Das Gleichsetzungsverfahren
Das Gleichsetzungsverfahren ist eine effektive Methode zur Lösung linearer Gleichungssysteme mit 2 Variablen. Es basiert auf dem Prinzip, dass zwei Ausdrücke, die den gleichen Wert haben, gleichgesetzt werden können.
Beispiel: Gegeben sind die Gleichungen y = 6x - 4 und y - 2 = 3x.
Der Lösungsprozess beim Gleichsetzungsverfahren umfasst folgende Schritte:
- Beide Gleichungen nach der gleichen Variable umstellen.
- Die umgestellten Gleichungen gleichsetzen.
- Die resultierende Gleichung nach einer Variable auflösen.
- Den berechneten Wert in eine der ursprünglichen Gleichungen einsetzen.
- Die Lösungsmenge angeben.
Highlight: Das Gleichsetzungsverfahren ist besonders nützlich, wenn die Gleichungen bereits nach einer Variable aufgelöst sind oder leicht umgestellt werden können.
In diesem Beispiel führt die Anwendung des Verfahrens zur Lösungsmenge L = {2, 8}, was bedeutet, dass x = 2 und y = 8 die Lösung des Gleichungssystems ist.
Vocabulary: Die Lösungsmenge ist die Menge aller Werte, die die Gleichungen des Systems erfüllen.
Das Gleichsetzungsverfahren ist eine von mehreren Methoden zur Lösung linearer Gleichungssysteme. Die Wahl des Verfahrens hängt oft von der spezifischen Form der gegebenen Gleichungen ab.





