Theorie der Faktorproportionen
Das Heckscher-Ohlin-Theorem, auch bekannt als Faktorproportionentheorie, erklärt Unterschiede in den Produktionskosten verschiedener Länder:
- Unterschiedliche Faktorausstattung: Kapital, Arbeit, natürliche Ressourcen
- Technologische Unterschiede
- Skaleneffekte durch Massenproduktion
- Unterschiede im Nachfrageverhalten
Highlight: Länder exportieren tendenziell Güter, die intensiv den Faktor nutzen, mit dem sie reichlich ausgestattet sind.
Die schwedischen Ökonomen Eli Heckscher und Bertil Ohlin erweiterten die Theorie der komparativen Kostenvorteile:
- Die relative Knappheit der Produktionsfaktoren bestimmt Lohn-Zins-Verhältnisse und Verfügbarkeit von Know-how
- Rohstoff- oder arbeitsreiche Länder haben Vorteile bei arbeits- oder rohstoffintensiven Gütern
- Kapital- oder wissensreiche Länder haben Vorteile bei kapitalintensiven oder technologisch anspruchsvollen Gütern
Vocabulary: Komparativer Kostenvorteil bezeichnet die Fähigkeit, ein Gut zu geringeren Opportunitätskosten als andere herzustellen.











