Lösbarkeitsuntersuchung linearer Gleichungssysteme
Diese Seite behandelt die Untersuchung der Lösbarkeit von linearen Gleichungssystemen (LGS) mithilfe des Gauß-Verfahrens. Es werden verschiedene Szenarien vorgestellt, die bei der Anwendung des Algorithmus auftreten können.
Definition: Die Lösbarkeitsuntersuchung eines LGS bestimmt, ob das System keine, genau eine oder unendlich viele Lösungen hat.
Drei Hauptfälle werden unterschieden:
-
LGS ist unlösbar: Dies tritt auf, wenn sich ein Widerspruch ergibt, beispielsweise eine Gleichung wie 0 = 1.
-
LGS hat genau eine Lösung: In diesem Fall führt der Gauß-Algorithmus zu einer eindeutigen Lösung für alle Variablen.
-
LGS hat unendlich viele Lösungen: Dies geschieht, wenn eine oder mehrere Variablen frei wählbar sind und die anderen davon abhängen.
Example: Bei einem System mit zwei Gleichungen und zwei Unbekannten: 2y = -3x + 12 y = -1,5x + 6 Ergibt sich eine unendliche Lösungsmenge, da die Gleichungen äquivalent sind.
Die Seite zeigt auch, wie man beim zeichnerischen Lösen vorgeht, indem man die Gleichungen nach y auflöst. Dies ist besonders nützlich für die visuelle Darstellung der Lösungen in einem Koordinatensystem.
Highlight: Die geometrische Interpretation der Lösungen eines LGS mit zwei Variablen entspricht dem Schnittpunkt, der Parallelität oder dem Zusammenfallen von Geraden.
Abschließend wird ein Beispiel für ein System mit unendlich vielen Lösungen präsentiert, bei dem eine Variable frei wählbar ist und die anderen davon abhängen. Dies wird durch die Einführung eines Parameters c dargestellt.










