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Mead - Symbolischer Interaktionismus

Mead - Symbolischer Interaktionismus

 SYMBOLISCHER INTERAKTIONISMUS
Hauptaussage: ~Durch Interaktion entsteht Identität
~Identität entsteht durch Balance
zwischen Selbstbild und

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Mead - Symbolischer Interaktionismus

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SYMBOLISCHER INTERAKTIONISMUS Hauptaussage: ~Durch Interaktion entsteht Identität ~Identität entsteht durch Balance zwischen Selbstbild und Fremdbild GEORGE HERBERT MEAD Konzepte: Rollenübernahme (role-taking/ role-making): ~Das Individuum rekonstruierst die Erwartungen anderer in sich selbst ~Der Interaktionspartner nimmt eine bestimme, zugewiesene Rolle ein (role- taking) oder lehnt diese ab und verändert seine Rolle (role-making) ~ Beide Faktoren können kombiniert werden Rollenidentität: ständiges Rollenübernehmen führt zu mangelnder Identität Me, I, Self, Mind: Me: reflektierendes Ich, schaut wie andere mich sehen, Mehrzahl (je nach dem wie viele Rollen man einnimmt, Freudsches Über Ich, Rollenübernahme, Kontrolle des I 1: impulsives Ich, Abwehr der Sicht der anderen, Einzahl, Freudsches Es, körperliche Bedürfnisse.gegen soziale Selbstdisziplin, Widerständig gegenüber Me Self: Identität als dynamisches System, Me & I bilden es Mind: Bewusstsein, Geist, Denken Ich-Identität: Self 1 Ego: Selbstperspektive: bezieht äußere Erwartungen auf Innere (man selbst) Alter: Die Anderen Game (Regelspiel): Gruppenspiel, was sich an Rollen orientiert (generalisierte Andere), mehrere Rollen, verpflichtend Bedeutung der Sprache: ~ Ausdrucksmöglichkeiten der eigenen Identität - Austausch über Werte & Normen Erfahren andere Standpunkte & Vergleich mit eigenem Me Neuter: kritische Distanz zu beiden, bewältigt Konflikte Alter und Ego kommunizieren und interpretieren: Erwartungen sind nie völlig deckungsgleich, also ist Kommunikation immer vorm Abbruch bedroht Play & Game: Play (Rollenspiel ): Nachahmung einer bestimmten Person, die man kennt (signifikanter Anderer), je eine Rolle, freiwillig Der Prozess der Identitätsbildung ,,Der Mensch wird sich seiner Identität erst bewusst, wenn er sich mit den Augen der Anderen sieht." Selbstbewusstes Handeln Play Rollenspiel Nachahmung, signifi- kanter Anderer, nur je eine Rolle im...

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Nah- bereich freiwillig Self Lehrer SYMBOLISCHER INTERAKTIONISMUS Me führen zur Ausbildung von Self reflektiert Me Mind (Geist, Denken) "Setz dich" Game Regelspiel mit generali- sierten Anderen; mehrere Rollen überall verpflichtend "Ja,ja, gleich...." Schüler Me Self C Bei der von George Herbert Mead entwickelten Theorie des Symbolischen Interaktionismus geht es grundsätzlich darum, dass durch Interaktion und einer Balance zwischen dem Selbst-und Fremdbild, eine Identität ausgebildet werden kann. Mead hat einige Konzepte entwickelt, welche diesen Prozess beeinflussen. Bei der Rollenübernahme konstruiert das Individuum die Erwartungen anderer in sich selbst, es kann die ihm zugewiesene Rolle annehmen ( role-taking), ablehnen (role-making) oder eine Kombination aus beiden Aspekten zulassen. Des Weitern stellt er einen Bezug zwischen den Aspekten „I”, „Me”, „Self” und „Mind" auf, wobei das „l” das Impulsive Ich darstellt welches die körperlichen Bedürfnisse vor die soziale Selbstdisziplin stellt. Das „Me" beschreibt das reflektierte Ich, dass sich selbst mit der Sicht der anderen sieht und auf Werte, sowie Normen eingeht. Außerdem hat das ,,Me" die Kontrolle über das „I" und dieses steht im Widerstand zum „Me". Zusammen bilden sie das „Self", welches ein dynamisches System bildet und ein Gleichgewicht zwischen beiden darstellt. Der Begriff des „Mind" beschreibt lediglich das Bewusstsein, das Denken und den Geist eines Individuums. In Bezug auf die Identität bezieht er sich auf die Aspekte des Ego, Alter und Neuter, wobei das Ego man selbst ist und äußere Erwartungen auf Innere bezieht. Alter sind die Anderen oder die Interaktionspartner, die ständig wechselseitig mit dem Ego Kommunizieren und sich interpretieren. Das Neuter hat eine kritische Distanz zu beiden und steht im Konflikt zu ihnen. Die Entwicklung der sozialen Identität lässt sich in zwei soziale Phasen einteilen. Die erste Phase nennt sich Play und beschreibt ein Rollenspiel, wobei das Individuum eine bestimmte Person (signifikanter Anderer) freiwillig nachahmt, dabei wird nur eine Rolle eingenommen. Die zweite Phase nennt sich Game, in der das Individuum in einem Gruppenspiel eine oder mehrere Rollen verpflichtend nachahmt, dabei spricht Mead von generalisierten Anderen. Zusätzlich ist die Sprache ein wichtiger Faktor, da so der Austausch zwischen Standpunkten, Werten und Normen erfolgen kann

