Grundlagen der Trigonometrie im rechtwinkligen Dreieck
Die Sinus, Cosinus und Tangens Funktionen bilden das Fundament der Trigonometrie. Im rechtwinkligen Dreieck definieren wir diese Verhältnisse durch die Seitenlängen. Der Sinus eines Winkels ist das Verhältnis von Gegenkathete zur Hypotenuse, während der Cosinus das Verhältnis von Ankathete zur Hypotenuse beschreibt.
Der Einheitskreis veranschaulicht diese trigonometrischen Funktionen besonders anschaulich. Hier hat die Hypotenuse immer den Wert 1, wodurch sich die Werte für Sinus und Cosinus direkt an den Koordinaten eines Punktes auf dem Kreisumfang ablesen lassen. Die y-Koordinate entspricht dem Sinuswert, die x-Koordinate dem Cosinuswert.
Definition: Der Einheitskreis ist ein Kreis mit Radius 1 um den Koordinatenursprung. Jeder Punkt P(x|y) auf dem Einheitskreis trägt in seinen Koordinaten die Sinus- und Cosinuswerte: P(cos(α)|sin(α))
Die Vorzeichen der trigonometrischen Funktionen ändern sich je nach Quadrant. Im ersten Quadrant (0° bis 90°) sind sowohl Sinus als auch Cosinus positiv. Im zweiten Quadrant (90° bis 180°) ist nur der Sinus positiv, im dritten (180° bis 270°) sind beide negativ, und im vierten (270° bis 360°) ist nur der Cosinus positiv.











