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Rassismus in den USA

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Rassismus in den USA

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Die Geschichte des Rassismus und der Bürgerrechtsbewegung in den USA ist eine offene
Wunde. Der Kampf für Gleichberechtigung dauert
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Anfang Die Geschichte des Rassismus und der Bürgerrechtsbewegung in den USA ist eine offene Wunde. Der Kampf für Gleichberechtigung dauert bereits lange - doch aktuelle Fälle von Polizeigewalt gegen Schwarze zeigen, dass kein Ende absehbar ist. Der Rassismus ist nach wie vor die Achilles-sehne der USA. Das Rechtssystem behandelt bis heute die Reichen und Schuldigen besser als die Armen und Unschuldigen. Insbesondere die Situation der Schwarzen Bevölkerung in den Slums ist geprägt von Gewalt, dem fehlenden Zugang zu Bildung, zu Arbeitsplätzen und Wohnraum. Gliederung: Wir dachten uns wir gliedern das ganze mal um es ein bisschen Übersichtlicher zu gestalten. Und zwar: ● Wie lebten Schwarze früher in den USA? Montgomery Rassismus und Protestbewegung in den 60er-Jahren Rosa Louise Parks Martin Luther King Rassistische Tendenz in den Nordstaaten Wie Ist es Heute? Wie lebten Schwarze früher in den USA? Bild: Ein Café in den USA, im Jahr 1940. Links sieht man den Eingang für Weiße, rechts den für ,,Farbige". ● Viele Schwarze kamen als Sklaven aus Afrika in die USA: Sie waren nicht frei, sondern gehörten einem Weißen. Schon im 19. Jahrhundert wurde es verboten, dass jemand Sklaven hatte. Trotzdem lebten auch danach viele Schwarze nicht wirklich frei, vor allem im Süden des Landes. Mit allerlei Regeln und Tricks haben Weiße dafür gesorgt, dass Weiße und Schwarze nicht gemeinsam lebten. Das nannte man Rassentrennung. In der Stadt Montgomery...

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zum Beispiel durfte man sich nicht einfach in den Bus setzen. Schwarze mussten hinten sitzen, Weiße vorne. In der Mitte durften Schwarze nur sitzen, wenn gerade kein Weißer auf derselben Bank sitzen wollte. Es gab Städte, in denen man nicht dieselben Toiletten benutzen durfte, oder in denen ein Schwarzer im Laden nicht in eine Umkleidekabine durfte. Schwarze waren außerdem meist arm. Wenn man die Politiker im Süden der USA gefragt hat, ob das nicht ungerecht ist, haben sie geantwortet: ,,gleich aber getrennt". Angeblich waren die Menschen also alle gleich, nur eben nach Hautfarbe getrennt. Aber in Wirklichkeit waren die Schulen, Krankenhäuser und Wohnviertel für die Schwarzen fast immer schlechter als die für die Weißen. Einige Menschen wollten die Regeln abschaffen, dann konnte es aber passieren, dass man Lügen über sie erzählt hat. Manche wurden zusammengeschlagen oder sogar ermordet. Montgomery: Montgomery war 1860 die Hauptstadt des Sklavenhandels. Dort befindet sich heute das „Legacy" Museum in dem Gebäude, in dem Schwarze Menschen auf ihre Käufer warteten. Montgomery ist ein Symbol für die Freiheitskämpfe in der ganzen Welt. Hier ist die Geschichte von Rassismus, Tod, Verfolgung und Unrecht dokumentiert. Vom Kampf für die Bürgerrechte der Afro-Amerikaner in einer von Weißen beherrschten Gesellschaft, welche teuer erkämpfte Rechte bis in die 70er-Jahre des 20. Jahrhunderts erfolgreich unterdrückt. BILD: Das ,,National Memorial for Peace and Justice" in Montgomery, Alabama, erinnert an die Opfer der Lynchjustiz in den USA. Jeder der 800 hängenden Stahlkörper steht für eine Gemeinde, in der Lynchmorde stattgefunden. Rassismus und Protestbewegung in den 60er-Jahren Die Situation in den 60er-Jahren in Alabama ist angespannt. Verschiedene Gruppierungen protestieren gegen die Rassentrennung. 