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Erziehungswissenschaften Lerntheorien

7.2.2022

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GK Erziehungswissenschaft EF im Schuljahr 2020/2021 (Abitur 2023)
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Klassisches und operantes Konditionieren - Fallb
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Klassisches und operantes Konditionieren - Fallb

Gesamtschule GK Erziehungswissenschaft EF im Schuljahr 2020/2021 (Abitur 2023) 40 20 Thema: Klassisches und operantes Konditionieren - Fallbeispiele beim Menschen 20 Aufgabenstellung Materialgrundlage: Fallbeispiel 1: A. O. ROSS/ F. PETERMANN, 1987, gekürzt und überarbeitet von B. WEIHRAUCH Fallbeispiel 2: F. L. RUCH / P. G. ZIMBARDO, 1983, gekürzt von B. WEIHRAUCH Zugelassene Hilfsmittel: Wörterbuch zur deutschen Rechtschreibung *) Glossar: Hinweis: Das 1. Fallbeispiel ,,Die vierjährige Anne" wurde von Herrn Weihrauch für diese Klausur vorstrukturiert, um einen leichteren Überblick zu ermöglichen: Die Beobachtungsphase (B), die Konditionierungsphasen (K1-3) und die Löschungsphase (L) wurden entsprechend fett markiert. Intervention sukzessiv intermittierend 31. Mai 2021 Klausur Nr. 2 (90 Minuten) Substantiv, feminin: Eingriff, Einflussnahme Adjektiv: allmählich fortschreitend, schrittweise sich vollziehend Adjektiv: zeitweilig aussetzend, nachlassend 1.) Erläutern Sie in allgemeiner Form die Grundbegriffe der operanten Konditionierung nach Skinner. Stellen Sie Ablauf und Zielsetzung der verschiedenen Phasen der Verhaltensformung im Fallbeispiel 1 ,,Die vierjährige Anna" im Zusammenhang dar. Erklären Sie die Verhaltensänderungen von Anna mithilfe des Modells der operanten Konditionierung. 3.) Beurteilen Sie, welche der beiden Konditionierungsmethoden für eine Verhaltensformung des Menschen besser geeignet ist. Erörtern Sie dabei auch die Grenzen der Modelle, 2.) Erläutern Sie den Lernprozess nach dem Modell der klassischen Konditionierung in allgemeiner Form. Zeichnen Sie dazu auch ein passendes Reaktionsschema. Erklären Sie anhand des Modells der klassischen Konditionierung, wie die Angst vor der weißen Ratte konditioniert worden ist (Fallbeispiel 2: ,,Der kleine Albert") und konkretisieren Sie Ihr Reaktionsschema entsprechend. Analysieren Sie, wie die Übertragung...

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der Angst auf den freundlichen Hasen mit dem Modell der klassischen Konditionierung erklärt werden kann. wenn es um komplexe, menschliche Verhaltensweisen geht. Nehmen Sie Stellung zu der Frage, ob Konditionierungen des Menschen gerechtfertigt sind. 80 Punkte GE EF PA GK 2020/2021 2. Klausur am 31. Mal 2021 Viel Erfolg! -Gesamtschule GK Erziehungswissenschaft EF im Schuljahr 2020/2021 (Abitur 2023) Materialteil 1: ,,Fallbeispiel: Die vierjährige Anne" (Seite 1 von 2) 31. Mai 2021 Klausur Nr. 2 (90 Minuten) Anne verbrachte in ihrem Kindergarten fast keine Zeit mit anderen Kindern, entfaltete jedoch eine Reihe an Aktivitäten, die geeignet waren, die Aufmerksamkeit von Erwachsenen auf sich zu ziehen und zu binden. Sie vermittelte keinen ernstlich verschüchterten oder verängstigten Eindruck. Sie verfügte über gut entwickelte körperliche und geistige Fähigkeiten, über die sie ihre Erzieher für 5 sich zu interessieren vermochte. Anne setzte diese Fähigkeit jedoch nicht im Umgang mit Gleichaltrigen ein, an deren Kontakt ihr offensichtlich wenig lag. Die Aufmerksamkeit, die Anne von den Erwachsenen erhielt, begünstigte ihr erwachsenen- bezogenes Verhalten und hielt dieses aufrecht. Daher wurde beschlossen, ihr nur noch dann Aufmerksamkeit zuzuwenden, wenn sie sich mit anderen Kindern beschäftigte, und ihr die 10 Aufmerksamkeit zu entziehen, wenn sie ein isoliertes oder erwachsenenbezogenes Verhalten Bestrafung zeigte. Daraufhin wurde Annes Verhalten gegenüber Erwachsenen bzw. Gleichaltrigen