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Entwicklungspsychologie Siegmund Freud Präsentation + Ausarbeitung

Entwicklungspsychologie Siegmund Freud Präsentation + Ausarbeitung

 Psychoanalyse von Sigmund Freud-
Entwicklungs-/ Persönlichkeitspsychologie
Die Persönlichkeit ist ein genetisch und biographisch bedingtes
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HerrDavid

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Präsentation

Eine 15 Seiten Präsentation, ein Handout sowie eine schriftliche Zusammenfassung über die Entwicklungspsychologie Siegmund Freud's.

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Psychoanalyse von Sigmund Freud- Entwicklungs-/ Persönlichkeitspsychologie Die Persönlichkeit ist ein genetisch und biographisch bedingtes System aus Persönlichkeitsmerkmalen, entwickelt sich individuell, ist situativ gesteuert und verfestigt sich im Verlauf der Lebens. — Sigmund Freud sieht alle Menschen als ein Energiesystem an, dessen Basis angeborene Triebe (Sexual- & Todestrieb) sind. Sein Modell (" Drei - Instanzen - Modell) bestehet aus drei Instanzen: dem Es, Ich und Über-Ich. Das Es verfolgt das Ziel der Triebbefriedigung, möchte Unlust vermeiden und Lust gewinnen. Das Ich ist zuständig für bewusste Funktionen (Denken, Wahrnehmung, Realitätsanpassung, etc.) und eine Kompromissfindung zwischen dem Es und dem Über-Ich. Das Über-Ich möchte nach moralischen Verboten/Geboten handeln, Normen einhalten und ein schlechtes Gewissen vermeiden. Alle Instanzen spielen sich im Unbewussten ab, da sie aus dem Bewusstsein verdrängt wurden. Ein weiterer Teil des Modells sind die Abwehrmechanismen. Auch sie sind unbewusst. Bei der Verdrängung werden Dinge aus dem Bewusstsein verdrängt und unbewusst gehalten. Auch gibt es den Schutz vor der Realität durch die Weigerung sie wahrzunehmen, was man Realitätsverleugnung nennt. Zum anderen ist eine Verschiebung möglich. Hierbei geschieht eine Entladung aufgestauter Gefühle an weniger gefährlichen Objekten als an jenen, welche die Gefühle ausgelöst haben. Bei der Identifikation erhöht sich das Selbstwertgefühl durch eine Identifikation mit höher angesehenen Personen. Bei der Phantasie werden frustrierte Begierden durch imaginäre Erfüllung befriedigt. Zudem geschieht bei der Isolation eine Abtrennung emotionaler Erregung von schmerzhaften...

