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kohlberg Moralentwicklung

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 Lawrence Kohlberg, Moralentwicklung
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Kohlberg stellte ein Modell auf zur Entwicklung des Moralempfindens.
Es ist in sechs Stufen

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Julia Fuhrmann

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Lawrence Kohlberg, Moralentwicklung Definition: Kohlberg stellte ein Modell auf zur Entwicklung des Moralempfindens. Es ist in sechs Stufen aufgeteilt. Die Stufen bezeichnen kognitiven Strukturen, die zunehmend komplexer, abstrakter und allgemeiner werden. Die soziale Perspektive erweitert sich vom Individuum, über die Gruppe, bis zur idealen Allgemeinheit. Die Stufen der Moralentwicklung 1. Prekonventionelle Ebene (Autoritätsmoral) 1. Orientierung an Bestrafung und Gehorsam. Betroffene Orientiert sich daran, ob er eine Strafe bekommt oder nicht. 2. Egoistische Orientierung. Betroffener denkt nur an seinen eigenen Vorteil. 2. Konventionelle Ebene (Gruppenmoral) 3. Orientierung an Sozialer Anerkennung. Betroffener Orientiert sich daran, wie sein Handeln bei der Gruppe ankommt. 4. Orientierung an Gesetz und Ordnung. Betroffener Orientiert sich am Gesetz und an Regeln. 3. Post konventionelle Ebene (Grundsatzmoral) 5. Orientierung am Grundgesetz. Betroffene Orientiert sich am Grundgesetz, so wie Individuellen Moralischen Prinzipien. 6. Orientierung an Menschenrechten und Menschenwürde (Jesus Stufe). Betroffene Orientiert sich an Universellen Moralischen Prinzipien und ist erstmals von der Meinung der Gesellschaft befreit. Just community school. Definition: Just community school beschreibt die Idee einer gerechten Schulgemeinschaft. Das Konzept stellt eine praktische Umsetzung seiner Theorie der Moralentwicklung dar. Das dahinterliegende Konzept baut auf Piagets konstruktivistisch-strukturgenetischem Ansatz auf, wonach sich das moralische Urteil der Menschen in der kommunikativen Interaktion mit anderen Menschen entwickelt. Die konkrete Ausgestaltung nimmt dabei ein Konzept des erfahrungsbasierten Lernens in einer demokratisch gestalteten Gemeinschaft auf. Just Community | PolitischeBildung.ch Just Community: (Unterschiede zu normalen...

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Schulen) - Urteilsbildung der Schüler wird durch reale Probleme in der Schule angeregt. → Entwicklung zu einer höheren Moralischen Stufe. - Partizipation. - Dinge die sonst vom Erwachsenem Umfeld geregelt werden, wie störende Schüler werden als Anlass für gemeinsame Lernprozesse genommen. - Absolute Demokratie in allen Bereichen. - Durch Diskurse (Rollenübernahmen) lernen Schüler die Perspektiven anderer. - Zumutung praktizieren (Vor Herausforderungen gestellt werden). - Gemeinschaftsversammlung im Zentrum des Konzepts. → Dabei reden alle an der Schule beteiligten über verschiedene Dinge, welche jedoch nicht den Erfahrungshorizont der Schüler überfordern dprfen um die Gleichberechtigung zu bewahren. - Vermittlungsausschuss (Je ein Schüler pro Stufe, Lehrer und Schulleitung). → Dient als Vermittler beu Konflikten, u. Überwacht die Gemeinschaftsversammlung u. Urteilt und bestraft Schüler die Regeln brechen. → Die Verbindung von Demokratie Pädagogik und Kohlberg: Wenn man Kinder u. Jugendliche zu demokratischen Denken und Handeln erzieht, so erzieht man sie nach Kohlbergs Definition Die zehn Ebenen der Demokratieerziehung in Staatlichen Schulen (Nicht von Kohlberg !). 1) Beziehung zwischen Schülern und Lehrern. - Demokratischer Erziehungsstil (Kurt Lewin). - Gegenseitige Anerkennung, Respekt, Achtung, Vertrauen. - Jeder hat das Recht auf Achtung vor ihrer Persönlichkeit. - Lehrer und Schüler sollen Partizipieren. 2) Beziehung zwischen den Schülern. - Soziales lernen. - Umgang mit Emotionen, Konflikten, Fremden u. Besonderheiten. → Es kommt zum Sozialen miteinander. → Kinder erlangen Toleranz, Selbstvertrauen, Selbstbestimmung u. Selbstkontrolle. 