Eskalation der NS-Außenpolitik und territoriale Expansion
Die Außenpolitik Hitlers wurde ab 1937 zunehmend aggressiver. Italien trat dem Antikominternpakt bei, wodurch sich das weltpolitische Dreieck Berlin-Rom-Tokio formierte. Der "Anschluss" Österreichs im März 1938 markierte den Beginn der territorialen Expansion des Deutschen Reiches.
Die Sudetenkrise gipfelte im Münchener Abkommen vom September 1938, bei dem die Tschechoslowakei gezwungen wurde, die sudetendeutschen Gebiete an Deutschland abzutreten. Dies war ein Höhepunkt der Appeasement-Politik der Westmächte. Nur wenige Monate später, im März 1939, marschierte die Wehrmacht in die "Rest-Tschechoslowakei" ein.
Definition: Annexion - Die erzwungene und gewaltsame Übernahme eines fremden Gebiets.
Quote: "Die Annexion der sudetendeutschen Gebiete der Tschechoslowakei nach dem Münchener Abkommen war ein entscheidender Schritt in Hitlers Expansionspolitik."
Highlight: Die Phasen der NS-Außenpolitik zeigen eine klare Steigerung der Aggressivität, die schließlich zum Zweiten Weltkrieg führte.




