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Gewitter GFS

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 Willkommen zu meiner GFS zu Gewitter.
Inhalt
Was ist ein Gewitter
Entstehung von Gewittern
Entstehung einer Gewitterwolke
Lebenszyklus eine
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Willkommen zu meiner GFS zu Gewitter. Inhalt Was ist ein Gewitter Entstehung von Gewittern Entstehung einer Gewitterwolke Lebenszyklus einer Gewitterzelle Gewittertypen Gewitterarten Blitz und Donner Verhalten bei Gewitter Quellen 2 Was ist ein Gewitter? 3 Früher fürchteten die Menschen Gewitter und glaubten, zornige Götter würden sie damit strafen. Anders konnten sie sich dieses Naturereignis nicht erklären. Inzwischen ist längst bekannt, wie ein Gewitter entsteht. Ein Gewitter ist eine mit luftelektrischen Entladungen (Blitz und Donner) verbundene komplexe meteorologische Erscheinung. Häufig mit kurzen und heftigen Regen- oder Hagelschauern. Bedingungen für die Entstehung von Gewittern 4 Drei Bedingungen, das Gewitter überhaupt entstehen können: Feuchtigkeit in den unteren und mittleren Schichten der Atmosphäre: Wenn Luft in dem Aufwind eines Gewitters aufsteigt, kondensiert die Luftfeuchtigkeit zu kleinen Wassertropfen, wodurch die Wolken und evtl. auch Niederschlag gebildet werden. Wenn die Feuchtigkeit kondensiert -> Wärme an die Luft abgegeben. Warme Luft hat geringere Dichte als kalte Luft -> steigt in der kalten Umgebung nach oben. Zusätzliche Kondensationswärme bewirkt, dass die Luft kontinuierlich nach oben steigt. Labilität: Wenn eine Luftmasse labil ist, wird Luft, die erst einmal nach oben gezwungen wird, kontinuierlich nach oben steigen. So eine Luftmasse besteht gewöhnlich aus warmer und feuchter Luft nahe der Erdoberfläche und kalter, trockener Luft in den mittleren und oberen Bereichen der Atmosphäre. Sobald die Luft aus der tiefen Luftschicht erst einmal nach oben steigt, hat sie eine geringere Dichte als die umgebende...

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Luft und steigt kontinuierlich weiter nach oben. Dieser Prozess wird noch durch die Kondensationswäre unterstützt. Die Luft wird so lange nach oben steigen, bis sie kälter und dichter ist als die Umgebungsluft ist. Hebungsprozess an der Erdoberfläche: Hebung ist ein Mechanismus, der den Aufstieg der warmen, feuchten Luft in Gang setzt. Für die Hebung gibt es verschiedene Ursachen: Meist durch unterschiedliche Erhitzung verursacht. Wenn die Sonne die Erdoberfläche erhitzt, werden Teile der Oberfläche und der darüber liegenden Luftmasse stärker erhitzt als andere. Diese warmen Luftpakete sind weniger dicht als die Umgebungsluft und steigen auf. Wenn die Luft ausreichend labil und feucht ist, kann sich ein Gewitter entwickeln. Die Ursache für die Hebung kann auch mechanischer Natur sein. Feuchte Luft, welche über die Berghänge strömt wird zum Aufsteigen "gezwungen", sodass besonders über den Bergen das Gewitterriskio immer erhöht ist! Folie 5: Erst wenn diese Faktoren zusammenkommen, kann eine Gewitterwolke entstehen: Die warme und feuchte Luft steigt auf - entweder weil sie wärmer und damit leichter ist als die umgebende Luft oder weil sie über ein Gebirge strömt. Auch ein Tiefdruckgebiet kann die Ursache sein, wenn