systematisch beobachtet. Im Detail erfolgten folgende Phasen der Konditionierung: pos. • Verstärkung indirekte (B Tag 1-5). Zunächst wurde über fünf Tage das ,,normale" Verhalten Annes registriert, d. h. eine so genannte ,,Vorbeobachtung" durchgeführt, ohne dass eine Intervention") erfolgte. Dann wurden die 15 Erzieher angewiesen, sich Anne nur noch zuzuwenden, wenn sie sich mit anderen Gleichaltrigen beschäftigte (K1 Tag 1-5). Zu Beginn wurde jede Annäherung an ein Kind (in der Nähe eines anderen Kindes stehen, neben einem anderen Kind im Sandkasten spielen) durch persönliche, unmittelbare Aufmerksamkeitszuwendung der Erzieher belohnt (Prinzip der sukzessiven Verhaltensformung). Wenn Anne allein spielte, wurde sie nicht beachtet, und wenn sie versuchte, allein mit einem 20 Erwachsenen Kontakt herzustellen, wurde ihr minimale Aufmerksamkeit geschenkt. Es wurde schnell offensichtlich, dass Anne sich vom Spiel mit Gleichaltrigen sofort zurückzog und sich ganz dem Erwachsenen zuwendete, wenn sie in einer gemeinsamen Spielsituation von einem Erzieher angesprochen wurde. Das ursprüngliche therapeutische Vorgehen wurde daher wie folgt verbessert (K2 Tag 6-11): Die Erzieher sprachen Anne nicht mehr direkt und individuell an, sondern 25 bezogen sich in ihren Äußerungen auf die Aktivitäten der Spielgruppe, in der Anne als ein Mitglied wahrgenommen und behandelt wurde. Wenn möglich, reichten sie z. B. Anne ein Spielzeug, das sie in das gemeinsame Spiel einbringen sollte. Immer wenn Anne die Gruppe verließ, wendete der Erzieher sich von ihr ab und beschäftigte sich mit anderen Kindern weiter. Dieses Vorgehen, das über sechs Tage praktiziert wurde, brachte Anne allmählich in stärkeren und länger anhaltenden 30 Kontakt mit Gleichaltrigen. Um sicherzugehen, dass die erzielten Verhaltensänderungen tatsächlich auf der Anwendung dieser Verstärkung beruhten, wurde für einen begrenzten Zeitraum der Zustand vor der Therapie wieder herbeigeführt (L Tag 1-4). Somit wurden zurückgezogenes Verhalten und Kontakte mit Erwachsenen wieder attraktiv. Anne wurde wieder ignoriert, wenn sie Kontakt mit Spielkameraden pflegte, und 35 ihr wurde nur eine minimale Aufmerksamkeit geschenkt, wenn sie in Begleitung eines anderen Kindes auf die Erwachsenen zuging. Durch dieses Vorgehen stellte sich wieder das ursprüngliche Verhalten ein und der therapeutische Erfolg bildete sich wieder zurück. Dann wurde erneut zum therapeutischen Vorgehen für neun Tage übergegangen (K3 Tag 1-9). Dabei gaben die Erzieher a) maximale Zuwendung für alle Aktivitäten mit Gleichaltrigen, b) keine 40 Zuwendung, wenn Anne allein war und c) eine minimale Zuwendung, wenn sie ohne Begleitung eines anderen Kindes auf einen Erwachsenen zuging. Als Annes Verhalten sich stabilisierte und sie für längere Zeit Kontakt mit Gleichaltrigen hatte, wurde die Verstärkung durch die Erwachsenen nach und nach in intermittierender") Weise gegeben, bis sie schließlich das in der Gruppe für alle Kinder übliche Maß an Zuwendung erhielt. GE EF PA GK 2020/2021 2. 10ausur am 31. Mai 2021 (b.w.) 2 -Gesamtschule GK Erziehungswissenschaft EF im Schuljahr 2020/2021 (Abitur 2023) 31. Mai 2021 Klausur Nr. 2 (90 Minuten) Materialteil 1 Fortsetzung: ,,Fallbeispiel: Die vierjährige Anne" (Seite 2/2) 45 Eine Analyse der Beobachtungsdaten ergab, dass Annes Rückzugsverhalten durch die soziale Verstärkung von den Erwachsenen aufrechterhalten, wenn nicht sogar gefördert wurde. Am sechsten Tag (K2), an dem die neue Verhaltensregel für die Erziehung vereinbart worden war, stellte sich eine stetige Veränderung ihres Verhaltens ein. Als das therapeutische Vorgehen am zwölften Tag wieder rückgängig gemacht wurde, fiel Anne sofort wieder in ihr altes Verhalten 50 zurück (L Tag 1-4). Die Annahme, dass Annes Verhalten operant durch die Verstärkung von Erwachsenen bedingt war, konnte als bestätigt angesehen werden, so dass das