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Außenhandelstheorien

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 INTERNATIONALE ARBEITSTEILUNG
= grenzüberschreitende Aufteilung von Produktionsaktivitäten auf bestimmte Länder oder Ländergruppen
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>Theorie der komperativen Kostenvorteile > Faktorproportionentheorie > Produktlebenszyklustheorie > neue Außenhandelstheorie > internationale Arbeitsteilung > Transnationale Unternehmen

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INTERNATIONALE ARBEITSTEILUNG = grenzüberschreitende Aufteilung von Produktionsaktivitäten auf bestimmte Länder oder Ländergruppen AUBENHANDELSTHEORIEN THEORIE DER KOMPERATIVEN KOSTENVORTEILE : David Ricardo • Nach Ricardo sollte sich jedes Land auf das Gut spezialisieren, das es komparativ günstiger herstellen kann (d.h. im Vergleich zu anderen Ländern billiger herstellen kann -> Beide Länder können von dieser Situation profitieren, wenn sie Handel betreiben (exportieren und importieren) L der Marktpreis ist niedriger, als der Produktionspreis im Inland gewesen wäre • basiert auf der Theorie von Adam Smith der absoluten Kostenvorteile -> in realer Welt unmöglich, da fast jedes Land in direkter Konkurrenz steht absolute Kostenvorteile: Vorteile einer Spezialisierung durch internationale Arbeitsteilung - Land A und Land B haben sich gegenüber jeweils ein absoluten Kostenvorteil, sie können also beide ein jeweiliges Gut billiger, als der Andere herstellen - Beide Länder spezialisieren sich, auf die Produktion des Guts, bei dem sie den absoluten Kostenvorteil haben ➤ Gesamtwohlfahrt für beide Länder steigert sich, wenn sie Handel betreiben Offen bleibt die Frage, ob sich internationaler Handel auch für ein Land lohnt, wenn es bei allen produzierenden Gütern Kostennachteile gegenüber anderen Ländern hat? -> Deswegen Erweiterung der Theorie von Smith durch Ricardo Komparative Kostenvorteile: - es entsteht auch Handel, wenn ein Land A nur absolute Kostennachteile gegenüber Land B hat - Land B spezialisiert sich nun auf das Gut, bei dem seine...

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komparativen Kostenvorteile am größten sind, also auf das Gut von den beiden, was er am billigsten gegenüber Land A produzieren kann ➤ Es entsteht Handel, da sich die Gesamtwohlfahrt ebenfalls für beide Länder wieder steigert Beispiel: - Land A hat reichlich Rohstoffe und Arbeit, aber nur wenig Kapital → arbeitsintensive Produkte sind billiger, als kapitalintensive Güter, und werden deshalb vor allem exportiert - Land B hat reichlich Kapital, aber nur wenig Rohstoff und Arbeit →kapitalintensive Produkte sind billig, und werden deswegen v.a. exportiert H Jedes Produkt durchläuft typische Phasen: 1. Einführungsphase/Innovationsphase: - Innovationen erfordern technisches Know-How und viel Kapital - deswegen erfolgen meist in den hochentwickelten Industrieländern (Vorteil), die bei diesen Faktoren komparative Kostenvorteile aufweisen - Produkt ist zunächst nur im Inland präsent Land A 15€ A 2. Produkteinführung: - Erfordert Kommunikationsmöglichkeiten zwischen Produzent und Nachfrager - Nur im Inland 10€ B ↓ 25€ Land A 20€ 8€ ↓ 28€ Land B 30€ 5€ ↓ 35€ →ist ein Faktor übermäßig in einem Land vorhanden, ist dieser dort sehr günstig. → neue Kostenvorteile entstehen (je nach Knappheit) !!Es geht nicht darum, absolut gesehen Kostenvorteile zu haben, sondern im Verhältnis der Produktionsfaktoren!! Land B 10€ FAKTOR PROPORTIONENTHEORIE Heckscher & Ohlin • Führen die Theorie der komparativen Kostenvorteile fort und verallgemeinern diese. • Während Ricardos Theorie auf den Produktivitätsunterschieden basiert, berücksichtigen Eli Heckscher und Berit Ohlin nun auch die restliche Faktorausstattung eines Landes (unterscheidet sich von Land zu Land → Boden, Arbeit, Kapital) ➤ Bei der Einführung neuer Güter wiederholt sich des Zyklus (Aktuell: Zyklen werden immer kürzer wegen Globalisierung) 5€ ↓ 15€ [11] ➤ Jedes Land soll die Produkte produzieren, was es durch das übermäßige Vorhandensein von bestimmten Faktoren, billiger produzieren kann. Importiert werden die Produkte, die bei der Herstellung, wegen fehlender Produktionsfaktoren unwirtschaftlich (teurer als der Importpreis nicht konkurrenzfähig) wäre. At Land A 15€ II ↓ 15€ Land A 1 8€ ZAD Handel 20€ Land B 5€ 8€ 5€ ↓ ↓ 8€ Handel, 10€ 18€ ↓ 5€ Land B 10€ \ PRODUKTLEBENSZYKLUSTHEORIE: Raymond Vernon • Raymond Vernon hat die Faktorproportionen-Theorie erweitert und erkannte die Veränderung von