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1. Ursachen und Verlauf der Völkerwanderung
1.1 Die Situation des Römischen Reiches im 3. Jahrhundert
Erfolge des Gallienus

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Ursachen und Verlauf; das Ostgotenreich in Italien

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Völkerwanderung 1. Ursachen und Verlauf der Völkerwanderung 1.1 Die Situation des Römischen Reiches im 3. Jahrhundert Erfolge des Gallienus bzw. des Römischen Reiches - Germanen aus Gallien ferngehalten - zwei römische Statthalter, die eigene Ziele verfolgten, besiegt Misserfolge, Niederlagen und Probleme des Gallienus bzw. des Reiches - keine Gegenwehr gegen Einfall der Goten in Makedonien, Achaia und Kleinasien - keine Gegenwehr gegen Einfall der Parther in Mesopotamien - keine Gegenwehr gegen Einfall der Alamannen in Italien - keine Gegenwehr gegen Einfall der Franken in Gallien und Spanien - Verluste von Gebieten jenseits der Donau - bürgerliche Wirren - Pestseuche in Rom Ursachen des Problems Roms - Enthemmung, fehlende Disziplin - persönliche Vergnügungen des Gallienus, unmoralische Verhalten, charakterliche Schwächen - Größe des Reiches Zusammenfassung/Fazit: Zustand des Römischen Reiches im 3. Jh. - katastrophale Zustände, Probleme von außen und im Inneren - fehlende Sicherheit - Viele Protagonisten verfolgen eigene Ziele. 1.2 Das Verhältnis von Senat und Armee im 3. Jahrhundert Frühere Aufgaben und Machtbefugnisse des Senats: - Regierung - Kaiserwahl - Recht zum Kriegsdienst Veränderungen im 3. Jahrhundert: - Macht der Armee erstarkte - Gallenius hatte dem Senat das Recht zum Kriegsdienst entzogen - Soldaten legitimierten die Herrschaft Gründe für die Veränderung: - Senat hat sich in die Armee eingemischt -Gallenius hat ihnen Macht entzogen - Genuss und Überfluss der Senatoren 1.3 Die Krise des Römischen Reiches Probleme im Bereich Militär und Wirtschaft: - Heer wird entscheidende Machtbasis des Kaisers, Zustimmung...

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des Senats für Machtübernahme nicht mehr wichtig. Völkerwanderung - viele verschiedene Soldatenkaiser - Militär verliert Verankerung in der Gesellschaft. → Bauern waren nun Angestellte der Großgrundbesitzer, mussten keinen Militärdienst mehr leisten. - immer mehr Berufsoffiziere, immer mehr Germanen im Militär - Versuch der Stabilisierung unter Diokletian gelingt nicht. → Militär verselbstständigt sich weiter, oft mit germanischen Heermeistern (Oberbefehlshabern). - ab Mitte des 3. Jh. immer mehr Probleme mit den Sassaniden und ,,Germanenstämmen". - immer höherer Finanzbedarf (Militär, Tributzahlungen an „Germanenstämme") Tevegen mehr Gelddruck - hohe Inflation →wirtschaftliche Probleme → Verarmung vieler Bauern Großgrundbesitzer können Eigentum weiter vergrößern; Kluft zwischen Kleinbauern und Großgrundbesitzern Trennung in West- und oströmisches Reich. - 330 mit Konstantinopel zweites Machtzentrum neben Rom Auseinanderentwicklung der beiden Reichsteile (militärisch, religiös) - 395 faktische Trennung in zwei Reiche (Westrom, Ostrom) - Bauern im Westreich nun an Boden gebunden, nicht mehr frei, Schutz durch Großgrundbesitzer, sinkender Einfluss der Zentralgewalt Fazit: Erheblicher Veränderungsprozess in vielen