Der symbolische Interaktionismus und digitale Medien: Eine pädagogische Perspektive
Die Krappmann Theorie und der symbolische Interaktionismus bieten wichtige Erkenntnisse zur Identitätsentwicklung in der digitalen Welt. Die zunehmende Nutzung von Computerspielen während der Pandemie zeigt deutlich die Relevanz dieser theoretischen Ansätze.
Definition: Der symbolische Interaktionismus beschreibt, wie Menschen durch Interaktion und Kommunikation ihre soziale Realität konstruieren und Bedeutungen aushandeln.
Die Prämissen des symbolischen Interaktionismus nach Mead und Blumer sind besonders relevant für das Verständnis virtueller Interaktionen. In Online-Spielen entwickeln Jugendliche ihre Identität durch die Übernahme digitaler Rollen und die Auseinandersetzung mit dem generalisierten Anderen. Dies kann sowohl Chancen als auch Risiken bergen.
Beispiel: Ein signifikantes Symbol im Gaming-Kontext ist der Avatar, durch den Spieler ihre Identität ausdrücken und mit anderen interagieren.











