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Pädagogik Abitur 2022

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Pädagogik Abitur 2022

 Freud
Der psychische Apparat:
> drei Instanzen
Beispiel:
> Hunger (Es)
> kaufen, nicht klauen! (Gedanke) (Über-Ich)
> Essen kaufen (Ich)
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Freud Der psychische Apparat: > drei Instanzen Beispiel: > Hunger (Es) > kaufen, nicht klauen! (Gedanke) (Über-Ich) > Essen kaufen (Ich) Dynamik der Persönlichkeit: ES ICH ÜBER ICH Befriedigung der Urtriebe (2) schaut sich Realität an handelt nach Realität Bewertet die Situation & lässt das Ich entscheiden Fehlentwicklungen: Sind auf extreme Erziehungsstile zurückzuführen: Abwehrmechanismen (entstehen aus Angst): > Sublimierung (in Arbeit stürzen) > Verdrängung (vergessen) > Regression (Stufe zurückfallen) > Fixierung (in Stufe steckenbleiben) Es-Instanz: - unbewusst - von Geburt an - Urtriebe (z.B. Hunger) - älteste Instanz - repräsentiert vererbte Einflüsse ES -> ICH -> AUBENWELT 1 Autoritäre, vernachlässigende, Laissez-Faire Erziehung: => keine ausreichende Befriedigung der Triebwünsche Ego (Selbsterhaltung) Eros (Arterhaltung/sexuelles Verlangen) -> Libido löst Lustempfindung aus - meldet Wünsche an möchte Triebe befriedigt bekommen Über-Ich-Instanz - bewertet nur die Situation/Anforderung des Es gibt Anweisungen an das Ich - bewertet; warnt; erinnert (an Normen) - gibt Anweisungen (Wunsch (nicht) zu befolgen) Ich-Instanz - ES -> ICH -> ÜBER-ICH vermittelt zwischen Es und Außenwelt - Kontrolle über Es-Instanz (Urtriebe) - verwirklicht Wünsche/Bedürfnisse der Es-Instanz macht Vorschläge - überprüft Realität & wägt ab REALITÄT Verwöhnende, überbehütende Erziehung: => exzessive (zu starke) Befriedigung der Triebwünsche Auf eine der ersten drei Entwicklungsphasen zurückzuführen ÜBER ICH Ich-Schwäche: Es siegt über das Ich Über-Ich siegt über das Ich - Realität siegt über das Ich ICH Erogenen Zonen: - 1. Mund, Lippe, Zunge - 2. Anus - 3. Genitalien ES Bewusst Vorbewusst Unbewusst Grundannahmen der Psychoanalyse: Das Unbewusste: Seelische Vorgänge, die nicht mehr in das Bewusstsein dringen, aber das Verhalten eines Menschen maßgeblich beeinflussen. Das Vorbewusste: Seelische Vorgänge, die ein Mensch nicht spontan weiß, die jedoch dem Bewusstsein wieder voll zugänglich gemacht werden können. Lebenstrieb: Libido Zerstörungstrieb: Destrudo -...

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verborgene seelische Vorgänge (unbewusst), welche sich auf unser Verhalten auswirken -> psychischer Determinismus - menschliches Verhalten wird durch Triebe erzeugt & gesteuert - Verhalten ist seelisch bedingt: wird durch individuelle Lebensgeschichten beeinflusst. - seelische Kräfte & Motive, welche das Verhalten steuern, sind in der Regel nicht bewusst Triebe: Sie steuern das Verhalten, Triebwünsche wollen befriedigt werden & sind dem Menschen in der Regel nicht bewusst Vermittlung eines starken Ich's: > Eltern: Kind dem Alter entsprechend Entscheidungen überlassen; Erfahrungen machen lassen => lernt, eigene Wünsche mit gesellschaftlichen Normen abzugleichen > Freiräume für eigene Aktivitäten (von Eltern unterstützt & gewürdigt) > Wünsche des Kindes sollen hinreichend befriedigt werden > Eltern: sorgen für das konsequente Einhalten vereinbarter Regeln Die psychosexuelle Entwicklung: Die Motivationsquelle für das menschliche Handeln liegt in der psychischen Energie Das Entwicklungsmodell von Freud geht von erogenen Zonen aus, die durch (psycho), dabei verfügt der Mensch über Triebe & Instinkte (sexuell). Entwicklungen der Libido für eine besondere Phase der Entwicklung verantwortlich sind. -> zwei Triebe die lebenserhaltend sind: Alter Erogene Zone Kennzeichen/ Merkmale/ Besonderheiten Aufgabe/ Bedeutung in Bezug auf die Persönlichkeits- entwicklung Orale Phase 0-1 Mund, Zunge, Lippe - saugen, lutschen, beißen, schlucken, essen, Haut - Entwöhnung (nicht in der Stufe fixieren) - positive Erfahrungen führen zu positiver Lebenseinstellung - negative Erfahrungen führen zu pessimistischer Lebenseinstellung Wie können Eltern/ - Geduld Erzieher die Entwicklung von Beziehungsfähigkeit & Ich-Stärke fördern? viel Hautkontakt - dauerhafte Bezugsperson - zärtlichkeit - intensive Zuneigung Die psychosexuellen Entwicklungsstufen (Freud) Anale Phase 2-3 Anus - Ausscheidungsvorgang, -organ, -produkt - Wunsch des Spielens mit Ausscheidungsprodukten - Geiz & Verweigerungstendenzen - Zwänge (Wasch-, Leistungszwang) - Ablehnung des eigenen Körpers Phallische Phase - Lob, Anerkennung - Grenzen sollten gezeigt werden - mit anderen Dingen wie Knete/Wandfarbe spielen lassen 4-5 Genitalien - Lustbefriedigung durch Erforschung der eigenen Genitalien - Unterschied der Geschlechter (Geschlechterrollenidentität) - Penisneid bei Mädchen - Eitelkeit & Leichtsinn + Gegenteil - Odipus Konflikt - nicht zu früh & nicht zu streng - Aufklärung des Kindes - viel Geduld - gutes Familienklima - angemessene Befriedigung der Triebwünsche - Latenzphase 6-12 Unterdrückung der eigenen Triebbedürfnisse Genitale Phase ab 12 Genitalien - Hormone bahnen sexuelles nach außen - dient neben Befriedigung der Bedürfnisse auch als mittel zur Fortpflanzung - wichtige Form sozialer Interaktion/Kommunikation Disziplin (durch Unterdrückung) - Entwicklung der sexuellen Reife - Partnerauswahl beeinflusst von früheren Bezugspersonen/Eltern Montessori Absorbierender Geist (0-3) -unbewusste Geistesform -Umwelteindrücke wahrnehmen & im Bewusstsein abspeichern - wird von den sensiblen Perioden gelenkt -Hilfsmittel, um Wesen aufzubauen - Eindrücke aufgenommen -> im Bewusstsein entwickelt. treten hervor (nicht mehr veränderbar) -z.B. Sprechen / Laufen lernen -schmecken: gustativ -riechen: olfaktiv -tasten: Taktik / haptisch . Normales Verhalten - Nimmt nicht wahr, dass es etwas besitzt - Explorationsbedürfnis kann ausgelebt werden - Folgen den Gesetzen der Natur - Lässt sich davon leiten, wozu seine Natur es antreibt - „Inbegriff eines natürlichen Wesens" -vollkommenes Individuum/ vollkommenes sittliches und gesellschaftliches Wesen didaktische Entwicklungsmaterialien: -hören: auditiv (akustisch) -sehen: visuell -Ästhetik -Fehlerkontrolle -Aktivität Normalisation tritt ein, wenn dem Kind das gegeben wird, was es für eine gesunde Entwicklung braucht. Übung des praktischen Lebens: Nachahmung alltäglichen Situationen -Aufbau einer innerer Ordnung" -Entwicklung koordinierter Bewegungen -Erlangung größerer Unabhängigkeit von der Hilfe anderer Die Bewegungsübungen: z.B. gymnastische/ rhythmische Übungen -Entwicklung der motorischen Fähigkeiten -Koordinationsleistungen als ein integraler Bestandteil der Gesamterziehung der kindlichen Persönlichkeit" Bereiche: -Sprachmaterial -Sinnesmaterial Sinnesübungen mittels der Entwicklungsmaterialien: -Entwicklung der Intelligenz -Bildung der Persönlichkeit -Mathematikmaterial -Material zur kosmischen Erziehung -Material zur Übung des praktischen Lebens >>Lehrer müssen Umgebung vorbereiten => Materialien auslegen >> Jahrgangsmischung => soziale Erziehung POSITIV • Grundlegendes Gefühl der Freiheit/ Freiarbeit • Recht auf individuelle Entfaltung • Entwicklung des Kindes wird gefördert → Selbstständigkeit (intellektuell und im alltäglichen leben) • Liebe, Achtung und Respekt dem Kind gegenüber Eigenes Lerntempo - streiten untereinander . Deviates Verhalten -haften an ihrem persönlichen Besitz - verteidigen den persönlichen Besitz mit jedem nur möglichen Kraftaufwand - Drang, sämtliche Dinge zu besitzen - Wollen bestimmte Dinge mit Gewalt an sich reißen - Wurzel des asozialen Verhaltens - Ursprung aller sozialen Auseinandersetzungen - Dem Kind wird verwehrt, mit seinem natürlichen Explorationsbedürfnis seine Umwelt kennen zu lernen und darin seine Aktivitäten zu entwickeln. - Wird dem Kind verweigert in die Umwelt einzudringen, verwandelt sich diese Erkenntnisarbeit in den Drang, die Umwelt zu besitzen -Fehlentwicklung ENTWICKLUNGSPHASE Der psychische Embryo Phasen der sensiblen Perioden -Impulse einer engen Zeitspanne -dient dazu, Fähigkeit zu erlangen -Empfänglichkeitsperioden (so lange vorhanden, bis Kind die Fähigkeit erworben hat; klingt dann ab) -treten in der Kindheit auf Der soziale Embryo Der sozial Neugeborene Starkes Festhalten am katholischen Glauben -Ergebnis innerer Arbeit → Hat das Kind die Phasen nicht richtig ausgelebt => deviates Verhalten (Fehlentwicklung) Der soziale Mensch Natürlicher Bauplan, nachdem sich die menschliche Seele (=Psyche) aufbaut. • Erschwerte Sprache (in den Originaltexten Montessoris) ALTER 1.-3. Lebensalter KRITISCHE WÜRDIGUNG DER MONTESSORI-PÄDAGOGIK NEGATIV • Förderung von Fantasie und Kreativität tritt in den Hintergrund → literarische und musisch-künstlerische Erziehung fehlt • Einseitiges Konzept → starker Fokus auf Naturwissenschaften Strenge Ordnungsprinzipien grenzen die Möglichkeiten der Lösungswege ein 3.-6. Lebensalter 6.-12. Lebensalter Ab dem 12. Lebensalter Mythen/ Sagen etc. fehlen • Starke Fokussierung auf Materialien . SENSITIVITÄT Sprache Bewegung Sozialverhalten Ordnung (besonders wichtig, da ein grundlegendes Bedürfnis nach Ordnung besteht Moral und Gerechtigkeit/ Gut und Böse Sachlichkeit Persönliche Würde Soziale Alle Kinder entwickeln sich auf die gleiche Weise und folgen den gleichen Gesetzen. wird z.B. aus Polarisation der Aufmerksamkeit geworfen" Verantwortung Selbstvertrauen Das Kind braucht mehr denn je zuvor erzieherische Hilfe, um sich in der komplexen Welt zurechtzufinden. Polarisation der Aufmerksamkeit -Montessori: „Das Kind arbeitet" -Drei Phasen: -> Phase 1: Vorbereitung: nach Unentschlossenheit entschieden; Vorbereitung