1961 werden sie vom Ku-Klux-Klan angegriffen. Die Polizei unternimmt nichts dagegen und selbst Kinder gehören zu den Opfern dieser Angriffe. Ab 1961 kommt es in Birmingham zur Eskalation. Trotz seiner gewaltfreien Methode scheut auch Martin Luther King nicht vor der Konfrontation und Gewalt zurück. BILD: Sogar Kinder werden Opfer von Attacken des Ku-Klux-Klans - hier eine Robe in einer Ausstellung - auf Proteste gegen Rassentrennung. Im April 1963 ist es soweit. Die von King geführte Southern Christian Leadership Conference und die lokale „Alabama Christian Movement for Human Rights nutzen die österliche Einkaufszeit für gewaltfreie Demonstrationen. Karfreitag eskaliert die Situation. King wird festgenommen und kommt in Isolationshaft. Ein Anwalt wird ihm verweigert und er darf nicht telefonieren. Acht weiße Geistliche fordern ihn in einem Brief auf, Birmingham zu verlassen. King weigert sich und kontert „,wenn die Gerechtigkeit an einem Ort bedroht wird, dann ist sie überall bedroht." Am 28. August 1963 fordern 250.000 Menschen beim „Marsch auf Washington" Chancengleichheit, Arbeit und Freiheit und Martin Luther King hält dort seine berühmteste Rede. Die strukturelle Ungleichheit der 60er-Jahre entstand durch die Verbindung zwischen den Ordnungskräften und jenen Weißen, die die gesetzlichen Vorgaben aus Washington ablehnten. Das Wahlrecht blieb bis Mitte der 60er-Jahre eingeschränkt bis Präsident Johnsons „Voting Act" von 1965 in der Wahlkabine gleiche Verhältnisse herstellte. Andere Forderungen jedoch blieben unerhört, wie zum Beispiel das Recht auf gleiche Wohnverhältnisse, auf gute Schulen, sauberes Wasser und Lebensmittel. Die Sklaverei wurde 1865 zwar formal abgeschafft, aber es gibt in den USA bis heute keine Chancengleichheit. Rosa Parks: Rosa Parks war eine dunkelhäutige Frau aus den USA. Früher durften schwarze Menschen in den USA vieles nicht und wurden schlechter behandelt als hellhäutige. Rosa Parks wurde berühmt, weil sie im Bus nicht für einen Weißen aufgestanden ist. Dafür wurde sie bestraft, aber da zeigten viele Menschen, dass sie damit nicht einverstanden waren. So hat sie dabei geholfen, dass die Regeln schließlich abgeschafft wurden. Später hat Rosa Parks anderen Leuten erzählt, was sie erlebt hat. Das hat ihnen Mut gemacht, sich nicht schlechter behandeln zu lassen wegen der Hautfarbe. Rosa Parks ist von vielen Menschen in den USA und anderen Ländern verehrt worden. Martin Luther King Martin Luther King war ein amerikanischer Pfarrer und Bürgerrechtler. Während der Rassentrennung in den USA setzte er sich für die Gleichberechtigung aller Bürger ein - und zwar unabhängig von ihrer Hautfarbe, Religion oder Abstammung. Martin Luther King wurde am 15.1.1929 in Atlanta geboren. Wie sein Vater wurde er Baptistenprediger und studierte Theologie. Im Juni 1953 heiratete er Coretta Scott, mit der er vier Kinder bekam. In seinem Kampf für die Bürgerrechte, lehnte Martin Luther King jede Form von Gewalt ab. Er wollte die Ziele der Bürgerrechtsbewegung mit friedlichen Mitteln, wie Boykotten und Protesten erreichen. 