Freud und Erikson

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johanna

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Pädagogik

 

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Klausur

Freud und Erikson

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Klausur über: Modell der psychosexuellen Entwicklung nach Freud und der psychosozialen Entwicklung nach Erikson. Note: 3+ (9NP)

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den Vater gelegentlich an den Wochenenden. An einem jener Besuchswochenenden sperrte der Vater die jüngeren Geschwister in ein Zimmer und versuchte, die inzwischen 12-jährige Tochter zu vergewaltigen. Er wurde von der Mutter angezeigt und kam ins Gefängnis. Weil es ständig an Geld fehlte, war die Mutter ganztägig berufstätig. Gelegentlich schaute die Großmutter nach den Kindern. Ansonsten waren sie nach der Schule den ganzen Nachmittag sich selbst überlassen. Ronny war schon immer schwierig. Ständig musste jemand nach ihm schauen. Er rannte bereits als kleines Kind davon, später fuhr er einfach mit dem Fahrrad stundenlang weg und benötigte deshalb rundum Aufsicht. Selbst kleinere Aufgaben führte er nicht durch, Verbote ignorierte er und ihm Grenzen zu setzen, war immer vergeblich gewesen. Der Mutter gelang es nur noch, sich mit extremen Mitteln gegen ihn durchzusetzen, indem sie den Jungen anschrie, ihn in eine Ecke setzte oder schlug. sterung in Phase 1 Gleichzeitig fiel auf, dass Ronny Unmengen von Süßigkeiten in sich hineinstopfte. Die Mutter sprach später von einer regelrechten Sucht. Die gleichen Auseinandersetzungen wie zu Hause fanden im Kindergarten statt. Ronny schlug andere Kinder, zerlegte alles und machte viele Dinge kaputt, unterlief natürlich auch hier alle Anweisungen und Regeln. Alles eskalierte noch, als der Junge in die Schule kam. Er störte ununterbrochen, ließ sich auf keinerlei Anweisungen ein und verweigerte die Mitarbeit. Wenn er keine Lust mehr hatte, verließ er das Klassenzimmer, um nach Hause zu gehen. Zwar stellte die Lehrerin fest, dass der Junge überdurchschnittlich intelligent war, doch konnte er sich weder konzentrieren, noch irgendetwas durchhalten. Immer häufiger kamen jetzt Beschwerden der Schule, was bei der Mutter ein zwiespältiges Verhalten auslöste. Sie versuchte Ronnys widerspenstiges Tun, soweit das noch möglich war, zu Hause gewaltsam zu unterdrücken, nach außen hin verteidigte sie ihn jedoch wie eine Löwin. Das gleiche Verhalten hatte Ronny seinerzeit von seinem Vater erfahren. Zwar ertrug auch er Ronnys Verhalten nur schwer, hörte er jedoch von den »Streichen« des Jungen, zeigte er diebische Freude hierüber und gab damit dem Sohn ein deutliches Signal zum Weitermachen. Hinzu kam noch, dass ältere Kinder Ronny leicht zu irgendwelchen Untaten anstacheln konnten. Es kam sogar zu einem Einbruch in ein Lebensmittelgeschäft, in welchem Ronny Berge von Süßigkeiten entwendete. Da der Rahmen für eine ambulante Therapie in keiner Weise mehr gegeben war, wurde Ronny vom Jugendamt aus der Familie genommen und in einem therapeutischen Heim untergebracht. Nur ein stationärer Rahmen konnte noch eine Möglichkeit bieten, mit dem Jungen therapeutisch zu arbeiten. Als Ronny aufgenommen wurde, war er gerade acht Jahre alt. [...] Es fiel auf, dass er keinerlei Essmanieren hatte. Er stopfte jede Nahrung gierig und unkultiviert in sich hinein, schmierte, schmatzte, rülpste und schaffte es nicht, ruhig am Tisch sitzen zu bleiben. Es stellte sich heraus, dass in seinem Elternhaus so gut wie nie gemeinsame Mahlzeiten eingenommen wurden und dass sich jedes Kind geholt hatte, was gerade vorhanden war. Ronny konnte sich auch keinerlei Namen der Erzieherinnen merken, sprach jede nur mit >>He<< an, und es entstand der Eindruck, als wären für ihn Personen austauschbar. Auch hatte er zu seinem Eigentum keinen größeren Bezug. Er passte auf nichts auf, verschlampte Dinge, nahm anderen Kindern weg, was sie besaßen und verschenkte es wieder. Es wurde erkennbar, dass es für ihn weder „Ich" und „Du" gab, noch ,Mein" und „Dein". [...] Als Ronny etwas verwurzelt war, stülpte er immer häufiger innerseelische Konflikte nach außen - er externalisierte. Ständig war etwas los. Stellte er etwas an und wollten die Erzieherinnen jenen Konflikt mit ihm besprechen, fing er gellend an zu schreien und rannte weg. Nach einer gewissen Zeit kehrte er wieder zurück. Dann tat er so, als habe die ganze bis Prose 4 Johanna Sophie Folling Angelegenheit nicht stattgefunden. wending gos Selbst Zudem fiel auf, dass er andere Kinder, insbesondere größere, so