Erzieherverhalten wieder auf unmittelbare Bekräftigung des kontaktfreudigen Verhaltens ausgerichtet wurde. Die Tatsache, dass Anne nach dem beiden therapeutischen Vorgehen (K2, K3) begann, wieder mit anderen Kindern zu spielen, zeigt, dass bei ihr eine verringerte Leistungsbereitschaft vorgelegen 55 hatte. Ihr mangelte es nicht an den notwendigen sozialen Fertigkeiten, sondern sie empfand den Kontakt mit Gleichaltrigen nur als weniger angenehm und verstärkend als den mit Erwachsenen. Wenn dem Kind grundlegende soziale Fähigkeiten gefehlt hätten, wäre ein vollkommen anderer Therapieplan angezeigt gewesen. Materialteil 2: ,,Fallbeispiel: Der kleine Albert" (Seite 1 von 1) Albert war ein gesundes, stabiles und ziemlich unemotionales Kind. Er reagierte nie furchtsam auf die 60 vom Versuchsleiter ausgeklügelten Test-Situationen. Wenn plötzlich eine Reihe von Objekten vor ihn gelegt wurde, streckte er die Hand aus, um damit zu spielen. Es waren da eine weiße Ratte, ein Hase, ein Pelzmantel, ein Ball aus Baumwolle und einige Masken. Aber Albert schreckte zusammen und schrie fürchterlich, wenn plötzlich dicht hinter ihm lauter Lärm erzeugt wurde (eine Stahlstange wurde mit einem Hammer bearbeitet). Als ihm im Alter von 11 Monaten und 3 Tagen die Ratte 65 gezeigt wurde, und er seine Hand nach ihr ausstreckte, ertönte derselbe scheußliche Lärm hinter ihm. Nachdem Albert diese Erfahrung zweimal gemacht hatte, wimmerte er. Als ihm die Ratte eine Woche später erneut gezeigt wurde, hatte er seine Lektion gelernt: er zog die Hand zurück, bevor er den alten Spielkameraden berührte. Jetzt wurde systematisch mit der Konditionierung einer starken negativen emotionalen Reaktion auf die weiße Ratte begonnen. Sieben Mal hintereinander tauchten 70 die Ratte und der grässliche Lärm zusammen auf. Als die Ratte das nächste Mal allein dargeboten wurde, fing Albert an zu weinen, drehte sich um, fiel hin und krabbelte mit ganzer Kraft davon. Nach einer Woche stellte sich heraus, dass sich die Furchtreaktion von der weißen Ratte auch auf den freundlichen Hasen übertragen hatte. Nun hatte Albert plötzlich Angst vor dem Hasen, beim Ansehen des Pelzmantels fing er an zu weinen, und er schreckte sogar vor seinem Baumwollball zurück. Keine 75 Angst hatte er vor Bauklötzen oder anderen Objekten. (partell weil nur ein Teil verstärkt, wurde !! Leider wissen wir nicht, was aus Albert geworden ist. Die Untersucher berichteten, dass ,,Albert unglücklicherweise noch an dem Tag, an dem man die beschriebenen Tests durchgeführt hatte, aus dem Krankenhaus entlassen wurde. Daher hatten wir leider nicht die Möglichkeit, eine Methode zur Lösung der konditionierten emotionalen Reaktion zu entwickeln" (WATSON & RAYNER, 1920). GE EF PA GK 2020/2021-2. Kausur am 31. Mai 2021 3 Gesamtschule GK Erziehungswissenschaft EF im Schuljahr 2020/2021 (Abitur 2023) Diagnosebogen zur 2. Pädagogik-Klausur in der EF von Jill Lerntheorien: Theorie und Praxis. Der Prüfling... Aufgabe 1.a Aufgabe 1.b1 Aufgabe 1.b2 erläutert in allgemeiner Form die Grundbegriffe der operanten Konditionierung nach Skinner, sinngemäß: operante Konditionierung ist eine behavioristische Lerntheorie • systematische Verstärkung eines zufällig auftretenden Verhaltens mittels Verstärker (Reize) • systematisch bedeutet, dass eine verlässliche Gabe der Verstärker erfolgt: stets dasselbe Verhalten wird verstärket, es herrscht sowohl eine Kontinuität der Verstärkung (räumlich- zeitliche Nähe zwischen Reiz und Konsequenz) als auch eine Kontingenz (zuverlässige Beziehung zwischen einem Verhalten und ihrer Konsequenz). Kontingenz ist für Lernen wichtiger als Kontiguität. • es werden vier Verstärkungen voneinander unterschieden o positive Verstärker (positiver Reiz wird gegeben) ▪ positive Verstärkung: ein angenehmer Reiz wird gegeben die Verhaltenswahrscheinlichkeit wird dadurch erhöht 31. Mai 2021 Klausur Nr. 2 (90 Minuten) ▪ indirekte Bestrafung: ein angenehmer Reiz wird entzogen die Verhaltenswahrscheinlichkeit wird dadurch gesenkt o negative Verstärker (negativer Reiz wird gegeben) ▪ direkte Bestrafung: ein unangenehmer Reiz wird entzogen die Verhaltenswahrscheinlichkeit sinkt ▪ negative Verstärkung: ein unangenehmer Reiz fällt weg die Verhaltenswahrscheinlichkeit wird dadurch erhöht bei der operanten Konditionierung handelt es sich um Verhalten-Wirkung-Assoziationen • operantes Konditionieren nutzt Zuwendungs- und Vermeidungs-/Fluchtverhalten . um eine dauerhafte Konditionierung erreichen zu können, muss der Prozess der Verstärkung häufig wiederholt werden • um eine Löschung einer Konditionierung zu erreichen, müssen Verstärker antagonistisch eingesetzt werden, also eine entgegengesetzte Wirkung erzielen: meistens handelt es sich dabei um ein Ausbleiben der positiven Konsequenzen auf ein bestimmtes, durch die positiven Konsequenzen kontrolliertes Verhalten. stellt die Zielsetzung der Phasen der Verhaltensformung in Fallbeispiel 1 dar, sinngemäß: • Die 4jährige Anne verbringt zu wenig Zeit mit Gleichaltrigen, sie ist in ihrem Verhalten sehr auf Erwachsene fokussiert. • Ziel einer operanten Verhaltensformung ist, dass Anne sich mehr Gleichaltrigen zuwendet und sich kooperativ in einer Gruppe verhält: ihre Isolation soll aufgebrochen werden. stellt den Ablauf der Phasen der Verhaltensformung in Fallbeispiel 1 dar, sinngemäß: Beobachtungsphase (B) o Dokumentierung von Annes Verhalten über 5 Tage, ohne Einflussnahme (Z.13f) Konditionierungsphasen (K1, K2) o positive Verstärkung durch persönliche, unmittelbare Aufmerksamkeitszuwendung durch Erzieher (Z.17f); indirekte Bestrafung durch Entzug der Aufmerksamkeit, wenn Anne allein spielt oder Erwachsene allein kontaktiert (Z. 19f); Dauer von 5 Tagen (K1) o positive Verstärkung durch Aufmerksamkeit, die auf die Gruppe ausgerichtet ist (und nicht mehr persönlich auf Anne zielt) (Z. 24f), indirekte Bestrafung durch Entzug von Aufmerksamkeit, beim Verlassen der Gruppe (Z. 27): Dauer von 6 Tagen (K2) • Löschungsphase (L) o über 4 Tage wurde zurückgezogenes Verhalten und der Kontakt zu Erwachsenen wieder positiv verstärkt und Gruppenaktivitäten indirekt bestraft (Z. 33ff) • Konditionierungsphase (K3) o positive Verstärkung durch maximale Zuwendung für alle Aktivitäten mit Gleichaltrigen, indirekte Bestrafung durch Entzug der Zuwendung, wenn Anne allein war und nur minimale Zuwendung, wenn Anne ohne Begleitung eines Kindes auf Erwachsene zuging (Z. 39ff). o nach therapeutischen Fortschritten wurde nur noch intermittierend positiv verstärkt, was einer partiellen Konditionierung entspricht (Z. 41ff) GE EF PA GK 2020/2021 -2. Klausur am 31. Mai 2021 5 maximale erreichte Punktzahl Punktzahl 15 4 12 4 8 6 Gesamtschule GK Erziehungswissenschaft EF im Schuljahr 2020/2021 (Abitur 2023) Aufgabe 1.c Aufgabe 2.a1 Aufgabe 2.a2 Aufgabe 2.b1 Aufgabe 2.b2 Aufgabe 2.c Aufgabe 3.a erklärt die Verhaltensänderungen von Anna mit Hilfe des M. der operanten Konditionierung, sinngemäß: • beim positiven Verstärker ,,Zuwendung" handelt es sich um einen sozialen Verstärker • die Auftretenswahrscheinlichkeit von Verhalten, das sich auf die Gruppe von Gleich- altrigen bezieht, wird durch den sozialen Verstärker erhöht • die Auftretenswahrscheinlichkeit von Verhalten, das sozial isoliert oder auf Erwachsene fokussiert ist, wird durch indirekte Bestrafung, also dem Entzug des sozialen Verstärkers, verringert stellt in allgemeines Reaktionsschema nach dem M. der klassischen Konditionierung auf, sinngemäß: Ausgangssituation: neutraler Reiz (NS) unkonditionierter Reiz (UCS) Lernprozess: neutraler Reiz (NS) + unkonditionierter Reiz (UCS) mehrmalige Wiederholung dieser Kopplung von NS & UCS Ergebnis der Konditionierung: konditionierter Reiz (CS) konditionierte Reaktion (CR) erläutert den Lernprozess nach dem M. der klassischen Konditionierung