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Situationen/ unvereinbaren Einstellungen in logik-sichere Gefilde. Bei der Projektion überträgt man die Schuld auf andere, wohingegen man durch die Rationalisierung versucht Zustimmung anderer für sein Verhalten zu erlangen durch den Versuch es rational zu erklären. Mit der Sublimierung betreibt man Befriedigung/Abarbeitung frustrierter sexueller Begierde in nicht-sexuelle, sozial-akzeptierte Ersatzhandlungen. Das Vermeiden gefährlicher Begierde durch die Unterstützung gegenteiliger Verhaltensweisen (= funktioniert als Barriere) nennt man Reaktionsbildung. Mit der Regression ist ein Rückzug auf einen früheren Entwicklungsstandgemeint, was kindliche Reaktionen und niedrige Ansprüche verursacht. Laut Freud muss der Mensch die Entwicklungsaufgaben jeder Phase bewältigen, wenn diese nicht bewältigt werden, entstehen sogenannte Fixierungssymptome. Die erste Phase ist die orale Phase, welche sich über das erste Lebensjahr erstreckt. Die Aufgaben bestehen in mundzentrierten Aufgaben, wie beispielsweise Nuckeln oder Essen. Mögliche Fixierungssymptome sind Rauchen, übermäßiges Essen und Sarkasmus, welche durch zu frühes oder spätes Abstillen verursacht werden können. Die zweite Phase ist die anale Phase. Sie geht vom 2.- 3. Lebensjahr und beinhaltet die Aufgaben des Anus & Stimuli und beschäftigt sich mit dem Ausstoß und Zurückhalten von Exkrementen. Die Fixierungssymptome sind dabei enges, kontrolliertes Verhalten (anal- retentiv), geizig, ordentlich, übermäßig auf Sauberkeit & Einzelheiten bedacht oder unordentlich, loses Verhalten (anal-expulsiv). Die phallische Phase beginnt mit dem 4. Lebensjahr. Die Aufgaben sind dabei die Selbstbefriedigung, der Ödipuskomplex, bei dem ein Junge sich zu seiner Mutter und der Elektrakomplex, bei dem das Mädchen sich zum Vater hingezogen fühlt. Daher ahmt der Junge den Vater und das Mädchen die Mutter nach. Fixierungssymptome sin dabei zwischenmenschliche Konflikte wie Aggressionen und Exhibitionismus (das Entblößen vor Fremden). Bis zur Pubertät folgt die Latenzphase, die keine direkte Entwicklungsaufgabe hat. Die letzte Phase ist die genitale Phase, welche von der Adoleszenz & gesamtes Erwachsenenaltergeht. Die Aufgaben sind dabei die Reifung, die Lust konzentriert sich auf die genitale Zone. Ebenfalls lernt man in dieser Phase stabile & langfristige Beziehungen zu führen. Mögliche Fixierungssymptome wären dabei Schwierigkeiten stabile und langfristige, sexuelle Beziehungen zu führen. Auch bedenkt man die Bedürfnisse anderer nicht. Als Schlussfolgerung zieht Sigmund Freud aus seiner Theorie, dass die Persönlichkeit jedes Menschen sich durch die Bewältigung der Phasen/Entwicklungsaufgaben und der Auseinandersetzung mit den Trieben entwickelt. Die Hauptschwierigkeit ist dabei das Umgehen der Abwehrmechanismen. Der Mensch ist laut Freud ein Produkt seiner Umwelt und den Entwicklungsaufgaben. Psychoanalyse von Sigmund Freud- Entwicklungs-/ Persönlichkeitspsychologie Persönlichkeit: = ein genetisch und biographisch bedingtes System aus Persönlichkeitsmerkmalen, entwickelt sich individuell, ist situativ gesteuert und verfestigt sich im Verlauf der Lebens Drei-Instanzen-Modell Freud sieht Menschen als Energiesystem an, dessen Basis angeborene Triebe (Sexual- & Todestrieb) sind, bestehend aus drei Instanzen: Es, Ich, Über-Ich Es - Ziel: Triebbefriedigung, Unlust vermeiden, Lust gewinnen Ich - Zuständig für bewusste Funktionen (Denken, Wahrnehmung, Realitätsanpassung, etc.), Kompromissfindung zw. Es & Über-Ich Über-Ich - möchte nach moralischen Verboten/Geboten handeln, Normen einhalten, schlechtes Gewissen vermeiden -> spielen sich im Unbewussten ab, da sie aus dem Bewusstsein verdrängt wurden Abwehrmechanismen der Psyche