Psychologie /

Hausarbeit Tiefenpsychologie

Hausarbeit Tiefenpsychologie

 Die Tiefenpsychologie
Seite 1 Inhaltsverzeichnis mit Angabe der Seite
Die Tiefenpsychologie
1
Inhaltsverzeichnis mit Angabe der Seite
2
Ein

Hausarbeit Tiefenpsychologie

L

Lea K.

48 Followers

Teilen

Speichern

107

 

11/10

Präsentation

Eine Hausarbeit zum Thema Tiefenpsychologie 15 Punkte bekommen

Nichts passendes dabei? Erkunde andere Fachbereiche.

Die Tiefenpsychologie Seite 1 Inhaltsverzeichnis mit Angabe der Seite Die Tiefenpsychologie 1 Inhaltsverzeichnis mit Angabe der Seite 2 Einleitung 3 Allgemeines zur Tiefenpsychologie 4 Ödipuskomplex 4 Verdrängung in der Psychoanalyse 5 Adlers Individualpsychologie- Unterschiede zu Freud 6 Jungs analytische bzw. komplexe Psychologie 7 Quellenverzeichnis 8 Seite 2 Einleitung Sigmund Freud sagte mal „Das Unbewusste ist viel moralischer, als das Bewusste wahrhaben will." Dieses Zitat habe ich ziemlich am Anfang meiner Recherche gefunden und ich habe mich gefragt, was möchte er damit ausdrücken? Freud war immer der Meinung, dass das Unbewusste einen großen Teil unserer Psyche ausmacht und dass das tief in uns liegt. Sigmund Freud gilt außerdem als einer der Hauptbegründer der Tiefenpsychologie. Im weiteren Verlauf meiner Recherche stellte ich mir immer wieder die Frage, was eigentlich in dem Begriff der Tiefenpsychologie steckt. Die Tiefenpsychologie ist eines der größten psychologischen Paradigmen und in den folgenden Seiten meiner Hausarbeit informiere ich über verschiede Unterpunkte der Tiefenpsychologie. Seite 3 Allgemeines zur Tiefenpsychologie Die Tiefenpsychologie entstand Ende des 19 Jahrhunderts und ist ein Paradigma der Psychologie. Sigmund Freud war der Erste, der zur Tiefenpsychologie systematisch forschte. Aus seinen Erkenntnissen entwickelte er später die Psychoanalyse. Mittlerweile gibt es mehrere Unterformen, die hauptsächlich auf Carl Gustav Jung und Alfred Adler zurückgehen. Die Tiefenpsychologie hat die zentrale Annahme, dass der Mensch in seinem Erleben und Verhalten unbewusste Inhalte, also Inhalte, auf die der Mensch keinen direkten Zugang hat und die von außen auch nicht beobachtbar sind, beeinflusst...

Mit uns zu mehr Spaß am Lernen

Hilfe bei den Hausaufgaben

Mit dem Fragen-Feature hast du die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen und Antworten von anderen Schüler:innen zu erhalten.

Gemeinsam lernen

Mit Knowunity erhältest du Lerninhalte von anderen Schüler:innen auf eine moderne und gewohnte Art und Weise, um bestmöglich zu lernen. Schüler:innen teilen ihr Wissen, tauschen sich aus und helfen sich gegenseitig.

Sicher und geprüft

Ob Zusammenfassungen, Übungen oder Lernzettel - Knowunity kuratiert alle Inhalte und schafft eine sichere Lernumgebung zu der Ihr Kind jederzeit Zugang hat.

App herunterladen

Alternativer Bildtext:

