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Rede Philipp Siebenpfeiffer Hambacher Fest 1832

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Rede Philipp Siebenpfeiffer Hambacher Fest 1832

 Aus der Rede von Philipp Jakob Siebenpfeiffer auf dem
Hambacher Fest 1832
Quellenkritische Einleitung:
Der vorliegende Text, eine Primärque

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Quellenkritische Einleitung,Inhaltswiedergabe,Inhalt,Historischer Kontext,Daten,FaktenWiener Kongress, Vormärz,Restauration,Legitimität,Solidarität,Revolution,Julireformation,Wartburgfest,Metternich, Kotzebue,Opposition,Demokratie,Freiheit

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Aus der Rede von Philipp Jakob Siebenpfeiffer auf dem Hambacher Fest 1832 Quellenkritische Einleitung: Der vorliegende Text, eine Primärquelle, ist ein Auszug aus einer politischen Rede von Philipp Jakob Siebenpfeiffer, dem nicht nur deutschen Juristen und politischen Journalisten, sondern auch Mitorganisator sowie Hauptredner des Hambacher Festes. Die Rede wurde auf dem Hambacher Schloss im pfälzischen Neustadt an der Haardt in Deutschland am 27. Mai 1832 zur Zeit des Vormärz gehalten. Rosatz Thema der Rede sind seine nationalen und liberalen Ziele sowie die von ihm geforderten politischen Reformen anlässlich des Hambacher Festes. Ursprünglich sollte dieses ein Nationalfest der Deutschen sein, welches allerdings zur größten und bedeutendsten Volksversammlung dieser Zeit ausartete, Indem er die aktuelle Situation Deutschlands zur vormärzlichen Zeit beschreibt und mit seinen eigenen zukünftigen Vorstellungen gegenüberstellt, möchte er die 30000 Teilnehmer, deren verschiedene Gesellschaftsschichten neben der männlichen und weiblichen Bevölkerung auch das Ausland repräsentieren, von Freiheitsrechten, einer nationalen Einheit, der Neugestaltung Europas, der Beseitigung der Fürstenherrschaft, Volkssouveränität und noch dazu der rechtlichen Gleichheit aller Staatsbürger überzeugen. Dadurch, dass Philipp Jakob Siebenpfeiffer seine Gedanken mit den Zuhörern teilt und ihnen das potenzielle Deutschland vor Augen führt, ermutigt er sie, an der Hoffnung nach Veränderung festzuhalten. Hierbei ist ein indirekter Appell zu erkennen, der die Anwesenden dazu aufruft, sich zusammenzuschließen, aus der alten Ordnung auszubrechen und nach Freiheit zu streben. Philipp Jakob Siebenpfeiffer...

