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Pädagogik LK Klausur, Q1.1, 'Der Mensch ist gut vs. der Mensch wird gut' Kohlberg

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 Name: Van Li Stannies
Thema:
Klausur Nr.1/Q1
,,Der Mensch ist gut." vs. „Der Mensch wird gut."
Werteerziehung mit Blick auf das Modell mora

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Name: Van Li Stannies Thema: Klausur Nr.1/Q1 ,,Der Mensch ist gut." vs. „Der Mensch wird gut." Werteerziehung mit Blick auf das Modell moralischer Entwicklung nach Kohlberg T. Datum: 29.09.2020 Zeitdauer: 180 Minuten (4 Unterrichtsstunden) Goethe-Gymnasium Dortmund Aufgabenstellung: 1. Formuliere den Hauptgedanken des Textes. Gib den Inhalt des Textes strukturiert wieder und skizziere den Aufbau der Argumentation der Autorin. (22 Punkte) 2. Erläutere die Aussagen des Textes mithilfe Kohlbergs Konzept der Moralentwicklung. (34 Punkte) Sprachliche Darstellungsleistung 3. Ziehe aus den bisherigen Arbeitsergebnissen zu den Aufgaben 1 und 2 und auf der fachlichen Grundlage von Kohlbergs Konzept pädagogische Konsequenzen für eine entwicklungsförderliche Moralerziehung von Kindern und Jugendlichen. (20 Punkte) Hinweise: Denke daran, ... rechts einen Korrekturrand von mind. 6cm frei zu halten. ... jede Aufgabe mit einer auf die Aufgabe bezogenen (!) Einleitung zu beginnen. ... dich immer wieder und in allen Aufgaben auf den Text zu beziehen. Textaussagen müssen dabei im Kon- junktiv wiedergegeben werden. Zitate und Textbelege (Zeilenangaben) anzuführen. ... Aufgabe 2 und 3 mit einem auf die Aufgabe bezogenen (!) Fazit zu schließen. deinen Text auf sprachliche Fehler zu untersuchen (Darstellungsleistung). auf alle Blätter deinen Namen und die Seitenzahl zu schreiben. Materialgrundlage: Monika Keller: Moralentwicklung und moralische Sozialisation. In: Horster, D./Oelkers, J. (Hrsg.): Pä- dagogik und Ethik, Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften 2005, S. 149-172. Viel Erfolg! (24 Punkte) 16 GLÜCK ERFOLG 60 32 100 Monika Keller: Die Bedeutung sozialer Erfahrungen für die moralische Entwicklung Ich möchte kurz auf die Bedeutung sozialer Erfahrungen für...

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die Moralentwicklung eingehen. Moralische Sensibilität entsteht in sozialen Beziehungen, in denen das Kind sich mit den Wünschen, Erwartungen und Gefühlen von Selbst und anderen und mit den Regeln, die in diesen Interaktionen Geltung haben, auseinandersetzt. 5 Doch geht es dabei nicht nur darum, was einem Kind explizit vermittelt wird, son- dern auch darum, wie es sich in Interaktionen mit bedeutsamen anderen erfährt und in welchem kulturellen Wertesystem sich diese Interaktionen vollziehen. Der Prozess der moralischen Sozialisation beinhaltet kognitive und affektive2 Aspekte und voll- zieht sich in verschiedenen Typen von Beziehungen. [...] Im Hinblick auf die morali- Einleitung to. sche Entwicklung und Sozialisation ist besonders die unterschiedliche Stellung der Person im Verhältnis zur sozialen Gruppe wichtig. In den individuell-orientierten westlichen Gesellschaften kommt den Interessen und Rechten des Einzelnen ein weitaus größeres Gewicht zu als in den kollektivistisch-asiatischen Gesellschaften. Dort geht es um den Einzelnen als Teil einer Gruppe, in die er sich harmonisch ein- is ordnen muss. Das bedeutet für die einzelne Person nicht nur, dass sie ihre Interessen und Rechte gegenüber der Gruppe zurückstellen muss, sondern auch, dass sie Situa- tionen gar nicht oder zumindest sehr viel weniger im Lichte eines Widerspruches zwischen individuellen- und