komparativen Kostenvorteilen im Laufe der Zeit innerhalb eines Produktlebenszyklus. Export ZAD 3. Ausreifungsphase: - nach Einführung wird das Produkt in Länder mit ähnlicher Nachfragestruktur exportiert -> Produktions- und Absatzzahlen steigen - Produktion wird standardisiert und günstiger →Massenproduktion 4. Sättigungsthese: - Märkte sind gesättigt - je nach Faktorausstattung des Ursprungslandes: Produktion im Ausland (Entwi lungsländer und Schwellenl der) → Vorteil wegen Faktor hohe Arbeitskraft, Qualifikation d. Arbeiter ist wegen Standardisierung nicht mehr wichtig) Ursprüngliches Eigenprodukt wird zum Importgut 10€ NEUE AUBENHANDELSTHEORIE (ECONOMICS OF SCALE) Paul Krugman • Klassische Außenhandelstheorie: Annahme, dass eine Spezialisierung im internationalen Handel die größten Vorteile bringt L.Theorie stimmt nicht mit der Realität überein: es kommt zum intraindustriellen Handel • Neue Außenhandelstheorie: Länder mit sehr ähnlicher Technologie und Faktorausstattung tätigen intraindustriellen Handel • Nach der Theorie entstehen Kostenvorteile für ein Unternehmen durch Massenproduktion, denn die im Unternehmen für ein Produkt anfallenden Kosten sinken mit steigender Produktionsmenge (die Fixkosten bleiben konstant) Problem: kleine Produktvielfalt (für Unternehmen eher unwichtig) ABER: Bedürfnisse und Wünsche der Konsumenten werden immer spezieller und differenzierter (wollen immer mehr Produktvielfalt und eine große Auswahl) : ➤ Es kommt zum intraindustriellen Handel: - um die Nachfrage zu bedienen tätigen einander ähnliche Industrieländer Handel von ähnlichen/gleichen Gütern → Konflikt wird entschärft L Unternehmen: größerer Absatzmarkt im Ausland und mehr Kundschaft; Konsumenten: erhalten große Produktvielfalt durch Anbieter aus den Ausland Stetig neue Produktvarianten und Innovationen Nachteile internationaler Arbeitsteilung: ➤ Gefahr der Monotonie der Arbeit bei Spezialisierung Abhängigkeit vom Ausland/von anderen Unternehmen Problem von schlechten Arbeitsbedingungen in Schwellen- und Entwicklungsländern ➤ ,,Verzerrung" der absoluten Kostenvorteile durch Wechselkursschwankungen, Transportkosten, Steuer- und Abgabenlast, politische Instabilität, Umwelt- und Sozialstandarts Vorteile internationaler Arbeitsteilung: Steigerung der Produktivität ➤ Zeitersparnis ➤ Kostengünstigere Produktion im Ausland (z.b aufgrund niedrigerer Lohnkosten) Schaffung neuer Arbeitsplätze in den Ländern, die bei der Produktion einen kooperativen Vorteil aufweisen BEISPIEL PRODUKTION DES IPHONE > die Arbeitstellung ist wie folgt gekennzeichnet: Massenproduktion überwiegend in Entwicklungs – | Schwellenländer - Forschung + Entwicklung in Industrielander ● • Cupertino bei San Francisco (USA) : Firmensitz mit 12.000 Arbeitsplätzen Design + Modellentwurf Kongo : reiches Vorkommen an Bodenschätzen Rohstoffe wie Kupfer, kobalt, Tantal werden für bsp. Akkus gewonnen • Taiwan : Prozessorherstellung von Halbleiterhersteller TSMC • China : Linse + Elektronik GRÜNDE, WARUM GLOBAL AGIERENDE UNTERNEHMEN INTERNATIONALE ARBEITSTEILUNG PRAKTIZIEREN: > Kostenstrukturen: Unternehmen wählen Standorte auch unter Kostenaspekten aus → Lohnkosten, Energiekosten, Transportkosten spielen eine Rolle Bsp.: Endmontage des IPhone in China: Aluminiumproduktion an Standorten mit hoher Verfügbarkeit + geringe Energiekosten > Kundennähe: Nähe zu Kunden auch notwendig, da Serviceleistungen häufig ortsgebunden sind Bsp. IPhone-Entwicklung + Marketing in den USA > Verfügbarkeit von Rohstoffen: für Unternehmen, die Rohstoffe zur Produktion brauchen, ist ein rohstoffreiches Standort praktisch TRANSNATIONALE UNTERNEHMEN > werden auch ,,Multis" oder „global player" genannt > sind in mehreren Staaten -oft weltweit- operierende + produzierende Konzerne > entstehen durch internationale Kapitaltransaktionen (Direktinvestitionen) > gelten als Schrittmacher der Globalisierung (durch ausländische Niederlassungen oder Tochterunternehmen) > ihre Organisationsform ist ein Netzwerk mit einer Reihe wechselseitig abhängiger und geografisch verteilter Zentren, die von gemeinsamen Strategien, Normen und einem intensiven Austausch von Informationen, Erfahrungen + Ressourcen zusammengehalten werden + können für die Entwicklung des Gastlandes positive Beiträge leisten → z. B. durch gut bezahlte Arbeitsplätze, Aufbau von Forschung + Entwicklung, Technologietransfer, Qualität der Produkte,.... werden auch kritisiert wegen wirtschaftlicher Machtkonzentration, mangelnder Verantwortung für die Umwelt, politischer Einflussnahme, Steuerflucht,....