in allgemeiner Form, sinngemäß: neutrale Reaktion (NR) unkonditionierte Reaktion (Reflex) (UCR) unkonditionierte Reaktion (Reflex) (UCR) Bei der klassischen Konditionierung (auch „Signallernen") wird ein neutraler Reiz, der zuvor keine spezifische Reaktion hervorruft, mit einem unkonditionierten Reiz, er eine angeborene Reaktion (Reflex) auslöst, gekoppelt, sodass der neutrale Reiz sich zu einem konditionierten Reiz wandelt und dieselbe Reaktion zeigt, wie ursprünglich der unkonditionierte Reiz. Als neutrale Reaktion (NR) wird das unspezifische Verhalten als Reaktion auf einen neutralen Reiz (NS) bezeichnet. Der vom unkonditionierten Reiz (UCS) ausgelöste Reflex wir als unkonditionierte Reaktion (UCR) beschrieben, während die vom konditionierten Reiz (CS) ausgelöste Reaktion als konditionierte Reaktion (CR) bezeichnet wird. Um einen derartigen Lernerfolg erzielen zu können, muss ein unmittelbares und kontingentes Auftreten von NS und UCS, das als ,,Kopplung" bezeichnet wird, sichergestellt werden. Diese Kopplung muss mehrfach wiederholt werden. Es handelt sich hierbei um eine behavioristische Lerntheorie. konkretisiert das allgemeine Reaktionsschema aus Aufgabe 2.a1 bezogen auf das Fallbeispiel 2, z.B.: Ausgangssituation: weiße Ratte (NS) Lärm, lautes Geräusch (UCS) 31. Mai 2021 Klausur Nr. 2 (90 Minuten) Ergebnis der Konditionierung: weiße Ratte (CS) neutrale Reaktion (NR) Angst, Schreck (Reflex) (UCR) Lernprozess: weiße Ratte (NS) + Lärm, lautes Geräusch (UCS) mehrmalige Wiederholung dieser Kopplung von NS & UCS Angst, Schreck (Reflex) (UCR) Angst, Schreck (CR) erklärt anhand des M. der klassischen Konditionierung wie die Angst vor der weißen Ratte konditioniert worden ist, sinngemäß: Die gemeinsam auftretenden Reize ,,weiße Ratte" und „Lärm" führen zu einem Lernvorgang, der beide Reize miteinander verbindet (koppelt). Es ist eine Gewöhnung eingetreten, bei der der Anblick der weißen Ratte eine Erwartung von Lärm assoziiert und so Schreck und Angstverhalten auslöst. Nach ausreichend langer Wiederholung dieser Situation löst die weiße Ratte auch ohne Lärm Schreck und Angst aus, denn sie hat die Funktion des Lärms übernommen. Albert hat gelernt, dass die weiße Ratte und Lärm zusammengehören und zeigt entsprechendes Flucht- bzw. Vermeidungsverhalten. analysiert, wie d. Übertragung der Angst auf den Hasen mit dem M. der KK erklärt werden kann, sinngemäß: Die konditionierte Angst Alberts hat sich nach einiger Zeit auf Objekte ausgeweitet, die der weißen Ratte optisch oder haptisch ähnlich sind. Dieser Vorgang wird als Reizgeneralisierung bezeichnet, denn dem Probanden ist es nicht möglich, die verschiedenen Reize zu unterscheiden (fehlende Reizdiskriminierung). Objekte, die ursprünglich keine konditionierte Reaktion auslösen, agieren nun als konditionierte Reize. beurteilt, welche der beiden Konditionierungsmethoden für eine Verhaltensformung beim Menschen besser geeignet ist, z.B.: • Die klassische Konditionierung ist für eine Verhaltensformung beim Menschen weniger geeignet als das operante Konditionieren. Das hat mehrere Gründe. . Das klassische Konditionieren benötigt eine angeborene Reaktion, einen Reflex, der als unkonditionierte Reaktion im Lernprozess fungiert. Der Mensch weist jedoch, im Gegensatz zum Tier, eine Reduktion von Instinkten und Reflexen auf: die Auswahl an SE EF PA GK 2020/2021-2. Klausur am 31. Mai 2021 6 6 6 6 6 5 6 LO 5 6 4 6 5 3 Gesamtschule GK Erziehungswissenschaft EF im Schuljahr 2020/2021 (Abitur 2023) Aufgabe 3.b Aufgabe 3.c Gesamt . ● adäquaten Reaktionen ist also limitiert und eingeschränkt. Beim operanten Konditionieren kann so gut wie jede Reaktion, jedes Verhalten beeinflusst werden. • Beim operanten Konditionieren steht eine große Menge an Verstärkern zur Verfügung, die das Verhalten des Menschen in einem Lernprozess effektiv beeinflussen. So wirken primäre Verstärker, als auch