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Psychoanalytisches Persönlichkeitenmodell

Psychoanalytisches Persönlichkeitenmodell

 PSYCHOANALYTISCHES PERSÖNLICHKEITSMODELL
a. Grundlagen zu Person und Menschenbild
1. Grundannahmen
→ Bestimmte seelische Vorgänge sind dem

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Annika

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Klausurvorbereitung: 1. Grundannahmen 2. Modelle 3. Entwicklung des Libido 4. Trieblehre 5. Dynamik-Angst-Abwehr 6. Entstehung seelischer Fehlentwicklungen 7. Folgen für die Erziehung 8. Pro/ Contra ...

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PSYCHOANALYTISCHES PERSÖNLICHKEITSMODELL a. Grundlagen zu Person und Menschenbild 1. Grundannahmen → Bestimmte seelische Vorgänge sind dem Bewusstsein verborgen (unbewusst), wirken sich jedoch auf unser Erleben und Verhalten aus. (Nach ganz bestimmten Gesetzmäßigkeiten) → Menschliches Verhalten wird durch Triebe erzeugt und gesteuert → Jedes Verhalten ist seelisch bedingt (festgelegt) und lässt sich nur aus der individuellen Lebensgeschichte eines Menschen erschließen → Die seelische Kraft und Motive, die das Verhalten einer Person steuern, sind in der Regel nicht bewusst →>> 2. Das Unbewusste und das Vorbewusste Grundlegende Begriffe der psychoanalytischen Theorien Unbewusst: Mit unbewusst bezeichnen wir alle seelischen Vorgänge, die nicht bzw. nicht mehr in das Bewusstsein dringen, also bewusstseinsunfähig sind, das Erleben und Verhalten eines Menschen aber maßgeblich beeinflussen. Vorbewusst: Mit vorbewusst sind alle bewusstseinsfähigen Vorgänge gemeint; es handelt sich dabei um seelische Vorgänge, die ein Mensch nicht spontan weiß, die dem Bewusstsein jedoch wieder voll zugänglich gemacht werden können. Bewusst: Das Bewusste umfasst das im Moment bewusste Erleben, die augenblickliche Wahrnehmung und die Gedanken. Bewusst ist alles, was grade gedacht wird. Bewusstsein umfasst alle Zustände, die von einem Individuum erlebt werden, und tritt in einer Vielzahl unterschiedlicher Zustände auf. 3. Der Mensch als ein festgelegtes Wesen Mensch ist ein Wesen, welches von Trieben erzeugt und gesteuert wird Sämtliche Verhaltensweisen sind durch seelische Prozesse bedingt und festgelegt Bestimmte Symptome treten niemals beliebig auf, sondern hängen häufig auf...

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bedeutungsvolle Art und Weise mit bestimmten erlebten Ereignissen zusammen = Sie werden dadurch determiniert (festgelegt/ bestimmt) Freud spricht von einem psychischen Determinismus: Annahme das jedes Erleben und Verhalten eine Ursache hat und durch frühe Erfahrungen festgelegt sind Jedes Verhalten ist seelisch bedingt - determiniert - und lässt sich nur aus der individuellen Lebensgeschichte eines Menschen erschließen b. Modelle nach Freud 1. Schichtenmodell Unbewusste Inhalte schlagen sich in verschiedene Formen des Verhaltens nieder z. B. Fehlleistungen (verschreiben, verlesen, versprechen) oder Träumen Seelische Vorgänge sind unbewusst gespeichert, haben aber Einfluss auf das Individuelle Verhalten und die Entwicklung der Persönlichkeit → Menschliches Verhalten wird durch die Treibe erzeugt und gesteuert, Ziel des Verhaltens immer triebwünsche zu befriedigen und innere Spannungen zu vermeiden (unbewusst) →>> Seelische Prozesse legen menschliches Verhalten fest, alles hängt von Ereignissen ab = individuelle Lebensgeschichte determiniert Verhalten → Psychischer Determinismus = jedes Erleben und Verhalten hat eine Ursache und ist durch frühere Erfahrungen festgelegt 2. Instanzenmodell → Der Versuch menschliches Erleben und