Konzentrationsmodelle

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Konzentrationsmodelle

 Die Konzentration beim Lernen
verbessern (3-Stufen-Modell)
Wer mit wenig Zeitaufwand bessere Ergebnisse beim Lernen
erzielen möchte, sollte

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Die Konzentration beim Lernen verbessern (3-Stufen-Modell) Wer mit wenig Zeitaufwand bessere Ergebnisse beim Lernen erzielen möchte, sollte bei seiner Konzentrationsfähigkeit ansetzen. Hier zeige ich dir anhand des 3-Stufen-Modells, worauf es dabei ankommt. Lies den Artikel oder sieh dir mein Video an: Inhaltsverzeichnis [Inhaltsverzeichnis anzeigen] Das 3-Stufen-Modell verbessert die Konzentrationsfähigkeit zwar nicht direkt, aber wer es versteht, vermeidet einen schwerwiegenden Fehler, dem viele Schüler und Studenten immer wieder zum Opfer fallen. Konzentriert Lernen: ein 3-Stufen-Prozess Man sollte sich das konzentrierte Lernen nicht als eine einzelne Sache vorstellen. In Wahrheit handelt es sich nämlich um einen 3-stufigen Prozess: ● Zunächst muss man sich zum Lernen/ Arbeiten aktivieren/aufraffen ● Dann folgt eine Aufwärmphase von etwa 8 bis 10 Minuten Länge, in der das Gehirn die Konzentration aufbaut ● Erst im Anschluss an die Aufwärmphase ist effektives Lernen/Arbeiten möglich Die drei Stufen werden grundsätzlich der Reihe nach durchlaufen. Man kann nicht direkt bei Stufe zwei oder drei einsteigen. Wer auf Stufe zwei oder drei war, und durch eine Ablenkung unterbrochen wurde, muss wieder von vorne beginnen. Da Unterbrechungen unvermeidlich sind, was unter anderem daran liegt, dass wir auch durch unsere eigenen Gedanken unterbrochen werden können, durchlaufen wir bei längerem Arbeiten/Lernen immer mehrere Zyklen dieser drei Stufen (ein-zwei-drei-eins-zwei-drei-eins-zwei-drei usw.). Eine einzige Unterbrechung kann dich 20 bis 30 Minuten kosten (Diese Zeitangaben stammen übrigens aus Untersuchungen an Büroangestellten.) Jede Unterbrechung, die deine volle Aufmerksamkeit erfordert, wird dich mindestens 8 bis 10 Minuten deiner...

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Zeit kostet, denn so lange dauert es in etwa, bis das Gehirn die volle Konzentration wieder aufgebaut hat. Da es aber auch Zeit kostet, sich dazu aufzuraffen, nach einer Unterbrechung wieder an die Arbeit zu gehen, kostet dich die Unterbrechung eher 20 bis 30 Minuten. Den meisten Menschen ist diese Tatsache leider nicht bewusst. Insbesondere wenn sie andere Menschen beim konzentrierten Arbeiten/Lernen unterbrechen, gehen die meisten Menschen davon aus, dass eine 1-minütige Unterbrechung nur eine Minute vernichtet. (»Ich will dich nicht stören, aber kannst du mal kurz ...<<) In Wahrheit ist der Zeitverlust deutlich größer! (Eben jene 8 bis 10 oder sogar 20 bis 30 Minuten.) Das Beste, was du im Kampf gegen Ablenkungen tun kannst: Sie verhindern, bevor sie da sind. Wir können noch weitere Erkenntnisse gewinnen. Schauen wir uns dazu einmal die erste Stufe des dreistufigen Prozesses genauer an. Für die erste Stufe benötigt man einen Energieschub Die erste Stufe stellt eine Hürde dar, die zu nehmen Energie kostet (jedenfalls unter der Annahme, dass man nicht intrinsisch für das Lernen motiviert ist). Druck: Man hat Angst vor den Konsequenzen, die sich ergeben würden, wenn man nicht lernt Viele Menschen sagen von sich selbst, dass sie ohne Druck nicht lernen oder arbeiten können. Es gibt einfach viel zu viele Dinge, die interessanter sind. Wenn es eine Deadline gibt, zum Beispiel einen Prüfungs- oder Abgabetermin, dann baut sich immer mehr Druck auf, je näher der Termin heranrückt. Wenn dieser Druck eine bestimmte Stärke erreicht hat, kann man sich plötzlich doch dazu aufraffen, die Hürde von Stufe eins zu nehmen. Bei dieser Herangehensweise an das Lernen, gibt es ein großes Problem: Druck eignet sich zwar als Energiequelle, um die Hürde der ersten Stufe zu nehmen, aber Druck wirkt sich negativ auf das effektive Arbeiten/Lernen aus. Mit anderen Worten: Druck schafft Stufe eins, zerstört aber die Stufen zwei und drei. Warum ist das so? Druck führt zur Ausschüttung von Stresshormonen, wie Adrenalin und Cortisol. Leider ist das logische Denken bei hohem Stress unterdrückt. Vereinfacht ausgedrückt schaltet der Körper unter Stress einfach das Großhirn ab. Natürlich ist das alles nicht so schwarz-weiß, wie es sich vielleicht anhört. Ein Mensch ist durchaus fähig, unter leichtem Druck zu arbeiten, aber die Leistungen werden unter starkem Druck deutlich schlechter. Leider ist dieses Wissen nicht besonders weit verbreitet, sodass immer noch viele Schüler und Studenten glauben, Druck zu brauchen, um Lernen/Arbeiten zu können. Willenskraft: Man lernt, weil man vernünftig ist (obwohl man keine Lust oder Angst hat) Willenskraft benutzen wir, um Dinge, auf die wir keine Lust haben, trotzdem zu tun, zum Beispiel, weil wir einsehen, dass sie wichtig sind. Die Schwierigkeit besteht darin, dass Willenskraft nicht in

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G

So ein schöner Lernzettel 😍😍 super nützlich und hilfreich!

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