Gruppeninteressen oder individuellen Rechten und Ver- pflichtungen interpretiert. [...] warum en so Die Bedeutung der Eltern-Kind-Beziehung. Eine zentrale Bedeutung kommt zu- nächst der Eltern-Kind-Beziehung zu, in der die frühesten Erfahrungen moralischer wichtig ist Sozialisation stattfinden. [...] Hier ist einerseits das affektive Klima der Familienbe- ziehungen wichtig, denn Kinder nehmen an Interaktionen teil, in denen ihre eigenen Bedürfnisse und Gefühle berücksichtigt oder nicht berücksichtigt werden. Eine be- 20 L Hauptgedanke Einleiten in die sozialen Erfahrunge 25 deutsame Komponente sind aber auch die Spielräume, die es zur Verhandlung von Regeln und Konflikten gibt. Kohlberg spricht hier von den Gelegenheiten zur Per- spektivenübernahme. Hoffman³ betont insbesondere das induktive Erklärungsverhal- Meinung ten der Eltern, die das Kind für die Folgen seines Handelns sensibilisieren und so eines den empathischen Nachvollzug der Perspektive anderer fördern. Induktion ist eine Professors für 30 explizite sozialisatorische Einflussnahme, die gleichermaßen kognitive wie emotio-Psychologe nale Aspekte beinhaltet. Ein eher impliziter Aspekt von Sozialisation betont, dass das Kind sich als eine Person erfahren muss, auf die andere in ihrem Handeln und ihren Gefühlen Rücksicht nehmen. Explizite und implizite Sozialisation, Kognition und Emotion bilden das moralische Klima einer Beziehung. Wenn Prozesse moralischer linebenpunkt 25 Sensibilisierung in der Familie nicht stattfinden oder die moralische Grunderfahrung Zusammenhang fehlt, als Person akzeptiert und respektiert zu werden, kommt es zu Schwierigkeiten in der moralischen Entwicklung, und zwar vor allem zu einer Desintegration von Kog- nition und Affekt. Die Bedeutung der Gleichaltrigen. In Übereinstimmung mit Piagets Annahmen nächsler sozialer 40 zeigen auch die Ergebnisse neuerer Forschungen, dass den Erfahrungen in der Grup-| Piaget pe der Gleichaltrigen eine besondere Bedeutung für die moralische Entwicklung zu- kommt. Einerseits kann in der Gruppe der im Prinzip Gleichgestellten die Geltung moralischer Regeln in anderer Weise ausgehandelt werden als in Autoritätsbeziehun- gen. Andererseits kommt im Entwicklungsprozess insbesondere den Freundschaftser- 45 fahrungen eine besondere Bedeutung für die Moralentwicklung zu. Neben dem Erler- nen des Aushandelns von Regeln mit Gleichgestellten ist die Erfahrung von Intimität und Nähe eine wesentliche Bedingung für die Entwicklung sozialer Reziprozität5. Krappmann hat aufgezeigt, wie Kinder in den Situationen des Alltags Ansprüche und Erwartungen aushandeln und in diesem Prozess ihre moralische Identität entwickeln. Die Bedeutung der Schule. Der Schule kommt eine wesentliche Funktion in der wesentlic moralischen Sozialisation zu, obwohl sie sich insbesondere in westlichen Gesell- schaften - dieser Aufgabe nicht hinreichend bewusst ist. Auch hier geht es einerseits um explizite Sozialisationsprozesse und andererseits um die impliziten Erfahrungen dessen, wie Schüler sich als Person durch Gleichaltrige und Lehrer behandelt fühlen. - verschiedent einbringen con 55 Das kennzeichnet das moralische Klima einer Schule. Untersuchungen zeigen, dass Ausgruppin Forschungen moralrelevante Erfahrungen des Alltagslebens im Erleben von Konflikten und Unge- rechtigkeiten in der Schule bestehen. [...] Die Kohlberg-orientierte Intervention in- tendiert eine gezielte Förderung zu einer nächst höheren Entwicklungsstufe. [...] Die tvas kohlbing bewirken Entwicklung des sozio-moralischen Verstehens und der moralischen Sensibilität will 30 I warum es wichtig ist, wafic? explizite