lange provozierte, bis er von ihnen geschlagen wurde - in gleicherweise, wie es ihm mit seinen Geschwistern erging. Wurde er dann geschlagen, war sein gellendes Schreien weithin zu hören, und er beschwerte sich voller Zorn bei den Erzieherinnen. Die Stimme des Jungen war auffallend schrill, beinahe quietschend; während eines solchen Anfalls wurde sie immer lauter und strapazierte und quälte alle Mitbewohner. Es war das Schreien eines unzufriedenen Säuglings, der nicht wahrgenommen wurde und darum auch nicht bekam, was er zum Überleben benötigte. [...] Mit der Zeit wurde noch deutlicher, wie sich Ronny durch alles zu mogeln versuchte. Es entstand der Eindruck, als sei der Junge chronisch unehrlich und versuchte ständig, mit kleinen Betrügereien, Anstrengung und Unlust zu umgehen. Ronny verfügte zudem über einen nur geringen Spannungsbogen, hielt nichts aus, und er konnte vor allem nie etwas zugeben. Er radierte Aufschriebe aus seinem Hausaufgabenheft, zeigte alte Arbeiten, die er als neue ausgab usw. Zudem häuften sich Ereignisse, die massive Konflikte nach sich zogen. Ronny warf Steine auf Besucher, beschmierte ein Auto mit Kot, rief zu irgendwelchen, ihm fremden Passanten beleidigende Ausdrücke. Es war, als müsste er ständig Konflikte in Szene setzen, um sich etwas psychische Erleichterung zu verschaffen. (...) 70 75 80 85 Sublimierung Zunehmend wurde deutlich, dass Ronny vor allem dann destruktive Ideen entwickelte, wenn er allein war und sich langweilte. In Zweierbeziehungen wirkte der Junge anschmiegsam, weich und zeigte tiefe Sehnsucht nach Halt und Geborgenheit. (...) (aus: Evelyn Heinemann, Hans Hopf: Psychische Störungen in Kindheit und Jugend. Kohlhammer Verlag, Stuttgart 2015) Pada einem Der Text Heinemann und viertes Welt ск er Jungen namens kind zweier jungen Elten Icam denny war das vierte Mit 16 Jahrer wurde ZUM ersten Mal AIS Janre Scheiden und Klausur "Fallbeispiel Ronny" von Evelyn Hans Hopf * handelt in Ronny, der als сове монес Die die B seine Elten Vater lediglich an Der Vater Regeln und Die MUHV. alt Kind seiny den versuchte seine zur Ronnys MUHY Mutter fing an 20 vergewaltigen, während er die jüngeren Geschwister in Zimmer einsperrte. 20 klaver. Ronny wurde daraufhin Heim gebracht, in dem Eltern. war, cießen sich san seinen er Wochenender. waren sch den ganzen Tag selbst überlassen. Ronny lief schon als mit dem Fahrrad Gremen, die einem arbeitete ganztägig und somit Kinder nach der Schule 12- jänige Tochter z kind weg, fuhr spaty davon inm Ronny 20 schlagen und sein widerspenstiges Verhalten. 20 unter- drücken. Ebenso fing Romy an Süßigkeith und ignorierte gesetzt wurdun. Johanna Sophie Folling in weitere Entwicklungs- ein the apcurisches Gr W-> sechs 1 2 auffälligkeiten zum Vorschein kamer. Ronny hatte wedy Essmanieren, noch konnte sich die Erzienvinnin merken. jegliche RII Außerdem versuchte Ronny Sich durch RW Aufgaben durch 20_mogeln (vesuchte). Namen der -> tie fehlen noch ganz wichtige auffällige Verhaltensweisen. A im Ecigenden werde Lage des паси ich den Text auf Grund- Modells der psychosexuellen Entwicklung Freud analysieren... Freud entwickelte zwei Grundannanmen, das Prinzip das Determiniertheit und der psychischen Prinzip des UnbewUSSIN. Das Prinzip der Psychischen Determiniert neit (Abhängigkeit) sagt aus, dass jeder psychische einem vorangegangenen abhängig. Prozess ist. Das Prinzip des Unbewussten sagt aus, dass uns psychische Prozesse unbewusst viele Sind von G R Freud entwickelte das Persönlichkeitsmodell, indem und dabei die Lustprinzip ist das "ES" das und Ewälteste instanz & die ursprünglich unbewusste Basis der Psyche bildet. Ebenso ist der Geburt an vorhandur. Das ES" möchte eine Rücksicht 20 Inhalt von Sofortige Triebbefriedigung, ohne Das zient Energie aus dem ch" die nehmen! ES und Ich" der Stellt einen muss Handlung die wahrnehmen, fühlen und denken. Das Über. Ich" hingegen verkörpert das Gewissh ich - Ideals und der Träge des ist die jungste instanz. onne Außenwelt h. DOS Bezug zur zwischen am Bedürfniss und Denkbarkeit einsetzen sowie z R die Bunny ist auf ES durch die ein ener ich-Schwacher Junge, die vorherrschende Form des unmittelbare Triebbefriedigung Rücksicht auf andre (2. 