soziale Verstärker beim Menschen sehr stark und es existieren vom Menschen selbst geschaffene generalisierte Verstärker (Verstärker, die man in primäre eintauschen kann), die ebenfalls operante Konditionierungen ermöglichen. Das klassische Konditionieren benötigt neutrale Reize, auf die keine spezifischen Reaktionen erfolgen. Die Praxis zeigt: Der Mensch ist von Natur aus neugierig und reagiert selbst auf vermeintlich neutrale Reize mit unvorhersehbaren, individuellen Reaktionen (die also nicht neutral sind). erörtert die Grenzen der Modelle, wenn es um komplexe menschliche Verhaltensweisen geht, sinngemäß: • Verhaltensformung impliziert einen Lernprozess, der komplexe Verhaltensweisen aufbaut, beeinflusst oder modifiziert, keine einfache Reiz-Reaktions-Kette. Hier ist das Lernen des Klassischen Konditionierens zu begrenzt: durch eine wiederholte Kopplung zweier Reize können komplexe Verhaltensweisen nur bedingt gezielt beeinflusst werden. Bei der operanten Konditionierung hingegen können Verhaltensweisen in Einzel- reaktionen aufgeteilt werden und jeder Reaktionsschritt an sich entsprechend verstärkt werden. Nur so ist Verhaltensformung möglich. • Bei der operanten Konditionierung ist der Versuchsleiter gezwungen zu warten, bis der Proband von sich aus eine Verhaltensweise zeigt, die dann entsprechend verstärkt werden kann. Beim klassischen Konditionieren hingegen muss man sicher sein können, dass die zu koppelnden Reizpaare die gewünschten Reaktionen hervorrufen. Beides kann beim Versuchsdesign Schwierigkeiten bereiten. nimmt Stellung zu der Frage, ob Konditionierungen des Menschen gerechtfertigt sind, z.B.: • Bei Konditionierungen handelt es sich mehr oder weniger um einen Eingriff in den freien Willen eines Individuums. Durch künstlich herbeigeführte Bedingungen wird der Proband so beeinflusst, dass gewünschte Reaktionen und Verhaltensweisen auftreten. Derartige Eingriffe in die Freiheit" sind kritisch zu sehen. sprachliche Darstellungsleistung Der Prüfling... • Die Forschung zur operanten Konditionierung hat nicht nur das Verhalten von Tieren und Menschen besser verstehen lassen, sie hat auch Möglichkeiten aufgezeigt, wie Menschen geholfen werden kann, wenn Störungen im Verhalten auftreten oft unabhängig von deren Ursachen. Sie kann als Teil einer Verhaltenstherapie durchaus schnell und relativ einfach eine Besserung erreichen und ist daher positiv zu sehen. • Man kann aufgrund der Vielzahl der konditionierbaren Reize, die auf uns Menschen wirken, kaum eine umfassende Beurteilung anführen. Es bleibt nur, etwa Einzelsituationen zu prüfen und eine gesellschaftliche Diskussion darüber zu führen, welcher Einfluss als gerechtfertigt angesehen werden kann, und welcher vielleicht unterbunden gehört. strukturiert den Text schlüssig, stringent, gedanklich klar (3) und bezieht sich dabei genau und konsequent auf die Aufgabenstellung (3) verbindet die Ebenen Sachdarstellung, Analyse und Bewertung sicher und transparent (5) belegt Aussagen durch angemessene und korrekte Nachweise (Zitate u.a.) (3) formuliert unter Beachtung der Fachsprache präzise und begrifflich differenziert (3) schreibt stilistisch sicher und syntaktisch korrekt (3) Gesamt Summe insgesamt (inhaltliche Leistung und Darstellungsleistung) 31. Mai 2021 Klausur Nr. 2 (90 Minuten) % erreicht ≤ 19 20 Note 6 5- Punkte 0 1 27 33 39 5 5+ 4- 2 3 4 45 4 5 50 55 60 65 4+ 3- 3 3+ 6 7 8 9 J SE EF PA GK 2020/2021 2. Klausur am 31. Mai 2021 7 6 6 70 90 295 75 80 85 2- 2 2+ 1- 1 1+ 10 11 12 13 14 15 8 80 1 100 1 5 maximale erreichte Punktzahl Punktzahl 60 20 20 80 80% I: 84,8% (1-) II: 92,6% (1) 35,0% (5+) 80% Klausur Nr. 2 EF 2020/21 Pädagogik Lerntheorien Jiul 31.05.2021 gerade noch gut (plus). 