Prozesse implicite isfahrung 60 kann durch Erwachsene, aber auch durch die Gruppe der Gleichaltrigen stimuliert werden. Die Diskussion von Dilemmata bietet eine Möglichkeit für moralische Lern-Ansatz zur prozesse, da die Teilnehmer unterschiedlich weit entwickelt und unterschiedlich gut in der Lage sind, ihre sozial-kognitiven Kompetenzen einzusetzen. In der Diskussion Forderung, we warun von Konflikten werden in der Gruppe die unterschiedlichen Perspektiven der Betrof- 65 fenen thematisiert. Die Aufgabe von Erziehern oder Lehrern sollte dabei sein, auf Tolle der Lehrer vernachlässigte Gesichtspunkte einer Situation aufmerksam zu machen. In unserem handlungstheoretischen Ansatz sind das zum Beispiel unterschiedliche Interessen, Erwartungen und Gefühle, die Unterscheidung von subjektiven und berechtigten In- teressen und die (nicht-intendierten) Folgen und Nebenfolgen von Entscheidungen 70 und Urteilen. Schließlich geht es darum, zu einer Lösung von Konflikten zu kom- warum die men, in der die Perspektiven aller Betroffenen - unter Einschluss der nicht Anwesen- Lehrer den berücksichtigt sind. Um in einem moralischen Dilemma zu einer solchen Lö- sung zu kommen, ist es notwendig, Lösungen zu verhandeln und Kompromisse zu finden. einwirken Bollen Unter emotionalem Gesichtspunkt ist es in der Interaktion in der Gruppe beson- ders wichtig, ein Wir-Gefühl zu vermitteln, in dem es darum geht, die Perspektiven aller einzubeziehen. Dazu gehört auch die Perspektive derer, die abgelehnt werden oder eine Außenseiterrolle einnehmen oder die anderen Gruppen angehören. Ein sol- Empathie ches Wir-Gefühl und eine Generalisierung der Mitempfindung kann auf allen Ent- so wicklungsstufen vermittelt werden. Bei jüngeren Kindern ist es wichtig, impulsives, Kinder nur eigen-orientiertes Handeln durch soziales Denken zu kontrollieren. Gemeinsame Gespräche über Konflikte des Alltagslebens fördern das Verständnis sozialer Situa- tionen. In den zahlreichen moralrelevanten Erfahrungen ihres Alltagslebens können Kinder erfahren, dass die Lösung von Konfliktsituationen bedeutet, von einer unilate- 85 ralen zu einer koordinierten Perspektive zu gelangen, in der die Interessen und Be- dürfnisse aller einbezogen sind. Diese Erfahrung ist für den Prozess der moralischen Entwicklung und Sozialisation zentral. [...] Monika Keller: Moralentwicklung und moralische Sozialisation. In: D. Horster & J. Oelkers (Hrsg.): Pädagogik und Ethik. Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften 2005, S. 149-172; zitiert nach: http://www.mpib-berlin.mpg.de/volltexte/instituu/dok/full/keller/Keller_Moralentwicklung 2005.pdf. S. 11 ff. (gekürzt) Anmerkungen: 1 explizit: ausdrücklich, bewusst; vgl. auch implizit (2.31): unausgesprochen, unbewusst 2 kognitiv: das Erkennen betreffend; affektiv: Gefühle betreffend; taucht als Begriffspaar auch in Kognition und Emotion im Folgenden auf 3 Martin L. Hoffman, Professor für Psychologie an der Universität New York, USA, hat sich vor allem mit der Erforschung der moralischen Entwicklung und der Empathie beschäftigt. 4 Ein induktives Verfahren geht von konkreten Situationen und Erfahrungen aus und gewinnt aus ihnen verallgemeinernde Einsichten. generelle Zusammenfassung 5 Reziprozität: Wechselseitigkeit 6 unilateral: einseitig Monika Keller ist Professorin an der Freien Universität Berlin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin. Hinweise auf Literaturangaben sind aus Gründen der besseren Lesbarkeit ausgelassen worden. Eimpathie Padagogik 14. 