verhalten zu erklären, durch nicht beobachtbare Hilfskonstruktionen → Die Drei Instanzen entwickeln sich nacheinander in früher Kindheit Es Entstehung → Elementare Schicht → Bereits bei der Geburt vorhanden Inhalt Ziel Phase Oral 1 Lebensjahr Anal 2 u. 3 Lebensjahr Phallisch Triebe/Wünsche/Bedürfnisse Keine Werte und Moral, keine Gesetze des logischen Denkens 4 u. 5 Lebensjahr Sofortige und totale Triebbefriedigung Suche nach Lust und Vermeidung von Schmerz Lust-Prinzip 3. Modell der Psychosexuellen Entwicklung Triebquelle Triebwunsch Mundzone berühren, saugen, schlucken, beißen, lutschen, etc. Afterzone Ausscheidungsorgan, - vorgang und Produkt Ich Über-Ich → Unter Einfluss der Außenwelt →→→ Im Erziehungsprozess Genitalzone → Vermittlung zwischen den Wünschen des Es, des Über- Ichs und der Außenwelt → Bewusste Auseinandersetzung mit der Realität Handelt bewusst und vernünftig → Umweltanpassung durch bestimmte Fähigkeiten (Intelligenz, Kreativität...) → Maximum an Vergnügen mit geringstmöglichen negativen Konsequenzen → Kompromisse finden Realitäts-Prinzip Wünsche des Einverleibens (nicht nur über die Mundzone, sondern auch über die Sinnesorgane, vor allem die Haut) Wünsche des Spielens mit dem Ausscheidungsorgan, -vorgang und -produkt; Wünsche des Gebens und Behaltens (Festhaltens) Wünsche des Spielens an und mit den Geschlechtsteilen (zeigen, betrachten, spielen); Begehren des gegengeschlechtlichen Elternteils (Ödipuskomplex) → Gebote und Verbote, Gewisse und Ich-Ideal →Gesellschaftliche Wert- und Normvorstellungen → Überprüft Verhalten im Sinne der geltenden Moral, hat weitgehend Vervollkommnung zum Ziel →→ Bewertung der Wünsche des ES, ob sie zugelassen werden oder nicht → Verspricht Belohnung und Strafe Moralitäts-Prinzip Grundlegende Persönlichkeitsmerkmale Optimistische und pessimistische Lebensgrundeinstellung, Mut, Vertrauen bzw. Minderwertigkeitsgefühle, Misstrauen, Ich-Bezogenheit, Begehrlichkeit, Eifersucht, Gier, Riesenansprüche, Offenheit bzw. Geiz, Besitzstreben, Pedanterie, Sparsamkeit, Pflichtbewusstsein, Einstellung zur Leistung; Ticks, Stottern, Schuldgefühle, Scham- und Ekelgefühle, Reinlichkeitsfanatismus, Zwangsverhalten, Selbständigkeit, Eigenwillen, Durchsetzungsvermögen, Herrschsucht, Machtstreben, Auflehnung, Dominanzstreben bzw. Unselbständigkeit, Gefügigkeitshaltung, Unterordnung Überlegens- bzw. Unterlegenheitsgefühle vor allem gegenüber dem anderen Geschlecht, Bejahung bzw. Verneinung der eigenen Geschlechtsrolle, Exhibitionismus, Voyeurismus, Impotenz, Frigidität, „Liebesunfähigkeit"; männlich: Erfolgsorientierung,Konkurrenzdenken, Betonung der Männlichkeit, Potenz, Machoverhalten; Weiblich: Neigung zum Verführerischen, Koketterie 4. Folgerung für die Erziehung Folgerung Phase Orale Phase Anale Phase Phallische Phase Tiefe Emotionale Beziehung = Sicherheit (ermöglicht Auseinandersetzung mit Umwelt) Angemessene Reizbefriedigung (Sprechen, Spielzeug) Angemessene, realitätsangepasste Befriedigung der oralen Bedürfnisse (z. B. Körperkontakt) Erkennen der Bedeutung von frühen Erfahrungen c. Trieblehre Feinfühligkeit der Bezugsperson Warmes Erziehungsklima und möglichst ungestörtes Eltern-Kind-Verhältnis Reinlichkeitserziehung nicht zu früh und nicht zu streng, mit viel Geduld und pos. Verstärkung (Lob, Anerkennung, Zuneigung) Bestimmter Ort (Bad) und Zeitpunkt = Gewöhnung Vermeidung negativer Bewertung der Ausscheidungsprodukte Entfaltung des kindlichen Neugier Bedürfnisses = dadurch lernt das Kind die Welt wahrzunehmen und selbstständig zu bewältigen Eigene Entscheidungen, Freiraum und Unterstützung Notwendige Grenzen setzen, dadurch