49 ff) und Vorherrschende Form des Übe-Ich durch vor schützt. Verdrängung jeglicher Normen die Abwehr und (2.15 ff) zurückzuführen Ebenso ist die Entzug der drbeiter zurückzuführen. Ich-Schwäche auf den Mütterlichen Umsorgung, da Sie ganztagia Ebenso entwickelte Freud Abwehr mechanismen, mit denen sich unerwünschten Triebimpuisen aus. die psychoanalytischen. das Ich dem ES 구 20/ noch 근 Die Verdrängung ist, dass unewünschte Triebimpuise R aus dem ES von dem ich ins ES Zurück- gedrängt werden, jedoch dir impuls geving Energie hat, sich trotzdem 20 entladen. посп Ronny verdrängt jegliche Hilfe, was -> Sachfehler (Ronny hat kein ada- quates Norm- 3 u. Wotesystem entwickelt.) Das ist nicht mit dem Flowehr- mechanismus "Wendung gegen das Selbst" gemeint. Das sind Keine Esatzbe- Zitigungen ersten ... die sich übu- das erste Lebensjahr erstreckt, 4 근 <-- R. Person. außen gehenden inner seelischen er externalisiert. (2. 60 ff) ₂ Die wendung gegen das Selbst ist wendung eines Triebimpulses gegen die eigen Ronny Provoziert vorallen ältere, damit er geschlagen wird. (2. 66 ff) Sublimierung ist, dass ein Die Triebimpuls so umgewandelt wird, das akzeptiert ist. Dater gibt es Ersatzbetätigung. Ronny kommt. nautig nicht eine Liebe und Zuwendung klar, weswegen er Ersatz betätiguing sucht, welches die Sich z sind, die er Lauf ein fützt Konflikten kammt und Freud entwickelte ebenfalls phasen. dater Konflicte Sucht. Dazu gehören Steine Besucher werfen, Passanten beleidigen sowie Auto mit Kot beschmieren. nicht akzeptierter Scrial ich er eine Mit drei Entwicklungs. die M 1. Lebensjahr ist 2- wt GA In der Oracen Phose stent our Mund im Mittelpunkt und dur sacgling muss lenn, dass seine Bedürfnisse nicht sofert befriedigt werden die Befriedigung der cralen könnn. Ebenso finder Bedürfnisse ohne jegliche Anstrengung statt. Das Suchtverhalten, welches die Mutter erklärt eine überwiegend Z (2.24 ff), lässt sich auf Ordb verhalten in der und außerdem kann Verwähnung zurückführen, woven Sucht- Größenwann die Folge sind. und analen prase nach Freud bildet sich man von Johanna sophie zwei Teilperican sprechen, in der ersten Teilpericol Falling geht es um das lustgefch! beim Ausscheidun von Stuhl und zweith um das zurückhalth der Der Text gibt eine Übertriebene in Urin in dies nicht her, jedoch kann. Reinlichkeitserziehung zu der auch ((nausrigkeit von Ronny führen und das Right - Finden eine Ersatzbetätigung macht R das Spieun Sinteressant. mit dem Kect für Ronny im 4. und S. Lebensjah, ist der Ödipalen Phase, bildet sich die Geschlechts identität durch bewältigen des Odipuskonfekts. Ebenso bildet sich das Über -Ich der zeigtrieb ist stark ausgeprägt. R Und Асси nie Sibt der Text es nicht widers jedoch kann die nicht vorhandene Aufklärung dr Regeln es für Ronny so schwe machin, Sie jetzt befogn 20 Mas Vergewaltigung der gestört. Soziaun in der Exkremente. 1 Umwelt. wird müssen. Ebenso Bild des Vaters durch die versuchte Schwester ист Vater, die Auch Erikson entwickelte eine Thecrie, are psychosoziale Entwicklung. Im Gegensatz zu Freud beinhaltet die psychosoziale Entwicklung nach Freud auch din Einfluss au R -ZZA ->s.o. 5 -> Was ist das? (Eklärung fehlt) اه د۔ a) inhaltliche Leistung: Teilaufgabe 1: Der Schüler/die Schülerin stellt die Lebensumstände im Fall Ronny dar, etwa: → sehr junge Eltern / frühe Hochzeit (Z. 3 f.) ✓ → nach Scheidung gelegentliche Kontakte zum Vater (Gewalterfahrung), (Z. 10 ff.) ->>> Johanna Fölling Erwartungshorizont zur Klausur ,,Fallbeispiel Ronny" - - wenig Betreuung, da Mutter berufstätig ist (gelegentlich kümmerte sich die Großmutter), (Z. 12 ff.) mit 6 Jahren (Grundschulkind): Scheidung der Eltern (Z. 7 f.) → mit 8 Jahren: Aufnahme in ein therapeutisches Heim (Z. 44 f.) stellt das auffällige Verhalten strukturiert dar, etwa: kognitiv/intellektuell: →überdurchschnittlich intelligent (Z. 32), → keine Konzentration, kein Durchhaltevermögen (Z. 32 f.) Gewalterfahrung durch die Mutter (Z. 35 f.) Kleinkind: schwieriges Kind V psychosozial/emotional: unruhig (Z. 16), → essen von Unmengen von Süßigkeiten (Z. 24), V schlägt andere Kinder (Z. 26 f.), wirft Steine auf Besucher (Z. 84) beschmiert ein Auto mit Kot (Z.84)_ Provokation anderer Kinder (Z. 68), chronisch unehrlich, Betrügereien (Z. 77 f.), geringer Spannungsbogen (Z. 80 ff.), in Zweierbeziehungen wirkt er anschmiegsam, weich und sucht Geborgenheit und Halt (Z. 89 f.) mit 4 Jahren: (Kindergarten): vielfältige Probleme, Auseinandersetzungen mit anderen Kindern (Z. 25 ff.) - kein Bezug zu Eigentum (Z. 57 ff.), bei Konflikten fängt er an zu schreien und läuft weg (Z. 64 f.) Ignoranz von Verboten (Z. 19 ff.), V Unterlaufen von Anweisungen (Z. 27), Störungen im Unterricht (Z. 28 ff.), - Verweigerung der Mitarbeit (Z. 30), - → Diebstahl (Z. 41 ff.) keine Essmanieren (Z. 49 f.) sprachlich: spricht Erzieher nur mit „HE" an (Z. 55 f.), beschimpft Passanten (Z. 84 f.) ggf. weitere Aspekte Summe Teilaufgabe 