1 You Li Stamnes 1. In dem Text ,,Die Bedeutung sozialer Erfahrungen für die moralische Entwicklung", welcher von Monika Keller 2005 verfant wurde und in D. Horster & J. Oelkers Pädagogik und Ethik" A: veröffentlicht wurde, handelt es von den Einflüinen verschiedener A. geht * -#1 sozialer Gruppen zur Moralentwicklung. Um dies zu verdeutlichen, teilt die Autorin ihren Bericht Z in fürt Teile. Von Zeile 115 1-19 führt sie den Leser in das Thema hinein, Ihre Einleitung ist außerolem 30 strukturiert, dass sie ihr Thema nennt, die Wichtigkeit der sozial- en Erfahrungen für die Moralentwicklung (2.1-4) und dann einen Übergring zur Umsetzung macht. Keller sagt, es sei nicht die ausdrückliche Vermittlung wichtig, dern die Interaktion mit Anderen in unterschiedlichen Wertesystemen (2.5-7). Da die moralische Sozialization sowohl kognitive als auch affektive Aspekte beinhalte und sich in verschiedenen Typen von Beziehungen wichtig vollziehe, solle hein A sone individuell-orientierter Mensch handeln, sondern ein Mensch, der die unterschiedliche Stellung der Person im Verhältnis zur sozialen Gruppe" einnehmen könne. Dabei solle ur sich harmonisch einordnen als Teil einer Gruppe und dabei die individuellen & Z und Grupper interessen im Einblang stehen sollen (Zuvgl. 2. 10-18) Nun führt sie die erste soziale Beziehung einer einer Kinder an. Die Eltern-Kind-Beziehung Von Zeile 20-38 erklart Keller den Grund der Wichtigkeit sowie die taghtic Möglichkeiten in dieser Beziehung. Dabei führt Monika in Eile 27 die Meinung I eines Professors füver Bychologic an, da die Rolle der Ettern für die Kinder wichtig sei. Sie sollen dem Fetach Kind verdeutlichen. ht es um die die SBT St R Holfmanns, Kelles

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Cool, mit dem Lernzettel konnte ich mich richtig gut auf meine Klassenarbeit vorbereiten. Danke 👍👍

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Name: Van Li Stannies Thema: Klausur Nr.1/Q1 ,,Der Mensch ist gut." vs. „Der Mensch wird gut." Werteerziehung mit Blick auf das Modell moralischer Entwicklung nach Kohlberg T. Datum: 29.09.2020 Zeitdauer: 180 Minuten (4 Unterrichtsstunden) Goethe-Gymnasium Dortmund Aufgabenstellung: 1. Formuliere den Hauptgedanken des Textes. Gib den Inhalt des Textes strukturiert wieder und skizziere den Aufbau der Argumentation der Autorin. (22 Punkte) 2. Erläutere die Aussagen des Textes mithilfe Kohlbergs Konzept der Moralentwicklung. (34 Punkte) Sprachliche Darstellungsleistung 3. Ziehe aus den bisherigen Arbeitsergebnissen zu den Aufgaben 1 und 2 und auf der fachlichen Grundlage von Kohlbergs Konzept pädagogische Konsequenzen für eine entwicklungsförderliche Moralerziehung von Kindern und Jugendlichen. (20 Punkte) Hinweise: Denke daran, ... rechts einen Korrekturrand von mind. 6cm frei zu halten. ... jede Aufgabe mit einer auf die Aufgabe bezogenen (!) Einleitung zu beginnen. ... dich immer wieder und in allen Aufgaben auf den Text zu beziehen. Textaussagen müssen dabei im Kon- junktiv wiedergegeben werden. Zitate und Textbelege (Zeilenangaben) anzuführen. ... Aufgabe 2 und 3 mit einem auf die Aufgabe bezogenen (!) Fazit zu schließen. deinen Text auf sprachliche Fehler zu untersuchen (Darstellungsleistung). auf alle Blätter deinen Namen und die Seitenzahl zu schreiben. Materialgrundlage: Monika Keller: Moralentwicklung und moralische Sozialisation. In: Horster, D./Oelkers, J. (Hrsg.): Pä- dagogik und Ethik, Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften 2005, S. 149-172. Viel Erfolg! (24 Punkte) 16 GLÜCK ERFOLG 60 32 100 Monika Keller: Die Bedeutung sozialer Erfahrungen für die moralische Entwicklung Ich möchte kurz auf die Bedeutung sozialer Erfahrungen für...