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als ein Vertreter der bürgerlichen Opposition erscheint glaubwürdig, da die in seiner Rede geforderten Inhalte den Großteil des Geistes der Bevölkerung widerspiegeln. Nichtsdestotrotz wirken seine Formulierungen überspitzt, was vermutlich als Mittel der Überzeugung und Aufmerksamkeit dient. Inhalt: Restaurat Kerlibad. Vescherine DA- Jund gibt Zu Beginn des Auszugs der Rede gebe Philipp Jakob Siebenpfeiffer einen Ausblick zu einem siegreichen Tag der Deutschen. er richtet fil detiolez au Gelon dev. Diese sollen zu einem starken Nationalstaat ohne jegliche Zollgrenzen zusammenwachsen. Philipp Jakob Siebenpfeiffer stelle sich nicht nur gegen die obigen Regelungen und Maßnahmen, die Hemmungen und Unterdrückung hervorrufen, sondern auch gegen die einem Spielzeug ähnlichen, temporären Verfassungen. Der Redner verlange Freizügigkeit und freien Handel. Um die Volkssouveränität zu ermöglichen, müsse die Fürsten- und Feudalherrschaft aufgehoben kürzer, werden. Innerhalb Deutschlands als eine politische Einheit und Kraft solle bürgerliche Freiheit entstehen, Grundrechte existieren und Brüderlichkeit herrschen. Darüber hinaus forderder, dass Deutschland sich wirtschaftlich selbst bestimme. Auch die Ungleichheit zwischen der dienstpflichtigen Magd und dem herrschenden Mann möge sich zukünftig zur Gleichberechtigung zwischen freier Genossin und freiem Bürger umformen. Mit ihrer Erziehung werde die individuelle Freiheit an die Kinder weitergegeben. Sein letztes Ziel sei das Gesetz als gerechte und geachtete Richtlinie im Rechtsstaat. Dabei müsse die Judikative und Legislative auf dem Volkswillen beruhen. Abschließend bezeichn Philipp Jakob Siebenpfeiffer die Polen als Verbündete und die Franzosen als vorbildhafte Brüder und rufe den europäischen Bund der Freiheit aus. 87 ved film- einheiten Historischer Kontext: Nachdem die napoleonische Herrschaft beendet worden war, kam es am 01. November 1814 in Wien zu einem Treffen der Fürsten Europas unter der Führung von dem österreichischen Fürsten Klemens von Metternich. Dieser Wiener Kongress stellte eine Friedensordnung für die nächsten 100 Jahre dar. Der Beschluss eines weiteren Vorgehens der anwesenden Großmächte England, Russland, Frankreich, Österreich und Preußen beruhte auf drei Grundprinzipien. Einerseits auf der Restauration, die Wiederherstellung der politischen Verhältnisse vor der Französischen Revolution und andererseits auf der Legitimität, die Herrschaft des erheblichen Adels und Gottesgnadentum. Daneben sollte auch die Solidarität, der gegenseitige militärische Beistand bei auftretenden Nationalbewegungen, eine Regelung sein. Es kam außerdem zum Bündnis der Heiligen Allianz bestehend aus Preußen, Österreich und Russland, die fortan berechtigt war, zu intervenieren. Um ein Mächtegleichgewicht herzustellen, wurde Europa territorial neu geordnet. Auch das Bestehen eines Nationalstaates hätte die Pentarchie Europas gefährdet, weshalb sich dazu entschieden wurde, den Deutschen Bund, ein Staatenbund von 35 souveränen Fürsten und vier freien Städten, zu gründen. Obwohl sich diese Staaten zur gemeinsamen Bundesversammlung in Frankfurt trafen, gelang es dem Bund nicht, sich ohne Exekutive und mit unterschiedlichen Interessen durchzusetzen und eine permanente Verfassung zu verabschieden. Gerade dieses Ergebnis des Wiener Kongresses, aber auch die Restauration der alten feudalen Gesellschaftsordnung sorgte für große Enttäuschung unter den Soldaten der Befreiungskriege, da sie durch diese ein deutsches Nationalbewusstsein