abhängig der jeweiligen sensiblen Phase -> Phase 2: Große Arbeit: fällt in die Polarisation der Aufmerksamkeit; absorbierender Geist fokussiert sich auf eine Tätigkeit -> Phase 3: Reflexion: Ideales Ergebnis nach der Arbeit: zufrieden und entspannt (normalisierte Kind) -intensive Konzentration -lässt sich in die sensiblen Phasen einteilen -sehr Erwerbsfähig (macht Tätigkeit so lange, bis es befriedigt ist) -Ausbildung bestimmter körperlicher, geistlicher und moralischer -Disponiertheit zeigt sich in einem besonderen Interesse an einer Sache/Tätigkeit Vorgänge MERKMALE Strukturierung der zahlreichen Eindrücke • Erkennen der Beziehungen zwischen den Dingen . Aufbau der geistigen Ordnung Einfluss der Gemeinschaft (=Umwelteindrücke) sind ● . . Bewusstwerdung sittlich-moralischer Regeln, Werte und Normen Interesse an Tieren, Pflanzen etc. Große Aufnahme- und Lernfähigkeit • Untersuchung des Details • Knüpfen von Freundschaften Bedürfnis nach Gruppenbeziehungen; Erlernen von Gruppenregeln → Akzeptanz, dass das gemeinschaftliche Zusammenleben von Gesetzen geprägt ist und einer Leitung bedarf • Ablösung von den Eltern entscheidend für das spätere Leben → Wichtigkeit der sozialen Entwicklung für die Herausbildung der eigenen Persönlichkeit Die bisher aufgebauten Fähigkeiten werden weiterentwickelt Suche nach eigenen Wert- und Normensystem Experimentieren mit eigenen Möglichkeiten Suche nach Lebensperspektive Verstehen der Gesellschaft als Ganzes Das Kind besitzt einen natürlichen Tätigkeitsdrang, der ihn dazu antreibt, die Auseinandersetzungen mit seiner Umwelt voranzutreiben. Freiarbeit: -selbstbestimmtes Lernen -Kind muss Tätig sein -eigene Entscheidung an was man arbeiten möchte -Lehrer stehen als „Berater" da, wenn das Kind nicht weiter weiß -Einzel- und Partnerarbeit -freie Wahl des Ortes (Kinder) -Kinder können Lehrer als Hilfe dazuziehen -Materialien werden kontrolliert -Nebenbei noch richtiger"/fester Unterricht Die Rolle des Erwachsenen: Die Erwachsenen sollen die Kinder beraten, sie informieren und bei fragen aushelfen, sie betreuen sie bei der Freiarbeit. Die Lehrer kontrollieren" die Materialien. -begleiten -kontrollieren -beraten -besprechen das nicht schaffen ● Das Kind braucht eine Umgebung (-Umwelt), die den seelischen Bedürfnissen des Kindes gerecht wird, damit sich die kindliche Psyche gesund entwickeln kann. HILFEN Äußere Ordnung Stabile Lebensverhältnisse Klare Lebensregeln • Bereitstellung von Spiel- und Lernmaterialien ● Festlegung von Regeln und. Gesetzen Anlegen von Sammlungen; systematisches Arbeiten. Ermöglichung von Gruppen- und Gemeinschaftsbildungen Freiräume schaffen Möglichkeiten zur Selbsterprobung geben Ziel: Stärkung des Selbstvertrauens Das Kind kommt nicht fertig zur Welt, sondern muss sich in aktiver Auseinandersetzung mit seiner natürlichen, sozialen und kulturellen Umwelt entwickeln. Das Kind ist der Baumeister des Menschen" Kosmische Erziehung -Platz in der Welt finden -kein zusammenhangloses Wissen vermitteln, sondern Zusammenhang zwischen Mensch & Mensch und Mensch & Natur - heute fast überall gefordert - nicht nur kognitive Zielsetzungen -praktischer Bereich -naturkundlicher Bereich -musischer Bereich -Bewegung, Gesundheit, Gemeinschaft -kulturkundlicher Bereich Piaget - Übersicht Die sensomotorische Stufe (0-2 Jahre): 1. Phase (1. Lebensmonat): - physikalischer Egozentrismus (kann nicht bewusst zw. sich und Gegenständen/Personen unterscheiden) - Säugling folgt Objekten mit den Augen -sensomotorische Schemata festigen sich (z.b. saugen an der Brust der Mutter) -Handlungsgewohnheiten bilden sich aus - Nur die Dinge die der Säugling sehen oder fühlen kann, existieren für ihn (sucht nicht nach ihnen) 2. Phase (1-4 Monat): -physikalischer Egozentrismus wird schrittweise überwunden -Unterscheidung zwischen sich und Umwelt -Reflexe werden zu koordinierte Schemata -betrachtet die Stelle, wo das Objekt verschwunden ist (aus dem Blickfeld) 3. Phase (4.-8. Lebensmonat): -sucht mit Blicken nach Gegenstand -entwickelt Interesse und Freude an den Auswirkungen des eigenen Tuns -Aktive Wiederholung von Handlungen, um gleiches Ergebnis zu erzielen (schreien -> Aufmerksamkeit der Mutter) - Bewusst werden, dass Gegenstände wiederkommen können (erwartet das er zurück kommt) 4. Phase (8.-12. Lebensmonat) / 5. Phase (12-18. Lebensmonat): -Nachahmung von Verhaltensweisen -Wiederfinden von nicht sichtbaren Gegenständen, die dennoch da sind (unter schwierigeren Bedingungen) -gezieltes Suchen von verlorenen Gegenständen -Freude am Suchen und Finden von Personen und Gegenständen -kann längere Abwesenheit von Personen aushalten, da es weiß, dass sie nicht dauerhaft abwesend sind 6. Phase (18.