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Vormärz, Märzrevolution

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Vormärz, Märzrevolution

 Gründung von national-liberalen
Lernzettel Geschichte: 24.03.2024
begribb.
Phase vor der Märzrevolution 1848 in Deutschland (1815 11830-184

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-Vormärz: Begriff, Rolle der Burschenschaften, europäische Wechselwirkungen, bedeutende Ereignisse -Staatsformen: konstitutionelle Monarchie, Aristokratie, Republik -Märzrevolution: Ursachen, Anlass, Märzforderung, Gründe fürs Scheitern -Einigungskriege

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Gründung von national-liberalen Lernzettel Geschichte: 24.03.2024 begribb. Phase vor der Märzrevolution 1848 in Deutschland (1815 11830-1848), geprägt durch Restaurationspolitik und fast überall in Eropa stärker und radikaler werdende national-liberale Bewegung.. rolle der burschenschaften -Enttäuschung über Restaurationspolitik nach wiener Kongress keine nationale Einigung oder freiheitliche verfassungen -überall im Deutschen Bund entstehen liberal-nationale Burschaften Ziele: staatliche und wirtschaftliche Einheit, frei gewählte voLKS- vertretungen; konstitutionelle Monarchie (Bindung an verfassung); Rechtsgleichheit; Bürgerrechte bedeutende ereignisse - 18.10.1818: Gründung der Allgemeinen Deutschen Burschenschaft" 11 → Dachverband der Burschenschaften, Farben: Schwarz-Rot-Gold - zunehmende Radikalisierung der Burschenschaftler (z. B. Attentate) im ,,Deutschen Bund" Burschenschaften Wartburgfest (18./19.10.1817) • Kundgebung von ca. 500 Burschenschaftlern auf Wartburg Anlass: Gedenken an Re- formationsbeginn & Völ- kerschlacht bei Leipzig patriotische Reden & Ver- brennung undeutscher" Schriften mehrere Attentate von Burschenschaft- lern auf Politiker & Vertreter der Restaurationspolitik konstitutionelle. durch Parlament Karlsbader Beschlüsse (20.09.1819) Verbot Burschenschaften Entlassung von Professo- ren & Publizisten • Überwachung der Univer- sitäten Zensur liberaler Schriften liberal-nationale Bewe- gung im DtB wird gelähmt ક -wortwörtlich: Alleinherrschaft" - Ausübung der Herrschaft durch einzelne Person (= Monarchin) - i.d. R. auf Lebenszeit - Einschränkung der Herrschaftsbefugnisse. varnar national-liberale Bewegung im DIB 10 Jahre Farben Schwarz-Rot-Gold in Anlehnung an Uniform eines Freiwilligenverbands aus Lützow während der Befreiungskriege gegen Napoleon neuer König Karl X. versucht absolutistische Herrschaft wiederherzustellen offener Wiederstand nach Auflösung des Parlaments durch König werte Aktionen Flucht Karls X. & Einsetzung ohne nennens- des liberalen Louis Philippe von Orleans als Nachfolger („Bürgerkönig") Julirevolution in FRA (Juli 1830) - strahlt auf national- liberale Bewegungen in ganz Europa aus .aristokratie Note: 13 Punkte europäische wechselwirkungen Griechischer Freiheitskampf (1821-1829) -Unabhängigkeitskrieg gegen Osmanisches Reich -große solidarität und Hilfsaktionen für Griechen aus national-liberalen Bewegungen in ganz Europa (Philhellenismus"). Julirevolution in Frankreich (1830) -stößt Revolutionen in vielen...