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die Moralentwicklung eingehen. Moralische Sensibilität entsteht in sozialen Beziehungen, in denen das Kind sich mit den Wünschen, Erwartungen und Gefühlen von Selbst und anderen und mit den Regeln, die in diesen Interaktionen Geltung haben, auseinandersetzt. 5 Doch geht es dabei nicht nur darum, was einem Kind explizit vermittelt wird, son- dern auch darum, wie es sich in Interaktionen mit bedeutsamen anderen erfährt und in welchem kulturellen Wertesystem sich diese Interaktionen vollziehen. Der Prozess der moralischen Sozialisation beinhaltet kognitive und affektive2 Aspekte und voll- zieht sich in verschiedenen Typen von Beziehungen. [...] Im Hinblick auf die morali- Einleitung to. sche Entwicklung und Sozialisation ist besonders die unterschiedliche Stellung der Person im Verhältnis zur sozialen Gruppe wichtig. In den individuell-orientierten westlichen Gesellschaften kommt den Interessen und Rechten des Einzelnen ein weitaus größeres Gewicht zu als in den kollektivistisch-asiatischen Gesellschaften. Dort geht es um den Einzelnen als Teil einer Gruppe, in die er sich harmonisch ein- is ordnen muss. Das bedeutet für die einzelne Person nicht nur, dass sie ihre Interessen und Rechte gegenüber der Gruppe zurückstellen muss, sondern auch, dass sie Situa- tionen gar nicht oder zumindest sehr viel weniger im Lichte eines Widerspruches zwischen individuellen- und Gruppeninteressen oder individuellen Rechten und Ver- pflichtungen interpretiert. [...] warum en so Die Bedeutung der Eltern-Kind-Beziehung. Eine zentrale Bedeutung kommt zu- nächst der Eltern-Kind-Beziehung zu, in der die frühesten Erfahrungen moralischer wichtig ist Sozialisation stattfinden. [...] Hier ist einerseits das affektive Klima der Familienbe- ziehungen wichtig, denn Kinder nehmen an Interaktionen teil, in denen ihre eigenen Bedürfnisse und Gefühle berücksichtigt oder nicht berücksichtigt werden. Eine be- 20 L Hauptgedanke Einleiten in die sozialen Erfahrunge 25 deutsame Komponente sind aber auch die Spielräume, die es zur Verhandlung von Regeln und Konflikten gibt. Kohlberg spricht hier von den Gelegenheiten zur Per- spektivenübernahme. Hoffman³ betont insbesondere das induktive Erklärungsverhal- Meinung ten der Eltern, die das Kind für die Folgen seines Handelns sensibilisieren und so eines den empathischen Nachvollzug der Perspektive anderer fördern. Induktion ist eine Professors für 30 explizite sozialisatorische Einflussnahme, die gleichermaßen kognitive wie emotio-Psychologe nale Aspekte beinhaltet. Ein eher impliziter Aspekt von Sozialisation betont, dass das Kind sich als eine Person erfahren muss, auf die andere in ihrem Handeln und ihren Gefühlen Rücksicht nehmen. Explizite und implizite Sozialisation, Kognition und Emotion bilden das moralische Klima einer Beziehung. Wenn Prozesse moralischer linebenpunkt 25 Sensibilisierung in der Familie nicht stattfinden oder die moralische Grunderfahrung Zusammenhang fehlt, als Person akzeptiert und respektiert zu werden, kommt es zu Schwierigkeiten in der moralischen Entwicklung, und zwar vor allem zu einer Desintegration von Kog- nition und Affekt. Die Bedeutung der Gleichaltrigen. In Übereinstimmung mit Piagets Annahmen nächsler sozialer 40 zeigen auch die Ergebnisse neuerer Forschungen, dass den Erfahrungen in der Grup-| Piaget pe der Gleichaltrigen eine besondere Bedeutung für die moralische