-24. Lebensmonat): -Kind kann ansatzweise bewusst handeln und ist sich der Konsequenzen bestimmten Verhaltens bewusst -Versteckspiel umdrehen (Eltern suchen lassen) -magisches Denken: Kein Unterschied zwischen Realität und Fantasie (Gegenstände werden lebendig) -Zentrierung: Kind kann nicht mehr als einen Wahrnehmungsgesichtspunkt gleichzeitig berücksichtigen -Unfähigkeit der Invarianz (Invarianz = Fähigkeit zu erkennen, dass Masse, Volumen oder Gewicht sich trotz seiner Gestalt nicht ändert) -> kann die Erhaltung nicht wahrnehmen Stufenmodell: -sensomotorische Stufe (0-2) -präoperationale Stufe (2-6) -konkret-operationale Stufe (6-12) -formal-operational Stufe (ab 12) Die konrekt-operationale Stufe (6-12 Jahre): -Erwerb des Verständnisses der Erhaltung (begreifen die Invarianz der Menge) -Regelspiel/Rollenspiel - Begriffe eher von Bedeutung, als Wahrnehmungen (fühlen, sehen) - Symbole für konkrete Gegenstände/Ereignisse, keine Abstraktionen - Kind ist in der Lage, geistige Operationen auszuführen: Informationen geistig transformieren; Reihenfolge der kognitiven Verarbeitungsschritte sogar umzukehren -reversibles Denken -Mit Hilfe von veranschaulichendem Material: logisch denken, analysieren, bewerten Zusammenfassung: Die präoperationale Stufe (2-6 Jahre): -Phase des anschaulichen Denkens (denken mit Hilfe von veranschaulichenden Gegenständen): z.B. zählen mit Fingern etc. kein abstraktes Denken (Kreativität und Vorstellungskraft jedoch sehr stark) -Überwindung des physikalischen Egozentrismus -Finalismus: Alles geschieht aus einem Grund („Die Sonne scheint, damit es hell ist") -Unfähigkeit zur Klasseninklusion: Unfähigkeit „Kategorien“ zu erkennen -Unfähigkeit zur Reversibilität: z.B. Hast du eine Schwester? - Ja; Hat deine Schwester eine Schwester - Nein. -Animismus: Dinge/Gegenstände werden animiert (Gegenstand- Mensch (je nach Funktion)) Reflexe koordinierte Schemata aktives Wiederholen -> Zweck-Mittel- Verhalten (was tun, um was zu erreichen?) -> gezieltes, vorausschauendes Denken Piaget - Übersicht Die formal-operationale Stufe (ab 12 Jahren): -abstraktes Denken (logisch denken, hypothetische Fragen stellen & dazu Lösungen finden) -verfügen über genügend kognitive Strukturen, um nicht mehr naiv zu denken (frühe Adoleszenz) -logische Operationen sind nicht mehr an konkrete Probleme gebunden -Erwerb einer Informationsverarbeitungsstrategie -Fähigkeit des Umgangs mit Abstraktionen -Vernetzungsmöglichkeiten von abstrakten Inhalten -Aufgaben selbst strukturieren -Metadenken: Denken über das eigene Denken -Probleme systematisch durchdenken Moralstufen: ,,amoralische Stufe" (1-5) ,,heteronome Moral" (5-12) Die konkret-operationale Stufe: Die Dezentrierung bzw. Dezentration: Die Erhaltung/ Invarianz: Die Komposition: Die Austauschbarkeit: Die Seriation: Die Reversibilität: Stufe 1. 2. 3. 4. Alter bis 3 Jahre 3-5 Jahre Die Summe ist unabhängig von der Reihenfolge wie die Dinge addiert werden. 5-12 Jahre ab 12 Jahre Die Fähigkeit sich auf mehrere Merkmale/ Dimensionen gleichzeitig zu konzentrieren und diese in Beziehung zu setzen. Die Erkenntnis, dass die Eigenschaften von Gegenständen gleich bleiben, auch, wenn sich das Aussehen ändert. Bestimmte Elemente von Merkmalen können kombiniert werden und ergeben einen ,,Oberbegriff". Ein Oberbegriff besteht aus verschiedenen Unterbegriffen. Die Fähigkeit Objekte nach bestimmten Merkmalen zuzuordnen (Reihenbildung). Das Kind ist in der Lage Schlussfolgerungen umzukehren. Verständnisgrad Kein Regelverständnis Anerkennung von Regeln (von Autoritäten gegeben) Begreifen, dass Regeln von sozialer Art sind Wissen um Modifizierbarkeit von Regeln Konsequenzen für die Erziehung: - Denkentwicklung fördern durch Anregungen (z.B. verschiedene Materialien etc.) -Kind muss ständigen Denkprozessen ausgesetzt sein (Erzieher muss dafür sorgen) -> spielerisch neue Denkprozesse kennenlernen (Alter entsprechend) -mit Kind kommunizieren: Denkprozesse unterstützen & Anregungen im Denken und Handeln zu geben - gleichzeitig auch gewisse Freiheit für eigene Ideen/ Denkanstöße geben, um eigene Überlegungen zu fördern Fähigkeiten: -Hypothetische Fragen stellen -logisch denken -analysieren; interpretieren -alle logischen Möglichkeiten erarbeiten mit gesetzmäßiger und systematischer Darstellung logischer Alternativen - bestimmte Sachverhalte auf andere Sachverhalte generalisieren Befolgung von Regeln Spielen ohne Regeln häufiges brechen und verändern von Regeln Ohne Akkommodation keine Assimilation Ohne Assimilation keine Akkommodation - strenges Einhalten von Regeln Kognitive Entwicklung: - Entwicklung der Intelligenz & Intellektuelle Fähigkeiten - geistige Entwicklung - Umbau der Denk- und Handlungsstrukturen Einsicht: Verändern von Regeln nach gegenseitiger Übereinkunft - Erkenntnisfähigkeit - unangemessene Denkinhalte durch neue, stimmige zu ersetzen -kognitive Strukturen von innen heraus konstruieren Assimilation: - Durch das Subjekt bestimmt -Information die aufgenommen wird, wird verändert -> einfügen in vorhandene Schemata Akkommodation: - Durch Objekt bestimmt - Anpassung des Schemas an Situation - Schemata selbst werden verändert (Information angemessen zu sein; nicht im Widerspruch zu stehen) Adaption: - umfassendes Ganzes - Gleichgewicht zwischen Akkommodation und Assimilation - zwei Pole (nicht trennbar): Subjekt- Assimilation & Objekt-Akkommodation Aquilibration: -Prozess: Regulierung eines Verhaltens - dynamisches Gleichgewicht (niemals vollkommen: störende Faktoren von außen) -> Wandel vollzieht sich langsam