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europäischen Staaten an ·Polnischer Aufstand (1830) wird ähnlich begeistert wie Griechischer Freiheitskampf, aber brutal durch "Heilige Alianz" niedergeschlagen -Belgischer Aufstand (1830) führt au unabhängigkeit Belgiens und Liberaler verfassung -zahlreiche wechselwirkungen zwischen politischen Entwicklungen in europäischen Staaten im vormärz - seit Aufklärung sich entwickelnde europäische öffentlichkeit" führt zu verstärktem Austausch, Solidarität und Hilfsaktionen v.a. der national- Liberalen Bewegungen in Europa - Frankreich immer wieder als Ausgangspunkt für revolutionäre Bewegungen in Europa (1830-1848) 11 Belgischer Aufstand (1830) Zwangszusammenschluss nach Wiener Kongress • seitdem Unabhängigkeitsbe- wegung gegen Niederlande Unabhängigkeit wird er- reicht & Belgien für perman- ent neutral erklärt ➤ liberale Verfassung wird zu Vorbild für Opposition in ganz Europa Viederbele ing national- eraler Bewe- vinnisvormen pung durch irevolution & leischen Auf- stand - wortwörtlich: Herrschaft der. Besten" Herrschaft durch kleine Gruppe von Adeligen -wird i.d.R. durch zahlreiche Privilegien für Adelige begleitet Oligarchie" (Herrschaft der wenigen") als neutrale Bezeichnung-inhaltlich aber nahezu deckungsgleich. Hambacher Fest (30.05.1832) 30.000 Teilnehmer aus ganz Europa revolutionäre Kundge- bung Forderung nach nationa- ler Einigung deutscher Staaten dennoch Verfassungs- brüche in deutschen Teilstaaten (z.B. Kgr. Hannover) Protest der ,,Göttinger Sieben" (1837) 7 namenhafte Professoren der Uni Göttingen wen- den sich gegen Aufhebung der Verfassung von Hann- over Reaktion: Amtsenthebung & Ausweisung der Professoren vepublik -wortwörtlich', Dinge der öffentlichkeit" - Herrschaft durch volk in Form von wahlen i.d. R. Demokratien mit Gewaltenteilung Partizipation kann direkt oder repräsentativ (über Abgeordnete) erfolgen marzrevvenocon wigachen - Unzufriedenheit mit Konstruktion des „Deutschen Bundes" Unterdrückung nationalen Einigungsbewegung durch Herrscher aktive Bekämpfung liberaler + demokratischer Bewegungen → Zensur, Verurteilungen von Rädelsführern, Einsatz von Gewalt - durch Industrialisierung fortschreitende Verarmung weiter Bevölkerungs- teile - Missernten 1846/47 Hungerkrise anlass erfolgreiche Februarrevolution 1848 in Frankreich „Ausstrahlen" auf europäische Nachbarn märzforderung - Einigung in deutschem Nationalstaat - Verfassung (mit nationalem Parlament aus gewählten Abgeordneten) - Menschen- und Bürgerrechte - Pressefreiheit - Freiheit der Lehre + Zugang zu Bildung für alle .- Aufhebung der Karlsbader Beschlüsse (1819) ▷ vergleichsweise gemäßigte liberal-nationale Forderungen "gründe füvig scheiterm Machtlasigkeit der Reichsregierung - kann zwar schnell gebildet werden, bleibt aber ohne reale Macht - Großmächte Österreich + Preußen sind nicht bereit, ihre Truppen der Reichsregierung zu unterstellen Reichsregierung fehlt Exekutivgewalt zur Lösung von Konflikten (z. B. Schleswig-Holstein-Konflikt) Erarbeitung einer Reichsverfassung - sehr zeitaufwendige Diskussion der Grundrechte. (= spätere Grundlage der dt. Verfassungen von 1919/49) - als Staatsoberhaupt kommt eigentlich nur preußischer König in Frage (kleindeutsche Lösung) → Preußen