entwickelt hatten. Infolgedessen gruppierten sie sich zusammen mit anderen Studenten und Patrioten zu liberalen und nationalen Burschenschaften. Bereits auf dem Wartburgfest am 18. Oktober 1817 demonstrierte die Opposition, insgesamt 500 Studenten, zum ersten Mal öffentlich als eine empörende Antwort auf den Wiener Kongress. Vergleichbar ist die Kritik der Burschenschaften am Deutschen Bund (vgl. Z. 1-6), an den Fürsten (vgl. Z. 11-17) sowie den nicht vorhandenen Freiheitsrechten (vgl. Z. 17-20; vgl. V. 34) und demokratischen Zügen (vgl. Z. 31-33) mit den Forderungen in Siebenpfeiffers späteren Rede. Nachdem einer der Burschenschaftler, Karl Ludwig Sand, den Dichter August von Kotzebue im Jahr 1819 ermordete, erließ Klemens von Metternich zusammen mit anderen Fürsten die Karlsbader Beschlüsse, die eine Verschärfung der Zensur, die Schaffung einer Zentralbehörde sowie die Repression der Opposition.an Universitäten mit sich trugen. Gleichzeitig sorgten die Durchsuchungen und Bespitzelungen für die Machtzunahme und -demonstration der Exekutive. restaurative Kräfte Die Unzufriedenheit dieser Einschränkungen spiegeln auch die Äußerungen des Redners (vgl. 2. 6) (monachisch, wider. 1830 kam es in Frankreich zur Julirevolution mit Absetzung des Königs Karl X., deren Unruhen sich ebenfalls auf Deutschland auswirkten und nicht nur das Gewähren von Verfassungen in einigen Staaten ermöglichte, sondern auch das Selbstbewusstsein der oppositionellen Bewegung bestärkte. Deshalb werden die Franzosen auch in Siebenpfeiffers Rede (vgl. Z. 36-38) erwähnt. In Bayern reagierte der König auf die französische Julireformation mit Verschärfungen und Einschränkungen hinsichtlich der Zeitungszensur sowie der Vereins- und Versammlungsfreiheit. Aufgebracht über letzteres und durch französische Ereignisse ermöglicht, organisierten Philipp Jakob Siebenpfeiffer und Georg August Wirth den Deutschen Press- und Vaterlandsverein. Dieser einer ersten deutschen Partei ähnliche Zusammenschluss veranstaltete am 27. Mai 1832 ein Nationalfest der Deutschen, das Hambacher Fest. Neben Philipp Jakob Siebenpfeiffer teilten auch weitere Redner ihre Vorstellungen für Deutschland mit den 30000 Teilnehmern, die schwarz-rot-goldene Fahnen als Symbol ihres deutschen Nationalbewusstseins erhoben. Das Volk sollte in einer nationalen Einheit (vgl. Z. 1-6) mit Pressefreiheit (vgl. Z. 6) und der zum Teil geforderten Demokratie (vgl. Z. 31-33) souverän (ebd.) leben und zusammen mit dem Ausland (vgl. Z. 35-38) europaweite Bürgerrechte genießen. Folgend kam es zum einen zur Zurückdrängung der liberalen und nationalen Bewegung durch das vom bayerischen König angeordnete militärische Einrücken und zum anderen zur Festnahme und Verurteilung der beiden Hauptorganisatoren sowie Exilfluchten anderer Teilnehmer. Anstelle einer Umsetzung ihrer Ziele und politischer Veränderungen erfolgten weitere Einschränkungen der Versammlungs- und Pressefreiheit. Ein von Siebenpfeiffer in seiner Rede angesprochenes Problem bezüglich des kostspieligen Transports von Staat zu Staat (vgl. Z. 4-5) wurde allerdings durch die Entstehung des Deutschen Zollvereins am 01. Januar 1834 behoben. Zu ausschlaggebenden Veränderungen kam es erst später. Dennoch dient das Hambacher Fest als liberaler, nationaler und demokratischer Grundstein und hat die Richtung für die deutsche Revolution im März 1848 vorgegeben. Auch creen espletativ erschend: erahum, den frieberfeiffer in sem егоди, Rede diejuje furtavale bestifiest dejanja die ance in fete de liberalex Denkate beanstandlet czerdlan (14)

