Handlungsoptionen zur Förderung der Identitätsfähigkeit
Die Krappmann Theorie Pädagogik bietet konkrete Handlungsoptionen zur Förderung der Identitätsfähigkeit bei jungen Menschen. Diese Ansätze basieren auf den vier Kernkompetenzen der Krappmann Identitätstheorie.
Zur Förderung der Rollendistanz wird empfohlen:
- Verschiedene Perspektiven zu thematisieren
- Rollen kritisch zu hinterfragen
- Freiheit bei der Rollenübernahme zuzulassen
- Zeit für Reflexion über die eigene Einzigartigkeit einzuräumen
Beispiel: Ein Rollendistanz Beispiel in der Praxis könnte sein, Schüler in einem Rollenspiel verschiedene Positionen einnehmen zu lassen und anschließend darüber zu diskutieren, wie sie sich in den jeweiligen Rollen gefühlt haben.
Für die Entwicklung von Empathie werden folgende Maßnahmen vorgeschlagen:
- Gleichberechtigung in der Kommunikation fördern
- Rollenspiele zum Nachempfinden verschiedener Erwartungen durchführen
Die Ambiguitätstoleranz kann gestärkt werden durch:
- Thematisierung von Widersprüchen in Diskussionen
- Aufklärung über den Umgang mit Konflikten
- Förderung der Fähigkeit, Frustration auszuhalten
Definition: Ambiguitätstoleranz ist die Fähigkeit, Mehrdeutigkeiten und Widersprüche in Situationen und Handlungsweisen zu ertragen, ohne sich unwohl zu fühlen oder aggressiv zu reagieren.
Zur Unterstützung der Identitätsdarstellung wird empfohlen:
- Ermutigung zur Gestaltung der eigenen Identität (z.B. durch Mode, Interessen)
- Förderung der Interaktion mit Gleichaltrigen
- Einräumen von Freiheit für Selbstständigkeit
Highlight: Die Förderung dieser Fähigkeiten zielt darauf ab, junge Menschen in die Lage zu versetzen, eine balancierende Identität nach Krappmann zu entwickeln, die flexibel auf verschiedene soziale Situationen reagieren kann.




