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Der psychische Apparat:
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Cool, mit dem Lernzettel konnte ich mich richtig gut auf meine Klassenarbeit vorbereiten. Danke 👍👍

- alle Themen für Pädagogik (NS- Erziehung fehlt)

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Freud Der psychische Apparat: > drei Instanzen Beispiel: > Hunger (Es) > kaufen, nicht klauen! (Gedanke) (Über-Ich) > Essen kaufen (Ich) Dynamik der Persönlichkeit: ES ICH ÜBER ICH Befriedigung der Urtriebe (2) schaut sich Realität an handelt nach Realität Bewertet die Situation & lässt das Ich entscheiden Fehlentwicklungen: Sind auf extreme Erziehungsstile zurückzuführen: Abwehrmechanismen (entstehen aus Angst): > Sublimierung (in Arbeit stürzen) > Verdrängung (vergessen) > Regression (Stufe zurückfallen) > Fixierung (in Stufe steckenbleiben) Es-Instanz: - unbewusst - von Geburt an - Urtriebe (z.B. Hunger) - älteste Instanz - repräsentiert vererbte Einflüsse ES -> ICH -> AUBENWELT 1 Autoritäre, vernachlässigende, Laissez-Faire Erziehung: => keine ausreichende Befriedigung der Triebwünsche Ego (Selbsterhaltung) Eros (Arterhaltung/sexuelles Verlangen) -> Libido löst Lustempfindung aus - meldet Wünsche an möchte Triebe befriedigt bekommen Über-Ich-Instanz - bewertet nur die Situation/Anforderung des Es gibt Anweisungen an das Ich - bewertet; warnt; erinnert (an Normen) - gibt Anweisungen (Wunsch (nicht) zu befolgen) Ich-Instanz - ES -> ICH -> ÜBER-ICH vermittelt zwischen Es und Außenwelt - Kontrolle über Es-Instanz (Urtriebe) - verwirklicht Wünsche/Bedürfnisse der Es-Instanz macht Vorschläge - überprüft Realität & wägt ab REALITÄT Verwöhnende, überbehütende Erziehung: => exzessive (zu starke) Befriedigung der Triebwünsche Auf eine der ersten drei Entwicklungsphasen zurückzuführen ÜBER ICH Ich-Schwäche: Es siegt über das Ich Über-Ich siegt über das Ich - Realität siegt über das Ich ICH Erogenen Zonen: - 1. Mund, Lippe, Zunge - 2. Anus - 3. Genitalien ES Bewusst Vorbewusst Unbewusst Grundannahmen der Psychoanalyse: Das Unbewusste: Seelische Vorgänge, die nicht mehr in das Bewusstsein dringen, aber das Verhalten eines Menschen maßgeblich beeinflussen. Das Vorbewusste: Seelische Vorgänge, die ein Mensch nicht spontan weiß, die jedoch dem Bewusstsein wieder voll zugänglich gemacht werden können. Lebenstrieb: Libido Zerstörungstrieb: Destrudo -...

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Entwicklungen der Libido für eine besondere Phase der Entwicklung verantwortlich sind. -> zwei Triebe die lebenserhaltend sind: Alter Erogene Zone Kennzeichen/ Merkmale/ Besonderheiten Aufgabe/ Bedeutung in Bezug auf die Persönlichkeits- entwicklung Orale Phase 0-1 Mund, Zunge, Lippe - saugen, lutschen, beißen, schlucken, essen, Haut - Entwöhnung (nicht in der Stufe fixieren) - positive Erfahrungen führen zu positiver Lebenseinstellung - negative Erfahrungen führen zu pessimistischer Lebenseinstellung Wie können Eltern/ - Geduld Erzieher die Entwicklung von Beziehungsfähigkeit & Ich-Stärke fördern? viel Hautkontakt - dauerhafte Bezugsperson - zärtlichkeit - intensive Zuneigung Die psychosexuellen Entwicklungsstufen (Freud) Anale Phase 2-3 Anus - Ausscheidungsvorgang, -organ, -produkt - Wunsch des Spielens mit Ausscheidungsprodukten - Geiz & Verweigerungstendenzen - Zwänge (Wasch-, Leistungszwang) - Ablehnung des eigenen Körpers Phallische Phase - Lob, Anerkennung - Grenzen sollten gezeigt werden - mit anderen Dingen wie Knete/Wandfarbe spielen lassen 4-5 Genitalien - Lustbefriedigung durch Erforschung der eigenen Genitalien - Unterschied der Geschlechter (Geschlechterrollenidentität) - Penisneid bei Mädchen - Eitelkeit & Leichtsinn + Gegenteil - Odipus Konflikt - nicht zu früh & nicht zu streng - Aufklärung des Kindes - viel Geduld - gutes Familienklima - angemessene Befriedigung der Triebwünsche - Latenzphase 6-12 Unterdrückung der eigenen Triebbedürfnisse Genitale Phase ab 12 Genitalien - Hormone bahnen sexuelles nach außen - dient neben Befriedigung der Bedürfnisse auch als mittel zur Fortpflanzung - wichtige Form sozialer Interaktion/Kommunikation Disziplin (durch Unterdrückung) - Entwicklung der sexuellen Reife - Partnerauswahl beeinflusst von früheren Bezugspersonen/Eltern