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komparativen Kostenvorteile am größten sind, also auf das Gut von den beiden, was er am billigsten gegenüber Land A produzieren kann ➤ Es entsteht Handel, da sich die Gesamtwohlfahrt ebenfalls für beide Länder wieder steigert Beispiel: - Land A hat reichlich Rohstoffe und Arbeit, aber nur wenig Kapital → arbeitsintensive Produkte sind billiger, als kapitalintensive Güter, und werden deshalb vor allem exportiert - Land B hat reichlich Kapital, aber nur wenig Rohstoff und Arbeit →kapitalintensive Produkte sind billig, und werden deswegen v.a. exportiert H Jedes Produkt durchläuft typische Phasen: 1. Einführungsphase/Innovationsphase: - Innovationen erfordern technisches Know-How und viel Kapital - deswegen erfolgen meist in den hochentwickelten Industrieländern (Vorteil), die bei diesen Faktoren komparative Kostenvorteile aufweisen - Produkt ist zunächst nur im Inland präsent Land A 15€ A 2. Produkteinführung: - Erfordert Kommunikationsmöglichkeiten zwischen Produzent und Nachfrager - Nur im Inland 10€ B ↓ 25€ Land A 20€ 8€ ↓ 28€ Land B 30€ 5€ ↓ 35€ →ist ein Faktor übermäßig in einem Land vorhanden, ist dieser dort sehr günstig. → neue Kostenvorteile entstehen (je nach Knappheit) !!Es geht nicht darum, absolut gesehen Kostenvorteile zu haben, sondern im Verhältnis der Produktionsfaktoren!! Land B 10€ FAKTOR PROPORTIONENTHEORIE Heckscher & Ohlin • Führen die Theorie der komparativen Kostenvorteile fort und verallgemeinern diese. • Während Ricardos Theorie auf den Produktivitätsunterschieden basiert, berücksichtigen Eli Heckscher und Berit Ohlin nun auch die restliche Faktorausstattung eines Landes (unterscheidet sich von Land zu Land → Boden, Arbeit, Kapital) ➤ Bei der Einführung neuer Güter wiederholt sich des Zyklus (Aktuell: Zyklen werden immer kürzer wegen Globalisierung) 5€ ↓ 15€ [11] ➤ Jedes Land soll die Produkte produzieren, was es durch das übermäßige Vorhandensein von bestimmten Faktoren, billiger produzieren kann. Importiert werden die Produkte, die bei der Herstellung, wegen fehlender Produktionsfaktoren unwirtschaftlich (teurer als der Importpreis nicht konkurrenzfähig) wäre. At Land A 15€ II ↓ 15€ Land A 1 8€ ZAD Handel 20€ Land B 5€ 8€ 5€ ↓ ↓ 8€ Handel, 10€ 18€ ↓ 5€ Land B 10€ \ PRODUKTLEBENSZYKLUSTHEORIE: Raymond Vernon • Raymond Vernon hat die Faktorproportionen-Theorie erweitert und erkannte die Veränderung von komparativen Kostenvorteilen im Laufe der Zeit innerhalb eines Produktlebenszyklus. Export ZAD 3. Ausreifungsphase: - nach Einführung wird das Produkt in Länder mit ähnlicher Nachfragestruktur exportiert -> Produktions- und Absatzzahlen steigen - Produktion wird standardisiert und günstiger →Massenproduktion 4. Sättigungsthese: - Märkte sind gesättigt - je nach Faktorausstattung des Ursprungslandes: Produktion im Ausland (Entwi lungsländer und Schwellenl der) → Vorteil wegen Faktor hohe Arbeitskraft, Qualifikation d. Arbeiter ist wegen Standardisierung nicht mehr wichtig) Ursprüngliches Eigenprodukt wird zum Importgut 10€ NEUE AUBENHANDELSTHEORIE (ECONOMICS OF SCALE) Paul Krugman • Klassische Außenhandelstheorie: Annahme, dass eine Spezialisierung im internationalen Handel die größten Vorteile bringt L.Theorie stimmt nicht mit der Realität überein: es kommt zum intraindustriellen Handel • Neue Außenhandelstheorie: Länder mit sehr ähnlicher Technologie und Faktorausstattung tätigen intraindustriellen Handel • Nach der Theorie entstehen Kostenvorteile