3) Demokratisches Klassenzimmer. - Folgt aus der ersten u. zweiten Ebene. - Auch schwierige u. Andersartige Schüler werden integriert. - Undemokratischem Verhalten, kann durch das Konzept entgegengewirkt werden. 4) Schule der Demokratie. - Entsteht durch mehrere Demokratische Klassenzimmer. - Es entsteht ein Demokratisches Schulklima (Lehrer u.Schüler). - Schulische Konflikte werden durch Demokratische Verfahren gelöst. → Dadurch entsteht die Basis für eine Demokratische Gesellschaft. 5) Politische Bildung. - Durch Politik Unterricht (und anderen Demokratischen Prozessen) entwickeln Kinder Interesse für Demokratische Prozesse aufbauen. - Ziel des Konzepts ist Politische Bildung. 6) Projektarbeit. - Durch Praktische Projekte werden Schüler vor Probleme, Hemmnisse, Konflikte gestellt. - Probleme werden auf Demokratischer Ebene gelöst. → Entstehung von Kritikfähigkeit, Anpassungsfähigkeit u. Teamfähigkeit. 7) Animatorische Demokratiepädagogik. - Anregung zur Partizipation. (Teilnahme). - Durch Bildung von Kinder und Jugendbeiräten. - Themenfelder die Kinder und Jugendliche betreffen mit gestalten. 8) Sozial-kooperative Demokratiebildung durch Jugendnetzwerke. in Schulen, Vereinen, Gruppen, Initiative etc. - Sozial-kooperative Demokratiebildung. - Förderung des Gemeinschaftssinn. - Durch Jugendnetzwerke. 9) Nachholende Demokratische Bildung. - Elterliche Demokratische Beteiligung. - Eltern beteiligen sich um eine Demokratische Umgebung für das Kind zu schaffen. - Förderung des Sozialen Gemeinschaftslebens. - Vorbildfunktion. 10) Begleitende Sozial- und Jugendpädagogik für schwerere Schüler. Theorie -darstellung: Kohlberg stellte ein Modell auf zur Entwicklung des Moralempfindens. Die Stufen bezeichnen kognitiven Strukturen, die zunehmend komplexer, abstrakter und allgemeiner werden. Er geht davon aus das dass moralische Urteil auf Kognitiven Strukturen aufbaut und Orientiert sich dabei an Piagets Theorie der Kognitiven Entwicklung. Bei dem Modell wird zwischen insgesamt drei Niveaus differenziert, wobei jedes davon nochmals in zwei Stufen unterteilt ist. Bei der Entwicklung wird jede Stufe absolviert, bevor die nächste erreicht wird, (somit ist es nicht möglich eine zu überspringen). Die entwicklung wird durch die Erziehung, Sozialisation, sowie der Konfrontation durch sogenannte Dilemma Situationen gefördert. Das erste Niveau wird als Prekonventionelle Ebene bezeichnet. Dabei wird der Edukant zunächst aus der angst vor Bestrafung und danach geleitet vom Kosten Nutzen Prinzip handelt. Das zweite Niveau ist die Konventionelle Ebene, wo zunächst die Akzeptanz der Gesellschaft im Vordergrund steht und schließlich nach Recht und Ordnung gehandelt wird. Das höchste Niveau ist somit die Postkonventionelle Ebene. Das Moralische Empfinden wird darinnen von Individuellen Ethischen Prinzipien, welche dennoch von der Gesellschaft und somit in der Verfassung vertretbar sein müssen. Letztlich werden in der letzten Stufe Universelle moralische Vorstellungen erstmals unabhängig von Gesellschaftlichen Meinungen definiert. Zu seinem Modell entwickelte Kohlberg das Konzept der so genannten Just Communitiy Schule, in der demokratische Werte gelehrt werden und die Moralentwicklung gefördert wird. Dies geschieht vor allem durch die Möglichkeit der Partizipation zwischen Lehrern und Schülern und durch den Diskurs über Dilemmata. Zudem wird in den Schülern in einer Gemeinschaftsversammlung die Möglichkeit gegeben ihre Umgebung Aktiv mit zu bestimmen. (Für die Klausur reichen nur die Nennung der Namen). Kann auch durch nennung der Stufen ersetzt werden Für Staatliche Schulen wird die Demokratiebildung aus zehn Ebenen zusammengesetzt. 1. Beziehung zwischen Schülern. 2. Beziehung zwischen den Schülern. 3. Demokratisches Klassenzimmer. 4. Schule der Demokratie. 5. Politische Bildung durch Politik Unterricht. 6. Projektarbeit. 7. Animatorische Demokratiepädagogik. 9. Sozialkooperative Demokratiebildung durch Jugendnetzwerke. 9. Nachholende Demokratische Bildung. 10. Begleitende Schulsozialpädagogik.