Montessori Absorbierender Geist (0-3) -unbewusste Geistesform -Umwelteindrücke wahrnehmen & im Bewusstsein abspeichern - wird von den sensiblen Perioden gelenkt -Hilfsmittel, um Wesen aufzubauen - Eindrücke aufgenommen -> im Bewusstsein entwickelt. treten hervor (nicht mehr veränderbar) -z.B. Sprechen / Laufen lernen -schmecken: gustativ -riechen: olfaktiv -tasten: Taktik / haptisch . Normales Verhalten - Nimmt nicht wahr, dass es etwas besitzt - Explorationsbedürfnis kann ausgelebt werden - Folgen den Gesetzen der Natur - Lässt sich davon leiten, wozu seine Natur es antreibt - „Inbegriff eines natürlichen Wesens" -vollkommenes Individuum/ vollkommenes sittliches und gesellschaftliches Wesen didaktische Entwicklungsmaterialien: -hören: auditiv (akustisch) -sehen: visuell -Ästhetik -Fehlerkontrolle -Aktivität Normalisation tritt ein, wenn dem Kind das gegeben wird, was es für eine gesunde Entwicklung braucht. Übung des praktischen Lebens: Nachahmung alltäglichen Situationen -Aufbau einer innerer Ordnung" -Entwicklung koordinierter Bewegungen -Erlangung größerer Unabhängigkeit von der Hilfe anderer Die Bewegungsübungen: z.B. gymnastische/ rhythmische Übungen -Entwicklung der motorischen Fähigkeiten -Koordinationsleistungen als ein integraler Bestandteil der Gesamterziehung der kindlichen Persönlichkeit" Bereiche: -Sprachmaterial -Sinnesmaterial Sinnesübungen mittels der Entwicklungsmaterialien: -Entwicklung der Intelligenz -Bildung der Persönlichkeit -Mathematikmaterial -Material zur kosmischen Erziehung -Material zur Übung des praktischen Lebens >>Lehrer müssen Umgebung vorbereiten => Materialien auslegen >> Jahrgangsmischung => soziale Erziehung POSITIV • Grundlegendes Gefühl der Freiheit/ Freiarbeit • Recht auf individuelle Entfaltung • Entwicklung des Kindes wird gefördert → Selbstständigkeit (intellektuell und im alltäglichen leben) • Liebe, Achtung und Respekt dem Kind gegenüber Eigenes Lerntempo - streiten untereinander . Deviates Verhalten -haften an ihrem persönlichen Besitz - verteidigen den persönlichen Besitz mit jedem nur möglichen Kraftaufwand - Drang, sämtliche Dinge zu besitzen - Wollen bestimmte Dinge mit Gewalt an sich reißen - Wurzel des asozialen Verhaltens - Ursprung aller sozialen Auseinandersetzungen - Dem Kind wird verwehrt, mit seinem natürlichen Explorationsbedürfnis seine Umwelt kennen zu lernen und darin seine Aktivitäten zu entwickeln. - Wird dem Kind verweigert in die Umwelt einzudringen, verwandelt sich diese Erkenntnisarbeit in den Drang, die Umwelt zu besitzen -Fehlentwicklung ENTWICKLUNGSPHASE Der psychische Embryo Phasen der sensiblen Perioden -Impulse einer engen Zeitspanne -dient dazu, Fähigkeit zu erlangen -Empfänglichkeitsperioden (so lange vorhanden, bis Kind die Fähigkeit erworben hat; klingt dann ab) -treten in der Kindheit auf Der soziale Embryo Der sozial Neugeborene Starkes Festhalten am katholischen Glauben -Ergebnis innerer Arbeit → Hat das Kind die Phasen nicht richtig ausgelebt => deviates Verhalten (Fehlentwicklung) Der soziale Mensch Natürlicher Bauplan, nachdem sich die menschliche Seele (=Psyche) aufbaut. • Erschwerte Sprache (in den Originaltexten Montessoris) ALTER 1.-3. Lebensalter KRITISCHE WÜRDIGUNG DER MONTESSORI-PÄDAGOGIK NEGATIV • Förderung von Fantasie und Kreativität tritt in den Hintergrund → literarische und musisch-künstlerische Erziehung fehlt • Einseitiges Konzept → starker Fokus auf Naturwissenschaften Strenge Ordnungsprinzipien grenzen die Möglichkeiten der Lösungswege ein 3.-6. Lebensalter 6.-12. Lebensalter Ab dem 12. Lebensalter Mythen/ Sagen etc. fehlen • Starke Fokussierung auf Materialien . SENSITIVITÄT Sprache Bewegung Sozialverhalten Ordnung (besonders wichtig, da ein grundlegendes Bedürfnis nach Ordnung besteht Moral und Gerechtigkeit/ Gut und Böse Sachlichkeit Persönliche Würde Soziale Alle Kinder entwickeln sich auf die gleiche Weise und folgen den gleichen Gesetzen. wird z.B. aus Polarisation der Aufmerksamkeit geworfen" Verantwortung Selbstvertrauen Das Kind braucht mehr denn je zuvor erzieherische Hilfe, um sich in der komplexen Welt zurechtzufinden. Polarisation der Aufmerksamkeit -Montessori: „Das Kind arbeitet" -Drei Phasen: -> Phase 1: Vorbereitung: nach Unentschlossenheit entschieden; Vorbereitung abhängig der jeweiligen sensiblen Phase -> Phase 2: Große Arbeit: fällt in die Polarisation der Aufmerksamkeit; absorbierender Geist fokussiert sich auf eine Tätigkeit -> Phase 3: Reflexion: Ideales Ergebnis nach der Arbeit: zufrieden und entspannt (normalisierte Kind) -intensive Konzentration -lässt sich in die sensiblen Phasen einteilen -sehr Erwerbsfähig (macht Tätigkeit so lange, bis es befriedigt ist) -Ausbildung bestimmter körperlicher, geistlicher und moralischer -Disponiertheit zeigt sich in einem besonderen Interesse an einer Sache/Tätigkeit