1 8 15 q 23 Teilaufgabe 2: Der Schüler/die Schülerin... erläutert aufgabenrelevante Aspekte der Theorie Freuds, z.B.: - → Grundannahmen (Psychische Determiniertheit/Prinzip des Unbewussten) Psychoanalytisches Persönlichkeitsmodell (ES, ICH, ÜBER-ICH) Psychosexuelle Entwicklungsphasen (orale, anale, ödipale Phase) Abwehrmechanismen (z.B. Verdrängung, Regression) analysiert Ronnys Entwicklung mithilfe der Annahmen von Freud, z.B.: → das teilweise nicht richtige Absolvieren der psychosexuellen Entwicklungsstadien (z. B. gestörtes Essverhalten deutet auf eine Störung der oralen Phase hin, ebenso das kaum vorhandene Durchhaltevermögen) Ronny hat eine Ich-Schwäche, da sein Verhalten weitestgehend vom ES dominiert wird (Leistungsverweigerung, Aggressionsausbrüche, Unterlaufen von Anweisungen, Provokationen, Diebstahl) Möglicherweise greift Ronny auf Abwehrmechanismen zurück, wenn er in Konflikte gerät (Verdrängung, Regression in die anale Phase: beschmiert Autos mit Kot) -> Sachfehler- ggf. weitere Aspekte erläutert das Modell der psychosozialen Entwicklung nach Erikson, z.B. -ödipale Phase (Verhaltend. Vatos). -angle Phase: Beschmicen von itulas mit 9 Kat Weiterentwicklung des Freud'schen Modells V Epigenetisches Prinzip ✓ Prinzip der Wechselwirkung zwischen Kind und Umwelt → Acht Entwicklungsstadien mit jeweils zwei Krisenpolen Beschreibung der Phasen eins bis vier in Grundzügen ggf. weitere Aspekte analysiert den Fall mithilfe des Modells nach Erikson, z.B.: → 1. Phase; Urvertrauen/Misstrauen: kaum Bildung von Urvertrauen („Es war das Schreien eines unzufriedenen Säuglings, der nicht wahrgenommen wurde ...", Z. 72 ff.) - →2. Phase; Autonomie/Selbstzweifel: Keine Aussagen im Text, jedoch könnte das Beschmieren von Autos mit Kot auf eine Störung in dieser Phase hinweisen, auch Ronnys geringer Spannungsbogen (niedrige Frustrationstoleranz) deutet stark auf Selbstzweifel hin 3. Phase; Initiative/Schuldbewusstsein: erhebliche familiäre Probleme (Trennung der Eltern; bekommt Vergewaltigung mit und wird geschlagen) erschweren das Ausleben der phasentypischen Bedürfnisse, Eltern bieten keine positiven Identifikationsobjekte V → 4. Phase, Leistung/Minderwertigkeit: auch hier keine Entwicklung von Selbstkontrolle (Leistungsverweigerung), Konflikte mit den Lehrern und den Mitschülern; → defizitäre Bewältigung der Entwicklungsaufgaben ggf. weitere Aspekte ... erfüllt ein weiteres aufgabenbezogenes Kriterium (4) Summe Teilaufgabe 2 Sachfehler - 6 8 S 9 7 22 32 Teilaufgabe 3: Der Schüler/die Schülerin... entwickelt auf der Basis seiner/ihrer bisherigen Ergebnisse z. B. folgende Hypothesen: ... ... → Der Erwerb von Urvertrauen bildet eine entscheidende Grundlage für ein weitgehend positives Selbstbild und die Bewältigung späterer schwieriger Sozialisationsbedingungen. → Auf der Grundlage des psychosexuellen Modells ist es für die Entwicklung einer gesunden Persönlichkeit notwendig, die auftretenden Krisen angemessen zu meistern. → Das Versagen primärer Bezugspersonen kann später nur schwer durch entferntere Vertrauenspersonen kompensiert werden. → Außerfamiliäre Sozialisationsinstanzen - wie hier das Heim - gewinnen für Kinder aus problematischen Familienverhältnissen an Bedeutung. → Extremes Erzieherverhalten verhindert eine angemessene 1 Krisenbewältigung. begründet seine/ihre Hypothesen teilweise begründet, 2. T erfüllt ein weiteres aufgabenbezogenes Kriterium (4) Summe Teilaufgabe 3 b) Darstellungsleistung Anforderungen Der Schüler/die Schülerin ... strukturiert seinen/ihren Text schlüssig, stringent sowie gedanklich klar und bezieht sich dabei genau und konsequent auf die Aufgabenstellung. bezieht beschreibende, deutende und wertende Aussagen schlüssig aufeinander. 2 3 belegt seine/ihre Aussagen durch angemessene und korrekte Nachweise (Zitate u. a.). 4 formuliert unter Beachtung der Fachsprache präzise und begrifflich differenziert. 5 schreibt sprachlich richtig (Grammatik, Orthographie, Zeichensetzung) sowie syntaktisch und stilistisch sicher. Summe Darstellungsleistung Gesamtpunktzahl: fehlen fachliche Erläuterungen Note: 25 из 25 *WWWNA 65/ 100 P. befriedigend (plus) (st 13 (17) Grundsätze für die Bewertung (Notenfindung) Für die Zuordnung der Notenstufen zu den Punktzahlen ist folgende Tabelle zu verwenden: Punkte Note sehr gut plus sehr gut sehr gut minus gut plus gut gut minus befriedigend plus befriedigend befriedigend minus ausreichend plus ausreichend ausreichend minus mangelhaft plus mangelhaft mangelhaft minus ungenügend 31.10.2020 سران 6الاسهم • 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1 0 Erreichte Punktzahl 100-95 94-90 89-85 84-80 79-75 74-70 69-65 64-60 59-55 54-50 49-45 44-39 38-33 32-27 26-20 19-0