bekämpft aber Revolution selbst Verfassungsentwurf sieht letztlich konstitutionelle Monar- chie mit starker Stellung des Kaisers + allgemeinem Wahlrecht vor →wird aber nie umgesetzt Grenzziehung des Nationalstaates - Deutscher Bund umfasst Gebiete, in denen Deutsche nur Minderheit darstellen (z. B. Böhmen, Südtirol) · - gleichzeitig sind auch Gebiete, in denen Deutsche Mehrheit darstellen, nicht Bestandteil des Deutschen Bundes (2.B. Ostpreußen, Posen) Grenzziehung eines deutschen Nationalstaates dadurch erschwert → Diskussion der großdeutschen" + ,,kleindeutschen" Lösung, ohne letztlich zu Ergebnis zu kommen • einigungskriege Ursachen Ergebnisse Ursachen Ergebnisse Ursachen Ergebnisse Konflikt um Herrschaft über Schleswig +. Holstein mit Dänemark (bereits 1848/49 Konfliktherd) 1863: neuer dänischer König will Schleswig enger an Dänemark binden Konflikt mit deutscher Bevölkerung + Deutschem Bund - Preußen will beide Herzogtümer annektieren „braucht" dafür Krieg gegen Dänemark - schneller + deutlicher Sieg der preußischen + osterreichischen Truppen Rückzug Dänemarks aus Schleswig + Holstein . - Preußen erhält Schleswig (inkl. Kriegshafen in Kiel) - Österreich erhält Holstein → in allen Richtungen von preußischem Territorium umgeben Isolation Holsteins immer wieder Konflikte zwischen Preußen + Österreich um Verwaltung - österreichisch-preußischer Dualismus: Gegensatz zwischen den beiden mächtigsten Mitgliedern des Deutschen Bundes um die Vorherrschaft in Deutschland - Bestreben Bismarcks, Preußens Einflussbereich auf Kosten. Österreichs. auszuweiten Geheimbündnisse mit anderen europ. Großmächten - SH-Konflikt als Anlass für kriegerische Auseinandersetzung genommen - schneller + deutlicher Sieg Preußens über Österreich → Verzicht auf harte Friedensbedingungen, um Österreich nicht als möglichen zukünftigen Bündnispartner zu verlieren - Auflösung des Deutschen Bundes + Gründung des Norddeutschen Bundes" (1866-1871) unter preußischer Vorherrschaft - machtpolitischer Gegensatz zwischen Preußen + Frankreich durch Aus- dehnung des preußischen Einflussgebietes - antideutsche Stimmung in Frankreich durch nicht eingelöste Versprech- ungen nach französischer Neutralität im Preußisch-Österreichischen Krieg + Provokation durch ,,Emser Depesche" - beiderseitiges Hochrüsten + Drängen des Militärs auf Krieg - Vorhaben Bismarcks, durch Krieg gegen Frankreich auch süddeutsche Staaten für preußisch dominiertes deutsches (Kaiser-)Reich zu gewin- nen, indem man zum Kampf gegen gemeinsamen Gegner aufruft }) - schneller + deutlicher Sieg der vereinigten deutschen Truppen über Frankreich (Gefangennahme Napoleons III.3. Republik in Frankreich) - harte Friedensbedingungen gegenüber Frankreich - Abtretung Elsass-Lothringens an Deutschland ein späterer Grundstein für deutsch-französische Feindschaft + Ausbruch des Ersten Weltkrieges Reparationszahlungen von 5 Mrd. Goldfrancs - handelspolitische Vorteile für Deutschlano - 18.01.1871: Proklamation des Deutschen Kaiserreiches - harte Verhandlungen (+ Bestechungen) der Südstaaten nötig - · als weitere Demütigung wird dt. Reich in Frankreich gegründet erster einheitlicher dt. Nationalstaat (unter Führung. Preußens) deutsch-dänisch österreich - preußisch deutsch-französisch.