findet eine bewusste Auseinandersetzung mit der Realität statt = Ausbildung von Urteilsfähigkeit Positive Beziehung zum Kind; harmonische und freundliche Beziehung der Eltern untereinander, Familienklima = angenehm, harmonisch, Positiv Kind in die Beziehung der Eltern integriert Vorbildwirkung der Mutter bzw. Vater Spielen, Herzeigen, Betrachten der Geschlechtsteile = nicht wie ein Fehler behandeln 5. Entwicklung der Libido → Mensch strebt von Natur aus nach Abfuhr der Treibenergie → Abfuhr geschieht in früher Kindheit über Mund, After, Genitalien → Lustempfinden entsteht durch alles was mit Körper zutun hat Zum Mund gehört das Saugen, Schlucken, ... → In frühkindlicher Entwicklung dominiert jeweils eines der Körperteile Vollzieht sich nach genetisch festgelegten Verlauf Art und Weise wie Mensch diese Entwicklung durchläuft Hängt vom Umfeld, Bezugspersonen und Erziehung ab → Phasen können sich unterscheiden → Jedes Verhalten wird durch Triebe erzeugt → Grundlage ist eine psychische Energie Beim Kind entlädt diese sich völlig wahllos ➡ Im Laufe der Entwicklung wird diese in bestimmte Bahnen gelenkt Der lebenstrieb: Ziel: Selbst- und Artenerhaltung, Überleben, Weiterleben, Fortpflanzung Energie = Libido (Lustgewinn) Auf eigene Person = libidinöse Besetzung des eigenen Körpers Auf äußere Objekte = Objektbesetzung Der Todestrieb Ziel: Auflösung bzw. Zurückführung des Lebens in den anorganischen Zustand = Energie: = Destrudo = Vernichtung Auf eigene Person = Selbsthass, Selbstvernichtung Auf andere Person = Hass, Aggression, Zerstörungswille, u.a. → Todes- und Lebenstrieb arbeiten gegeneinander, Dominanzverhalten bei krankhaften Zuständen Testantworten System von Aussagen, um systematische, tiefer gehende (unbewusste) Informationen über die einzelnen Personen zu erhalten Träume Sind Ausdruck verdrängter Triebregungen und damit zusammenhängender Fantasien, in denen eine symbolische Verarbeitungen von Problemen, die während des Tages ungelöst bleiben, stattfinden. beobachtbares Verhalten estantworten Träume Gedanken Gefühle Wünsche Fehlleistungen Handlungen des Verlegens, des Vergleichens, des Sich- Versprechens, die scheinbar versehentlich geschehen, die aber unbewusste Ansichten zeigen Fehlleistungen Abwehrmechanismen Angst verdrängte Konflikte Persönlichkeitsmerkmale Erbanlagen Instinkte psychosexuelle Entwicklung traumatische Erlebnisse Assoziationen auslösender Umweltreiz Bewusstes Vorbewusstes Unbewusstes (Methoden der freien) Assoziationen Verfahren bei der der Patient in der Therapie seinen Einfällen (Assoziationen) zu Personen, Ereignissen, Dingen oder Symbolen völlig freien Lauf lassen, ohne seine Äußerungen zu zensieren, auch, wenn sie ihm als unpassend, unangenehm, sittenwidrig, unsinnig oder unwichtig erscheinen. Die freie Assoziationen ist in der Freud'schen Behandlungstechnik die Hauptregel und die einzige unentbehrliche Methode, um das Unbewusste zu erforschen Diejenigen Vorstellungen, Gedanken, Wahrnehmungen, die eine Person bemerkt und zu denen die unmittelbar Zugang Alle bewusstseinsfähigen Vorgänge, es handelt sich dabei um seelische Vorgänge, die ein Mensch nicht spontan weiß, die dem Bewusstsein jedoch wieder voll zugänglich gemacht werden kann Alle seelischen Vorgänge, die nicht bzw. nicht mehr in das Bewusstsein dringen, also bewusstseinsunfähig sind, das Erleben und Verhalten eines Menschen maßgeblich beeinflussen d. Dynamik-Angst-Abwehr 1. Die Dynamik der Persönlichkeit Ich: →>> Verwirklicht zugelassene Wünsche/wehrt nicht zugelassene Wünsche ab Versucht den Forderungen des ES, ÜBER-ICHS und der REALITÄT gerecht zu werde 个 Es: Vermittelt zwischen