Verdrängung: Verdrängung aus Bewusstsein, wird unbewusst gehalten Realitätsanpassung: Schutz vor Realität durch Weigerung sie wahrzunehmen Verschiebung: Entladung aufgestauter Gefühle an weniger gefährlichen Objekten als an jenen, welche die Gefühle ausgelöst haben Identifikation: Erhöhung des Selbstwertgefühls durch Identifikation mit höher angesehenen Personen Phantasie: Befriedigung frustrierter Begierde durch imaginäre Erfüllung Isolation: Abtrennung emotionaler Erregung von schmerzhaften Situationen/ unvereinbaren Einstellungen in logik-sichere Gefilde Projektion: Übertragung der Schuld auf andere Rationalisierung: Zustimmung durch Versuch Verhalten rational zu erklären Sublimierung: Befriedigung/Abarbeitung frustrierter sexueller Begierde in nicht-sexuelle, sozial-akzeptierte Ersatzhandlungen Reaktionsbildung: Vermeiden gefährlicher Begierde durch Unterstützung gegenteiliger Verhaltensweisen (= funktioniert als Barriere) Regression: Rückzug auf früheren Entwicklungsstand, was kindliche Reaktionen und niedrige Ansprüche verursacht Persönlichkeitsentwicklung - Mensch muss Entwicklungsaufgaben jeder Phase bewältigen - wenn diese nicht bewältigt werden, entstehen sogenannte Fixierungssymptome orale Phase, 1. Lebensjahr - Aufgabe: mundzentrierte Aktivität (Nuckeln, Essen) - Fixierungssymptome: durch zu frühes/später Abstillen entsteht Rauchen, übermäßiges Essen, Sarkasmus anale Phase, 2.-3. Lebensjahr - Aufgabe: Anus & Stimuli, Ausstoß/Zurückhalten von Exkrementen - Fixierungssymptome: enges, kontrolliertes Verhalten (anal-retentiv), geizig, ordentlich, übermäßig auf Sauberkeit & Einzelheiten bedacht oder unordentlich, loses Verhalten (anal- expulsiv) phallische Phase, Lebensjahr - Aufgabe: Selbstbefriedigung, Ödipuskomplex: Junge fühlt sich zu Mutter hingezogen; Elektrakomplex: Mädchen fühlt sich zu Vater hingezogen -> Junge ahmt Vater nach, Mädchen ahmt Mutter nach - Fixierungssymptome: zwischenmensch. Konflikte (Aggressionen, Exhibitionismus -> entblößen vor Fremden) Latenzphase, bis Pubertät genitale Phase, Adoleszenz & gesamtes Erwachsenenalter - Aufgabe: Reifung, Lust auf genitale Zone konzentriert, stabile & langfristige Beziehung lernen - Fixierungssymptome: keine stabile, langfristigen, sexuelle Beziehung, man bedenkt Bedürfnisse anderer nicht Schlussfolgerungen Die Persönlichkeit jedes Menschen entwickelt sich durch die Bewältigung der Phasen/Entwicklungsaufgaben und der Auseinandersetzung mit den Trieben. Die Hauptschwierigkeit ist dabei das Umgehen der Abwehrmechanismen. Der Mensch ist ein Produkt seiner Umwelt und den Entwicklungsaufgaben. Psychoanalyse von Sigmund Freud- Persönlichkeitspsychologie - Gliederung 1. Was ist die Persönlichkeit? 2. Psychoanalyse 2.1 Drei-Instanzen-Modell 2.2 Abwehrmechanismen der Psyche • 3. Persönlichkeitsentwicklung 3.1 orale Phase 3.2 anale Phase 3.3 phallische Phase 3.4 Latenzphase 3.5 genitale Phase 4. Schlussfolgerungen 1. Was ist die Persönlichkeit? = ein genetisch und biographisch bedingtes System aus Persönlichkeitsmerkmalen • entwickelt sich individuell situativ gesteuert Verfestigt sich im Verlauf der Lebens 2. Psychoanalyse 2.1 Drei-Instanzen-Modell Freud sieht Menschen als Energiesystem an, dessen Basis angeborene Triebe (Sexual- & Todestrieb) sind Bestehend aus drei Instanzen: Es, Ich, Über- Ich Es I Die Drei Instanzen Ziel: Triebbefriedigung, Unlust vermeiden, Lust gewinnen - ,,Lustprinzip" Ich Zuständig für bewusste Funktionen (Denken, Wahrnehmung, Realitätsanpassung, etc.) - „Realitätsprinzip" Kompromissfindung zw. Es & Über-Ich Über-Ich möchte nach moralischen Verboten/Geboten handeln möchte Normen einhalten, schlechtes Gewissen vermeiden -> spielen sich im Unbewussten ab, da sie aus dem Bewusstsein verdrängt wurden (Abwehrmechanismus)