es kalte Luft unter die feuchtwarmen Luftmassen schiebt. Durch den Anstieg kühlt die Luft dann vergleichsweise schnell ab und der enthaltene Wasserdampf kondensiert zu kleinen Wassertropfen. Auf diese Weise bilden sich erste Quellwolken, die schließlich zu einer Gewitterwolke heranwachsen. Folie 6-8: ● Die Sonne lässt das Wasser aus den Flüssen und Seen verdunsten. Das Wasser steigt auf, und die winzigen Wasserdampftröpfchen schließen sich zu Wolken zusammen. fertige Gewitterwolke von 5 und mehr Kilometern Dicke ist entstanden In Höhen von 5 bis 6 km, an der Nullgradgrenze (Temperaturen bei -10 bis -15° C) erfolgt Übergang von Wolkentropfen zu Eiskristallen bei starken Turbulenzen im Wolkeninneren laden die Kristallen sich elektrisch auf positiv geladene im oberen Teil (Amboss) negativ geladene sammeln sich an der Wolkenunterseite es gibt Protonen in der Erde, die so nah wie möglich an die negative Wolke wollen. -> Spannung, ca. 100.000 V/m, Luft schlechter Leiter -> 3 Mio. Volt. Wenn Luftfeuchtigkeit zwischen Wolke und Erde steigt -> elektrisch Feld wird kleiner -> auch bei kleinerer Spannung wird Strom geleitet Zusätzlich entstehen freie Elektronen zwischen Erde und Wolke durch Ionisation Irgendwann knallt es -> ein Erdblitz, alles weil das elektrisch Feld abgenommen hat Und wenn das Alles in einer Wolke passiert -> Wolkenblitz Fachleute bezeichnen die Gewitterwolke als „Kumulonimbus". Das kommt von den lateinischen Begriffen cumulus (,,Haufen“) und nimbus (,,Wolke"). Die meisten Gewitter - ein Drittel – gibt es in Deutschland im Juli. Prinzipiell können sie aber das ganze Jahr über entstehen. Die meisten Gewitter auf der Erde bilden sich in den Tropen. - In den mittleren Breiten steigt die Luft bis maximal 12 Kilometer Höhe auf. Dort befindet sich die Tropopause: Das ist der Übergang zwischen dem untersten Stockwerk der Atmosphäre – der Troposphäre – und dem zweiten Stockwerk - der Stratosphäre. Ab der Tropopause wird die Luft mit der Höhe nicht mehr kälter. Dadurch werden aufsteigende warme Luftpakete gestoppt (sie wären dann nicht mehr leichter als die Umgebung), und die Luft strömt horizontal auseinander. Dies ist am sogenannten Amboss der Gewitterwolke zu erkennen: einer flachen, aus Eiskristallen bestehenden Wolke. Sie sieht aus wie ein überstehendes weißes Flachdach. Folie 10: Alle Gewitter durchlaufen einen Lebenszyklus der in drei Stufen unterteilt werden kann: 1. Wachstumsstadium -Phase der Bildung/ Jugendstudium/ Cumulusphase/ Phase der türmenden Cumulus Nur ein Aufwind -> wird durch die Freisetzung von Labilitätsenergie erzeugt. Zuerst bildet sich ein Cumulus Congestus (eine Wolke). Wenn diese Wolke in den oberen Teilen vereist, entsteht ein Cumulonimbus, die eigentliche Gewitterwolke. Noch keine Abwinde und kein Niederschlag. In seltenen Fällen -> schwache Tornados 2. Reifestadium: Aufwinde und Abwinde. Der Abwind bildet sich durch fallenden Niederschlag, der kalte Luft aus höheren Schichten nach unten transportiert. Aufgrund schwacher Windscherung können sich Auf- und Abwind nicht voneinander trennen. Der Niederschlag fällt auch in den Aufwind zurück und schwächt diesen damit ab. Am Boden = Niederschlag in Form von Regen, Graupel oder kleinem Hagel. Anfangs = noch schwache Tornados auftreten. Meist