Vorgänge MERKMALE Strukturierung der zahlreichen Eindrücke • Erkennen der Beziehungen zwischen den Dingen . Aufbau der geistigen Ordnung Einfluss der Gemeinschaft (=Umwelteindrücke) sind ● . . Bewusstwerdung sittlich-moralischer Regeln, Werte und Normen Interesse an Tieren, Pflanzen etc. Große Aufnahme- und Lernfähigkeit • Untersuchung des Details • Knüpfen von Freundschaften Bedürfnis nach Gruppenbeziehungen; Erlernen von Gruppenregeln → Akzeptanz, dass das gemeinschaftliche Zusammenleben von Gesetzen geprägt ist und einer Leitung bedarf • Ablösung von den Eltern entscheidend für das spätere Leben → Wichtigkeit der sozialen Entwicklung für die Herausbildung der eigenen Persönlichkeit Die bisher aufgebauten Fähigkeiten werden weiterentwickelt Suche nach eigenen Wert- und Normensystem Experimentieren mit eigenen Möglichkeiten Suche nach Lebensperspektive Verstehen der Gesellschaft als Ganzes Das Kind besitzt einen natürlichen Tätigkeitsdrang, der ihn dazu antreibt, die Auseinandersetzungen mit seiner Umwelt voranzutreiben. Freiarbeit: -selbstbestimmtes Lernen -Kind muss Tätig sein -eigene Entscheidung an was man arbeiten möchte -Lehrer stehen als „Berater" da, wenn das Kind nicht weiter weiß -Einzel- und Partnerarbeit -freie Wahl des Ortes (Kinder) -Kinder können Lehrer als Hilfe dazuziehen -Materialien werden kontrolliert -Nebenbei noch richtiger"/fester Unterricht Die Rolle des Erwachsenen: Die Erwachsenen sollen die Kinder beraten, sie informieren und bei fragen aushelfen, sie betreuen sie bei der Freiarbeit. Die Lehrer kontrollieren" die Materialien. -begleiten -kontrollieren -beraten -besprechen das nicht schaffen ● Das Kind braucht eine Umgebung (-Umwelt), die den seelischen Bedürfnissen des Kindes gerecht wird, damit sich die kindliche Psyche gesund entwickeln kann. HILFEN Äußere Ordnung Stabile Lebensverhältnisse Klare Lebensregeln • Bereitstellung von Spiel- und Lernmaterialien ● Festlegung von Regeln und. Gesetzen Anlegen von Sammlungen; systematisches Arbeiten. Ermöglichung von Gruppen- und Gemeinschaftsbildungen Freiräume schaffen Möglichkeiten zur Selbsterprobung geben Ziel: Stärkung des Selbstvertrauens Das Kind kommt nicht fertig zur Welt, sondern muss sich in aktiver Auseinandersetzung mit seiner natürlichen, sozialen und kulturellen Umwelt entwickeln. Das Kind ist der Baumeister des Menschen" Kosmische Erziehung -Platz in der Welt finden -kein zusammenhangloses Wissen vermitteln, sondern Zusammenhang zwischen Mensch & Mensch und Mensch & Natur - heute fast überall gefordert - nicht nur kognitive Zielsetzungen -praktischer Bereich -naturkundlicher Bereich -musischer Bereich -Bewegung, Gesundheit, Gemeinschaft -kulturkundlicher Bereich Piaget - Übersicht Die sensomotorische Stufe (0-2 Jahre): 1. Phase (1. Lebensmonat): - physikalischer Egozentrismus (kann nicht bewusst zw. sich und Gegenständen/Personen unterscheiden) - Säugling folgt Objekten mit den Augen -sensomotorische Schemata festigen sich (z.b. saugen an der Brust der Mutter) -Handlungsgewohnheiten bilden sich aus - Nur die Dinge die der Säugling sehen oder fühlen kann, existieren für ihn (sucht nicht nach ihnen) 2. Phase (1-4 Monat): -physikalischer Egozentrismus wird schrittweise überwunden -Unterscheidung zwischen sich und Umwelt -Reflexe werden zu koordinierte Schemata -betrachtet die Stelle, wo das Objekt verschwunden ist (aus dem Blickfeld) 3. Phase (4.-8. Lebensmonat): -sucht mit Blicken nach Gegenstand -entwickelt Interesse und Freude an den Auswirkungen des eigenen Tuns -Aktive Wiederholung von Handlungen, um gleiches Ergebnis zu erzielen (schreien -> Aufmerksamkeit der Mutter) - Bewusst werden, dass Gegenstände wiederkommen können (erwartet das er zurück kommt) 4. Phase (8.-12. Lebensmonat) / 5. Phase (12-18. Lebensmonat): -Nachahmung von Verhaltensweisen -Wiederfinden von nicht sichtbaren Gegenständen, die dennoch da sind (unter schwierigeren Bedingungen) -gezieltes Suchen von verlorenen Gegenständen -Freude am Suchen und Finden von Personen und Gegenständen -kann längere Abwesenheit von Personen aushalten, da es weiß, dass sie nicht dauerhaft abwesend sind 6. Phase (18.