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Die Aufgaben bestehen in mundzentrierten Aufgaben, wie beispielsweise Nuckeln oder Essen. Mögliche Fixierungssymptome sind Rauchen, übermäßiges Essen und Sarkasmus, welche durch zu frühes oder spätes Abstillen verursacht werden können. Die zweite Phase ist die anale Phase. Sie geht vom 2.- 3. Lebensjahr und beinhaltet die Aufgaben des Anus & Stimuli und beschäftigt sich mit dem Ausstoß und Zurückhalten von Exkrementen. Die Fixierungssymptome sind dabei enges, kontrolliertes Verhalten (anal- retentiv), geizig, ordentlich, übermäßig auf Sauberkeit & Einzelheiten bedacht oder unordentlich, loses Verhalten (anal-expulsiv). Die phallische Phase beginnt mit dem 4. Lebensjahr. Die Aufgaben sind dabei die Selbstbefriedigung, der Ödipuskomplex, bei dem ein Junge sich zu seiner Mutter und der Elektrakomplex, bei dem das Mädchen sich zum Vater hingezogen fühlt. Daher ahmt der Junge den Vater und das Mädchen die Mutter nach. Fixierungssymptome sin dabei zwischenmenschliche Konflikte wie Aggressionen und Exhibitionismus (das Entblößen vor Fremden). Bis zur Pubertät folgt die Latenzphase, die keine direkte Entwicklungsaufgabe hat. Die letzte Phase ist die genitale Phase, welche von der Adoleszenz & gesamtes Erwachsenenaltergeht. Die Aufgaben sind dabei die Reifung, die Lust konzentriert sich auf die genitale Zone. Ebenfalls lernt man in dieser Phase stabile & langfristige Beziehungen zu führen. Mögliche Fixierungssymptome wären dabei Schwierigkeiten stabile und langfristige, sexuelle Beziehungen zu führen. Auch bedenkt man die Bedürfnisse anderer nicht. Als Schlussfolgerung zieht Sigmund Freud aus seiner Theorie, dass die Persönlichkeit jedes Menschen sich durch die Bewältigung der Phasen/Entwicklungsaufgaben und der Auseinandersetzung mit den Trieben entwickelt. Die Hauptschwierigkeit ist dabei das Umgehen der Abwehrmechanismen. Der Mensch ist laut Freud ein Produkt seiner Umwelt und den Entwicklungsaufgaben. Psychoanalyse von Sigmund Freud- Entwicklungs-/ Persönlichkeitspsychologie Persönlichkeit: = ein genetisch und biographisch bedingtes System aus Persönlichkeitsmerkmalen, entwickelt sich individuell, ist situativ gesteuert und verfestigt sich im Verlauf der Lebens Drei-Instanzen-Modell Freud sieht Menschen als Energiesystem an, dessen Basis angeborene Triebe (Sexual- & Todestrieb) sind, bestehend aus drei Instanzen: Es, Ich, Über-Ich Es - Ziel: Triebbefriedigung, Unlust vermeiden, Lust gewinnen Ich - Zuständig für bewusste Funktionen (Denken, Wahrnehmung, Realitätsanpassung, etc.), Kompromissfindung zw. 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Lebensjahr - Aufgabe: mundzentrierte Aktivität (Nuckeln, Essen) - Fixierungssymptome: durch zu frühes/später Abstillen entsteht Rauchen, übermäßiges Essen, Sarkasmus anale Phase, 2.-3. Lebensjahr - Aufgabe: Anus & Stimuli, Ausstoß/Zurückhalten von Exkrementen - Fixierungssymptome: enges, kontrolliertes Verhalten (anal-retentiv), geizig, ordentlich, übermäßig auf Sauberkeit & Einzelheiten bedacht oder unordentlich, loses Verhalten (anal- expulsiv) phallische Phase, Lebensjahr - Aufgabe: Selbstbefriedigung, Ödipuskomplex: Junge fühlt sich zu Mutter hingezogen; Elektrakomplex: Mädchen fühlt sich zu Vater hingezogen -> Junge ahmt Vater nach, Mädchen ahmt Mutter nach - Fixierungssymptome: zwischenmensch. Konflikte (Aggressionen, Exhibitionismus -> entblößen vor Fremden) Latenzphase, bis Pubertät genitale Phase, Adoleszenz & gesamtes Erwachsenenalter - Aufgabe: Reifung, Lust auf genitale Zone konzentriert, stabile & langfristige Beziehung lernen - Fixierungssymptome: keine stabile, langfristigen, sexuelle Beziehung, man bedenkt Bedürfnisse anderer nicht Schlussfolgerungen Die Persönlichkeit jedes Menschen entwickelt sich durch die Bewältigung der Phasen/Entwicklungsaufgaben und der Auseinandersetzung mit den Trieben. Die Hauptschwierigkeit ist dabei das Umgehen der Abwehrmechanismen. Der Mensch ist ein Produkt seiner Umwelt und den Entwicklungsaufgaben. Psychoanalyse von Sigmund Freud- Persönlichkeitspsychologie - Gliederung 1. Was ist die Persönlichkeit? 2. Psychoanalyse 2.1 Drei-Instanzen-Modell 2.2 Abwehrmechanismen der Psyche • 3. Persönlichkeitsentwicklung 3.1 orale Phase 3.2 anale Phase 3.3 phallische Phase 3.4 Latenzphase 3.5 genitale Phase 4. Schlussfolgerungen 1. Was ist die Persönlichkeit? = ein genetisch und biographisch bedingtes System aus Persönlichkeitsmerkmalen • entwickelt sich individuell situativ gesteuert Verfestigt sich im Verlauf der Lebens 2. Psychoanalyse 2.1 Drei-Instanzen-Modell Freud sieht Menschen als Energiesystem an, dessen Basis angeborene Triebe (Sexual- & Todestrieb) sind Bestehend aus drei Instanzen: Es, Ich, Über- Ich Es I Die Drei Instanzen Ziel: Triebbefriedigung, Unlust vermeiden, Lust gewinnen - ,,Lustprinzip" Ich Zuständig für bewusste Funktionen (Denken, Wahrnehmung, Realitätsanpassung, etc.) - „Realitätsprinzip" Kompromissfindung zw. Es & Über-Ich Über-Ich möchte nach moralischen Verboten/Geboten handeln möchte Normen einhalten, schlechtes Gewissen vermeiden -> spielen sich im Unbewussten ab, da sie aus dem Bewusstsein verdrängt wurden (Abwehrmechanismus)