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Kohlberg stellte ein Modell auf zur Entwicklung des Moralempfindens.
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Lawrence Kohlberg, Moralentwicklung Definition: Kohlberg stellte ein Modell auf zur Entwicklung des Moralempfindens. Es ist in sechs Stufen aufgeteilt. Die Stufen bezeichnen kognitiven Strukturen, die zunehmend komplexer, abstrakter und allgemeiner werden. Die soziale Perspektive erweitert sich vom Individuum, über die Gruppe, bis zur idealen Allgemeinheit. Die Stufen der Moralentwicklung 1. Prekonventionelle Ebene (Autoritätsmoral) 1. Orientierung an Bestrafung und Gehorsam. Betroffene Orientiert sich daran, ob er eine Strafe bekommt oder nicht. 2. Egoistische Orientierung. Betroffener denkt nur an seinen eigenen Vorteil. 2. Konventionelle Ebene (Gruppenmoral) 3. Orientierung an Sozialer Anerkennung. Betroffener Orientiert sich daran, wie sein Handeln bei der Gruppe ankommt. 4. Orientierung an Gesetz und Ordnung. Betroffener Orientiert sich am Gesetz und an Regeln. 3. Post konventionelle Ebene (Grundsatzmoral) 5. Orientierung am Grundgesetz. Betroffene Orientiert sich am Grundgesetz, so wie Individuellen Moralischen Prinzipien. 6. Orientierung an Menschenrechten und Menschenwürde (Jesus Stufe). Betroffene Orientiert sich an Universellen Moralischen Prinzipien und ist erstmals von der Meinung der Gesellschaft befreit. Just community school. Definition: Just community school beschreibt die Idee einer gerechten Schulgemeinschaft. Das Konzept stellt eine praktische Umsetzung seiner Theorie der Moralentwicklung dar. Das dahinterliegende Konzept baut auf Piagets konstruktivistisch-strukturgenetischem Ansatz auf, wonach sich das moralische Urteil der Menschen in der kommunikativen Interaktion mit anderen Menschen entwickelt. Die konkrete Ausgestaltung nimmt dabei ein Konzept des erfahrungsbasierten Lernens in einer demokratisch gestalteten Gemeinschaft auf. Just Community | PolitischeBildung.ch Just Community: (Unterschiede zu normalen...