Entwicklung zu- kommt. Einerseits kann in der Gruppe der im Prinzip Gleichgestellten die Geltung moralischer Regeln in anderer Weise ausgehandelt werden als in Autoritätsbeziehun- gen. Andererseits kommt im Entwicklungsprozess insbesondere den Freundschaftser- 45 fahrungen eine besondere Bedeutung für die Moralentwicklung zu. Neben dem Erler- nen des Aushandelns von Regeln mit Gleichgestellten ist die Erfahrung von Intimität und Nähe eine wesentliche Bedingung für die Entwicklung sozialer Reziprozität5. Krappmann hat aufgezeigt, wie Kinder in den Situationen des Alltags Ansprüche und Erwartungen aushandeln und in diesem Prozess ihre moralische Identität entwickeln. Die Bedeutung der Schule. Der Schule kommt eine wesentliche Funktion in der wesentlic moralischen Sozialisation zu, obwohl sie sich insbesondere in westlichen Gesell- schaften - dieser Aufgabe nicht hinreichend bewusst ist. Auch hier geht es einerseits um explizite Sozialisationsprozesse und andererseits um die impliziten Erfahrungen dessen, wie Schüler sich als Person durch Gleichaltrige und Lehrer behandelt fühlen. - verschiedent einbringen con 55 Das kennzeichnet das moralische Klima einer Schule. Untersuchungen zeigen, dass Ausgruppin Forschungen moralrelevante Erfahrungen des Alltagslebens im Erleben von Konflikten und Unge- rechtigkeiten in der Schule bestehen. [...] Die Kohlberg-orientierte Intervention in- tendiert eine gezielte Förderung zu einer nächst höheren Entwicklungsstufe. [...] Die tvas kohlbing bewirken Entwicklung des sozio-moralischen Verstehens und der moralischen Sensibilität will 30 I warum es wichtig ist, wafic? explizite Prozesse implicite isfahrung 60 kann durch Erwachsene, aber auch durch die Gruppe der Gleichaltrigen stimuliert werden. Die Diskussion von Dilemmata bietet eine Möglichkeit für moralische Lern-Ansatz zur prozesse, da die Teilnehmer unterschiedlich weit entwickelt und unterschiedlich gut in der Lage sind, ihre sozial-kognitiven Kompetenzen einzusetzen. In der Diskussion Forderung, we warun von Konflikten werden in der Gruppe die unterschiedlichen Perspektiven der Betrof- 65 fenen thematisiert. Die Aufgabe von Erziehern oder Lehrern sollte dabei sein, auf Tolle der Lehrer vernachlässigte Gesichtspunkte einer Situation aufmerksam zu machen. In unserem handlungstheoretischen Ansatz sind das zum Beispiel unterschiedliche Interessen, Erwartungen und Gefühle, die Unterscheidung von subjektiven und berechtigten In- teressen und die (nicht-intendierten) Folgen und Nebenfolgen von Entscheidungen 70 und Urteilen. Schließlich geht es darum, zu einer Lösung von Konflikten zu kom- warum die men, in der die Perspektiven aller Betroffenen - unter Einschluss der nicht Anwesen- Lehrer den berücksichtigt sind. Um in einem moralischen Dilemma zu einer solchen Lö- sung zu kommen, ist es notwendig, Lösungen zu verhandeln und Kompromisse zu finden. einwirken Bollen Unter emotionalem Gesichtspunkt ist es in der Interaktion in der Gruppe beson- ders wichtig, ein Wir-Gefühl zu vermitteln, in dem es darum geht, die Perspektiven aller einzubeziehen. Dazu gehört auch die Perspektive derer, die abgelehnt werden oder eine Außenseiterrolle einnehmen oder die anderen Gruppen angehören. Ein sol- Empathie ches Wir-Gefühl und eine Generalisierung der Mitempfindung kann auf allen Ent- so wicklungsstufen vermittelt werden. Bei jüngeren Kindern ist es wichtig, impulsives, Kinder nur eigen-orientiertes