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So ein schöner Lernzettel 😍😍 super nützlich und hilfreich!

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Besten" Herrschaft durch kleine Gruppe von Adeligen -wird i.d.R. durch zahlreiche Privilegien für Adelige begleitet Oligarchie" (Herrschaft der wenigen") als neutrale Bezeichnung-inhaltlich aber nahezu deckungsgleich. Hambacher Fest (30.05.1832) 30.000 Teilnehmer aus ganz Europa revolutionäre Kundge- bung Forderung nach nationa- ler Einigung deutscher Staaten dennoch Verfassungs- brüche in deutschen Teilstaaten (z.B. Kgr. Hannover) Protest der ,,Göttinger Sieben" (1837) 7 namenhafte Professoren der Uni Göttingen wen- den sich gegen Aufhebung der Verfassung von Hann- over Reaktion: Amtsenthebung & Ausweisung der Professoren vepublik -wortwörtlich', Dinge der öffentlichkeit" - Herrschaft durch volk in Form von wahlen i.d. R. 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B. Schleswig-Holstein-Konflikt) Erarbeitung einer Reichsverfassung - sehr zeitaufwendige Diskussion der Grundrechte. (= spätere Grundlage der dt. Verfassungen von 1919/49) - als Staatsoberhaupt kommt eigentlich nur preußischer König in Frage (kleindeutsche Lösung) → Preußen bekämpft aber Revolution selbst Verfassungsentwurf sieht letztlich konstitutionelle Monar- chie mit starker Stellung des Kaisers + allgemeinem Wahlrecht vor →wird aber nie umgesetzt Grenzziehung des Nationalstaates - Deutscher Bund umfasst Gebiete, in denen Deutsche nur Minderheit darstellen (z. B. Böhmen, Südtirol) · - gleichzeitig sind auch Gebiete, in denen Deutsche Mehrheit darstellen, nicht Bestandteil des Deutschen Bundes (2.B. Ostpreußen, Posen) Grenzziehung eines deutschen Nationalstaates dadurch erschwert → Diskussion der großdeutschen" + ,,kleindeutschen" Lösung, ohne letztlich zu Ergebnis zu kommen • einigungskriege Ursachen Ergebnisse Ursachen Ergebnisse Ursachen Ergebnisse Konflikt um Herrschaft über Schleswig +. Holstein mit Dänemark (bereits 1848/49 Konfliktherd) 1863: neuer dänischer König will Schleswig enger an Dänemark binden Konflikt mit deutscher Bevölkerung + Deutschem Bund - Preußen will beide Herzogtümer annektieren „braucht" dafür Krieg gegen Dänemark - schneller + deutlicher Sieg der preußischen + osterreichischen Truppen Rückzug Dänemarks aus Schleswig + Holstein . - Preußen erhält Schleswig (inkl. Kriegshafen in Kiel) - Österreich erhält Holstein → in allen Richtungen von preußischem Territorium umgeben Isolation Holsteins immer wieder Konflikte zwischen Preußen + Österreich um Verwaltung - österreichisch-preußischer Dualismus: Gegensatz zwischen den beiden mächtigsten Mitgliedern des Deutschen Bundes um die Vorherrschaft in Deutschland - Bestreben Bismarcks, Preußens Einflussbereich auf Kosten. Österreichs. auszuweiten Geheimbündnisse mit anderen europ. Großmächten - SH-Konflikt als Anlass für kriegerische Auseinandersetzung genommen - schneller + deutlicher Sieg Preußens über Österreich → Verzicht auf harte Friedensbedingungen, um Österreich nicht als möglichen zukünftigen Bündnispartner zu verlieren - Auflösung des Deutschen Bundes + Gründung des Norddeutschen Bundes" (1866-1871) unter preußischer Vorherrschaft - machtpolitischer Gegensatz zwischen Preußen + Frankreich durch Aus- dehnung des preußischen Einflussgebietes - antideutsche Stimmung in Frankreich durch nicht eingelöste Versprech- ungen nach französischer Neutralität im Preußisch-Österreichischen Krieg + Provokation durch ,,Emser Depesche" - beiderseitiges Hochrüsten + Drängen des Militärs auf Krieg - Vorhaben Bismarcks, durch Krieg gegen Frankreich auch süddeutsche Staaten für preußisch dominiertes deutsches (Kaiser-)Reich zu gewin- nen, indem man zum Kampf gegen gemeinsamen Gegner aufruft }) - schneller + deutlicher Sieg der vereinigten deutschen Truppen über Frankreich (Gefangennahme Napoleons III.3. Republik in Frankreich) - harte Friedensbedingungen gegenüber Frankreich - Abtretung Elsass-Lothringens an Deutschland ein späterer Grundstein für deutsch-französische Feindschaft + Ausbruch des Ersten Weltkrieges Reparationszahlungen von 5 Mrd. Goldfrancs - handelspolitische Vorteile für Deutschlano - 18.01.1871: Proklamation des Deutschen Kaiserreiches - harte Verhandlungen (+ Bestechungen) der Südstaaten nötig - · als weitere Demütigung wird dt. Reich in Frankreich gegründet erster einheitlicher dt. Nationalstaat (unter Führung. Preußens) deutsch-dänisch österreich - preußisch deutsch-französisch.