Bereichen! Jahr n. Chr. 3. Jh. 260 284 330 350 375 378 395 410 ab 410 ab 450 451 476 Ereignisse Krise im Römischen Reich: Erbfolge der Kaiser abgeschafft, Trennung von militärischer und ziviler Macht Alamannen dringen bis Rom vor und errichten kurzfristig ein eigenes Reich Diokletian teilt das Reich in vier Herrschaftsbereiche (Vierkaiserherrschaft) Gründung Konstantinopels durch Kaiser Konstantin Franken dringen in Gallien ein Hunnen zerstören das Ostgotenreich Terwingen besiegen die Römer in der Schlacht von Adrianopel Trennung in Ost- und Weströmisches Reich „Plünderung" Roms durch die Visigoten Wandalen und Westgoten erobern Spanien, Wandalen dringen bis nach Karthago vor Angeln und Sachsen erobern Britannien Niederlage der Hunnen auf den Katalaunischen Feldern Der Germane Odoaker lässt sich zum ,,Rex" Italiens ausrufen Völkerwanderung 1.4 Ursachen und Verlauf der Völkerwanderung im Zeitstrahl Um 375: Hunnenzug in die Gegend um das Kaspische Meer und weiter nach Westen (waren sehr kriegerisch) Sieg der Hunnen über die Greutungen und Terwingen Diese und andere gotische Gruppen flohen aus Angst vor den Hunnen an die Grenze Thrakiens und suchten neue Siedlungsbereiche Kaiser Valens erlaubt Ansiedlung in Thrakien (innerhalb der Reichsgrenzen) Durch schlechte Versorgung, Angst und korrupte römische Beamte, sowie die Überforderung der Römer mit der Anzahl der Römer mit den Immigranten konnten sich die Goten gegen die Römer auflehnen Schlacht bei Adrianopel (378); Sieg der Visigoten über die Römer Terwingen nahmen Greutungen, Alanen, geflüchtete Hunnen und unzufriedene Römer bei sich auf und sie nannten sich nun Visigoten Kaiser Theodosius sprach den Visigoten einen legitimen Rechtsstatus zu (foederati), Land, Unterstützung und Steuerbefreiung gegen Wehrdienst für das RR Visigoten erkannten Kaiser an, behielten aber ihren Anführer und ihr Recht=> autonomes Herrschaftsgebiet Teilung des RR in West und Osthälfte (395) 395: Hunnen überschreiten die Donau und dringen in das Gebiet der Visigoten ein Daraufhin zogen die Visigoten plündert durch das RR und stehen vor Rom Kaiser Honorius lehnt die Versorgung und Entlohnung der Visigoten ab 410: Plünderung Roms durch Visigoten; diese wollen integriert werden Vor diesem Hintergrund kommt es zur Verlagerung römischer Truppen aus anderen Gebiete, welche dann für das Reich verloren gehen an Angeln, Sachsen, Jüten; Vandalen, Sueben, Burgunder Fortgesetzte Schwächung des RR durch Konflikte mit Vandalen und Hunnen FOLGE: 476 Absetzung des letzten römsichen Kaisers Romulus durch Odoaker, der sich als König von Italien ausrufen lies Faktisches Ende des Weströmischen Reichs Völkerwanderung 1.5 Lage der Kolonen (Kleinbauern) - Die Kluft zwischen Arm und Reich war groß - den Kolonen wurde keine Erholung oder angemessene Entlohnung zugesprochen - wurden nicht respektiert und hatten hohe Schulden => Großgrundbesitzer wurden nun als unmenschlich angesehen, was zu Konflikten zwischen den Römern führte und auch die Konflikte zwischen Kolonen und Großgrundbesitzern wurden immer mehr 1.6 wesentliche Merkmale der Völkerwanderung Ursachen: großes Bevölkerungswachstum-> Klimaschwankungen, Landnot, Ernährungsprobleme -kriegerische Auseinandersetzungen - Bewusstsein über bessere Lebensbedingungen im RR - Zerfall