wird. Die Tiefenpsychologie befasst sich also mit dem Unterbewusstsein. Heutzutage bestätigen viele Untersuchungsergebnisse die von Sigmund Freud stammenden Ergebnisse aus der Tiefenpsychologie. So zeigen auch einige moderne Hirnforschungen große Ähnlichkeiten zu den Theorien und Modellen der Tiefenpsychologie, demnach ist man heute der Ansicht, dass absichtsvolles Handeln nicht unbedingt vom bewussten Willen gesteuert wird, sondern größtenteils von Emotionen. In der heutigen Zeit wird die Tiefenpsychologie allerdings auch oft kritisiert, besonders geschieht dies von anderen psychologischen Paradigmen. Viele sagen, dass die Theorien und Modelle nicht ausreichend wissenschaftlich Untersucht wurden. 1 www Psychobiologie / Biologische Psychologie / Biopsychologie Ganzheitspsychologie / Ganzheitliche Psychologie / humanistische Psychologie Paradigmen der Psychologie Tiefenpsychologie ¹Bild: https://lehrermarktplatz.de/material/42420/folie-paradigmen-der-psychologie (Geöffnet am 20.12.2020 um 16:37) Behaviorismus Kognitivismus Ödipuskomplex Der Ödipuskomplex ist ein Begriff, der ebenfalls von Sigmund Freud geprägt wurde und spielt in der Freudschen Psychoanalyse eine zentrale Rolle. Im Ödipuskomplex geht es hauptsächlich um die Beziehung zwischen dem Kind, in Freuds Theorie dem Jungen und dem gegengeschlechtlichen Elternteil. Genauer beschreibt dies eine Phase, die bei dem männlichen Kind erstmals zwischen dem 3. und 5. Lebensjahr auftritt. Diese Phase, die auch ödipale Phase oder phallische Phase genannt wird, beschreibt einen Prozess, in dem sich der Junge zur Mutter hingezogen fühlt und den Vater als größten Konkurrenten ansieht. Seite 4 Im besten Fall hört das Kind nach einer Zeit von alleine auf, den Vater als größten Konkurrenten zu sehen und sieht ihn mehr als Vorbild. Geschieht dieses aber nicht, entsteht laut Freud der Ödipuskonflik. Außerdem ist Freud der Meinung, dass aus dem Ödipuskonflikt Neurosen und weitere psychische Störungen entstehen können. Der Name des Ödipuskomplexes leitet sich auf einen griechischen Mythos zurück der besagt, dass Ödipus seinen Vater tötete und seine Mutter heiratete. Zuerst gab es diese Phase nur für den Jungen. Carl Gustav Jung fand später einen Begriff für die weibliche Variante des Ödipuskomplexes, der Elektrakomplex. Dieser stellt das komplette Gegenteil zum Ödipuskomplex dar. Beim Elektrakomplex sieht das Mädchen nämlich die Mutter als größten Konkurrenten an und fühlt sich zum Vater hingezogen. Heutzutage ist der Ödipuskomplex stark umstritten, dennoch gilt die Mutter- Sohn- Beziehung in der Psychologie als entscheidender Faktor, denn man ist der Meinung, dass diese Beziehung einen starken Einfluss auf das spätere Beziehungsleben eines Mannes hat. Verdrängung in der Psychoanalyse In der Psychoanalyse von Sigmund Freud gibt es mehrere Abwehrmechanismen. Einer davon ist die Verdrängung, der für Sigmund Freud den wichtigsten Abwehrmechanismus darstellt. In dem typologische Modell oder auch Eisbergmodell genannten Modell von Freud, das die Verteilung von Bewusst und Unbewusst zeigt, kann man gut sehen wo für Freud der Abwehrmechanismus sitzt. Er sitzt dort, wo eine Angst, ein Gefühl, ein traumatisches Erlebnisse noch Bewusst ist, aber an der Grenze ist zum Unbewussten. Das Unbewusste soll den Körper vor diesen Ängsten, Gefühlen, traumatischen Erlebnissen schützen. Der Abwehrmechanismus verhindert außerdem, dass das bereits unbewusst gemachte nicht in das Bewusstsein gelangt. Für Freud liegt in jedem Triebanspruch das Potential, verdrängt zu werden. Verdrängt werden Gefühle, Gedanken, Wünsche, Erinnerungen und Triebe, weil sie entweder tabuisiert sind oder bei dem jeweiligen Menschen mit unangenehmen 2 |Beobachtbares Verhalten Kompensation Verleugnung Verschiebung Emotionale Isdierung Phantasie Identifikation Introjektion Isdierung Projektion Rationalisierung Reaktionsbildung Regression Verdrängung Sublimierung Ungeschehenmachen Testantworten Träume Fehlleistungen Gedanken, Gefühle, Wünsche Abwehrmechanismen Angst Verdrängte Konflikte Persönlichkeit smerkmale Psychosexuelle Entwicklung traumatische Erlebnisse Erbanlagen Instinkte Assoziationen nach: Ruch/Zimbardo 1974, S. 366 By Gert Egle - www.teachsam.de - lizenziert unter CC-BY-SA 4.0 Intemational license 2Bild: https://lehrermarktplatz.de/material/42420/folie-paradigmen-der-psychologie (Geöffnet am 20.12.2020 um 13:27) Auslösender Umweltreiz Seite 5 Bewusstes Vorbe wusstes Unbewusstes

Psychologie /

Hausarbeit Tiefenpsychologie

Hausarbeit Tiefenpsychologie

L

Lea K.

48 Followers
 

11/10

Präsentation

Dieser Inhalt ist nur in der Knowunity App verfügbar.