-24. Lebensmonat): -Kind kann ansatzweise bewusst handeln und ist sich der Konsequenzen bestimmten Verhaltens bewusst -Versteckspiel umdrehen (Eltern suchen lassen) -magisches Denken: Kein Unterschied zwischen Realität und Fantasie (Gegenstände werden lebendig) -Zentrierung: Kind kann nicht mehr als einen Wahrnehmungsgesichtspunkt gleichzeitig berücksichtigen -Unfähigkeit der Invarianz (Invarianz = Fähigkeit zu erkennen, dass Masse, Volumen oder Gewicht sich trotz seiner Gestalt nicht ändert) -> kann die Erhaltung nicht wahrnehmen Stufenmodell: -sensomotorische Stufe (0-2) -präoperationale Stufe (2-6) -konkret-operationale Stufe (6-12) -formal-operational Stufe (ab 12) Die konrekt-operationale Stufe (6-12 Jahre): -Erwerb des Verständnisses der Erhaltung (begreifen die Invarianz der Menge) -Regelspiel/Rollenspiel - Begriffe eher von Bedeutung, als Wahrnehmungen (fühlen, sehen) - Symbole für konkrete Gegenstände/Ereignisse, keine Abstraktionen - Kind ist in der Lage, geistige Operationen auszuführen: Informationen geistig transformieren; Reihenfolge der kognitiven Verarbeitungsschritte sogar umzukehren -reversibles Denken -Mit Hilfe von veranschaulichendem Material: logisch denken, analysieren, bewerten Zusammenfassung: Die präoperationale Stufe (2-6 Jahre): -Phase des anschaulichen Denkens (denken mit Hilfe von veranschaulichenden Gegenständen): z.B. zählen mit Fingern etc. kein abstraktes Denken (Kreativität und Vorstellungskraft jedoch sehr stark) -Überwindung des physikalischen Egozentrismus -Finalismus: Alles geschieht aus einem Grund („Die Sonne scheint, damit es hell ist") -Unfähigkeit zur Klasseninklusion: Unfähigkeit „Kategorien“ zu erkennen -Unfähigkeit zur Reversibilität: z.B. Hast du eine Schwester? - Ja; Hat deine Schwester eine Schwester - Nein. -Animismus: Dinge/Gegenstände werden animiert (Gegenstand- Mensch (je nach Funktion)) Reflexe koordinierte Schemata aktives Wiederholen -> Zweck-Mittel- Verhalten (was tun, um was zu erreichen?) -> gezieltes, vorausschauendes Denken Piaget - Übersicht Die formal-operationale Stufe (ab 12 Jahren): -abstraktes Denken (logisch denken, hypothetische Fragen stellen & dazu Lösungen finden) -verfügen über genügend kognitive Strukturen, um nicht mehr naiv zu denken (frühe Adoleszenz) -logische Operationen sind nicht mehr an konkrete Probleme gebunden -Erwerb einer Informationsverarbeitungsstrategie -Fähigkeit des Umgangs mit Abstraktionen -Vernetzungsmöglichkeiten von abstrakten Inhalten -Aufgaben selbst strukturieren -Metadenken: Denken über das eigene Denken -Probleme systematisch durchdenken Moralstufen: ,,amoralische Stufe" (1-5) ,,heteronome Moral" (5-12) Die konkret-operationale Stufe: Die Dezentrierung bzw. Dezentration: Die Erhaltung/ Invarianz: Die Komposition: Die Austauschbarkeit: Die Seriation: Die Reversibilität: Stufe 1. 2. 3. 4. Alter bis 3 Jahre 3-5 Jahre Die Summe ist unabhängig von der Reihenfolge wie die Dinge addiert werden. 5-12 Jahre ab 12 Jahre Die Fähigkeit sich auf mehrere Merkmale/ Dimensionen gleichzeitig zu konzentrieren und diese in Beziehung zu setzen. Die Erkenntnis, dass die Eigenschaften von Gegenständen gleich bleiben, auch, wenn sich das Aussehen ändert. Bestimmte Elemente von Merkmalen können kombiniert werden und ergeben einen ,,Oberbegriff". Ein Oberbegriff besteht aus verschiedenen Unterbegriffen. Die Fähigkeit Objekte nach bestimmten Merkmalen zuzuordnen (Reihenbildung). Das Kind ist in der Lage Schlussfolgerungen umzukehren. Verständnisgrad Kein Regelverständnis Anerkennung von Regeln (von Autoritäten gegeben) Begreifen, dass Regeln von sozialer Art sind Wissen um Modifizierbarkeit von Regeln Konsequenzen für die Erziehung: - Denkentwicklung fördern durch Anregungen (z.B. verschiedene Materialien etc.) -Kind muss ständigen Denkprozessen ausgesetzt sein (Erzieher muss dafür sorgen) -> spielerisch neue Denkprozesse kennenlernen (Alter entsprechend) -mit Kind kommunizieren: Denkprozesse unterstützen & Anregungen im Denken und Handeln zu geben - gleichzeitig auch gewisse Freiheit für eigene Ideen/ Denkanstöße geben, um eigene Überlegungen zu fördern Fähigkeiten: -Hypothetische Fragen stellen -logisch denken -analysieren; interpretieren -alle logischen Möglichkeiten erarbeiten mit gesetzmäßiger und systematischer Darstellung logischer Alternativen - bestimmte Sachverhalte auf andere Sachverhalte generalisieren Befolgung von Regeln Spielen ohne Regeln häufiges brechen und verändern von Regeln Ohne Akkommodation keine Assimilation Ohne Assimilation keine Akkommodation - strenges Einhalten von Regeln Kognitive Entwicklung: - Entwicklung der Intelligenz & Intellektuelle Fähigkeiten - geistige Entwicklung - Umbau der Denk- und Handlungsstrukturen Einsicht: Verändern von Regeln nach gegenseitiger Übereinkunft - Erkenntnisfähigkeit - unangemessene Denkinhalte durch neue, stimmige zu ersetzen -kognitive Strukturen von innen heraus konstruieren Assimilation: - Durch das Subjekt bestimmt -Information die aufgenommen wird, wird verändert -> einfügen in vorhandene Schemata Akkommodation: - Durch Objekt bestimmt - Anpassung des Schemas an Situation - Schemata selbst werden verändert (Information angemessen zu sein; nicht im Widerspruch zu stehen) Adaption: - umfassendes Ganzes - Gleichgewicht zwischen Akkommodation und Assimilation - zwei Pole (nicht trennbar): Subjekt- Assimilation & Objekt-Akkommodation Aquilibration: -Prozess: Regulierung eines Verhaltens - dynamisches Gleichgewicht (niemals vollkommen: störende Faktoren von außen) -> Wandel vollzieht sich langsam