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Hambacher Fest 1832
Quellenkritische Einleitung:
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V

Vielen Dank, wirklich hilfreich für mich, da wir gerade genau das Thema in der Schule haben 😁

Quellenkritische Einleitung,Inhaltswiedergabe,Inhalt,Historischer Kontext,Daten,FaktenWiener Kongress, Vormärz,Restauration,Legitimität,Solidarität,Revolution,Julireformation,Wartburgfest,Metternich, Kotzebue,Opposition,Demokratie,Freiheit

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Aus der Rede von Philipp Jakob Siebenpfeiffer auf dem Hambacher Fest 1832 Quellenkritische Einleitung: Der vorliegende Text, eine Primärquelle, ist ein Auszug aus einer politischen Rede von Philipp Jakob Siebenpfeiffer, dem nicht nur deutschen Juristen und politischen Journalisten, sondern auch Mitorganisator sowie Hauptredner des Hambacher Festes. Die Rede wurde auf dem Hambacher Schloss im pfälzischen Neustadt an der Haardt in Deutschland am 27. Mai 1832 zur Zeit des Vormärz gehalten. Rosatz Thema der Rede sind seine nationalen und liberalen Ziele sowie die von ihm geforderten politischen Reformen anlässlich des Hambacher Festes. Ursprünglich sollte dieses ein Nationalfest der Deutschen sein, welches allerdings zur größten und bedeutendsten Volksversammlung dieser Zeit ausartete, Indem er die aktuelle Situation Deutschlands zur vormärzlichen Zeit beschreibt und mit seinen eigenen zukünftigen Vorstellungen gegenüberstellt, möchte er die 30000 Teilnehmer, deren verschiedene Gesellschaftsschichten neben der männlichen und weiblichen Bevölkerung auch das Ausland repräsentieren, von Freiheitsrechten, einer nationalen Einheit, der Neugestaltung Europas, der Beseitigung der Fürstenherrschaft, Volkssouveränität und noch dazu der rechtlichen Gleichheit aller Staatsbürger überzeugen. Dadurch, dass Philipp Jakob Siebenpfeiffer seine Gedanken mit den Zuhörern teilt und ihnen das potenzielle Deutschland vor Augen führt, ermutigt er sie, an der Hoffnung nach Veränderung festzuhalten. Hierbei ist ein indirekter Appell zu erkennen, der die Anwesenden dazu aufruft, sich zusammenzuschließen, aus der alten Ordnung auszubrechen und nach Freiheit zu streben. Philipp Jakob Siebenpfeiffer...