 Die Tiefenpsychologie
Seite 1 Inhaltsverzeichnis mit Angabe der Seite
Die Tiefenpsychologie
1
Inhaltsverzeichnis mit Angabe der Seite
2
Ein

App öffnen

Eine Hausarbeit zum Thema Tiefenpsychologie 15 Punkte bekommen

Ähnliche Knows

user profile picture

Stömungen / Paradigmen

Know Stömungen / Paradigmen thumbnail

80

 

11/9/10

user profile picture

Psycho, Paradigmen

Know Psycho, Paradigmen  thumbnail

97

 

11

M

Psychoanalyse nach Freud

Know Psychoanalyse nach Freud thumbnail

69

 

11/12/13/9/10

user profile picture

14

Tiefenpsychologie - Freud

Know Tiefenpsychologie - Freud thumbnail

16

 

12

Die Tiefenpsychologie Seite 1 Inhaltsverzeichnis mit Angabe der Seite Die Tiefenpsychologie 1 Inhaltsverzeichnis mit Angabe der Seite 2 Einleitung 3 Allgemeines zur Tiefenpsychologie 4 Ödipuskomplex 4 Verdrängung in der Psychoanalyse 5 Adlers Individualpsychologie- Unterschiede zu Freud 6 Jungs analytische bzw. komplexe Psychologie 7 Quellenverzeichnis 8 Seite 2 Einleitung Sigmund Freud sagte mal „Das Unbewusste ist viel moralischer, als das Bewusste wahrhaben will." Dieses Zitat habe ich ziemlich am Anfang meiner Recherche gefunden und ich habe mich gefragt, was möchte er damit ausdrücken? Freud war immer der Meinung, dass das Unbewusste einen großen Teil unserer Psyche ausmacht und dass das tief in uns liegt. Sigmund Freud gilt außerdem als einer der Hauptbegründer der Tiefenpsychologie. Im weiteren Verlauf meiner Recherche stellte ich mir immer wieder die Frage, was eigentlich in dem Begriff der Tiefenpsychologie steckt. Die Tiefenpsychologie ist eines der größten psychologischen Paradigmen und in den folgenden Seiten meiner Hausarbeit informiere ich über verschiede Unterpunkte der Tiefenpsychologie. Seite 3 Allgemeines zur Tiefenpsychologie Die Tiefenpsychologie entstand Ende des 19 Jahrhunderts und ist ein Paradigma der Psychologie. Sigmund Freud war der Erste, der zur Tiefenpsychologie systematisch forschte. Aus seinen Erkenntnissen entwickelte er später die Psychoanalyse. Mittlerweile gibt es mehrere Unterformen, die hauptsächlich auf Carl Gustav Jung und Alfred Adler zurückgehen. Die Tiefenpsychologie hat die zentrale Annahme, dass der Mensch in seinem Erleben und Verhalten unbewusste Inhalte, also Inhalte, auf die der Mensch keinen direkten Zugang hat und die von außen auch nicht beobachtbar sind, beeinflusst...

Nichts passendes dabei? Erkunde andere Fachbereiche.

Mit uns zu mehr Spaß am Lernen

Hilfe bei den Hausaufgaben

Mit dem Fragen-Feature hast du die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen und Antworten von anderen Schüler:innen zu erhalten.

Gemeinsam lernen

Mit Knowunity erhältest du Lerninhalte von anderen Schüler:innen auf eine moderne und gewohnte Art und Weise, um bestmöglich zu lernen. Schüler:innen teilen ihr Wissen, tauschen sich aus und helfen sich gegenseitig.

Sicher und geprüft

Ob Zusammenfassungen, Übungen oder Lernzettel - Knowunity kuratiert alle Inhalte und schafft eine sichere Lernumgebung zu der Ihr Kind jederzeit Zugang hat.

App herunterladen

Knowunity

Schule. Endlich einfach.

App öffnen

Alternativer Bildtext:

wird. Die Tiefenpsychologie befasst sich also mit dem Unterbewusstsein. Heutzutage bestätigen viele Untersuchungsergebnisse die von Sigmund Freud stammenden Ergebnisse aus der Tiefenpsychologie. So zeigen auch einige moderne Hirnforschungen große Ähnlichkeiten zu den Theorien und Modellen der Tiefenpsychologie, demnach ist man heute der Ansicht, dass absichtsvolles Handeln nicht unbedingt vom bewussten Willen gesteuert wird, sondern größtenteils von Emotionen. In der heutigen Zeit wird die Tiefenpsychologie allerdings auch oft kritisiert, besonders geschieht dies von anderen psychologischen Paradigmen. Viele sagen, dass die Theorien und Modelle nicht ausreichend wissenschaftlich Untersucht wurden. 1 www Psychobiologie / Biologische Psychologie / Biopsychologie Ganzheitspsychologie / Ganzheitliche Psychologie / humanistische Psychologie Paradigmen der Psychologie Tiefenpsychologie ¹Bild: https://lehrermarktplatz.de/material/42420/folie-paradigmen-der-psychologie (Geöffnet am 20.12.2020 um 16:37) Behaviorismus Kognitivismus Ödipuskomplex Der Ödipuskomplex ist ein Begriff, der ebenfalls von Sigmund Freud geprägt wurde und spielt in der Freudschen Psychoanalyse eine zentrale Rolle. Im Ödipuskomplex geht es hauptsächlich um die Beziehung zwischen dem Kind, in Freuds Theorie dem Jungen und dem gegengeschlechtlichen Elternteil. Genauer beschreibt dies eine Phase, die bei dem männlichen Kind erstmals zwischen dem 3. und 5. Lebensjahr auftritt. Diese Phase, die auch ödipale Phase oder phallische Phase genannt wird, beschreibt einen Prozess, in dem sich der Junge zur Mutter hingezogen fühlt und den Vater als größten Konkurrenten ansieht. Seite 4 Im besten Fall hört das Kind nach einer Zeit von alleine auf, den Vater als größten Konkurrenten zu sehen und sieht ihn mehr als Vorbild. Geschieht dieses aber nicht, entsteht laut Freud der Ödipuskonflik. Außerdem ist Freud der Meinung, dass aus dem Ödipuskonflikt Neurosen und weitere psychische Störungen entstehen können. Der Name des Ödipuskomplexes leitet sich auf einen griechischen Mythos zurück der besagt, dass Ödipus seinen Vater tötete und seine Mutter heiratete. Zuerst gab es diese Phase nur für den Jungen. Carl Gustav Jung fand später einen Begriff für die weibliche Variante des Ödipuskomplexes, der Elektrakomplex. Dieser stellt das komplette Gegenteil zum Ödipuskomplex dar. Beim Elektrakomplex sieht das Mädchen nämlich die Mutter als größten Konkurrenten an und fühlt sich zum Vater hingezogen. Heutzutage ist der Ödipuskomplex stark umstritten, dennoch gilt die Mutter- Sohn- Beziehung in der Psychologie als entscheidender Faktor, denn man ist der Meinung, dass diese Beziehung einen starken Einfluss auf das spätere Beziehungsleben eines Mannes hat. Verdrängung in der Psychoanalyse In der Psychoanalyse von Sigmund Freud gibt es mehrere Abwehrmechanismen. Einer davon ist die Verdrängung, der für Sigmund Freud den wichtigsten Abwehrmechanismus darstellt. In dem typologische Modell oder auch Eisbergmodell genannten Modell von Freud, das die Verteilung von Bewusst und Unbewusst zeigt, kann man gut sehen wo für Freud der Abwehrmechanismus sitzt. Er sitzt dort, wo eine Angst, ein Gefühl, ein traumatisches Erlebnisse noch Bewusst ist, aber an der Grenze ist zum Unbewussten. Das Unbewusste soll den Körper vor diesen Ängsten, Gefühlen, traumatischen Erlebnissen schützen. Der Abwehrmechanismus verhindert außerdem, dass das bereits unbewusst gemachte nicht in das Bewusstsein gelangt. Für Freud liegt in jedem Triebanspruch das Potential, verdrängt zu werden. Verdrängt werden Gefühle, Gedanken, Wünsche, Erinnerungen und Triebe, weil sie entweder tabuisiert sind oder bei dem jeweiligen Menschen mit unangenehmen 2 |Beobachtbares Verhalten Kompensation Verleugnung Verschiebung Emotionale Isdierung Phantasie Identifikation Introjektion Isdierung Projektion Rationalisierung Reaktionsbildung Regression Verdrängung Sublimierung Ungeschehenmachen Testantworten Träume Fehlleistungen Gedanken, Gefühle, Wünsche Abwehrmechanismen Angst Verdrängte Konflikte Persönlichkeit smerkmale Psychosexuelle Entwicklung traumatische Erlebnisse Erbanlagen Instinkte Assoziationen nach: Ruch/Zimbardo 1974, S. 366 By Gert Egle - www.teachsam.de - lizenziert unter CC-BY-SA 4.0 Intemational license 2Bild: https://lehrermarktplatz.de/material/42420/folie-paradigmen-der-psychologie (Geöffnet am 20.12.2020 um 13:27) Auslösender Umweltreiz Seite 5 Bewusstes Vorbe wusstes Unbewusstes