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Vielen Dank, wirklich hilfreich für mich, da wir gerade genau das Thema in der Schule haben 😁

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den Vater gelegentlich an den Wochenenden. An einem jener Besuchswochenenden sperrte der Vater die jüngeren Geschwister in ein Zimmer und versuchte, die inzwischen 12-jährige Tochter zu vergewaltigen. Er wurde von der Mutter angezeigt und kam ins Gefängnis. Weil es ständig an Geld fehlte, war die Mutter ganztägig berufstätig. Gelegentlich schaute die Großmutter nach den Kindern. Ansonsten waren sie nach der Schule den ganzen Nachmittag sich selbst überlassen. Ronny war schon immer schwierig. Ständig musste jemand nach ihm schauen. Er rannte bereits als kleines Kind davon, später fuhr er einfach mit dem Fahrrad stundenlang weg und benötigte deshalb rundum Aufsicht. Selbst kleinere Aufgaben führte er nicht durch, Verbote ignorierte er und ihm Grenzen zu setzen, war immer vergeblich gewesen. Der Mutter gelang es nur noch, sich mit extremen Mitteln gegen ihn durchzusetzen, indem sie den Jungen anschrie, ihn in eine Ecke setzte oder schlug. sterung in Phase 1 Gleichzeitig fiel auf, dass Ronny Unmengen von Süßigkeiten in sich hineinstopfte. Die Mutter sprach später von einer regelrechten Sucht. Die gleichen Auseinandersetzungen wie zu Hause fanden im Kindergarten statt. Ronny schlug andere Kinder, zerlegte alles und machte viele Dinge kaputt, unterlief natürlich auch hier alle Anweisungen und Regeln. Alles eskalierte noch, als der Junge in die Schule kam. Er störte ununterbrochen, ließ sich auf keinerlei Anweisungen ein und verweigerte die Mitarbeit. Wenn er keine Lust mehr hatte, verließ er das Klassenzimmer, um nach Hause zu gehen. Zwar stellte die Lehrerin fest, dass der Junge überdurchschnittlich intelligent war, doch konnte er sich weder konzentrieren, noch irgendetwas durchhalten. Immer häufiger kamen jetzt Beschwerden der Schule, was bei der Mutter ein zwiespältiges Verhalten auslöste. Sie versuchte Ronnys widerspenstiges Tun, soweit das noch möglich war, zu Hause gewaltsam zu unterdrücken, nach außen hin verteidigte sie ihn jedoch wie eine Löwin. Das gleiche Verhalten hatte Ronny seinerzeit von seinem Vater erfahren. Zwar ertrug auch er Ronnys Verhalten nur schwer, hörte er jedoch von den »Streichen« des Jungen, zeigte er diebische Freude hierüber und gab damit dem Sohn ein deutliches Signal zum Weitermachen. Hinzu kam noch, dass ältere Kinder Ronny leicht zu irgendwelchen Untaten anstacheln konnten. Es kam sogar zu einem Einbruch in ein Lebensmittelgeschäft, in welchem Ronny Berge von Süßigkeiten entwendete. Da der Rahmen für eine ambulante Therapie in keiner Weise mehr gegeben war, wurde Ronny vom Jugendamt aus der Familie genommen und in einem therapeutischen Heim untergebracht. Nur ein stationärer Rahmen konnte noch eine Möglichkeit bieten, mit dem Jungen therapeutisch zu arbeiten. Als Ronny aufgenommen wurde, war er gerade acht Jahre alt. [...] Es fiel auf, dass er keinerlei Essmanieren hatte. Er stopfte jede Nahrung gierig und unkultiviert in sich hinein, schmierte, schmatzte, rülpste und schaffte es nicht, ruhig am Tisch sitzen zu bleiben. Es stellte sich heraus, dass in seinem Elternhaus so gut wie nie gemeinsame Mahlzeiten eingenommen wurden und dass sich jedes Kind geholt hatte, was gerade vorhanden war. Ronny konnte sich auch keinerlei Namen der Erzieherinnen merken, sprach jede nur mit >>He<< an, und es entstand der Eindruck, als wären für ihn Personen austauschbar. Auch hatte er zu seinem Eigentum keinen größeren Bezug. Er passte auf nichts auf, verschlampte Dinge, nahm anderen Kindern weg, was sie besaßen und verschenkte es wieder. Es wurde erkennbar, dass es für ihn weder „Ich" und „Du" gab, noch ,Mein" und „Dein". [...] Als Ronny etwas verwurzelt war, stülpte er immer häufiger innerseelische Konflikte nach außen - er externalisierte. Ständig war etwas los. Stellte er etwas an und wollten die Erzieherinnen jenen Konflikt mit ihm besprechen, fing er gellend an zu schreien und rannte weg. Nach einer gewissen Zeit kehrte er wieder zurück. Dann tat er so, als habe die ganze bis Prose 4 Johanna Sophie Folling Angelegenheit nicht stattgefunden. wending gos Selbst Zudem fiel auf, dass er andere Kinder, insbesondere größere, so lange provozierte, bis er von ihnen geschlagen wurde - in gleicherweise, wie es ihm mit seinen Geschwistern erging. Wurde er