Die ersten vier Stufen des Erikson Stufenmodells
Eriksons Stufenmodell der psychosozialen Entwicklung umfasst acht Phasen, von denen die ersten vier die Kindheit und frühe Jugend abdecken. Jede Stufe beinhaltet spezifische Konflikte, die bewältigt werden müssen, um eine gesunde Entwicklung zu gewährleisten.
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Urvertrauen vs. Urmisstrauen
- Motto: "Ich bin, was man mir gibt"
- Ziel: Entwicklung eines ausgewogenen Verhältnisses zwischen Vertrauen und Misstrauen
- Krise: Entwöhnung und Abstillen
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Autonomie vs. Scham und Zweifel (1-3 Jahre)
- Motto: "Ich bin, was ich will"
- Ziel: Kinder lernen, ihren Willen und ihre Bedürfnisse zu kontrollieren
- Krise: Verbindung von Ausscheidungen mit Scham und Zweifel an der eigenen Autonomie
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Initiative vs. Schuldgefühle (3-5 Jahre)
- Motto: "Ich bin, was ich mir vorstellen kann zu werden"
- Ziel: Grenzen aufzeigen ohne Abweisung, Entwicklung eines Moralgefühls
- Krise: Schuldgefühle bezüglich eigener Triebe und Handlungen
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Werksinn vs. Minderwertigkeitsgefühl (6 Jahre - Pubertät)
- Motto: "Ich bin, was ich lerne"
- Ziel: Entwicklung von Kompetenz und Anerkennung für Leistungen
- Krise: Vergleich mit Gleichaltrigen, Gefahr von Minderwertigkeitsgefühlen bei Misserfolgen
Example: In der Phase "Urvertrauen vs. Urmisstrauen" lernt ein Baby durch die Befriedigung seiner Grundbedürfnisse (z.B. Stillen, Pflege) Vertrauen zu seinen Bezugspersonen aufzubauen. Gleichzeitig erfährt es aber auch Gefühle der Hilflosigkeit, was zur Entwicklung eines gesunden Gleichgewichts zwischen Vertrauen und Misstrauen beiträgt.
Highlight: Die Erikson Stufenmodell Stufe 4 "Werksinn vs. Minderwertigkeitsgefühl" ist besonders wichtig für die schulische Entwicklung. Kinder entwickeln in dieser Phase den Wunsch, etwas Sinnvolles zu leisten und dafür Anerkennung zu erhalten.