ist die Niederschlagsintensität zu Beginn dieser Phase am höchsten + vereinzelt Böen + fast alle Blitze während dieser Phase 3. Zerfalls- oder Auflösungsstadium: Wenn Abwind und regengekühlte Luft den Boden erreicht, fließt die gekühlte Luft entlang des Erdbodens aus dem Gewitter heraus und formt eine Böenfront. Gewöhnlich sind die Winde im Zusammenhang mit dieser Front nicht besonders stark, aber in Extremfällen kann ein Downburst (starke Fallböe) einen sehr starken Wind hervorrufen. Eventuell starker Niederschlag und Gewitter dann von Abwinden dominiert. Am Boden bewegt sich die Böenlinie in großer Entfernung von dem Gewitter und schneidet den Aufwind des Gewitters ab. Damit beginnt die Endphase des Gewitters. Gewitterarten Grundsätzlich = zwei unterschiedliche Arten von Gewittern. 12 Wärmegewitter = lokales Gewitter, In Bodennähe, wo starke Sonneneinstrahlung Luft aufheizt -> nach oben steigt und dadurch eine Labilisierung entsteht. (=Prozess der Umschichtung in einem Luftpaket, welcher zu turbulenten Austauschvorgängen und vertikalen Luftströmung führt) Meist im Sommer bei ausreichender Luftfeuchtigkeit und schwachen Luftdruckverteilungen. Häufig am späten Nachmittag oder am frühen Abend. häufiger über waldreichen oder gebirgigen Gegenden, als Mittelgebirgen oder Alpenvorland, da dort mehr Feuchtigkeit in der Luft ist. Über Ballungsgebieten oder kühlen Wasserflächen = kaum Wärmegewitter. Ausnahme = Kühltürme von Braunkohle- oder Kernkraftwerken können durch ihre Wasserdampfwolken die Bildung begünstigen. Häufig Einzelzellen Gewitter Kaltfrontgewitter An Kaltfronten. (= Trennfläche zweier verschieden dichter und verschieden warmer Luftmassen) Auch Ganzjahresgewitter bezeichnen, zu jeder Jahreszeit Bei Frontgewittern schieben sich kalte Luftmassen unter die wärmeren bodennahen Luftschichten und zwingen sie aufzusteigen. = dynamischen Hebung Frontgewitter = Ankündigung vom Eindringen anderer Luftmassen. Kräftige Konvektion mit heftigen Luftbewegungen. Führen zu einem Wetterwechsel mit starken Temperaturstürzen Gewitter GFS Physik von Klasse 8b ... Inhalt ➤ Was ist ein Gewitter Entstehung von Gewittern Entstehung einer Gewitterwolke Lebenszyklus einer Gewitterzelle ➤ Gewittertypen Gewitterarten Blitz und Donner ➤ Verhalten bei Gewitter ➤Quellen Quelle: https://wallhere.com/de/wallpaper/696403 Was ist ein Gewitter? • Ein Gewitter ist eine mit luftelektrischen Entladungen (Blitz und Donner) verbundene komplexe meteorologische Erscheinung. • Häufig mit kurzen und heftigen Regen- oder Hagelschauern. Quelle: Wikipedia Entstehung von Gewittern Voraussetzungen: ➤ Erhöhte Feuchtigkeit Instabile Luftschichtung - Labilität (die Temperatur nimmt mit der Höhe stark ab) Hebungsprozess Quelle: https://www.westend61.de/imageSearch Entstehung einer Gewitterwolke kalte Luft Windrichtung → Niederschlag overshooting top Amboß Gewitterwolke (Cumulonimbus) Tropopause warme Luft Böenwalze Ⓒ2009 Enoyolopædia Britannica, Inc. Quelle: http://www.wolken-online.de https://www.weltderphysik.de

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Cool, mit dem Lernzettel konnte ich mich richtig gut auf meine Klassenarbeit vorbereiten. Danke 👍👍