4/6/21 Gosamisch J Bei der operanten Konditionierung handelt es sich um eine Lern- theorie, die mit Verstärkern arbeitet. Es ist eine systematische Verstärkung des gewünschten oder Bestrafung des ungewünschten Sa: Bestrafung Verhaltens. Verstärker werden bei dieser Theorie auf unterschiedliche Weise angewendet. Es gibt positive Verstärker, darunter fällt die positive Verstärkung und die indirekte Bestrafung. Bei der positiven Verstärkung wird ein angenehmer Reie gegeben, der die Verhaltens- wahrscheinlichkeit erhöht. Ein solcher angenehmer Reiz: wird bei der indirekten Bestrafung entzogen, dem Probanden wird etwas genommen. Verhaltens wahrscheinlichkeit sinkt __Negative Verstärker sind die direkte Bestrafung und die negative Verstärkung. Bei der Bestrafung wird ein unangenehmer Reiz gegeben, wenn der Proband eine Verhaltensweise ausführt. Bei der negativen Verstärkung wird ein unangenehmer Reiz ent- zogen. Die Verhaltensweise, durch den der unangenehme Reiz vermieden werden kann, wird konditioniert. Das operante Konditionieren setzt also auf das Zuwendungs- und Flucht-, oder Vermeidungsverhalten. Bei der operanten Konditionierung ist es wichtig, dass dieser Prozess Systematisch abläuft, sodass immer das gleiche Verhalten belohnt oder bestraft wird. Der Konditionierungsprozess läuft schrittweise mit verschiedenen Übungsphasen ab. Die Kontinuität der Verstärkung ist ein wichtiger Aspekt, es kann jedoch auch partiell verstärkt werden, wobei lediglich ein Teil der gewünscht- en Verhaltensweisen verstärkt wird. Der Prozess der Verstärkung muss häufig wiederholt werden, damit eine Konditionierung stattfinden kann. Verstärkung (TV. Walerisch nicht) (IV. wahrsch. steigt) A A. reduziert A Bei dem vorliegenden Fallbeispiel „Die vierjährige Anne" geht es um das Verhalten des vierjährigen Mädchens im Kindergarten. Der Ausgangspunkt ist, dass sie kaum Zeit mit gleichaltrigen Kindern verbringt, sondern mehr Zeit mit Erwachs- chen verbringt, dessen erwachsenes Verhalten sie aufgreift. ✓ im Prozess der Konditionierung soll Anne mehr Zeit mit gleich- altrigen Kindern verbringen und ihr Isolier- sowie erwachsenes Verhalten soll vermindert werden. Dazu wird die operante Konditionierung verwendet. Diese lässt. sich hier in drei Phasen gliedern: die Beobachtungsphase, die Konditionierungsphasen und die Löschungsphase. Die Beobachtungsphase dient lediglich zur Erfassung des Verhaltens von Anne, dieses soll verändert werden. Hier wird fünf Tage lang Annes Verhalten im Alltag im Kindergarten beobachtet, ohne ✓ Einfluss auf sie zu nehmen. Die Konditionierung findet hier in drei separaten Phasen statt, die ersten beiden Phasen umfassen je fünf und sechs Tage. Die letzte Konditionierungsphase umfasst newn Tage, sie findet nach der Löschungsphate statt. Diese dauert lediglich vier Tage • an und dient zur Überprüfung des Lernerfolgs. Nach der Erfartung des Problem veshaltens werden die ersten beiden Konditionierungsbasen eingesetzt um das vorherige Veshalten zu verhindern. Dabei wird zunächst positive Verstärkung and indirekte Bestrafung eingesetzt. gruppenbezogenes Verhalten zu stärken und isoliertes Verhalten zu bestrafen, sodass es vermindert wird (vgl. 2.9-11). ✓ Da während der ersten Konditionierungsphase ihr problematisch- es Verhalten partiell verstärkt wurde und die Methode nicht funktionierte (Vgl. 2. 45 f.), wird während der zweiten Phase nur die indirekte Bestrafung angewendet. Sie verbrachte mehr Zeit mit den anderen Kindern (Vgl. Z. 28 ff.), sodass nun überprüft werden muss, ob diese Verhaltensänderung durch den Lernprozess bedingt ist. Hierzu wird das antiainierte Verhalten wieder gelöscht, die Erzieher greifen nicht mely ein (Vgl. Z. 33 ff.). Die letzte Phase - dient zur endgültigen Verstärkung wünschten Verhaltens. Es wird positive Verstärkung und indirekte Bestrafung angewendet bis sich Annes Verhalten stabilisieste. Zurn Schluss wurde das Verhalten der Erzieher nach und nach Zuwendung wie angepasst, damit Anne das gleiche Maß an die übrigen Kinder erhält (Vgl. 7. 