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Einführung in den symbolischen Interaktionismus: Fallbeispiele, Pädagogik & Zusammenfassung

8.4.2021

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<p>Der Symbolische Interaktionismus ist der Prozess, in dem Kinder ihre Identität (self) ausbilden und

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Definition:

Der Symbolische Interaktionismus ist der Prozess, in dem Kinder ihre Identität (self) ausbilden und in die Gesellschaft hineinwachsen, vom Elementarbereich der Adoleszenz.

Die Bedeutung des Symbolischen Interaktionismus

Durch die vielseitigen Rollenübernahmen in zwischenmenschlichen Interaktionen (Wechselbeziehungen) und die Sozialisation, entwickelt sich mit der Zeit die Identität (self).

Unterschied zwischen Mensch und Tier

Im Gegensatz zum Tier lernt der Mensch nicht instinktiv, wie durch das Reiz-Reaktionsschema, sondern durch Interaktionsprozesse, die sich unter anderem aus Gesten und Sprache zusammensetzen.

Die Bedeutung von Gesten und Sprache

Die Gesten lösen gesellschaftlich vereinbarte Reaktionen aus, während die Sprache ein wichtiges Werkzeug von Interaktionen ist und die Fähigkeit hat, Handlungen durch Gedanken zu ersetzen.

Das Ich - Identität

Die Identität entsteht während der Sozialisation (während dem "Play" und "Game") und setzt sich aus drei Instanzen zusammen. Dabei ist die Identität die Art und Weise, wie dauerhaft zwischen "I" und "Me" vermittelt wird.

Die drei Instanzen:

  1. "I": impulsives Ich, psychische personale Instanz, vorsozial und unbewusst, spontan agierend, von Sozialisation unbeeinflusst.
  2. "Me": reflektierte Ich, kontrollierte personale Instanz, enthält alle Normen und gesellschaftliche Erwartungen, will "generalisierten Anderen" entsprechen und das "impulsives Ich" kontrollieren.
  3. "Mind": reflexives Bewusstsein, vermittelt zwischen "I" und "Me".

Fazit

Eine gelungene Identität ist, wenn "I" und "Me" in einer gleichgewichteten Spannung zueinander stehen.

Die Rollenübernahme

Die Sozialisation ist der Prozess, in dem das Kind lernt, sich in die Gesellschaft einzufügen, und dabei unbewusst die verschiedensten Rollen übernimmt. Dabei verinnerlicht das Kind die jeweiligen Rollenerwartungen.

Die Bedeutung von "Signifikanter Anderer" und "Generalisierter Anderer"

  • Signifikanter Anderer: konkrete Personen aus dem Umfeld (Mutter, Geschwister, Oma)
  • Generalisierter Anderer: Lehrer, Erzieher, Organisationen, Gruppen (Freundesgruppe, Klassenzimmer).

Das Play und das Game

Das Play und das Game sind wichtige Prozesse in der frühen Sozialisation.

Play

  • Meist in jüngeren Lebensjahren.
  • Hierbei lernt das Kind Empathie und übernimmt die Rolle der "signifikanten Anderen".

Game

  • Fortgeschrittener als das "Play".
  • Bei diesem werden die Erwartungen des "generalisierten Anderen" interpretiert und das Verhalten entsprechend angepasst.

Die Theoriedarstellung

Der Amerikanische Philosoph, Psychologe und Soziologe George Herbert Mead entwickelte aufgrund seiner Studien eine Handlungstheorie mit Bezug vom Elementarbereich bis zur Adoleszenz, die den Symbolischen Interaktionismus genannt wird.

Die Menschliche Persönlichkeit

Die Menschliche Persönlichkeit setzt sich aus drei Instanzen zusammen: "I", "Me" und "Mind", wobei das "I" die psychische, personale Instanz verkörpert und das "Me" die kontrollierende soziale Instanz ist.

Einfluss von Gesten und Gebärden

Zwischenmenschliche Kommunikation ist der bewusste Einsatz Signifikanter Symbole, wie Gesten und Gebärden, sowie dem wichtigsten Symbol, der Sprache.

Die Bedeutung der Sprache

Die Sprache ist die Bedingung für ein reflexives Bewusstsein, da sie dem Individuum erlaubt, gleichzeitig Subjekt und Objekt der eigenen Betrachtung zu sein.

Die Bedeutung von "I" und "Me"

Die Identität entsteht während der Sozialisation und die Instanzen "I" und "Me" vermitteln dauerhaft miteinander.

Fazit

Eine gelungene Sozialisation durch die beschriebenen Prozesse und Faktoren ist Bedingung der Individuation.

Zusammenfassung - Pädagogik

  • Der Symbolische Interaktionismus ist ein Prozess, in dem die Identität einer Person in der Gesellschaft entwickelt wird
  • Im Gegensatz zum Tier lernt der Mensch nicht instinktiv, sondern durch Interaktionsprozesse und Sprache
  • Die Identität setzt sich aus den Instanzen "I" und "Me" zusammen und entsteht während der Sozialisation
  • Die Sprache ist ein wichtiges Werkzeug für Interaktionen und die Entwicklung eines reflexiven Bewusstseins
  • Eine erfolgreiche Sozialisation ist entscheidend für die Entwicklung einer individuellen Persönlichkeit.
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Hochgeladen von Julia Fuhrmann

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Häufig gestellte Fragen zum Thema Pädagogik

Q: Was ist der Symbolische Interaktionismus und wie wird die Identität durch diesen Prozess entwickelt?

A: Der Symbolische Interaktionismus ist der Prozess, in dem Kinder ihre Identität (self) ausbilden und in die Gesellschaft hineinwachsen, vom Elementarbereich der Adoleszenz.

Q: Was sind die Unterschiede zwischen Mensch und Tier im Hinblick auf den symbolischen Interaktionismus?

A: Im Gegensatz zum Tier lernt der Mensch nicht instinktiv, wie durch das Reiz-Reaktionsschema, sondern durch Interaktionsprozesse, die sich unter anderem aus Gesten und Sprache zusammensetzen.

Q: Was sind die drei Instanzen, aus denen sich die Identität gemäß George Herbert Mead zusammensetzt?

A: Die Identität setzt sich aus 'I' (impulsives Ich), 'Me' (reflektiertes Ich) und 'Mind' (reflexives Bewusstsein) zusammen.

Q: Was sind die Bedeutungen von 'Play' und 'Game' in Bezug auf den symbolischen Interaktionismus?

A: 'Play' und 'Game' sind wichtige Prozesse in der frühen Sozialisation, wobei 'Play' Empathie vermittelt und 'Game' die Erwartungen des 'generalisierten Anderen' interpretiert.

Q: Welche Handlungstheorie entwickelte George Herbert Mead in Bezug auf den symbolischen Interaktionismus?

A: George Herbert Mead entwickelte eine Handlungstheorie mit Bezug vom Elementarbereich bis zur Adoleszenz, die den Symbolischen Interaktionismus genannt wird.

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