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Folie 5: Erst wenn diese Faktoren zusammenkommen, kann eine Gewitterwolke entstehen: Die warme und feuchte Luft steigt auf - entweder weil sie wärmer und damit leichter ist als die umgebende Luft oder weil sie über ein Gebirge strömt. Auch ein Tiefdruckgebiet kann die Ursache sein, wenn es kalte Luft unter die feuchtwarmen Luftmassen schiebt. Durch den Anstieg kühlt die Luft dann vergleichsweise schnell ab und der enthaltene Wasserdampf kondensiert zu kleinen Wassertropfen. Auf diese Weise bilden sich erste Quellwolken, die schließlich zu einer Gewitterwolke heranwachsen. Folie 6-8: ● Die Sonne lässt das Wasser aus den Flüssen und Seen verdunsten. Das Wasser steigt auf, und die winzigen Wasserdampftröpfchen schließen sich zu Wolken zusammen. fertige Gewitterwolke von 5 und mehr Kilometern Dicke ist entstanden In Höhen von 5 bis 6 km, an der Nullgradgrenze (Temperaturen bei -10 bis -15° C) erfolgt Übergang von Wolkentropfen zu Eiskristallen bei starken Turbulenzen im Wolkeninneren laden die Kristallen sich elektrisch auf positiv geladene im oberen Teil (Amboss) negativ geladene sammeln sich an der Wolkenunterseite es gibt Protonen in der Erde, die so nah wie möglich an die negative Wolke wollen. -> Spannung, ca. 100.000 V/m, Luft schlechter Leiter -> 3 Mio. Volt. Wenn Luftfeuchtigkeit zwischen Wolke und Erde steigt -> elektrisch Feld wird kleiner -> auch bei kleinerer Spannung wird Strom geleitet Zusätzlich entstehen freie Elektronen zwischen Erde und Wolke durch Ionisation Irgendwann knallt es -> ein Erdblitz, alles weil das elektrisch Feld abgenommen hat Und wenn das Alles in einer Wolke passiert -> Wolkenblitz Fachleute bezeichnen die Gewitterwolke als „Kumulonimbus". Das kommt von den lateinischen Begriffen cumulus (,,Haufen“) und nimbus (,,Wolke"). Die meisten Gewitter - ein Drittel – gibt es in Deutschland im Juli. Prinzipiell können sie aber das ganze Jahr über entstehen. Die meisten Gewitter auf der Erde bilden sich in den Tropen. - In den mittleren Breiten steigt die Luft bis maximal 12 Kilometer Höhe auf. Dort befindet sich die Tropopause: Das ist der Übergang zwischen dem untersten Stockwerk der Atmosphäre – der Troposphäre – und dem zweiten Stockwerk - der Stratosphäre. Ab der Tropopause wird die Luft mit der Höhe nicht mehr kälter. Dadurch werden aufsteigende warme Luftpakete gestoppt (sie wären dann nicht mehr leichter als die Umgebung), und die Luft strömt horizontal auseinander. Dies ist am sogenannten Amboss der Gewitterwolke zu erkennen: einer flachen, aus Eiskristallen bestehenden Wolke. Sie sieht aus wie ein überstehendes weißes Flachdach. Folie 10: Alle Gewitter durchlaufen einen Lebenszyklus der in drei Stufen unterteilt werden kann: 1. Wachstumsstadium -Phase der Bildung/ Jugendstudium/ Cumulusphase/ Phase der türmenden Cumulus Nur ein Aufwind -> wird durch die Freisetzung von Labilitätsenergie erzeugt. Zuerst bildet sich ein Cumulus Congestus (eine Wolke). Wenn diese Wolke in den oberen Teilen vereist, entsteht ein Cumulonimbus, die eigentliche Gewitterwolke. Noch keine Abwinde und kein Niederschlag. In seltenen Fällen -> schwache Tornados 2. Reifestadium: Aufwinde und Abwinde. Der Abwind bildet sich durch fallenden Niederschlag, der kalte Luft aus höheren Schichten nach unten transportiert. Aufgrund schwacher Windscherung können