Arten der Identitätsdiffusion nach Erikson
Erikson unterscheidet vier Hauptarten der Identitätsdiffusion, die verschiedene Aspekte der Persönlichkeitsentwicklung betreffen:
- Problem der Intimität: Hierbei haben Jugendliche Schwierigkeiten, sich auf Beziehungen einzulassen, sowohl körperlich als auch emotional. Es entsteht ein Zwiespalt zwischen dem Wunsch nach Nähe und dem Bedürfnis nach Abgrenzung.
Beispiel: Ein Jugendlicher, der Angst vor emotionaler Bindung hat und deshalb oberflächliche Beziehungen bevorzugt.
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Auflösung der zeitlichen Perspektive: Dies äußert sich in einem gestörten Zeitgefühl. Betroffene fühlen sich entweder zu jung oder zu alt, um sich zu verändern.
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Auflösung der Arbeitsfähigkeit: Jugendliche haben Probleme, sich auf ihre Aufgaben zu konzentrieren, was oft zu einem Gefühl der ungenügenden Leistung führt.
Highlight: Eine mögliche Folge ist die maßlose Ausübung einseitiger Betätigungen, wie z.B. Computerspielsucht.
- Flucht in die negative Identität: Hierbei weisen Jugendliche die von ihnen erwarteten Rollen strikt zurück und versuchen, durch extreme Selbstdarstellung ein Identitätsgefühl zu erlangen.
Diese Arten der Identitätsdiffusion sind Teil von Eriksons umfassendem Stufenmodell der psychosozialen Entwicklung.







