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~Identität entsteht durch Balance
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Cool, mit dem Lernzettel konnte ich mich richtig gut auf meine Klassenarbeit vorbereiten. Danke 👍👍

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Nah- bereich freiwillig Self Lehrer SYMBOLISCHER INTERAKTIONISMUS Me führen zur Ausbildung von Self reflektiert Me Mind (Geist, Denken) "Setz dich" Game Regelspiel mit generali- sierten Anderen; mehrere Rollen überall verpflichtend "Ja,ja, gleich...." Schüler Me Self C Bei der von George Herbert Mead entwickelten Theorie des Symbolischen Interaktionismus geht es grundsätzlich darum, dass durch Interaktion und einer Balance zwischen dem Selbst-und Fremdbild, eine Identität ausgebildet werden kann. Mead hat einige Konzepte entwickelt, welche diesen Prozess beeinflussen. Bei der Rollenübernahme konstruiert das Individuum die Erwartungen anderer in sich selbst, es kann die ihm zugewiesene Rolle annehmen ( role-taking), ablehnen (role-making) oder eine Kombination aus beiden Aspekten zulassen. Des Weitern stellt er einen Bezug zwischen den Aspekten „I”, „Me”, „Self” und „Mind" auf, wobei das „l” das Impulsive Ich darstellt welches die körperlichen Bedürfnisse vor die soziale Selbstdisziplin stellt. Das „Me" beschreibt das reflektierte Ich, dass sich selbst mit der Sicht der anderen sieht und auf Werte, sowie Normen eingeht. Außerdem hat das ,,Me" die Kontrolle über das „I" und dieses steht im Widerstand zum „Me". Zusammen bilden sie das „Self", welches ein dynamisches System bildet und ein Gleichgewicht zwischen beiden darstellt. Der Begriff des „Mind" beschreibt lediglich das Bewusstsein, das Denken und den Geist eines Individuums. In Bezug auf die Identität bezieht er sich auf die Aspekte des Ego, Alter und Neuter, wobei das Ego man selbst ist und äußere Erwartungen auf Innere bezieht. Alter sind die Anderen oder die Interaktionspartner, die ständig wechselseitig mit dem Ego Kommunizieren und sich interpretieren. Das Neuter hat eine kritische Distanz zu beiden und steht im Konflikt zu ihnen. Die Entwicklung der sozialen Identität lässt sich in zwei soziale Phasen einteilen. Die erste Phase nennt sich Play und beschreibt ein Rollenspiel, wobei das Individuum eine bestimmte Person (signifikanter Anderer) freiwillig nachahmt, dabei wird nur eine Rolle eingenommen. Die zweite Phase nennt sich Game, in der das Individuum in einem Gruppenspiel eine oder mehrere Rollen verpflichtend nachahmt, dabei spricht Mead von generalisierten Anderen. Zusätzlich ist die Sprache ein wichtiger Faktor, da so der Austausch zwischen Standpunkten, Werten und Normen erfolgen kann