1963 organisierte er den,Marsch auf Washington', eine riesige Demonstration mit 250.000 Teilnehmern. Dort hielt er auch seine bekannteste Rede ,I have a dream - Ich habe einen Traum'. King träumte davon, dass die Menschen in den USA eines Tages nicht mehr nach ihrer Hautfarbe, sondern nach ihrem Charakter beurteilt würden. Rassistische Tendenzen in den Nordstaaten Für den Anwalt und Gründer der „Equal Justice Initiative", Bryan Stevenson, sind Angst und Wut der weißen Mehrheitsgesellschaft die maßgeblichen Voraussetzungen für Ungerechtigkeit und Unterdrückung. Es gibt immer noch das Vorurteil, dass Schwarze gefährlich seien. Unschuldige werden beschuldigt und verurteilt. Kinder kommen in Gefängnisse für Erwachsene. In 13 Staaten gibt es kein Jugendstrafrecht. Das führt dazu, dass Stevenson zehnjährige Kinder vertritt, denen 50 Jahre Haft in einem Gefängnis für Erwachsene drohen. Er vertritt Jugendliche, die bereits in Gefängnissen sitzen, in denen sie misshandelt, verprügelt und vergewaltigt werden. BILD: Auf dem March on Washington for Jobs and Freedom" (1963) hielt Martin Luther King seine berühmte Rede „I have a dream". Ungerechtigkeit und brutale Gewalt sind die Gründe, die viele Afroamerikaner veranlassten, in den Norden zu ziehen, um bessere Jobs und mehr Schutz für ihre Familie zu bekommen. Aber wohin sie auch kamen, der Rassismus war schon da. Er war im Norden subtiler und weniger gewalttätig, aber dennoch wirksam. Seit 1965 kam es immer wieder zu aggressiven Unruhen in amerikanischen Großstädten und die sozialen Verhältnisse schienen wie einzementiert. In Washington leiteten diese Ereignisse irgendwann einen Denkprozess ein und nach langen und kontroversen Debatten unterzeichnete Präsident Johnson am 2. Juli 1964 den Civil Rights Act. Ausgrenzende Mathematik- und Rechtsschreibetests für Schwarze vor dem Eintrag in das Wahlregister gehörten zum Ablauf der Wahlen. Sie wurden verboten. Die Rassentrennung in öffentlichen Einrichtungen wie Restaurants, Kinos, Hotels, Verkehrsmitteln oder Sportanlagen war nun illegal. Wie ist es Heute? Soweit die neue Lage. Bis zur praktischen Umsetzung des Civil Rights Acts allerdings lag für alle Beteiligten noch ein langer Weg, der bis heute noch nicht abgeschlossen ist. Das zeigt nicht zuletzt der gewaltsame Tod von George Floyd am 25. Mai in Minneapolis, hoch im Norden der USA - ein Tod verursacht durch Polizeigewalt. In den Nordstaaten gibt es zwar viele Programme und Initiativen gegen Rassismus, aber es ändert nichts an der Tatsache, dass Rassismus immer noch zur Realität in den nordamerikanischen Städten gehört. Den Betroffenen bleibt oft nur noch der Weg des Protests: Der Aufstand ist die Sprache der Unerhörten. Doch was hat Amerika nicht gehört? Es hat nicht gehört, dass die Versprechen von Freiheit und Gerechtigkeit nicht eingelöst wurden. Und es ignoriert dieses Thema, weil die breite Masse der weißen Gesellschaft sich mehr um Ruhe und ihren Status Quo sorgt als um Gerechtigkeit und Menschlichkeit. BILD: Rassismus ist immer noch Teil der Realität in den USA - der Tod von George Floyd im Mai zeigt das deutlich, wie auch die Proteste, die dieser Tod auslöste. erst seit dem Tod von George Floyd in Minneapolis wehren sich die Bürger wieder. Demonstrationen in hunderten von Städten in den USA, begleitet von weltweiten Protesten, fordern ein Ende der Gewalt gegen Schwarze Menschen. Inzwischen solidarisieren sich in den Vereinigten Staaten große Teile der Bevölkerung, auch der Polizei und des Militärs, mit den Demonstranten. BILD: Das Gedenken an durch Polizeigewalt in den USA Getötete ist vielfältig, wie dieses Straßenkunstwerk zeigt, das Namen Betroffener nennt. Gleichzeitig steht Amerika für Integration, was in dem Satz „Alle