41 ff.). des ge- Annes Verhaltensänderung lässt sich mit der operanten Konditionierung begründen. Es gibt zunächst ein Verhalten, das nicht mehr ausgeführt werden soll, die Isolierung und dass erwachsene Verhalten des Kindes. Zudem soll dat soziale Verhalten auf die Gruppe bezogen. verstärkt werden. Um dies umzusetzen werden positive Verstärker eingesetzt. Das bedeutet, dass Anne einen positiven Reiz erhält, wenn sie der gewünschten Verhaltensweise näher- [...] Anne nur noch zuwenden, wenn sie sich mit anderen ✓ kommt: 11. Gleichaltrigen beschäftigte" (3. 15 f.) Ein sozialer Verstärker, die Zuwendung, wird hier eingesetzt. Außerdem wird die indirekte Bestrafung genutzt, wenn Anne etwas tut, was kontraproduktiv wirkt: 1. [...] Aufmerksamkeit zu entziehen, wenn sie ein isoliertes oder erwachsenen- ✓ bezogenes Verhalten zeigte. " (Z. 10 f.) This wird keine Aufmerksamkeit mehr gegeten, wodurch Sa falech. Spielzung! zu knapp! Jill (Ausgaumituation) (deriprozes) sie mehr das Verhalten zeigt, durch das sie Aufmerksamkeit erlangt. Dies liegt am Zuwendungsverhalten des Menschen. (Ergebnis der Konditioniery) kein Reflex meer! Nentraler Reiz (NS) Untconditioniator Reiz (ucs) Neutraler Reit (NS) Konditionierter (cs) Nentrale Reaktion (NR) unkonditionierte →Reaktion (Reflex) (UCR) + unkonditionies tor Reiz (ucs) Kopplung menigmalige Wiederholung!! 4 Konditionieste Reaktion Reflex) (CR) Unkonditionate Reaktion (Reflex) (UCR) Bei der klassischen Konditionierung wird ein neutraler Reiz, der zuvor keine spezifische Reaktion hervorruft, mit einem unkondi- tionierten Reiz gekoppelt, sodass ein konditionierter Reiz entsteht. Der unkonditionieste Reiz ruft eine spezifische Reaktion hervor, diese ist natürlich und angeboren. Durch mehrmalige koppling, bei der der neutrale Reiz vor dem unkonditionierten Reiz gezeigt wird, wird die unkonditionierte Reaktion nun auch von dem neutralen Reiz verursacht. Der neutrale Reiz ist nun also ein konditionierter Reiz. zu einer konditionierten Reaktion fühst, die vorher ein un- honditionierter Reflex geweren ist. der ✓ Weibe Ratte (US) Lärmi lautes Geräusch (UCS) weißbe hatte (NS) Weiße Ratte keine Reaktion (CS) Angst, →Schreck Lärm, +lantes Geräusch (ucs) mehrmalige Wiederholung der Kopplung (UCR Angst- reaktion (UCR) Angst- realition (ER) ✓ Reiz und Die Angst des kleinen Alberts wurde durch die Kopplung des neutralen Reizes der Ratte mit dem unkonditionierten Reiz des unangenehmen Lärms gekoppelt. Die Ratte war zunächst neutral, nach wiederholter Kopplung dient sie jedoch als konditionierter führt zu der konditionierten Reaktion, die zuvor die unkonditionierte Reaktion darstellt. Der Junge reagiert also auf die Ratte extrem mit Flucht- und Vermeidungsverhalten. Ina Verlauf überträgt sich diese konditionierte Angst auf Gegen- / stände, die der Ratte ähnlich sind. Dies kommt daher, dass der Säugling die Gegenstände, bzw. den Hasen und die Ratte schlecht auseinander halten kann. Für ihn sieht beides ähnlich aus und so zeigt er dien selbe Reaktion wie bei des Ratte. 5 ophisch, haptisch und was soll jetzt besser sein? ill Die operante sowie klatrische Konditionierung lässt sich auf den Menschen anwenden. Die klassische Konditionierung eignet sich, wenn man das Verhalten kennt und weiß, dass es auftritt. Bei der operanten Konditionierung muss der Versuchs- Leiter warten, bis eine Verhaltensweise auftritt, die er verstärken kann. Der Mensch ist ein komplexes Individuum mit einem eigenen ✓ Willen. Es ist also problematisch, ob es ethisch vertretbar ist, dem Menschen durch die Konditionierung den Willen und die eigene Kontrolle zu nehmen. ✓ Es kann sinnvoll sein, die operante Konditionierung zum Beispiel in der Psychotherapie anzuwenden um Menschen zu helfen. Allerdings sollte mit den Probanden immer vorher abgeklärt werden, ob sie mit einer Konditionierung einverstander sind. Konditionierung, egal ob operant oder klassisch, ist im richtigen Maß gerechtfertigt.