ES und ÜBER-ICH Überprüft die Realität (Versucht Konflikte zu vermeiden/Was lässt die Außenwelt zu und was fordert sie?) → Kündigt bestimmte Wünsche/Bedürfnisse beim Ich an Über-Ich: ← Bewertet die Wünsche des Es Gibt Anweisungen, ob etwas zugelassen wird oder nicht Ich- Stärke Dem Ich gelingt die Verhandlung zwischen Es, Über-Ich und Realität = Gleichgewicht der Instanzen Ich-Schwäche → Möglichkeiten: Es siegt über Ich Über-Ich Keine Vermittlung, da sich eine Instanz hervorhebt (z.B. Verbote) = Ungleichgewicht der Instanzen zusammen mit der Realität Realität Über-Ich siegt über Ich Über-Ich ist zu schwach und Es kann sich gegenüber Ich durchsetzen Ich Realität siegt über Ich Ich kann sich nicht mehr über Über-Ich behaupten, Wünsche des Es werden weitestgehend unterdrückt Ich wird von Forderungen der Realität beherrscht, kann sich ihnen gegenüber nicht mehr durchsetzen Beispielkonflikte: Es gegen Ich Etwas sofort haben können- oder auf eine größere Wunscherfüllung länger warten Ich gegen Über-Ich Die Wahrheit sagen - oder eine kleine Unwahrheit in die Welt setzen, um sich Kummer zu ersparen Es gegen Über-Ich Seine Wünsche erfüllen - oder gemäß seiner moralischen Überzeugung handeln 2. Folgerungen für die Erziehung → Emotionale Bindung zu Erzieher = Voraussetzung eines straken Ich (Verbundenheit, Nähe, Fürsorge, respektieren und unterstützen des Explorationsverhalten) Gleichgewicht zwischen Geboten, Verboten und Eigenentscheidungen Wünsche des Es grundlegend berücksichtigen → Bildung von kognitiven Fähigkeiten und motorischen Möglichkeiten Zu vermeiden; Sehr autoritärer/ überbehüteter Erziehungsstil = zu starkes Über-Ich Laisser-fairer Erziehungsstil = schwaches Über-Ich (Ansprüche des Es können maßlos werden) ES

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a. Grundlagen zu Person und Menschenbild
1. Grundannahmen
→ Bestimmte seelische Vorgänge sind dem

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PSYCHOANALYTISCHES PERSÖNLICHKEITSMODELL a. Grundlagen zu Person und Menschenbild 1. Grundannahmen → Bestimmte seelische Vorgänge sind dem Bewusstsein verborgen (unbewusst), wirken sich jedoch auf unser Erleben und Verhalten aus. (Nach ganz bestimmten Gesetzmäßigkeiten) → Menschliches Verhalten wird durch Triebe erzeugt und gesteuert → Jedes Verhalten ist seelisch bedingt (festgelegt) und lässt sich nur aus der individuellen Lebensgeschichte eines Menschen erschließen → Die seelische Kraft und Motive, die das Verhalten einer Person steuern, sind in der Regel nicht bewusst →>> 2. Das Unbewusste und das Vorbewusste Grundlegende Begriffe der psychoanalytischen Theorien Unbewusst: Mit unbewusst bezeichnen wir alle seelischen Vorgänge, die nicht bzw. nicht mehr in das Bewusstsein dringen, also bewusstseinsunfähig sind, das Erleben und Verhalten eines Menschen aber maßgeblich beeinflussen. Vorbewusst: Mit vorbewusst sind alle bewusstseinsfähigen Vorgänge gemeint; es handelt sich dabei um seelische Vorgänge, die ein Mensch nicht spontan weiß, die dem Bewusstsein jedoch wieder voll zugänglich gemacht werden können. Bewusst: Das Bewusste umfasst das im Moment bewusste Erleben, die augenblickliche Wahrnehmung und die Gedanken. Bewusst ist alles, was grade gedacht wird. Bewusstsein umfasst alle Zustände, die von einem Individuum erlebt werden, und tritt in einer Vielzahl unterschiedlicher Zustände auf. 3. Der Mensch als ein festgelegtes Wesen Mensch ist ein Wesen, welches von Trieben erzeugt und gesteuert wird Sämtliche Verhaltensweisen sind durch seelische Prozesse bedingt und festgelegt Bestimmte Symptome treten niemals beliebig auf, sondern hängen häufig auf...