sich Auf- und Abwind nicht voneinander trennen. Der Niederschlag fällt auch in den Aufwind zurück und schwächt diesen damit ab. Am Boden = Niederschlag in Form von Regen, Graupel oder kleinem Hagel. Anfangs = noch schwache Tornados auftreten. Meist ist die Niederschlagsintensität zu Beginn dieser Phase am höchsten + vereinzelt Böen + fast alle Blitze während dieser Phase 3. Zerfalls- oder Auflösungsstadium: Wenn Abwind und regengekühlte Luft den Boden erreicht, fließt die gekühlte Luft entlang des Erdbodens aus dem Gewitter heraus und formt eine Böenfront. Gewöhnlich sind die Winde im Zusammenhang mit dieser Front nicht besonders stark, aber in Extremfällen kann ein Downburst (starke Fallböe) einen sehr starken Wind hervorrufen. Eventuell starker Niederschlag und Gewitter dann von Abwinden dominiert. Am Boden bewegt sich die Böenlinie in großer Entfernung von dem Gewitter und schneidet den Aufwind des Gewitters ab. Damit beginnt die Endphase des Gewitters. Gewitterarten Grundsätzlich = zwei unterschiedliche Arten von Gewittern. 12 Wärmegewitter = lokales Gewitter, In Bodennähe, wo starke Sonneneinstrahlung Luft aufheizt -> nach oben steigt und dadurch eine Labilisierung entsteht. (=Prozess der Umschichtung in einem Luftpaket, welcher zu turbulenten Austauschvorgängen und vertikalen Luftströmung führt) Meist im Sommer bei ausreichender Luftfeuchtigkeit und schwachen Luftdruckverteilungen. Häufig am späten Nachmittag oder am frühen Abend. häufiger über waldreichen oder gebirgigen Gegenden, als Mittelgebirgen oder Alpenvorland, da dort mehr Feuchtigkeit in der Luft ist. Über Ballungsgebieten oder kühlen Wasserflächen = kaum Wärmegewitter. Ausnahme = Kühltürme von Braunkohle- oder Kernkraftwerken können durch ihre Wasserdampfwolken die Bildung begünstigen. Häufig Einzelzellen Gewitter Kaltfrontgewitter An Kaltfronten. (= Trennfläche zweier verschieden dichter und verschieden warmer Luftmassen) Auch Ganzjahresgewitter bezeichnen, zu jeder Jahreszeit Bei Frontgewittern schieben sich kalte Luftmassen unter die wärmeren bodennahen Luftschichten und zwingen sie aufzusteigen. = dynamischen Hebung Frontgewitter = Ankündigung vom Eindringen anderer Luftmassen. Kräftige Konvektion mit heftigen Luftbewegungen. Führen zu einem Wetterwechsel mit starken Temperaturstürzen Gewitter GFS Physik von Klasse 8b ... Inhalt ➤ Was ist ein Gewitter Entstehung von Gewittern Entstehung einer Gewitterwolke Lebenszyklus einer Gewitterzelle ➤ Gewittertypen Gewitterarten Blitz und Donner ➤ Verhalten bei Gewitter ➤Quellen Quelle: https://wallhere.com/de/wallpaper/696403 Was ist ein Gewitter? • Ein Gewitter ist eine mit luftelektrischen Entladungen (Blitz und Donner) verbundene komplexe meteorologische Erscheinung. • Häufig mit kurzen und heftigen Regen- oder Hagelschauern. Quelle: Wikipedia Entstehung von Gewittern Voraussetzungen: ➤ Erhöhte Feuchtigkeit Instabile Luftschichtung - Labilität (die Temperatur nimmt mit der Höhe stark ab) Hebungsprozess Quelle: https://www.westend61.de/imageSearch Entstehung einer Gewitterwolke kalte Luft Windrichtung → Niederschlag overshooting top Amboß Gewitterwolke (Cumulonimbus) Tropopause warme Luft Böenwalze Ⓒ2009 Enoyolopædia Britannica, Inc. Quelle: http://www.wolken-online.de https://www.weltderphysik.de