Menschen sind gleich geschaffen" in der Unabhängigkeitserklärung festgelegt ist. Dazu gehört auch das Versprechen, dass in einer unteilbaren Nation jedem Amerikaner Freiheit und Recht garantiert werden. I.U.E. WI P MARCH JOBS FOR JOBS NOW RASSISMUS IN DEN USA I.U.E. I LINE VOTING NOW! WOOLS SEGREGATED OW!! RULES PUBLIC SCHOOLS RULES CANT PUBLIC JOBS NO. NOW! GLIEDERUNG BLACK LIVES MATTER Wie lebten Schwarze früher? Montgomery Rassismus und Protestbewegung in den 60er-Jahren Rosa Louise Parks Martin Luther King Rassistische Tendenz in den Nordstaaten Wie Ist es Heute? WIE LEBTEN SCHWARZE FRÜHER? WHIT FARMERS CAFE HOT WEINEAS HAMBURGERS QUICK LUNCH UNCHES 25 30 35 COLORID ● ● ● ● Haltung von Sklaven wurde im 19. Jahrhundert verboten Schwarze und Weiße lebten nicht zusammen Schwarze mussten im Bus hinten sitzen & Weiße vorne Schwarze waren meist arm Krankenhäuser/Schulen der Schwarzen waren immer schlechter Manche Menschen wollten die Regeln abschaffen, wurden dann jedoch zusammengeschlagen oder ermordet MONTGOMERY war 1860 die Hauptstadt des Sklavenhandels Montgomery ist ein Symbol für die Freiheitskämpfe in der ganzen Welt Birmingham war der Hotspot der Diskriminierung und des Kampfes um die Gleichheit In Birmingham war de Rassentrennung Gesetzlich versiegelt. Schwarze und Weiße durften night miteinander essen oder spielen RASSISMUS IN DEN 60ER JAHREN Verschiedene Gruppierungen protestieren gegen die Rassentrennung 1961 werden sie von Ku-Klux-Klan angegriffen & Polizei hat nichts dagegen getan. Kinder waren auch Opfer April 1963 nutzten King & seine Anhänger die österliche Einkaufszeit für gewaltfreie Demonstrationen Karfreitag eskaliert alles, King wird festgenommen, ein Anwalt wird ihm verweigert August 1963 hielt Martin Luther King beim „Marsch auf Washington" seine berühmte Rede 1965 sorgte Präsident Johnsons für Gleichberechtigung was das Wahlrecht anging

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So ein schöner Lernzettel 😍😍 super nützlich und hilfreich!

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Anfang Die Geschichte des Rassismus und der Bürgerrechtsbewegung in den USA ist eine offene Wunde. Der Kampf für Gleichberechtigung dauert bereits lange - doch aktuelle Fälle von Polizeigewalt gegen Schwarze zeigen, dass kein Ende absehbar ist. Der Rassismus ist nach wie vor die Achilles-sehne der USA. Das Rechtssystem behandelt bis heute die Reichen und Schuldigen besser als die Armen und Unschuldigen. Insbesondere die Situation der Schwarzen Bevölkerung in den Slums ist geprägt von Gewalt, dem fehlenden Zugang zu Bildung, zu Arbeitsplätzen und Wohnraum. Gliederung: Wir dachten uns wir gliedern das ganze mal um es ein bisschen Übersichtlicher zu gestalten. Und zwar: ● Wie lebten Schwarze früher in den USA? Montgomery Rassismus und Protestbewegung in den 60er-Jahren Rosa Louise Parks Martin Luther King Rassistische Tendenz in den Nordstaaten Wie Ist es Heute? Wie lebten Schwarze früher in den USA? Bild: Ein Café in den USA, im Jahr 1940. Links sieht man den Eingang für Weiße, rechts den für ,,Farbige". ● Viele Schwarze kamen als Sklaven aus Afrika in die USA: Sie waren nicht frei, sondern gehörten einem Weißen. Schon im 19. Jahrhundert wurde es verboten, dass jemand Sklaven hatte. Trotzdem lebten auch danach viele Schwarze nicht wirklich frei, vor allem im Süden des Landes. Mit allerlei Regeln und Tricks haben Weiße dafür gesorgt, dass Weiße und Schwarze nicht gemeinsam lebten. Das nannte man Rassentrennung. In der Stadt Montgomery...

