Behavioristische Lerntheorien: Grundlagen und Menschenbild
Die Klassische Konditionierung basiert auf einem mechanistischen Menschenbild, das den Menschen als reaktives Wesen betrachtet. Nach behavioristischer Auffassung wird menschliches Verhalten hauptsächlich durch Umweltreize gesteuert und durch Belohnung oder Bestrafung geformt. B.F. Skinner, ein wichtiger Vertreter der Operanten Konditionierung, vertrat die These, dass der freie Wille eine Illusion sei.
Definition: Die behavioristische Lerntheorie erklärt Verhalten durch das Reiz-Reaktions-Schema. Dabei wird fast jedes Verhalten als erlernt angesehen und kann entsprechend auch wieder verlernt werden.
Die Behavioristen entwickelten verschiedene Konditionierungstheorien zur Erklärung von Lernprozessen. Der Unterschied klassische und operante Konditionierung liegt in der Art der Verhaltenssteuerung: Während bei der klassischen Konditionierung Reize verknüpft werden, die einem Verhalten vorausgehen, fokussiert die operante Konditionierung auf die Konsequenzen des Verhaltens.
Die Instrumentelle Konditionierung, ein weiterer Begriff für die operante Konditionierung, betont die aktive Rolle des Lernenden bei der Verhaltensänderung. Diese Theorie wurde maßgeblich von Operante Konditionierung Skinner geprägt und findet bis heute Anwendung in Pädagogik und Psychologie.











