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Lothar F. Krappmann - Symbolischer Interaktionismus

Lothar F. Krappmann - Symbolischer Interaktionismus

 Krappmann
ROLLENKONZEPT DES SOZIOLOGISCHEN INTERAKTIONISMUS
WER WAR LOTHAR FRIEDRICH KRAPPMANN?
-Lebenszeit: 1936 - Jetzt
-geboren in Kiel

Lothar F. Krappmann - Symbolischer Interaktionismus

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Ausarbeitung zu Krappmanns symbolischen Interaktionismus -Steckbrief -Kerngedanken -4 Grundqualifikationen -Ziele -Dimensionen -Kritische Würdigung -pädagogische Perspektiven -Störfaktoren Ich würde mich sehr über Feedback freuen 🙈

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Krappmann ROLLENKONZEPT DES SOZIOLOGISCHEN INTERAKTIONISMUS WER WAR LOTHAR FRIEDRICH KRAPPMANN? -Lebenszeit: 1936 - Jetzt -geboren in Kiel -Studierte: Soziologie, Philosophie, neuere Geschichte und katholische Theologie -Erweitert Meads symbolischen Interaktionismus Identitat ist die Herstellung von Gleichgewicht zwischen widerspruchlichen Erwartungen, eigenen Bedurfnissen und Anforderungen anderer; die Fahigkeit, sich als einmalig darzustellen und trotzdem Anerkennung zu finden. KERNGEDANKEN: -Identitat entwickelt sich im Rahmen von Interaktionsprozessen -fur erfolgreiche Interaktion mussen Menschen sich selbst darstellen, ihr gegenuber interpretieren und mit ihm verhandeln konnen -Individuum muss Balance zwischen widerspruchlichen Rollenerwartungen, eigenen Bedurfnissen etc. und sich mit der Zeit andernden gesellschaftlichen Rollenerwartungen, halten. -Fur kommunikatives Handeln sind vier Grundqualifikationen erforderlich: Empathie: Fahigkeit, sich in die Gefuhlswelt und die Erwartungen des Gegenubers hineinzuversetzen Ambiguitatstoleranz Fahigkeit, Widerspruchlichkeiten aushalten zu konnen Rollendistanz: Fahigkeit, sich von aussen kritisch zu betrachten und "aus seiner Rolle heraus treten zu konnen Identitatsdarstellung: Fahigkeit, die eigene Rolle zu spielen und sich dabei gleichzeitig als eigenstandige Personlichkeit zu prasentieren -Identitatsentwicklung ist ein lebenslanger Prozess -ein Mensch hat mehrere Rollen ZIEL DER SOZIALISATION: -der ,,autonome Mensch", der auch fur die Autonomie anderer eintritt. (Mundigkeit!) -tragfahige Identitat: Balance halten => Lebenslanger Prozess (durch neue Erwartungen und Bedurfnisse) DIE DIMENSIONEN DER ICH-IDENTITÄT Personal identity Uberbetonung der personal identity Ausbalancierte Ich-Identitat FOLGEN DER ÜBERBETONUNG DER DIMENSIONEN PERSONAL IDENTITY: Uberbetonung der Einzigartigkeit, keine Anerkennung mehr in Interaktion prozesses, Isolierung Uberbetonung der SOCIAL IDENTITY: Social identity KRITISCHE WÜRDIGUNG -setzt eine nicht totalitare Gesellschaft voraus -mediale Einflusse werden nicht beachtet -Nimmt keine gesellschaftliche Perspektive ein -geht von starrer Rollenorientierung in Familien...