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zum Beispiel durfte man sich nicht einfach in den Bus setzen. Schwarze mussten hinten sitzen, Weiße vorne. In der Mitte durften Schwarze nur sitzen, wenn gerade kein Weißer auf derselben Bank sitzen wollte. Es gab Städte, in denen man nicht dieselben Toiletten benutzen durfte, oder in denen ein Schwarzer im Laden nicht in eine Umkleidekabine durfte. Schwarze waren außerdem meist arm. Wenn man die Politiker im Süden der USA gefragt hat, ob das nicht ungerecht ist, haben sie geantwortet: ,,gleich aber getrennt". Angeblich waren die Menschen also alle gleich, nur eben nach Hautfarbe getrennt. Aber in Wirklichkeit waren die Schulen, Krankenhäuser und Wohnviertel für die Schwarzen fast immer schlechter als die für die Weißen. Einige Menschen wollten die Regeln abschaffen, dann konnte es aber passieren, dass man Lügen über sie erzählt hat. Manche wurden zusammengeschlagen oder sogar ermordet. Montgomery: Montgomery war 1860 die Hauptstadt des Sklavenhandels. Dort befindet sich heute das „Legacy" Museum in dem Gebäude, in dem Schwarze Menschen auf ihre Käufer warteten. Montgomery ist ein Symbol für die Freiheitskämpfe in der ganzen Welt. Hier ist die Geschichte von Rassismus, Tod, Verfolgung und Unrecht dokumentiert. Vom Kampf für die Bürgerrechte der Afro-Amerikaner in einer von Weißen beherrschten Gesellschaft, welche teuer erkämpfte Rechte bis in die 70er-Jahre des 20. Jahrhunderts erfolgreich unterdrückt. BILD: Das ,,National Memorial for Peace and Justice" in Montgomery, Alabama, erinnert an die Opfer der Lynchjustiz in den USA. Jeder der 800 hängenden Stahlkörper steht für eine Gemeinde, in der Lynchmorde stattgefunden. Rassismus und Protestbewegung in den 60er-Jahren Die Situation in den 60er-Jahren in Alabama ist angespannt. Verschiedene Gruppierungen protestieren gegen die Rassentrennung. 1961 werden sie vom Ku-Klux-Klan angegriffen. Die Polizei unternimmt nichts dagegen und selbst Kinder gehören zu den Opfern dieser Angriffe. Ab 1961 kommt es in Birmingham zur Eskalation. Trotz seiner gewaltfreien Methode scheut auch Martin Luther King nicht vor der Konfrontation und Gewalt zurück. BILD: Sogar Kinder werden Opfer von Attacken des Ku-Klux-Klans - hier eine Robe in einer Ausstellung - auf Proteste gegen Rassentrennung. Im April 1963 ist es soweit. Die von King geführte Southern Christian Leadership Conference und die lokale „Alabama Christian Movement for Human Rights nutzen die österliche Einkaufszeit für gewaltfreie Demonstrationen. Karfreitag eskaliert die Situation. King wird festgenommen und kommt in Isolationshaft. Ein Anwalt wird ihm verweigert und er darf nicht telefonieren. Acht weiße Geistliche fordern ihn in einem Brief auf, Birmingham zu verlassen. King weigert sich und kontert „,wenn die Gerechtigkeit an einem Ort bedroht wird, dann ist sie überall bedroht." Am 28. August 1963 fordern 250.000 Menschen beim „Marsch auf Washington" Chancengleichheit, Arbeit und Freiheit und Martin Luther King hält dort seine berühmteste Rede. Die strukturelle Ungleichheit der 60er-Jahre entstand durch die Verbindung zwischen den Ordnungskräften und jenen Weißen, die die gesetzlichen Vorgaben aus Washington ablehnten. Das Wahlrecht blieb bis Mitte der 60er-Jahre eingeschränkt bis Präsident Johnsons „Voting Act" von 1965 in der Wahlkabine gleiche Verhältnisse herstellte. Andere Forderungen jedoch blieben unerhört, wie