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bedeutungsvolle Art und Weise mit bestimmten erlebten Ereignissen zusammen = Sie werden dadurch determiniert (festgelegt/ bestimmt) Freud spricht von einem psychischen Determinismus: Annahme das jedes Erleben und Verhalten eine Ursache hat und durch frühe Erfahrungen festgelegt sind Jedes Verhalten ist seelisch bedingt - determiniert - und lässt sich nur aus der individuellen Lebensgeschichte eines Menschen erschließen b. Modelle nach Freud 1. Schichtenmodell Unbewusste Inhalte schlagen sich in verschiedene Formen des Verhaltens nieder z. B. Fehlleistungen (verschreiben, verlesen, versprechen) oder Träumen Seelische Vorgänge sind unbewusst gespeichert, haben aber Einfluss auf das Individuelle Verhalten und die Entwicklung der Persönlichkeit → Menschliches Verhalten wird durch die Treibe erzeugt und gesteuert, Ziel des Verhaltens immer triebwünsche zu befriedigen und innere Spannungen zu vermeiden (unbewusst) →>> Seelische Prozesse legen menschliches Verhalten fest, alles hängt von Ereignissen ab = individuelle Lebensgeschichte determiniert Verhalten → Psychischer Determinismus = jedes Erleben und Verhalten hat eine Ursache und ist durch frühere Erfahrungen festgelegt 2. Instanzenmodell → Der Versuch menschliches Erleben und verhalten zu erklären, durch nicht beobachtbare Hilfskonstruktionen → Die Drei Instanzen entwickeln sich nacheinander in früher Kindheit Es Entstehung → Elementare Schicht → Bereits bei der Geburt vorhanden Inhalt Ziel Phase Oral 1 Lebensjahr Anal 2 u. 3 Lebensjahr Phallisch Triebe/Wünsche/Bedürfnisse Keine Werte und Moral, keine Gesetze des logischen Denkens 4 u. 5 Lebensjahr Sofortige und totale Triebbefriedigung Suche nach Lust und Vermeidung von Schmerz Lust-Prinzip 3. Modell der Psychosexuellen Entwicklung Triebquelle Triebwunsch Mundzone berühren, saugen, schlucken, beißen, lutschen, etc. Afterzone Ausscheidungsorgan, - vorgang und Produkt Ich Über-Ich → Unter Einfluss der Außenwelt →→→ Im Erziehungsprozess Genitalzone → Vermittlung zwischen den Wünschen des Es, des Über- Ichs und der Außenwelt → Bewusste Auseinandersetzung mit der Realität Handelt bewusst und vernünftig → Umweltanpassung durch bestimmte Fähigkeiten (Intelligenz, Kreativität...) → Maximum an Vergnügen mit geringstmöglichen negativen Konsequenzen → Kompromisse finden Realitäts-Prinzip Wünsche des Einverleibens (nicht nur über die Mundzone, sondern auch über die Sinnesorgane, vor allem die Haut) Wünsche des Spielens mit dem Ausscheidungsorgan, -vorgang und -produkt; Wünsche des Gebens und Behaltens (Festhaltens) Wünsche des Spielens an und mit den Geschlechtsteilen (zeigen, betrachten, spielen); Begehren des gegengeschlechtlichen Elternteils (Ödipuskomplex) → Gebote und Verbote, Gewisse und Ich-Ideal →Gesellschaftliche Wert- und Normvorstellungen → Überprüft Verhalten im Sinne der geltenden Moral, hat weitgehend Vervollkommnung zum Ziel →→ Bewertung der Wünsche des ES, ob sie zugelassen werden oder nicht → Verspricht Belohnung und Strafe Moralitäts-Prinzip Grundlegende Persönlichkeitsmerkmale Optimistische und pessimistische Lebensgrundeinstellung, Mut, Vertrauen