Berechnung uneigentlicher Integrale
Die Berechnung uneigentlicher Integrale erfordert eine systematische Vorgehensweise. Anhand eines Beispiels wird der Prozess detailliert erläutert:
Gegeben sei das uneigentliche Integral: ∫[1,∞) dx
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Zunächst wird die Stammfunktion F = -1/x gebildet.
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Für die obere Grenze, die gegen Unendlich strebt, wird eine Variable z eingesetzt: ∫[1,z] dx = ₁ᶻ
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Das uneigentliche Integral wird in Abhängigkeit von z bestimmt: - = -1/z + 1
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Schließlich wird der Grenzwert für z → ∞ berechnet: lim(z→∞) = 0 + 1 = 1
Der Flächeninhalt beträgt also 1 Flächeneinheit.
Highlight: Bei der Berechnung uneigentlicher Integrale ist die Bestimmung des Grenzwerts der entscheidende Schritt.
Es folgt ein Beispiel einer Textaufgabe:
Für x > 0 ist der Graph der Funktion f = 1/√x gegeben. Er begrenzt über den Intervallen [1; ∞) und (0; 1] unbegrenzte Flächen. Die Aufgabe besteht darin, den Flächeninhalt zu untersuchen und gegebenenfalls anzugeben.
Lösung:
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Für das Intervall [1; ∞): A = ∫[1,z] dx = [2√x]₁ᶻ = 2√z - 2 lim(z→∞) = ∞
Die Fläche hat nach rechts keinen endlichen Flächeninhalt.
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Für das Intervall (0; 1]: A = ∫[z,1] dx = [2√x]ᶻ¹ = 2 - 2√z lim(z→0) = 2
Die Fläche hat nach oben den endlichen Flächeninhalt 2.
Example: Diese Textaufgabe zeigt, dass ein uneigentliches Integral in einem Intervall existieren kann, während es in einem anderen divergiert.



