des RR durch innere Probleme und Konflikte mit dem Militär Folgen - Verschmelzung der Kultur der Römer mit der Lebensweise der germanischen Völker und dem Christentum Untergang des weströmischen Reiches Entstehung neuer Reiche Prägung der sozialen kulturellen Ordnung Europas bis ins Mittelalter Veränderung der Bevölkerung 1.7 Entstehung der Germanenreiche auf römischen Boden - 493-552: Reich der Terwingen (Ostgotenreich) vor allem unter Theoderich; von einigen Forschern als Nachfolgereich Westroms gesehen; heutiges Italien 418-507 Tolosanisches Reich (Westgotenreich) im Südwesten des heutigen Frankreichs; Zusammenarbeit der römischen Oberschicht mit den neuen Machthabern den Visigoten; Erhalt römischer Verwaltungsstrukturen - 526-711: Toledanisches Reich (Westgotenreich) in Spanien; Übernahme und Bewahrung römischer Aspekte -> Sprache Rechtstradition - weitere Reiche, die später an Framkreich fielen (Burgunderreich, - Langobadenreich, Alamannenreich); in diesen Gebieten arbeiteten Germanen häufig mit der römischen Oberschicht zusammen und übernahmen römische Institutionen und römisches Recht Völkerwanderung Einfall des Hunnenkönigs Atilla und seines Heeres in das Oströmische Reich Einfall Atillas in das Westreich Tod Atillas/ Zerfall der Machtbasis seiner Familie-> Abspaltungs und Auflösungserscheinungen Flavius Theoderich kehrt nach langer Geiselschaft nach Pannonien zurück Theoderich wird zu König der Ostgoten 2. Das Ostgotenreich in Italien 2.1 von Attila zu Theoderich 447 452 453 469 474 476 Das Weströmische Kaisertum erlischt durch die Verdränung des weströmischen kaisers Romulus Augustus durch Odoaker 481 Theoderich dient als römischer Heermeister beim oströmischen Kaiser Zeno Theoderich wird nach Italien geschickt um Odoaker zu besiegen 489 493 Theoderich und Odoaker konnten sich beide nicht durchsetzen und bildeten ein Bündnis. Theoderich brach dieses mit der Ermordung Odoakers 2.2 Das Ostgotenreich in Italien- Theoderichs Maßnahmen Maßnahmen und Belege zur Sicherung des Reiches Strategie der ,,SELBSTBEWUSSTEN UNTERWERFUNG": -> Vermeidung von Problemen mit oströmischen Kaiser, indem er keine Münzen prägen ließ, keine Gesetze erließ-> nur Verordnungen Bei der Ansiedlung versorgt er die Goten mit Ländereien und festen Steuereinnahmen aus staatlichem Besitz -> Eroberer mit Land versorgt aber römische Elite keine Einbußen Religion: - kein Zwang zum Übertritt Außenpolitik= Heiratspolitik -> Sicherung der Verbindung Strategie der Umarmung: - In Verwaltung waren weiterhin Römer; Senat behielt weitgehende Machtbefugnisse - Goten als Rat Theoderichs => Römer und Goten waren zufrieden mit ihren Lebensumständen und zeigten sich loyal Militärisch: Zurückeroberung der Ursurpierten Gebiete und Erorberung des gesamten westgotischen Reichs im heutigen Spanien

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Cool, mit dem Lernzettel konnte ich mich richtig gut auf meine Klassenarbeit vorbereiten. Danke 👍👍