bzw. Minderwertigkeitsgefühle, Misstrauen, Ich-Bezogenheit, Begehrlichkeit, Eifersucht, Gier, Riesenansprüche, Offenheit bzw. Geiz, Besitzstreben, Pedanterie, Sparsamkeit, Pflichtbewusstsein, Einstellung zur Leistung; Ticks, Stottern, Schuldgefühle, Scham- und Ekelgefühle, Reinlichkeitsfanatismus, Zwangsverhalten, Selbständigkeit, Eigenwillen, Durchsetzungsvermögen, Herrschsucht, Machtstreben, Auflehnung, Dominanzstreben bzw. Unselbständigkeit, Gefügigkeitshaltung, Unterordnung Überlegens- bzw. Unterlegenheitsgefühle vor allem gegenüber dem anderen Geschlecht, Bejahung bzw. Verneinung der eigenen Geschlechtsrolle, Exhibitionismus, Voyeurismus, Impotenz, Frigidität, „Liebesunfähigkeit"; männlich: Erfolgsorientierung,Konkurrenzdenken, Betonung der Männlichkeit, Potenz, Machoverhalten; Weiblich: Neigung zum Verführerischen, Koketterie 4. Folgerung für die Erziehung Folgerung Phase Orale Phase Anale Phase Phallische Phase Tiefe Emotionale Beziehung = Sicherheit (ermöglicht Auseinandersetzung mit Umwelt) Angemessene Reizbefriedigung (Sprechen, Spielzeug) Angemessene, realitätsangepasste Befriedigung der oralen Bedürfnisse (z. B. Körperkontakt) Erkennen der Bedeutung von frühen Erfahrungen c. Trieblehre Feinfühligkeit der Bezugsperson Warmes Erziehungsklima und möglichst ungestörtes Eltern-Kind-Verhältnis Reinlichkeitserziehung nicht zu früh und nicht zu streng, mit viel Geduld und pos. Verstärkung (Lob, Anerkennung, Zuneigung) Bestimmter Ort (Bad) und Zeitpunkt = Gewöhnung Vermeidung negativer Bewertung der Ausscheidungsprodukte Entfaltung des kindlichen Neugier Bedürfnisses = dadurch lernt das Kind die Welt wahrzunehmen und selbstständig zu bewältigen Eigene Entscheidungen, Freiraum und Unterstützung Notwendige Grenzen setzen, dadurch findet eine bewusste Auseinandersetzung mit der Realität statt = Ausbildung von Urteilsfähigkeit Positive Beziehung zum Kind; harmonische und freundliche Beziehung der Eltern untereinander, Familienklima = angenehm, harmonisch, Positiv Kind in die Beziehung der Eltern integriert Vorbildwirkung der Mutter bzw. Vater Spielen, Herzeigen, Betrachten der Geschlechtsteile = nicht wie ein Fehler behandeln 5. Entwicklung der Libido → Mensch strebt von Natur aus nach Abfuhr der Treibenergie → Abfuhr geschieht in früher Kindheit über Mund, After, Genitalien → Lustempfinden entsteht durch alles was mit Körper zutun hat Zum Mund gehört das Saugen, Schlucken, ... → In frühkindlicher Entwicklung dominiert jeweils eines der Körperteile Vollzieht sich nach genetisch festgelegten Verlauf Art und Weise wie Mensch diese Entwicklung durchläuft Hängt vom Umfeld, Bezugspersonen und Erziehung ab → Phasen können sich unterscheiden → Jedes Verhalten wird durch Triebe erzeugt → Grundlage ist eine psychische Energie Beim Kind entlädt diese sich völlig wahllos ➡ Im Laufe der Entwicklung wird diese in bestimmte Bahnen gelenkt Der lebenstrieb: Ziel: Selbst- und Artenerhaltung, Überleben, Weiterleben, Fortpflanzung Energie = Libido (Lustgewinn) Auf eigene Person = libidinöse Besetzung des eigenen Körpers Auf äußere Objekte = Objektbesetzung Der Todestrieb Ziel: Auflösung bzw. Zurückführung des Lebens in den anorganischen Zustand = Energie: = Destrudo = Vernichtung Auf eigene Person = Selbsthass, Selbstvernichtung