dann geschlagen, war sein gellendes Schreien weithin zu hören, und er beschwerte sich voller Zorn bei den Erzieherinnen. Die Stimme des Jungen war auffallend schrill, beinahe quietschend; während eines solchen Anfalls wurde sie immer lauter und strapazierte und quälte alle Mitbewohner. Es war das Schreien eines unzufriedenen Säuglings, der nicht wahrgenommen wurde und darum auch nicht bekam, was er zum Überleben benötigte. [...] Mit der Zeit wurde noch deutlicher, wie sich Ronny durch alles zu mogeln versuchte. Es entstand der Eindruck, als sei der Junge chronisch unehrlich und versuchte ständig, mit kleinen Betrügereien, Anstrengung und Unlust zu umgehen. Ronny verfügte zudem über einen nur geringen Spannungsbogen, hielt nichts aus, und er konnte vor allem nie etwas zugeben. Er radierte Aufschriebe aus seinem Hausaufgabenheft, zeigte alte Arbeiten, die er als neue ausgab usw. Zudem häuften sich Ereignisse, die massive Konflikte nach sich zogen. Ronny warf Steine auf Besucher, beschmierte ein Auto mit Kot, rief zu irgendwelchen, ihm fremden Passanten beleidigende Ausdrücke. Es war, als müsste er ständig Konflikte in Szene setzen, um sich etwas psychische Erleichterung zu verschaffen. (...) 70 75 80 85 Sublimierung Zunehmend wurde deutlich, dass Ronny vor allem dann destruktive Ideen entwickelte, wenn er allein war und sich langweilte. In Zweierbeziehungen wirkte der Junge anschmiegsam, weich und zeigte tiefe Sehnsucht nach Halt und Geborgenheit. (...) (aus: Evelyn Heinemann, Hans Hopf: Psychische Störungen in Kindheit und Jugend. Kohlhammer Verlag, Stuttgart 2015) Pada einem Der Text Heinemann und viertes Welt ск er Jungen namens kind zweier jungen Elten Icam denny war das vierte Mit 16 Jahrer wurde ZUM ersten Mal AIS Janre Scheiden und Klausur "Fallbeispiel Ronny" von Evelyn Hans Hopf * handelt in Ronny, der als сове монес Die die B seine Elten Vater lediglich an Der Vater Regeln und Die MUHV. alt Kind seiny den versuchte seine zur Ronnys MUHY Mutter fing an 20 vergewaltigen, während er die jüngeren Geschwister in Zimmer einsperrte. 20 klaver. Ronny wurde daraufhin Heim gebracht, in dem Eltern. war, cießen sich san seinen er Wochenender. waren sch den ganzen Tag selbst überlassen. Ronny lief schon als mit dem Fahrrad Gremen, die einem arbeitete ganztägig und somit Kinder nach der Schule 12- jänige Tochter z kind weg, fuhr spaty davon inm Ronny 20 schlagen und sein widerspenstiges Verhalten. 20 unter- drücken. Ebenso fing Romy an Süßigkeith und ignorierte gesetzt wurdun. Johanna Sophie Folling in weitere Entwicklungs- ein the apcurisches Gr W-> sechs 1 2 auffälligkeiten zum Vorschein kamer. Ronny hatte wedy Essmanieren, noch konnte sich die Erzienvinnin merken. jegliche RII Außerdem versuchte Ronny Sich durch RW Aufgaben durch 20_mogeln (vesuchte). Namen der -> tie fehlen noch ganz wichtige auffällige Verhaltensweisen. A im Ecigenden werde Lage des паси ich den Text auf Grund- Modells der psychosexuellen Entwicklung Freud analysieren... Freud entwickelte zwei Grundannanmen, das Prinzip das Determiniertheit und der psychischen Prinzip des UnbewUSSIN. Das Prinzip der Psychischen Determiniert neit (Abhängigkeit) sagt aus, dass jeder psychische einem vorangegangenen abhängig. Prozess ist. Das Prinzip des Unbewussten sagt aus, dass uns psychische Prozesse unbewusst viele Sind von G R Freud entwickelte das Persönlichkeitsmodell, indem und dabei die Lustprinzip ist das "ES" das und Ewälteste instanz & die ursprünglich unbewusste Basis der Psyche bildet. Ebenso ist der Geburt an vorhandur. Das ES" möchte eine Rücksicht 20 Inhalt von Sofortige Triebbefriedigung, ohne Das zient Energie aus dem ch" die nehmen! ES und Ich" der Stellt einen muss Handlung die wahrnehmen, fühlen und denken. Das Über. Ich" hingegen verkörpert das Gewissh ich - Ideals und der Träge des ist die jungste instanz. onne Außenwelt h. DOS Bezug zur zwischen am Bedürfniss und Denkbarkeit einsetzen sowie z R die Bunny ist auf ES durch die ein ener ich-Schwacher Junge, die vorherrschende Form des unmittelbare Triebbefriedigung Rücksicht auf andre (2. 49 ff) und Vorherrschende Form des Übe-Ich durch vor schützt. Verdrängung jeglicher Normen die Abwehr und (2.15 ff) zurückzuführen Ebenso ist die Entzug der drbeiter zurückzuführen. Ich-Schwäche auf den Mütterlichen Umsorgung, da Sie ganztagia Ebenso entwickelte Freud Abwehr mechanismen, mit denen sich unerwünschten Triebimpuisen aus. die psychoanalytischen. das Ich dem ES 구 20/ noch 근 Die Verdrängung ist, dass unewünschte Triebimpuise R aus dem ES von dem ich ins ES Zurück- gedrängt werden, jedoch dir impuls geving Energie hat, sich trotzdem 20 entladen. посп Ronny verdrängt jegliche Hilfe, was -> Sachfehler (Ronny hat kein ada- quates Norm- 3 u. Wotesystem entwickelt.) Das ist nicht mit dem Flowehr- mechanismus "Wendung gegen das Selbst" gemeint. Das sind Keine Esatzbe- Zitigungen ersten ... die sich übu- das erste Lebensjahr erstreckt, 4 근 <-- R. Person. außen gehenden inner seelischen er externalisiert. (2. 