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aus Zu starke Konzentration auf soziale Erwartungen, ,,verlieren der Identitat, Negierung personlicher Bedurfnisse (in Interaktion mit anderen) Social identity PERSONAL IDENTITY: Individuen sollen sein wie kein anderer -> Einzigartigkeit (Phantom-uniqueness) SOCIAL IDENTITY: Individuen sollen sich an Normen anpassen -> sein wie alle anderen (Phantom-normalcy) PÄDAGOGISCHE PERSPEKTIVE: -Zu geringe mutterliche Zuwendung verhindert wichtige Lernprozesse, zu enges mutterliches Bindungsverhalten verhindert den stufenweise erfolgenden Ablosungsprozess des Kindes. -Kontakt zu Familie und Gleichaltrigen (als Sozialisationsinstanzen) emotionale Beziehungen der Familie -Kind in Personlichkeit starken, Kommunikation -Rucksicht nehmen, Interessen anderer beachten -Erfahrungen der Selbstwirksamkeit →→ Selbstsicherheit Padagogische Institutionen: Prasentationen, Beteiligung, kooperative Arbeitsformen, Exkursionen, Entscheidungen STÖRFAKTOREN: 2 Ebenen ROLLEN ZWISCHEN ELTERN UND KIND: KOMPLEMENTAR (erganzen sich) -Familie (primare Sozialinstanz) ->Belastung durch aussere Existenzbedingungen (Armut etc.) ->Unterscheidung von Generations- und Geschlechterrollen in Familie ->ubertriebene Generationsschranke ( autoritares Durchsetzen von Erwartungen) verwischte Generationsschranken(symbiotische Beziehung) ->Kinder aus Unterschichtsfamilien die fruh arbeiten mussen (fehlende Bildung) ->unausbalanciertes familiares Interaktionssystem ROLLEN ZWISCHEN GLEICHALTRIGEN: REZIPROK (wechselseitig) ->fehlender Kontakt zu Gleichaltrigen ->keine Entwicklung des sozialen Wesens, Konfliktlosungssfahigkeit fehlt ->eingreifen von Erwachsenen ist eher Kontraproduktiv ->Kinder brauchen Zeit unbeaufsichtigt zu spielen DIE VIER IDENTITÄTSFÖRDERNDEN FÄHIGKEITEN ROLLENDISTANZ -Individuum hat immer mehrere Rollen (mit verschiedenen Erwartungen verknupft) -> mussen von Individuum erkannt werden -> fur reale Selbsteinschatzung/Selbstbetrachtung notig –verschiedene Rollen (mit Anforderungen) meist nicht zugleich erfullbar →→ Rollendistanz hilft Menschen, verschiedene Rollen verschieden zu gewichten (ohne Rollen aufgegeben zu mussen) -Rollendistanz zugleich belastend fur Individuum, weil Erwartungen anderer deutlich werden (vllt. nicht gleich mit eigenen Erwartungen) -Wer Rollendistanz ausuben kann, hat bereits Ich-Identitat aufgebaut, weil versucht wird, alle eigenen Rollen miteinander zu vereinbaren -Rollendistanz zugleich aber Voraussetzung fur Identitatsaufbau IDENTITÄTSDARSTELLUNG -Individuum muss Fahigkeit erlangen, eigene Bedurfnisse/ Interessen auszudrucken (auch wenn Gegenuber andere Anspruche/Bedurfnisse zeigt) -Fahigkeit der Identitatsdarstellung notig, um Ich-Identitat aufrecht zu erhalten und prasentieren zu konnen Identitaten, die nicht sichtbar werden, wirken weder auf andere, noch Individuen selbst -Identitatsdarstellung - a) Voraussetzung fur Identitat b) Folge von Identitat Mensch benotigt Identitatsdarstellung, um Ich-Identitat ggu. anderen zu behaupten → Fahigkeit der Identitatsdarstellung hilft dabei, Einmaligkeit eigener Person zu prasentieren => -> Je besser Individuen eigene Identitat darstellen konnen, desto eher nehmen andere Identitat war und stellen sich darauf ein -Formen der Identitatsdarstellung situationsabhangig AMBIGUITÄTSTOLERANZ -Oftmals Unterschied zwischen eigenen Bedurfnissen/ Erwartungen des Individuums und anderer → Individuum einer ,,Unzufriedenheit" /,,Unbefriedigtheit ausgesetzt → Fahigkeit, dies zu ertragen - „Amibiguitatstoleranz -Bedeutet auch, verschiedene (ggf. widerspruchliche) Erwartungen von anderen in eigenes Handeln aufzunehmen –aber: bedeutet nicht Hinnahme jeglichen Verhaltens anderer (!) -alle Personen, die an Interaktion beteiligt, mussen eigene Identitat (mit Bedurfnissen u. Erwartungen) zeigen →→ sonst Teilnahme an Interaktion nicht moglich und eigene Bedurfnisse nicht befriedigt -ohne Interaktion keine eigene Bedurfnisbefriedigung: wenn fur andere Interaktionspartner jedoch keine Moglichkeit, ihre Identitat zu zeigen, keine Interaktion moglich EMPATHIE BZW. ROLE-TAKING -Empathie - Erkennen und Vorwegnehmen der Erwartungen des Gegenubers -> →> Handlungsmotive des Interaktionspartners werden verstandlich a) Identitat setzt Empathie voraus b) Identitat-Empathie - wechselseitige Beziehung -> Ich-Identitat nicht moglich, wenn Mensch Erwartungen anderer nicht vorwegnehmen kann › Ausbalancierte Ich-Identitat legt fest, inwiefern Individuum Empathie zeigen kann (Identitat zieht Grenze, wie weit Person Empathie zeigen kann) -Menschen sollten durch Identitatsbildung dennoch Fahigkeit erreichen, auch Einstellungen wahrzunehmen, die sie (zuerst) als nicht akzeptierbar einschatzen Dann ist Individuum in der Lage, auch Eigenidentitat zu wahren, wenn eigene Erwartungen und die anderer nicht gleich sind

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