zum Beispiel das Recht auf gleiche Wohnverhältnisse, auf gute Schulen, sauberes Wasser und Lebensmittel. Die Sklaverei wurde 1865 zwar formal abgeschafft, aber es gibt in den USA bis heute keine Chancengleichheit. Rosa Parks: Rosa Parks war eine dunkelhäutige Frau aus den USA. Früher durften schwarze Menschen in den USA vieles nicht und wurden schlechter behandelt als hellhäutige. Rosa Parks wurde berühmt, weil sie im Bus nicht für einen Weißen aufgestanden ist. Dafür wurde sie bestraft, aber da zeigten viele Menschen, dass sie damit nicht einverstanden waren. So hat sie dabei geholfen, dass die Regeln schließlich abgeschafft wurden. Später hat Rosa Parks anderen Leuten erzählt, was sie erlebt hat. Das hat ihnen Mut gemacht, sich nicht schlechter behandeln zu lassen wegen der Hautfarbe. Rosa Parks ist von vielen Menschen in den USA und anderen Ländern verehrt worden. Martin Luther King Martin Luther King war ein amerikanischer Pfarrer und Bürgerrechtler. Während der Rassentrennung in den USA setzte er sich für die Gleichberechtigung aller Bürger ein - und zwar unabhängig von ihrer Hautfarbe, Religion oder Abstammung. Martin Luther King wurde am 15.1.1929 in Atlanta geboren. Wie sein Vater wurde er Baptistenprediger und studierte Theologie. Im Juni 1953 heiratete er Coretta Scott, mit der er vier Kinder bekam. In seinem Kampf für die Bürgerrechte, lehnte Martin Luther King jede Form von Gewalt ab. Er wollte die Ziele der Bürgerrechtsbewegung mit friedlichen Mitteln, wie Boykotten und Protesten erreichen. 1963 organisierte er den,Marsch auf Washington', eine riesige Demonstration mit 250.000 Teilnehmern. Dort hielt er auch seine bekannteste Rede ,I have a dream - Ich habe einen Traum'. King träumte davon, dass die Menschen in den USA eines Tages nicht mehr nach ihrer Hautfarbe, sondern nach ihrem Charakter beurteilt würden. Rassistische Tendenzen in den Nordstaaten Für den Anwalt und Gründer der „Equal Justice Initiative", Bryan Stevenson, sind Angst und Wut der weißen Mehrheitsgesellschaft die maßgeblichen Voraussetzungen für Ungerechtigkeit und Unterdrückung. Es gibt immer noch das Vorurteil, dass Schwarze gefährlich seien. Unschuldige werden beschuldigt und verurteilt. Kinder kommen in Gefängnisse für Erwachsene. In 13 Staaten gibt es kein Jugendstrafrecht. Das führt dazu, dass Stevenson zehnjährige Kinder vertritt, denen 50 Jahre Haft in einem Gefängnis für Erwachsene drohen. Er vertritt Jugendliche, die bereits in Gefängnissen sitzen, in denen sie misshandelt, verprügelt und vergewaltigt werden. BILD: Auf dem March on Washington for Jobs and Freedom" (1963) hielt Martin Luther King seine berühmte Rede „I have a dream". Ungerechtigkeit und brutale Gewalt sind die Gründe, die viele Afroamerikaner veranlassten, in den Norden zu ziehen, um bessere Jobs und mehr Schutz für ihre Familie zu bekommen. Aber wohin sie auch kamen, der Rassismus war schon da. Er war im Norden subtiler und weniger gewalttätig, aber dennoch wirksam. Seit 1965 kam es immer wieder zu aggressiven Unruhen in amerikanischen Großstädten und die sozialen Verhältnisse schienen wie einzementiert. In Washington leiteten diese Ereignisse irgendwann einen Denkprozess ein und nach langen und kontroversen Debatten unterzeichnete Präsident Johnson am 2. Juli 1964 den Civil Rights Act. Ausgrenzende Mathematik- und Rechtsschreibetests für Schwarze vor dem Eintrag in das Wahlregister gehörten zum Ablauf