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Jh. immer mehr Probleme mit den Sassaniden und ,,Germanenstämmen". - immer höherer Finanzbedarf (Militär, Tributzahlungen an „Germanenstämme") Tevegen mehr Gelddruck - hohe Inflation →wirtschaftliche Probleme → Verarmung vieler Bauern Großgrundbesitzer können Eigentum weiter vergrößern; Kluft zwischen Kleinbauern und Großgrundbesitzern Trennung in West- und oströmisches Reich. - 330 mit Konstantinopel zweites Machtzentrum neben Rom Auseinanderentwicklung der beiden Reichsteile (militärisch, religiös) - 395 faktische Trennung in zwei Reiche (Westrom, Ostrom) - Bauern im Westreich nun an Boden gebunden, nicht mehr frei, Schutz durch Großgrundbesitzer, sinkender Einfluss der Zentralgewalt Fazit: Erheblicher Veränderungsprozess in vielen Bereichen! Jahr n. Chr. 3. Jh. 260 284 330 350 375 378 395 410 ab 410 ab 450 451 476 Ereignisse Krise im Römischen Reich: Erbfolge der Kaiser abgeschafft, Trennung von militärischer und ziviler Macht Alamannen dringen bis Rom vor und errichten kurzfristig ein eigenes Reich Diokletian teilt das Reich in vier Herrschaftsbereiche (Vierkaiserherrschaft) Gründung Konstantinopels durch Kaiser Konstantin Franken dringen in Gallien ein Hunnen zerstören das Ostgotenreich Terwingen besiegen die Römer in der Schlacht von Adrianopel Trennung in Ost- und Weströmisches Reich „Plünderung" Roms durch die Visigoten Wandalen und Westgoten erobern Spanien, Wandalen dringen bis nach Karthago vor Angeln und Sachsen erobern Britannien Niederlage der Hunnen auf den Katalaunischen Feldern Der Germane Odoaker lässt sich zum ,,Rex" Italiens ausrufen Völkerwanderung 1.4 Ursachen und Verlauf der Völkerwanderung im Zeitstrahl Um 375: Hunnenzug in die Gegend um das Kaspische Meer und weiter nach Westen (waren sehr kriegerisch) Sieg der Hunnen über die Greutungen und Terwingen Diese und andere gotische Gruppen flohen aus Angst vor den Hunnen an die Grenze Thrakiens und suchten neue Siedlungsbereiche Kaiser Valens erlaubt Ansiedlung in Thrakien (innerhalb der Reichsgrenzen) Durch schlechte Versorgung, Angst und korrupte römische Beamte, sowie die Überforderung der Römer mit der Anzahl der Römer mit den Immigranten konnten sich die Goten gegen die Römer auflehnen Schlacht bei Adrianopel (378); Sieg der Visigoten über die Römer Terwingen nahmen Greutungen, Alanen, geflüchtete Hunnen und unzufriedene Römer bei sich auf und sie nannten sich nun Visigoten Kaiser Theodosius sprach den Visigoten einen legitimen Rechtsstatus zu (foederati), Land, Unterstützung und Steuerbefreiung gegen Wehrdienst für das RR Visigoten erkannten Kaiser an, behielten aber ihren Anführer und ihr Recht=> autonomes Herrschaftsgebiet Teilung des RR in West und Osthälfte (395) 395: Hunnen überschreiten die Donau und dringen in das Gebiet der Visigoten ein Daraufhin zogen die Visigoten plündert durch das RR und stehen vor Rom Kaiser Honorius lehnt die Versorgung und Entlohnung der Visigoten ab 410: Plünderung Roms durch Visigoten; diese wollen integriert werden Vor diesem Hintergrund kommt es zur Verlagerung römischer Truppen aus anderen Gebiete, welche dann für das Reich verloren gehen an Angeln, Sachsen, Jüten; Vandalen, Sueben, Burgunder Fortgesetzte Schwächung des RR durch Konflikte mit Vandalen und Hunnen FOLGE: 476 Absetzung des letzten römsichen Kaisers Romulus durch Odoaker, der sich als König von Italien ausrufen lies Faktisches Ende des Weströmischen Reichs Völkerwanderung 1.5 Lage der Kolonen (Kleinbauern) - Die Kluft zwischen Arm und Reich war groß - den Kolonen wurde keine Erholung oder angemessene Entlohnung