für ein Unternehmen durch Massenproduktion, denn die im Unternehmen für ein Produkt anfallenden Kosten sinken mit steigender Produktionsmenge (die Fixkosten bleiben konstant) Problem: kleine Produktvielfalt (für Unternehmen eher unwichtig) ABER: Bedürfnisse und Wünsche der Konsumenten werden immer spezieller und differenzierter (wollen immer mehr Produktvielfalt und eine große Auswahl) : ➤ Es kommt zum intraindustriellen Handel: - um die Nachfrage zu bedienen tätigen einander ähnliche Industrieländer Handel von ähnlichen/gleichen Gütern → Konflikt wird entschärft L Unternehmen: größerer Absatzmarkt im Ausland und mehr Kundschaft; Konsumenten: erhalten große Produktvielfalt durch Anbieter aus den Ausland Stetig neue Produktvarianten und Innovationen Nachteile internationaler Arbeitsteilung: ➤ Gefahr der Monotonie der Arbeit bei Spezialisierung Abhängigkeit vom Ausland/von anderen Unternehmen Problem von schlechten Arbeitsbedingungen in Schwellen- und Entwicklungsländern ➤ ,,Verzerrung" der absoluten Kostenvorteile durch Wechselkursschwankungen, Transportkosten, Steuer- und Abgabenlast, politische Instabilität, Umwelt- und Sozialstandarts Vorteile internationaler Arbeitsteilung: Steigerung der Produktivität ➤ Zeitersparnis ➤ Kostengünstigere Produktion im Ausland (z.b aufgrund niedrigerer Lohnkosten) Schaffung neuer Arbeitsplätze in den Ländern, die bei der Produktion einen kooperativen Vorteil aufweisen BEISPIEL PRODUKTION DES IPHONE > die Arbeitstellung ist wie folgt gekennzeichnet: Massenproduktion überwiegend in Entwicklungs – | Schwellenländer - Forschung + Entwicklung in Industrielander ● • Cupertino bei San Francisco (USA) : Firmensitz mit 12.000 Arbeitsplätzen Design + Modellentwurf Kongo : reiches Vorkommen an Bodenschätzen Rohstoffe wie Kupfer, kobalt, Tantal werden für bsp. Akkus gewonnen • Taiwan : Prozessorherstellung von Halbleiterhersteller TSMC • China : Linse + Elektronik GRÜNDE, WARUM GLOBAL AGIERENDE UNTERNEHMEN INTERNATIONALE ARBEITSTEILUNG PRAKTIZIEREN: > Kostenstrukturen: Unternehmen wählen Standorte auch unter Kostenaspekten aus → Lohnkosten, Energiekosten, Transportkosten spielen eine Rolle Bsp.: Endmontage des IPhone in China: Aluminiumproduktion an Standorten mit hoher Verfügbarkeit + geringe Energiekosten > Kundennähe: Nähe zu Kunden auch notwendig, da Serviceleistungen häufig ortsgebunden sind Bsp. IPhone-Entwicklung + Marketing in den USA > Verfügbarkeit von Rohstoffen: für Unternehmen, die Rohstoffe zur Produktion brauchen, ist ein rohstoffreiches Standort praktisch TRANSNATIONALE UNTERNEHMEN > werden auch ,,Multis" oder „global player" genannt > sind in mehreren Staaten -oft weltweit- operierende + produzierende Konzerne > entstehen durch internationale Kapitaltransaktionen (Direktinvestitionen) > gelten als Schrittmacher der Globalisierung (durch ausländische Niederlassungen oder Tochterunternehmen) > ihre Organisationsform ist ein Netzwerk mit einer Reihe wechselseitig abhängiger und geografisch verteilter Zentren, die von gemeinsamen Strategien, Normen und einem intensiven Austausch von Informationen, Erfahrungen + Ressourcen zusammengehalten werden + können für die Entwicklung des Gastlandes positive Beiträge leisten → z. B. durch gut bezahlte Arbeitsplätze, Aufbau von Forschung + Entwicklung, Technologietransfer, Qualität der Produkte,.... werden auch kritisiert wegen wirtschaftlicher Machtkonzentration, mangelnder Verantwortung für die Umwelt, politischer Einflussnahme, Steuerflucht,....