Handeln durch soziales Denken zu kontrollieren. Gemeinsame Gespräche über Konflikte des Alltagslebens fördern das Verständnis sozialer Situa- tionen. In den zahlreichen moralrelevanten Erfahrungen ihres Alltagslebens können Kinder erfahren, dass die Lösung von Konfliktsituationen bedeutet, von einer unilate- 85 ralen zu einer koordinierten Perspektive zu gelangen, in der die Interessen und Be- dürfnisse aller einbezogen sind. Diese Erfahrung ist für den Prozess der moralischen Entwicklung und Sozialisation zentral. [...] Monika Keller: Moralentwicklung und moralische Sozialisation. In: D. Horster & J. Oelkers (Hrsg.): Pädagogik und Ethik. Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften 2005, S. 149-172; zitiert nach: http://www.mpib-berlin.mpg.de/volltexte/instituu/dok/full/keller/Keller_Moralentwicklung 2005.pdf. S. 11 ff. (gekürzt) Anmerkungen: 1 explizit: ausdrücklich, bewusst; vgl. auch implizit (2.31): unausgesprochen, unbewusst 2 kognitiv: das Erkennen betreffend; affektiv: Gefühle betreffend; taucht als Begriffspaar auch in Kognition und Emotion im Folgenden auf 3 Martin L. Hoffman, Professor für Psychologie an der Universität New York, USA, hat sich vor allem mit der Erforschung der moralischen Entwicklung und der Empathie beschäftigt. 4 Ein induktives Verfahren geht von konkreten Situationen und Erfahrungen aus und gewinnt aus ihnen verallgemeinernde Einsichten. generelle Zusammenfassung 5 Reziprozität: Wechselseitigkeit 6 unilateral: einseitig Monika Keller ist Professorin an der Freien Universität Berlin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin. Hinweise auf Literaturangaben sind aus Gründen der besseren Lesbarkeit ausgelassen worden. Eimpathie Padagogik 14. 1 You Li Stamnes 1. In dem Text ,,Die Bedeutung sozialer Erfahrungen für die moralische Entwicklung", welcher von Monika Keller 2005 verfant wurde und in D. Horster & J. Oelkers Pädagogik und Ethik" A: veröffentlicht wurde, handelt es von den Einflüinen verschiedener A. geht * -#1 sozialer Gruppen zur Moralentwicklung. Um dies zu verdeutlichen, teilt die Autorin ihren Bericht Z in fürt Teile. Von Zeile 115 1-19 führt sie den Leser in das Thema hinein, Ihre Einleitung ist außerolem 30 strukturiert, dass sie ihr Thema nennt, die Wichtigkeit der sozial- en Erfahrungen für die Moralentwicklung (2.1-4) und dann einen Übergring zur Umsetzung macht. Keller sagt, es sei nicht die ausdrückliche Vermittlung wichtig, dern die Interaktion mit Anderen in unterschiedlichen Wertesystemen (2.5-7). Da die moralische Sozialization sowohl kognitive als auch affektive Aspekte beinhalte und sich in verschiedenen Typen von Beziehungen wichtig vollziehe, solle hein A sone individuell-orientierter Mensch handeln, sondern ein Mensch, der die unterschiedliche Stellung der Person im Verhältnis zur sozialen Gruppe" einnehmen könne. Dabei solle ur sich harmonisch einordnen als Teil einer Gruppe und dabei die individuellen & Z und Grupper interessen im Einblang stehen sollen (Zuvgl. 2. 10-18) Nun führt sie die erste soziale Beziehung einer einer Kinder an. Die Eltern-Kind-Beziehung Von Zeile 20-38 erklart Keller den Grund der Wichtigkeit sowie die taghtic Möglichkeiten in dieser Beziehung. Dabei führt Monika in Eile 27 die Meinung I eines Professors füver Bychologic an, da die Rolle der Ettern für die Kinder wichtig sei. Sie sollen dem Fetach Kind verdeutlichen. ht es um die die SBT St R Holfmanns, Kelles