Auf andere Person = Hass, Aggression, Zerstörungswille, u.a. → Todes- und Lebenstrieb arbeiten gegeneinander, Dominanzverhalten bei krankhaften Zuständen Testantworten System von Aussagen, um systematische, tiefer gehende (unbewusste) Informationen über die einzelnen Personen zu erhalten Träume Sind Ausdruck verdrängter Triebregungen und damit zusammenhängender Fantasien, in denen eine symbolische Verarbeitungen von Problemen, die während des Tages ungelöst bleiben, stattfinden. beobachtbares Verhalten estantworten Träume Gedanken Gefühle Wünsche Fehlleistungen Handlungen des Verlegens, des Vergleichens, des Sich- Versprechens, die scheinbar versehentlich geschehen, die aber unbewusste Ansichten zeigen Fehlleistungen Abwehrmechanismen Angst verdrängte Konflikte Persönlichkeitsmerkmale Erbanlagen Instinkte psychosexuelle Entwicklung traumatische Erlebnisse Assoziationen auslösender Umweltreiz Bewusstes Vorbewusstes Unbewusstes (Methoden der freien) Assoziationen Verfahren bei der der Patient in der Therapie seinen Einfällen (Assoziationen) zu Personen, Ereignissen, Dingen oder Symbolen völlig freien Lauf lassen, ohne seine Äußerungen zu zensieren, auch, wenn sie ihm als unpassend, unangenehm, sittenwidrig, unsinnig oder unwichtig erscheinen. Die freie Assoziationen ist in der Freud'schen Behandlungstechnik die Hauptregel und die einzige unentbehrliche Methode, um das Unbewusste zu erforschen Diejenigen Vorstellungen, Gedanken, Wahrnehmungen, die eine Person bemerkt und zu denen die unmittelbar Zugang Alle bewusstseinsfähigen Vorgänge, es handelt sich dabei um seelische Vorgänge, die ein Mensch nicht spontan weiß, die dem Bewusstsein jedoch wieder voll zugänglich gemacht werden kann Alle seelischen Vorgänge, die nicht bzw. nicht mehr in das Bewusstsein dringen, also bewusstseinsunfähig sind, das Erleben und Verhalten eines Menschen maßgeblich beeinflussen d. Dynamik-Angst-Abwehr 1. Die Dynamik der Persönlichkeit Ich: →>> Verwirklicht zugelassene Wünsche/wehrt nicht zugelassene Wünsche ab Versucht den Forderungen des ES, ÜBER-ICHS und der REALITÄT gerecht zu werde 个 Es: Vermittelt zwischen ES und ÜBER-ICH Überprüft die Realität (Versucht Konflikte zu vermeiden/Was lässt die Außenwelt zu und was fordert sie?) → Kündigt bestimmte Wünsche/Bedürfnisse beim Ich an Über-Ich: ← Bewertet die Wünsche des Es Gibt Anweisungen, ob etwas zugelassen wird oder nicht Ich- Stärke Dem Ich gelingt die Verhandlung zwischen Es, Über-Ich und Realität = Gleichgewicht der Instanzen Ich-Schwäche → Möglichkeiten: Es siegt über Ich Über-Ich Keine Vermittlung, da sich eine Instanz hervorhebt (z.B. 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Folgerungen für die Erziehung → Emotionale Bindung zu Erzieher = Voraussetzung eines straken Ich (Verbundenheit, Nähe, Fürsorge, respektieren und unterstützen des Explorationsverhalten) Gleichgewicht zwischen Geboten, Verboten und Eigenentscheidungen Wünsche des Es grundlegend berücksichtigen → Bildung von kognitiven Fähigkeiten und motorischen Möglichkeiten Zu vermeiden; Sehr autoritärer/ überbehüteter Erziehungsstil = zu starkes Über-Ich Laisser-fairer Erziehungsstil = schwaches Über-Ich (Ansprüche des Es können maßlos werden) ES