zugesprochen - wurden nicht respektiert und hatten hohe Schulden => Großgrundbesitzer wurden nun als unmenschlich angesehen, was zu Konflikten zwischen den Römern führte und auch die Konflikte zwischen Kolonen und Großgrundbesitzern wurden immer mehr 1.6 wesentliche Merkmale der Völkerwanderung Ursachen: großes Bevölkerungswachstum-> Klimaschwankungen, Landnot, Ernährungsprobleme -kriegerische Auseinandersetzungen - Bewusstsein über bessere Lebensbedingungen im RR - Zerfall des RR durch innere Probleme und Konflikte mit dem Militär Folgen - Verschmelzung der Kultur der Römer mit der Lebensweise der germanischen Völker und dem Christentum Untergang des weströmischen Reiches Entstehung neuer Reiche Prägung der sozialen kulturellen Ordnung Europas bis ins Mittelalter Veränderung der Bevölkerung 1.7 Entstehung der Germanenreiche auf römischen Boden - 493-552: Reich der Terwingen (Ostgotenreich) vor allem unter Theoderich; von einigen Forschern als Nachfolgereich Westroms gesehen; heutiges Italien 418-507 Tolosanisches Reich (Westgotenreich) im Südwesten des heutigen Frankreichs; Zusammenarbeit der römischen Oberschicht mit den neuen Machthabern den Visigoten; Erhalt römischer Verwaltungsstrukturen - 526-711: Toledanisches Reich (Westgotenreich) in Spanien; Übernahme und Bewahrung römischer Aspekte -> Sprache Rechtstradition - weitere Reiche, die später an Framkreich fielen (Burgunderreich, - Langobadenreich, Alamannenreich); in diesen Gebieten arbeiteten Germanen häufig mit der römischen Oberschicht zusammen und übernahmen römische Institutionen und römisches Recht Völkerwanderung Einfall des Hunnenkönigs Atilla und seines Heeres in das Oströmische Reich Einfall Atillas in das Westreich Tod Atillas/ Zerfall der Machtbasis seiner Familie-> Abspaltungs und Auflösungserscheinungen Flavius Theoderich kehrt nach langer Geiselschaft nach Pannonien zurück Theoderich wird zu König der Ostgoten 2. Das Ostgotenreich in Italien 2.1 von Attila zu Theoderich 447 452 453 469 474 476 Das Weströmische Kaisertum erlischt durch die Verdränung des weströmischen kaisers Romulus Augustus durch Odoaker 481 Theoderich dient als römischer Heermeister beim oströmischen Kaiser Zeno Theoderich wird nach Italien geschickt um Odoaker zu besiegen 489 493 Theoderich und Odoaker konnten sich beide nicht durchsetzen und bildeten ein Bündnis. Theoderich brach dieses mit der Ermordung Odoakers 2.2 Das Ostgotenreich in Italien- Theoderichs Maßnahmen Maßnahmen und Belege zur Sicherung des Reiches Strategie der ,,SELBSTBEWUSSTEN UNTERWERFUNG": -> Vermeidung von Problemen mit oströmischen Kaiser, indem er keine Münzen prägen ließ, keine Gesetze erließ-> nur Verordnungen Bei der Ansiedlung versorgt er die Goten mit Ländereien und festen Steuereinnahmen aus staatlichem Besitz -> Eroberer mit Land versorgt aber römische Elite keine Einbußen Religion: - kein Zwang zum Übertritt Außenpolitik= Heiratspolitik -> Sicherung der Verbindung Strategie der Umarmung: - In Verwaltung waren weiterhin Römer; Senat behielt weitgehende Machtbefugnisse - Goten als Rat Theoderichs => Römer und Goten waren zufrieden mit ihren Lebensumständen und zeigten sich loyal Militärisch: Zurückeroberung der Ursurpierten Gebiete und Erorberung des gesamten westgotischen Reichs im heutigen Spanien