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Jugendliche zu demokratischen Denken und Handeln erzieht, so erzieht man sie nach Kohlbergs Definition Die zehn Ebenen der Demokratieerziehung in Staatlichen Schulen (Nicht von Kohlberg !). 1) Beziehung zwischen Schülern und Lehrern. - Demokratischer Erziehungsstil (Kurt Lewin). - Gegenseitige Anerkennung, Respekt, Achtung, Vertrauen. - Jeder hat das Recht auf Achtung vor ihrer Persönlichkeit. - Lehrer und Schüler sollen Partizipieren. 2) Beziehung zwischen den Schülern. - Soziales lernen. - Umgang mit Emotionen, Konflikten, Fremden u. Besonderheiten. → Es kommt zum Sozialen miteinander. → Kinder erlangen Toleranz, Selbstvertrauen, Selbstbestimmung u. Selbstkontrolle. 3) Demokratisches Klassenzimmer. - Folgt aus der ersten u. zweiten Ebene. - Auch schwierige u. Andersartige Schüler werden integriert. - Undemokratischem Verhalten, kann durch das Konzept entgegengewirkt werden. 4) Schule der Demokratie. - Entsteht durch mehrere Demokratische Klassenzimmer. - Es entsteht ein Demokratisches Schulklima (Lehrer u.Schüler). - Schulische Konflikte werden durch Demokratische Verfahren gelöst. → Dadurch entsteht die Basis für eine Demokratische Gesellschaft. 5) Politische Bildung. - Durch Politik Unterricht (und anderen Demokratischen Prozessen) entwickeln Kinder Interesse für Demokratische Prozesse aufbauen. - Ziel des Konzepts ist Politische Bildung. 6) Projektarbeit. - Durch Praktische Projekte werden Schüler vor Probleme, Hemmnisse, Konflikte gestellt. - Probleme werden auf Demokratischer Ebene gelöst. → Entstehung von Kritikfähigkeit, Anpassungsfähigkeit u. Teamfähigkeit. 7) Animatorische Demokratiepädagogik. - Anregung zur Partizipation. (Teilnahme). - Durch Bildung von Kinder und Jugendbeiräten. - Themenfelder die Kinder und Jugendliche betreffen mit gestalten. 8) Sozial-kooperative Demokratiebildung durch Jugendnetzwerke. in Schulen, Vereinen, Gruppen, Initiative etc. - Sozial-kooperative Demokratiebildung. - Förderung des Gemeinschaftssinn. - Durch Jugendnetzwerke. 9) Nachholende Demokratische Bildung. - Elterliche Demokratische Beteiligung. - Eltern beteiligen sich um eine Demokratische Umgebung für das Kind zu schaffen. - Förderung des Sozialen Gemeinschaftslebens. - Vorbildfunktion. 10) Begleitende Sozial- und Jugendpädagogik für schwerere Schüler. Theorie -darstellung: Kohlberg stellte ein Modell auf zur Entwicklung des Moralempfindens. Die Stufen bezeichnen kognitiven Strukturen, die zunehmend komplexer, abstrakter und allgemeiner werden. Er geht davon aus das dass moralische Urteil auf Kognitiven Strukturen aufbaut und Orientiert sich dabei an Piagets Theorie der Kognitiven Entwicklung. Bei dem Modell wird zwischen insgesamt drei Niveaus differenziert, wobei jedes davon nochmals in zwei Stufen unterteilt ist. Bei der Entwicklung wird jede Stufe absolviert, bevor die nächste erreicht wird, (somit ist es nicht möglich eine zu überspringen). Die entwicklung wird durch die Erziehung, Sozialisation, sowie der Konfrontation durch sogenannte Dilemma Situationen gefördert. Das erste Niveau wird als Prekonventionelle Ebene bezeichnet. Dabei wird der Edukant zunächst aus der angst vor Bestrafung und danach geleitet vom Kosten Nutzen Prinzip handelt. Das zweite Niveau ist die Konventionelle Ebene, wo zunächst die Akzeptanz der Gesellschaft im Vordergrund steht und schließlich nach Recht und Ordnung gehandelt wird. Das höchste Niveau ist somit die Postkonventionelle Ebene. Das Moralische Empfinden wird darinnen von Individuellen Ethischen Prinzipien, welche dennoch von der Gesellschaft und somit in der Verfassung vertretbar sein müssen. Letztlich werden in der letzten Stufe Universelle moralische Vorstellungen erstmals unabhängig von Gesellschaftlichen Meinungen definiert. Zu seinem Modell entwickelte Kohlberg das Konzept der so genannten Just Communitiy Schule, in der demokratische Werte gelehrt werden und die Moralentwicklung gefördert wird. Dies geschieht vor allem durch die Möglichkeit der Partizipation zwischen Lehrern und Schülern und durch den Diskurs über Dilemmata. Zudem wird in den Schülern in einer Gemeinschaftsversammlung die Möglichkeit gegeben ihre Umgebung Aktiv mit zu bestimmen. (Für die Klausur reichen nur die Nennung der Namen). Kann auch durch nennung der Stufen ersetzt werden Für Staatliche Schulen wird die Demokratiebildung aus zehn Ebenen zusammengesetzt. 1. Beziehung zwischen Schülern. 2. Beziehung zwischen den Schülern. 3. Demokratisches Klassenzimmer. 4. Schule der Demokratie. 5. Politische Bildung durch Politik Unterricht. 6. Projektarbeit. 7. Animatorische Demokratiepädagogik. 9. 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