60 ff) ₂ Die wendung gegen das Selbst ist wendung eines Triebimpulses gegen die eigen Ronny Provoziert vorallen ältere, damit er geschlagen wird. (2. 66 ff) Sublimierung ist, dass ein Die Triebimpuls so umgewandelt wird, das akzeptiert ist. Dater gibt es Ersatzbetätigung. Ronny kommt. nautig nicht eine Liebe und Zuwendung klar, weswegen er Ersatz betätiguing sucht, welches die Sich z sind, die er Lauf ein fützt Konflikten kammt und Freud entwickelte ebenfalls phasen. dater Konflicte Sucht. Dazu gehören Steine Besucher werfen, Passanten beleidigen sowie Auto mit Kot beschmieren. nicht akzeptierter Scrial ich er eine Mit drei Entwicklungs. die M 1. Lebensjahr ist 2- wt GA In der Oracen Phose stent our Mund im Mittelpunkt und dur sacgling muss lenn, dass seine Bedürfnisse nicht sofert befriedigt werden die Befriedigung der cralen könnn. Ebenso finder Bedürfnisse ohne jegliche Anstrengung statt. Das Suchtverhalten, welches die Mutter erklärt eine überwiegend Z (2.24 ff), lässt sich auf Ordb verhalten in der und außerdem kann Verwähnung zurückführen, woven Sucht- Größenwann die Folge sind. und analen prase nach Freud bildet sich man von Johanna sophie zwei Teilperican sprechen, in der ersten Teilpericol Falling geht es um das lustgefch! beim Ausscheidun von Stuhl und zweith um das zurückhalth der Der Text gibt eine Übertriebene in Urin in dies nicht her, jedoch kann. Reinlichkeitserziehung zu der auch ((nausrigkeit von Ronny führen und das Right - Finden eine Ersatzbetätigung macht R das Spieun Sinteressant. mit dem Kect für Ronny im 4. und S. Lebensjah, ist der Ödipalen Phase, bildet sich die Geschlechts identität durch bewältigen des Odipuskonfekts. Ebenso bildet sich das Über -Ich der zeigtrieb ist stark ausgeprägt. R Und Асси nie Sibt der Text es nicht widers jedoch kann die nicht vorhandene Aufklärung dr Regeln es für Ronny so schwe machin, Sie jetzt befogn 20 Mas Vergewaltigung der gestört. Soziaun in der Exkremente. 1 Umwelt. wird müssen. Ebenso Bild des Vaters durch die versuchte Schwester ист Vater, die Auch Erikson entwickelte eine Thecrie, are psychosoziale Entwicklung. Im Gegensatz zu Freud beinhaltet die psychosoziale Entwicklung nach Freud auch din Einfluss au R -ZZA ->s.o. 5 -> Was ist das? (Eklärung fehlt) اه د۔ a) inhaltliche Leistung: Teilaufgabe 1: Der Schüler/die Schülerin stellt die Lebensumstände im Fall Ronny dar, etwa: → sehr junge Eltern / frühe Hochzeit (Z. 3 f.) ✓ → nach Scheidung gelegentliche Kontakte zum Vater (Gewalterfahrung), (Z. 10 ff.) ->>> Johanna Fölling Erwartungshorizont zur Klausur ,,Fallbeispiel Ronny" - - wenig Betreuung, da Mutter berufstätig ist (gelegentlich kümmerte sich die Großmutter), (Z. 12 ff.) mit 6 Jahren (Grundschulkind): Scheidung der Eltern (Z. 7 f.) → mit 8 Jahren: Aufnahme in ein therapeutisches Heim (Z. 44 f.) stellt das auffällige Verhalten strukturiert dar, etwa: kognitiv/intellektuell: →überdurchschnittlich intelligent (Z. 32), → keine Konzentration, kein Durchhaltevermögen (Z. 32 f.) Gewalterfahrung durch die Mutter (Z. 35 f.) Kleinkind: schwieriges Kind V psychosozial/emotional: unruhig (Z. 16), → essen von Unmengen von Süßigkeiten (Z. 24), V schlägt andere Kinder (Z. 26 f.), wirft Steine auf Besucher (Z. 84) beschmiert ein Auto mit Kot (Z.84)_ Provokation anderer Kinder (Z. 68), chronisch unehrlich, Betrügereien (Z. 77 f.), geringer Spannungsbogen (Z. 80 ff.), in Zweierbeziehungen wirkt er anschmiegsam, weich und sucht Geborgenheit und Halt (Z. 89 f.) mit 4 Jahren: (Kindergarten): vielfältige Probleme, Auseinandersetzungen mit anderen Kindern (Z. 25 ff.) - kein Bezug zu Eigentum (Z. 57 ff.), bei Konflikten fängt er an zu schreien und läuft weg (Z. 64 f.) Ignoranz von Verboten (Z. 19 ff.), V Unterlaufen von Anweisungen (Z. 27), Störungen im Unterricht (Z. 28 ff.), - Verweigerung der Mitarbeit (Z. 30), - → Diebstahl (Z. 41 ff.) keine Essmanieren (Z. 49 f.) sprachlich: spricht Erzieher nur mit „HE" an (Z. 55 f.), beschimpft Passanten (Z. 84 f.) ggf. weitere Aspekte Summe Teilaufgabe 1 8 15 q 23 Teilaufgabe 2: Der Schüler/die Schülerin... erläutert aufgabenrelevante Aspekte der Theorie Freuds, z.B.: - → Grundannahmen (Psychische Determiniertheit/Prinzip des Unbewussten) Psychoanalytisches Persönlichkeitsmodell (ES, ICH, ÜBER-ICH) Psychosexuelle Entwicklungsphasen (orale, anale, ödipale Phase) Abwehrmechanismen (z.B. Verdrängung, Regression) analysiert Ronnys Entwicklung mithilfe der Annahmen von Freud, z.B.: → das teilweise nicht richtige Absolvieren der psychosexuellen Entwicklungsstadien (z. B. gestörtes Essverhalten deutet auf eine Störung der oralen Phase hin, ebenso das kaum vorhandene Durchhaltevermögen) Ronny hat eine Ich-Schwäche, da sein Verhalten weitestgehend vom ES dominiert wird (Leistungsverweigerung, Aggressionsausbrüche, Unterlaufen von Anweisungen, Provokationen, Diebstahl) Möglicherweise greift Ronny auf Abwehrmechanismen zurück, wenn er in Konflikte gerät (Verdrängung, Regression in die anale Phase: beschmiert Autos mit Kot) -> Sachfehler- ggf. weitere Aspekte erläutert das Modell der psychosozialen Entwicklung nach Erikson, z.B. -ödipale Phase (Verhaltend. Vatos). -angle Phase: Beschmicen von itulas mit 9 Kat Weiterentwicklung des Freud'schen Modells V Epigenetisches Prinzip ✓ Prinzip der Wechselwirkung zwischen Kind und Umwelt → Acht Entwicklungsstadien mit jeweils zwei Krisenpolen Beschreibung der Phasen eins bis vier in Grundzügen ggf. weitere Aspekte analysiert den Fall mithilfe des Modells nach Erikson, z.B.: → 1. Phase; Urvertrauen/Misstrauen: kaum Bildung von Urvertrauen („Es war das Schreien eines unzufriedenen Säuglings, der nicht wahrgenommen wurde ...", Z. 72 ff.) - →2. Phase; Autonomie/Selbstzweifel: Keine Aussagen im Text, jedoch könnte das Beschmieren von Autos mit Kot auf eine Störung in dieser Phase hinweisen, auch Ronnys geringer Spannungsbogen (niedrige Frustrationstoleranz) deutet stark auf Selbstzweifel hin 3. Phase; Initiative/Schuldbewusstsein: erhebliche familiäre Probleme (Trennung der Eltern; bekommt Vergewaltigung mit und wird geschlagen) erschweren das Ausleben der phasentypischen Bedürfnisse, Eltern bieten keine positiven Identifikationsobjekte V → 4. Phase, Leistung/Minderwertigkeit: auch hier keine Entwicklung von Selbstkontrolle (Leistungsverweigerung), Konflikte mit den Lehrern und den Mitschülern; → defizitäre Bewältigung der Entwicklungsaufgaben ggf. weitere Aspekte ... erfüllt ein weiteres aufgabenbezogenes Kriterium (4) Summe Teilaufgabe 2 Sachfehler - 6 8 S 9 7 22 32 Teilaufgabe 3: Der Schüler/die Schülerin... entwickelt auf der Basis seiner/ihrer bisherigen Ergebnisse z. B. folgende Hypothesen: ... ... → Der Erwerb von Urvertrauen bildet eine entscheidende Grundlage für ein weitgehend positives Selbstbild und die Bewältigung späterer schwieriger Sozialisationsbedingungen. → Auf der Grundlage des psychosexuellen Modells ist es für die Entwicklung einer gesunden Persönlichkeit notwendig, die auftretenden Krisen angemessen zu meistern. → Das Versagen primärer Bezugspersonen kann später nur schwer durch entferntere Vertrauenspersonen kompensiert werden. → Außerfamiliäre Sozialisationsinstanzen - wie hier das Heim - gewinnen für Kinder aus problematischen Familienverhältnissen an Bedeutung. → Extremes Erzieherverhalten verhindert eine angemessene 1 Krisenbewältigung. begründet seine/ihre Hypothesen teilweise begründet, 2. T erfüllt ein weiteres aufgabenbezogenes Kriterium (4) Summe Teilaufgabe 3 b) Darstellungsleistung Anforderungen Der Schüler/die Schülerin ... strukturiert seinen/ihren Text schlüssig, stringent sowie gedanklich klar und bezieht sich dabei genau und konsequent auf die Aufgabenstellung. bezieht beschreibende, deutende und wertende Aussagen schlüssig aufeinander. 2 3 belegt seine/ihre Aussagen durch angemessene und korrekte Nachweise (Zitate u. a.). 4 formuliert unter Beachtung der Fachsprache präzise und begrifflich differenziert. 5 schreibt sprachlich richtig (Grammatik, Orthographie, Zeichensetzung) sowie syntaktisch und stilistisch sicher. Summe Darstellungsleistung Gesamtpunktzahl: fehlen fachliche Erläuterungen Note: 25 из 25 *WWWNA 65/ 100 P. befriedigend (plus) (st 13 (17) Grundsätze für die Bewertung (Notenfindung) Für die Zuordnung der Notenstufen zu den Punktzahlen ist folgende Tabelle zu verwenden: Punkte Note sehr gut plus sehr gut sehr gut minus gut plus gut gut minus befriedigend plus befriedigend befriedigend minus ausreichend plus ausreichend ausreichend minus mangelhaft plus mangelhaft mangelhaft minus ungenügend 31.10.2020 سران 6الاسهم • 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1 0 Erreichte Punktzahl 100-95 94-90 89-85 84-80 79-75 74-70 69-65 64-60 59-55 54-50 49-45 44-39 38-33 32-27 26-20 19-0