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Instrumentalmusik im Barock

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Erst gegen Ende der Renaissance, mit Beginn des Barock (ab 1600), beginnt in Europa die
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- Musik in Kammer und Saal - Sonate & Generalbass - Instrumentbau - Theorbe, Gambe & Cembalo

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insiaumeniaemusik im banock "1 Erst gegen Ende der Renaissance, mit Beginn des Barock (ab 1600), beginnt in Europa die eigentliche Geschichte der Instrumentalmusik, die bis dahin im Schatten der kirchlichen Vokal- musik stand. Bei Königen und Fürsten gehörte es zum guten Ton", eine eigene Kapelle zu unter- halten, für die ein Komponist - gleichzeitig auch der Dirigent, meist am Cembalo sitzend - reprä- sentative Instrumentalmusik zu schreiben hatte. Die instrumentale Besetzung eines Werkes war deshalb weniger von der musikalischen Struktur als von den örtlichen Gegebenheiten abhängig von Anzahl und Qualität der Musiker, Größe des Raumes und Zweck der Aufführung. : Musik in Kammer und Saal In der Barockzeit ließen sich Fürsten gerne während des Essens oder zum Einschlafen von einem oder wenigen Instrumentalisten unterhalten - kleine Besetzungen für kleine Räume. Dies nennt man Kammermusik im Gegensatz zur Orchestermusik. ► Sonate : Eine besonders wichtige Gattung der barocken Kammermusik ist die Sonate (von lat. sonare = klingen). Sie besteht aus mehreren Teilen (Sätzen) und hat folgende Besetzung: ein oder zwei Soloinstrumente (z. B. Flöte, Oboe, Violine) und Generalbass. Generalbass: In der Barockzeit hatte nahezu jede Komposition eine Bassstimme, die mit Ziffern versehen war. Diese gab an, welche Begleitakkorde zum Bass improvisiert werden sollten. Ausgeführt wurde dies in der Regel dann von einem Bassinstrument (z. B. Violoncello) und einem Akkord- instrument (z. B....

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Cool, mit dem Lernzettel konnte ich mich richtig gut auf meine Klassenarbeit vorbereiten. Danke 👍👍

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insiaumeniaemusik im banock "1 Erst gegen Ende der Renaissance, mit Beginn des Barock (ab 1600), beginnt in Europa die eigentliche Geschichte der Instrumentalmusik, die bis dahin im Schatten der kirchlichen Vokal- musik stand. Bei Königen und Fürsten gehörte es zum guten Ton", eine eigene Kapelle zu unter- halten, für die ein Komponist - gleichzeitig auch der Dirigent, meist am Cembalo sitzend - reprä- sentative Instrumentalmusik zu schreiben hatte. Die instrumentale Besetzung eines Werkes war deshalb weniger von der musikalischen Struktur als von den örtlichen Gegebenheiten abhängig von Anzahl und Qualität der Musiker, Größe des Raumes und Zweck der Aufführung. : Musik in Kammer und Saal In der Barockzeit ließen sich Fürsten gerne während des Essens oder zum Einschlafen von einem oder wenigen Instrumentalisten unterhalten - kleine Besetzungen für kleine Räume. Dies nennt man Kammermusik im Gegensatz zur Orchestermusik. ► Sonate : Eine besonders wichtige Gattung der barocken Kammermusik ist die Sonate (von lat. sonare = klingen). Sie besteht aus mehreren Teilen (Sätzen) und hat folgende Besetzung: ein oder zwei Soloinstrumente (z. B. Flöte, Oboe, Violine) und Generalbass. Generalbass: In der Barockzeit hatte nahezu jede Komposition eine Bassstimme, die mit Ziffern versehen war. Diese gab an, welche Begleitakkorde zum Bass improvisiert werden sollten. Ausgeführt wurde dies in der Regel dann von einem Bassinstrument (z. B. Violoncello) und einem Akkord- instrument (z. B....

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