Der Serienmörder Jürgen Bartsch
Jürgen Bartsch lockte in den 1960er Jahren vier Jungen in eine Höhle, wo er sie missbrauchte und zerstückelte. Im Juni 1976 sprach er sein letztes potentielles Opfer an, das als einziger überlebte. Er versprach dem Jungen 50 Mark für eine angebliche Schatzsuche.
Seine Vorgehensweise war erschreckend methodisch: Er vergrub die Leichen in der Höhle und wollte seine Opfer lange quälen. Als er im Alter von 19 Jahren verhaftet wurde, ließ er sich widerstandslos festnehmen und wollte nicht vom Polizisten losgelassen werden. In Haft unternahm er Selbstmordversuche.
Jürgen Bartsch wurde am 6.11.1946 unehelich geboren. Seine frühe Kindheit war von Vernachlässigung geprägt – fast ein Jahr blieb er ohne feste Bezugsperson zurück, was zu Hospitalismus führte. Das kinderlose Ehepaar Bartsch adoptierte ihn später, doch das Familienleben war konfliktreich.
Warnung: Die traumatische Kindheit von Jürgen Bartsch erklärt zwar teilweise seine spätere Entwicklung, rechtfertigt jedoch nie seine grausamen Taten an unschuldigen Kindern.
Er wurde von bezahlten Kräften gesäubert und mit Kleiderbügeln geschlagen, wenn er Probleme mit der Sauberkeit hatte. Selbst mit 19 Jahren wurde er noch von seiner Adoptivmutter gebadet – eine höchst ungesunde Beziehungsdynamik.