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als ein Vertreter der bürgerlichen Opposition erscheint glaubwürdig, da die in seiner Rede geforderten Inhalte den Großteil des Geistes der Bevölkerung widerspiegeln. Nichtsdestotrotz wirken seine Formulierungen überspitzt, was vermutlich als Mittel der Überzeugung und Aufmerksamkeit dient. Inhalt: Restaurat Kerlibad. Vescherine DA- Jund gibt Zu Beginn des Auszugs der Rede gebe Philipp Jakob Siebenpfeiffer einen Ausblick zu einem siegreichen Tag der Deutschen. er richtet fil detiolez au Gelon dev. Diese sollen zu einem starken Nationalstaat ohne jegliche Zollgrenzen zusammenwachsen. Philipp Jakob Siebenpfeiffer stelle sich nicht nur gegen die obigen Regelungen und Maßnahmen, die Hemmungen und Unterdrückung hervorrufen, sondern auch gegen die einem Spielzeug ähnlichen, temporären Verfassungen. Der Redner verlange Freizügigkeit und freien Handel. Um die Volkssouveränität zu ermöglichen, müsse die Fürsten- und Feudalherrschaft aufgehoben kürzer, werden. Innerhalb Deutschlands als eine politische Einheit und Kraft solle bürgerliche Freiheit entstehen, Grundrechte existieren und Brüderlichkeit herrschen. Darüber hinaus forderder, dass Deutschland sich wirtschaftlich selbst bestimme. Auch die Ungleichheit zwischen der dienstpflichtigen Magd und dem herrschenden Mann möge sich zukünftig zur Gleichberechtigung zwischen freier Genossin und freiem Bürger umformen. Mit ihrer Erziehung werde die individuelle Freiheit an die Kinder weitergegeben. Sein letztes Ziel sei das Gesetz als gerechte und geachtete Richtlinie im Rechtsstaat. Dabei müsse die Judikative und Legislative auf dem Volkswillen beruhen. Abschließend bezeichn Philipp Jakob Siebenpfeiffer die Polen als Verbündete und die Franzosen als vorbildhafte Brüder und rufe den europäischen Bund der Freiheit aus. 87 ved film- einheiten Historischer Kontext: Nachdem die napoleonische Herrschaft beendet worden war, kam es am 01. November 1814 in Wien zu einem Treffen der Fürsten Europas unter der Führung von dem österreichischen Fürsten Klemens von Metternich. Dieser Wiener Kongress stellte eine Friedensordnung für die nächsten 100 Jahre dar. Der Beschluss eines weiteren Vorgehens der anwesenden Großmächte England, Russland, Frankreich, Österreich und Preußen beruhte auf drei Grundprinzipien. Einerseits auf der Restauration, die Wiederherstellung der politischen Verhältnisse vor der Französischen Revolution und andererseits auf der Legitimität, die Herrschaft des erheblichen Adels und Gottesgnadentum. Daneben sollte auch die Solidarität, der gegenseitige militärische Beistand bei auftretenden Nationalbewegungen, eine Regelung sein. Es kam außerdem zum Bündnis der Heiligen Allianz bestehend aus Preußen, Österreich und Russland, die fortan berechtigt war, zu intervenieren. Um ein Mächtegleichgewicht herzustellen, wurde Europa territorial neu geordnet. Auch das Bestehen eines Nationalstaates hätte die Pentarchie Europas gefährdet, weshalb sich dazu entschieden wurde, den Deutschen Bund, ein Staatenbund von 35 souveränen Fürsten und vier freien Städten, zu gründen. Obwohl sich diese Staaten zur gemeinsamen Bundesversammlung in Frankfurt trafen, gelang es dem Bund nicht, sich ohne Exekutive und mit unterschiedlichen Interessen durchzusetzen und eine permanente Verfassung zu verabschieden. Gerade dieses Ergebnis des Wiener Kongresses, aber auch die Restauration der alten feudalen Gesellschaftsordnung sorgte für große Enttäuschung unter den Soldaten der Befreiungskriege, da sie durch diese ein deutsches Nationalbewusstsein entwickelt hatten. Infolgedessen gruppierten sie sich zusammen mit anderen Studenten und Patrioten zu liberalen und nationalen Burschenschaften. Bereits auf dem Wartburgfest am 18. Oktober 1817 demonstrierte die Opposition, insgesamt 500 Studenten, zum ersten Mal öffentlich als eine empörende Antwort auf den Wiener Kongress. Vergleichbar ist die Kritik der Burschenschaften am Deutschen Bund (vgl. Z. 1-6), an den Fürsten (vgl. Z. 11-17) sowie den nicht vorhandenen Freiheitsrechten (vgl. Z. 17-20; vgl. V. 34) und demokratischen Zügen (vgl. Z. 31-33) mit den Forderungen in Siebenpfeiffers späteren Rede. Nachdem einer der Burschenschaftler, Karl Ludwig Sand, den Dichter August von Kotzebue im Jahr 1819 ermordete, erließ Klemens von Metternich zusammen mit anderen Fürsten die Karlsbader Beschlüsse, die eine Verschärfung der Zensur, die Schaffung einer Zentralbehörde sowie die Repression der Opposition.an Universitäten mit sich trugen. Gleichzeitig sorgten die Durchsuchungen und Bespitzelungen für die Machtzunahme und -demonstration der Exekutive. restaurative Kräfte Die Unzufriedenheit dieser Einschränkungen spiegeln auch die Äußerungen des Redners (vgl. 2. 6) (monachisch, wider. 1830 kam es in Frankreich zur Julirevolution mit Absetzung des Königs Karl X., deren Unruhen sich ebenfalls auf Deutschland auswirkten und nicht nur das Gewähren von Verfassungen in einigen Staaten ermöglichte, sondern auch das Selbstbewusstsein der oppositionellen Bewegung bestärkte. Deshalb werden die Franzosen auch in Siebenpfeiffers Rede (vgl. Z. 36-38) erwähnt. In Bayern reagierte der König auf die französische Julireformation mit Verschärfungen und Einschränkungen hinsichtlich der Zeitungszensur sowie der Vereins- und Versammlungsfreiheit. Aufgebracht über letzteres und durch französische Ereignisse ermöglicht, organisierten Philipp Jakob Siebenpfeiffer und Georg August Wirth den Deutschen Press- und Vaterlandsverein. Dieser einer ersten deutschen Partei ähnliche Zusammenschluss veranstaltete am 27. Mai 1832 ein Nationalfest der Deutschen, das Hambacher Fest. Neben Philipp Jakob Siebenpfeiffer teilten auch weitere Redner ihre Vorstellungen für Deutschland mit den 30000 Teilnehmern, die schwarz-rot-goldene Fahnen als Symbol ihres deutschen Nationalbewusstseins erhoben. Das Volk sollte in einer nationalen Einheit (vgl. Z. 1-6) mit Pressefreiheit (vgl. Z. 6) und der zum Teil geforderten Demokratie (vgl. Z. 31-33) souverän (ebd.) leben und zusammen mit dem Ausland (vgl. Z. 35-38) europaweite Bürgerrechte genießen. Folgend kam es zum einen zur Zurückdrängung der liberalen und nationalen Bewegung durch das vom bayerischen König angeordnete militärische Einrücken und zum anderen zur Festnahme und Verurteilung der beiden Hauptorganisatoren sowie Exilfluchten anderer Teilnehmer. Anstelle einer Umsetzung ihrer Ziele und politischer Veränderungen erfolgten weitere Einschränkungen der Versammlungs- und Pressefreiheit. Ein von Siebenpfeiffer in seiner Rede angesprochenes Problem bezüglich des kostspieligen Transports von Staat zu Staat (vgl. Z. 4-5) wurde allerdings durch die Entstehung des Deutschen Zollvereins am 01. Januar 1834 behoben. Zu ausschlaggebenden Veränderungen kam es erst später. Dennoch dient das Hambacher Fest als liberaler, nationaler und demokratischer Grundstein und hat die Richtung für die deutsche Revolution im März 1848 vorgegeben. Auch creen espletativ erschend: erahum, den frieberfeiffer in sem егоди, Rede diejuje furtavale bestifiest dejanja die ance in fete de liberalex Denkate beanstandlet czerdlan (14)