wiedersprüchliche Begebenheit, da die Prinzipien des Christentum Gewalt und Terror nicht befürworten. Daraus kann man erschließen, dass Gott dies nicht wollen würde. Um auf die Fragestellung einzugehen, wie genau Papst Urban II seine Zuhörer aufgepeitscht hat 11 11 10 genauer gesagt von seiner Meinung und Ansicht überzeugt hat, kann man vermuten, dass dies durch das Einbeziehen von Gott und Religion geschehen ist. Auch durch sein Versprechen, dass die Kreuzzügler in den Himmel kämen, könnte er denjenigen Angst machen, die seinem Aufruf nicht folgen möchten. Außerdem könnte man schon sagen, dass er die Prinzipien des Christentums missbraucht, in dem er sagt: „ Gott will es", denn Gott würde gegenseitige Gewalt nicht wollen und befürworten. Auch in dem Papst Urban mit Wörtern wie "unrein" und beschmutzt" (7.18-19) Jerusalem beschreibt, provoziert er und missbraucht erneut den Glauben für seinen Zweck. Im Großen und Ganzen kann man sagen, dass Papst Urban II mit der Religion sein Volk aufpeitscht und dieses beeinflusst. Wörteranzahl 677 N

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Analyse der Rede von Papst Urban II (Aufruf zum Kreuzzug) Bei der vorliegenden Quelle aus dem Jahre 1107 handelt es sich um einen Augenzeugen bericht des Benediktiner Robert von Reims, der in seinen Erinnerungen die berühmte Rede und den Aufruf zum Kreuzzug des Papstes Urban II niederschrieb. Die Primärquelle basiert auf dieser, die im Jahre 1095 auf der Synode in Clermont, vor dem Volk der Franken gehalten wurde und an dieses auch in erster Linie addressiert ist. Beginnend leitet Papst Urban II in die Thematik der Geschehnisse in Jerusalem und die Taten und Angriffe des Volkes im Perserreich auf das dort beheimatetete Volk (z. 2-5). Er beschreibt Seine Gegner, die Muslime, die das heilige Land erobert haben und mit Eigenschaften der Brutalität, des Terrors und der Unmenschlichkeit die dortlebenden Christen vertrieben haben (z. 5-6). So benennt er das Beispiel, dass bei der Misshandlung. der Christen anfangs der Bauch aufgeschlitzt wird und ihre Gedärme heraus- gezogen werden (vgl. z.8), bis sie ihn Ohnmacht fallen und bewusstlos werden (2.10). Dies dient als Einschüchterung seiner Zuhörer und unterstreicht ebenfalls die Dringlichkeit akut zu handeln im Sinne der unterdrückten Christen in Jerusalem. Daraufhin erfolgt eine Bekräftigung des Papstes, in dem er eine rhethorische Frage äußert, die symbolisieren soll, dass es ihre Aufgabe nun sei dagegen anzukämpfen und Rache auszuüben (vgl. z....

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14-15). Ein weiteres Argument Seinerseits belegt, dass die Franken das von Gott auserwählte Volk seien (z. 15ff). Damit weckt Papst Urban II das Interesse der Bürger und lässt sie somit glauben, dass sie die Richtigen für den Kreuzzug seien. Mit Aussagen wie, dass das heilige Grab Jesus' von unreinen Völkern besetzt ist" und von den Muslimen beschmutzt" wird, versucht er das Volk ganz bewusst zu |1 provozieren und innere Wut und Gewalt anzustiften, damit dringend agiert wird (vgl. z. 18-19). Mit beschönigten Bezeichnungen beziehungsweise des Stilmittel Euphemis- mus bezeichnet er seine Zuhörer als überaus tapfere Ritter" und als Sprösslinge unbesiegter Ahnen" (Z. 20) und bewirkt damit Zuspruch, Bestätigung und vor allem Mut an sein Volk. Folglich ruft er auf, dass all der Hass und Konflikt zu Ende kommen solle und sie den Weg zum Heiligen Grab nach Jerusalem antreten mögen (z. 25 ff.). Den letzten Abschnitt beginnt einem er damit, dass er Jerusalem mit einem zweiten Paradies" (z. 28) vergleicht und denen, die seinem Aufruf folgen, die Vergebung ihrer Sünden und damit ein ewiges Leben im Himmel erlangen (vgl. Z. 34 f.). Somit vermittelt er Belohnung an diejenigen, die den Kreuzzug antreten. Man könnte anderseits auch deuten, dass Papst Urban II diese Aussage als Mittel zum Zweck ausnutzt und den anderen, die daran nicht teilnehmen wollen, Angst einjagen möchte und andeutet, dass sie nicht in den Himmel kommen würden nach dem Tod. In der letzten Zeile thematisiert er mit dem Leitspruch Gott will es, Gott will es!" eine sehr wiedersprüchliche Begebenheit, da die Prinzipien des Christentum Gewalt und Terror nicht befürworten. Daraus kann man erschließen, dass Gott dies nicht wollen würde. Um auf die Fragestellung einzugehen, wie genau Papst Urban II seine Zuhörer aufgepeitscht hat 11 11 10 genauer gesagt von seiner Meinung und Ansicht überzeugt hat, kann man vermuten, dass dies durch das Einbeziehen von Gott und Religion geschehen ist. Auch durch sein Versprechen, dass die Kreuzzügler in den Himmel kämen, könnte er denjenigen Angst machen, die seinem Aufruf nicht folgen möchten. Außerdem könnte man schon sagen, dass er die Prinzipien des Christentums missbraucht, in dem er sagt: „ Gott will es", denn Gott würde gegenseitige Gewalt nicht wollen und befürworten. Auch in dem Papst Urban mit Wörtern wie "unrein" und beschmutzt" (7.18-19) Jerusalem beschreibt, provoziert er und missbraucht erneut den Glauben für seinen Zweck. Im Großen und Ganzen kann man sagen, dass Papst Urban II mit der Religion sein Volk aufpeitscht und dieses beeinflusst. Wörteranzahl 677 N