der Wahlen. Sie wurden verboten. Die Rassentrennung in öffentlichen Einrichtungen wie Restaurants, Kinos, Hotels, Verkehrsmitteln oder Sportanlagen war nun illegal. Wie ist es Heute? Soweit die neue Lage. Bis zur praktischen Umsetzung des Civil Rights Acts allerdings lag für alle Beteiligten noch ein langer Weg, der bis heute noch nicht abgeschlossen ist. Das zeigt nicht zuletzt der gewaltsame Tod von George Floyd am 25. Mai in Minneapolis, hoch im Norden der USA - ein Tod verursacht durch Polizeigewalt. In den Nordstaaten gibt es zwar viele Programme und Initiativen gegen Rassismus, aber es ändert nichts an der Tatsache, dass Rassismus immer noch zur Realität in den nordamerikanischen Städten gehört. Den Betroffenen bleibt oft nur noch der Weg des Protests: Der Aufstand ist die Sprache der Unerhörten. Doch was hat Amerika nicht gehört? Es hat nicht gehört, dass die Versprechen von Freiheit und Gerechtigkeit nicht eingelöst wurden. Und es ignoriert dieses Thema, weil die breite Masse der weißen Gesellschaft sich mehr um Ruhe und ihren Status Quo sorgt als um Gerechtigkeit und Menschlichkeit. BILD: Rassismus ist immer noch Teil der Realität in den USA - der Tod von George Floyd im Mai zeigt das deutlich, wie auch die Proteste, die dieser Tod auslöste. erst seit dem Tod von George Floyd in Minneapolis wehren sich die Bürger wieder. Demonstrationen in hunderten von Städten in den USA, begleitet von weltweiten Protesten, fordern ein Ende der Gewalt gegen Schwarze Menschen. Inzwischen solidarisieren sich in den Vereinigten Staaten große Teile der Bevölkerung, auch der Polizei und des Militärs, mit den Demonstranten. BILD: Das Gedenken an durch Polizeigewalt in den USA Getötete ist vielfältig, wie dieses Straßenkunstwerk zeigt, das Namen Betroffener nennt. Gleichzeitig steht Amerika für Integration, was in dem Satz „Alle Menschen sind gleich geschaffen" in der Unabhängigkeitserklärung festgelegt ist. Dazu gehört auch das Versprechen, dass in einer unteilbaren Nation jedem Amerikaner Freiheit und Recht garantiert werden. I.U.E. WI P MARCH JOBS FOR JOBS NOW RASSISMUS IN DEN USA I.U.E. I LINE VOTING NOW! WOOLS SEGREGATED OW!! RULES PUBLIC SCHOOLS RULES CANT PUBLIC JOBS NO. NOW! GLIEDERUNG BLACK LIVES MATTER Wie lebten Schwarze früher? Montgomery Rassismus und Protestbewegung in den 60er-Jahren Rosa Louise Parks Martin Luther King Rassistische Tendenz in den Nordstaaten Wie Ist es Heute? WIE LEBTEN SCHWARZE FRÜHER? WHIT FARMERS CAFE HOT WEINEAS HAMBURGERS QUICK LUNCH UNCHES 25 30 35 COLORID ● ● ● ● Haltung von Sklaven wurde im 19. Jahrhundert verboten Schwarze und Weiße lebten nicht zusammen Schwarze mussten im Bus hinten sitzen & Weiße vorne Schwarze waren meist arm Krankenhäuser/Schulen der Schwarzen waren immer schlechter Manche Menschen wollten die Regeln abschaffen, wurden dann jedoch zusammengeschlagen oder ermordet MONTGOMERY war 1860 die Hauptstadt des Sklavenhandels Montgomery ist ein Symbol für die Freiheitskämpfe in der ganzen Welt Birmingham war der Hotspot der Diskriminierung und des Kampfes um die Gleichheit In Birmingham war de Rassentrennung Gesetzlich versiegelt. Schwarze und Weiße durften night miteinander essen oder spielen RASSISMUS IN DEN 60ER JAHREN Verschiedene Gruppierungen protestieren gegen die Rassentrennung 1961 werden sie von Ku-Klux-Klan angegriffen & Polizei hat nichts dagegen getan. 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