Biologie /

3 historische Versuche - DNA als Erbgutüberträger

3 historische Versuche - DNA als Erbgutüberträger

 3 historische Versuche - Wie ist man darauf
gekommen, dass die DNA Erbgut überträgt
1. Transformation, Versuch von Griffith S-Form
(mit Neu

3 historische Versuche - DNA als Erbgutüberträger

user profile picture

Linda

1186 Followers

Teilen

Speichern

43

 

11/12

Lernzettel

- Transformation, Versuch von Griffith - Versuch von Avery - Versuch von Hershey und Shase

Nichts passendes dabei? Erkunde andere Fachbereiche.

3 historische Versuche - Wie ist man darauf gekommen, dass die DNA Erbgut überträgt 1. Transformation, Versuch von Griffith S-Form (mit Neumokocken) → S = Smooth R-Form → rough-rau 1928 zufällig entdeckt, hat etw. zur Lunge untersucht. lebende S-Form - 1. O -> 2. O Beschreibung: 1. lebende S-Formen → Maus stirbt an Lungenkrankheit Erreger nachweisbar 2. abgetötete S-Formen Maus überlebt abgetötete S-Form 3. ↓ lebende S-Form - → Erreger nicht nachweisbar 3. abgetötete S-Formen und lebende R-Formen Maus stirbt (obwohl beides einzeln nicht tödlich sind) → Erreger nachweisbar 4. lebende R-Formen → Maus überlebt → Erreger nicht nachweisbar lebende R-Form 4. Erklärung. • Griffith entdeckte das Phänomen der Transformation. abgetötete S-Formen und lebende R-Formen sind einzeln nicht tötlich, aber zusammen schon Griffith nahm an, dass etw. übertragen/umgeändert wurde →heute weiß man, dass es die DNA ist, wusste man damals aber noch nicht Versuch von Avery (1943) → Er wollte herausfinden, was für die Übertragung von Erbgut verantwortlich ist • Er experimentierte mit zwei Stämmen von Streptococcus → S-Stamm (bildet. Schleim kapseln, sind glatt) → R-Stamm (bildet keine Kapseln, sind rau) - Der S-Stamm wurde homogenisiert, Avery gewann S-Stamm extrakte (enthielten keine intakten Zellen mehr, sondern bes. Bestandteile) Er fügte nacheinander Enzyme zum Zellextrakt des S-Stamm, die spezifisch nur eine Molekulart abbaut Reagenzglas 1.: Zellextraht (s-Slamm) + 1 Abbauendes Enzym, Reagenzglas 2: zellextrakt + Lebender R-Stamm → versuchte den R-Stamm mit den Extrakten zu transformieren, also in S-Stämme umzuwandeln → Sodass sie eine Schleimkapsel bilden Zellextrakt von Streptococcus S enthält: Polysaccharide Lipide Proteine RNA DNA Zusatz von Zellulasen →Abbau von Polysaccaride (mehrfachzucker) Zusatz von Lipasen- →Abbau von Fetten Zusatz von Proteasen → Abbau...

Mit uns zu mehr Spaß am Lernen

Hilfe bei den Hausaufgaben

Mit dem Fragen-Feature hast du die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen und Antworten von anderen Schüler:innen zu erhalten.

Gemeinsam lernen

Mit Knowunity erhältest du Lerninhalte von anderen Schüler:innen auf eine moderne und gewohnte Art und Weise, um bestmöglich zu lernen. Schüler:innen teilen ihr Wissen, tauschen sich aus und helfen sich gegenseitig.

Sicher und geprüft

Ob Zusammenfassungen, Übungen oder Lernzettel - Knowunity kuratiert alle Inhalte und schafft eine sichere Lernumgebung zu der Ihr Kind jederzeit Zugang hat.

App herunterladen

Alternativer Bildtext:

von Proteinen Zusatz von Ribonucleasen- Abbau von RNA Zusatz von DNAsen. →Abbau von DNA Zellextrakt lebender Streptococcus R-Stamm H3 H3 H3 13 488 88) (88) Beobachtung: → bei Versuch a bis d haben sich überall Schleimkapseln bilden können → überall ist ein Streptococus R-Stamm mit Kapsel. Streptococcus R-Stamm mit Kapsel O → bei Versuch e, wo DNAse hinzugegeben wurde, und somit DNA abgebaut wurde, konnten keine neuen Schleimkapseln gebildet werden dadurch, dass die DNA im S-Stamm abgebaut wurde, fehlt die Erbinfo, um neue Kapseln zu bilden ⇒ DNA ist für die Übertragung. von Erbgut zuständig. Solange DNA des S-Stamms vorhanden war, konnten sich Schleimhapseln bilden und alles kann wieder hergestellt werden (23. abgebaute Proteine..). Versuch von Hershey und Shase (1952) Experiment 1: Test mit Proteinen T₂-Phage. Bakterium radioaktive Proteine (355) -DNA Mixer Radioaktivität (355) im Überstand Ausgangslage •Sie führen 2 Versuche durch ·Phagen werden radioaktiv makiert. Experiment 2 Test mit DNA T₂-Phage Bakterium. radioaktive (32p) DNA y Phagen →so etwas, wie ein Virus →infizieren Bakterien Mixer Dichtegradientenzentrifugation ↳ einzelne Bestandteile werden entlang ihrer Dichte getrennt. ↳schwerere. Bestandteile (umso größer die Dicht, umso weiter unten) lagern sich weiter unten ab. → Bakterien (nicht (nicht radioaktiv) und T₂-Phagen (radioaktiv) werden vermischt. ↳₂ man. wartet, bis das Virus das Bakterium befällt (also bis der Erbgutüberträger in die Bakterienzelle, eindringt und und die Zelle. infizieren kann) ↳ ein Teil des Virus gelangt in die Bakterienzelle ma es Radioaktivität (32p) im Zentrifugat → man erhält im Reagenzglas die Viren und Bakterien voneinander getrennt. ↳ Viren = im Überstand (oben, da kleinere Dichte); Bakterien = am Boden → nun wird geschaut, wo man die Radioaktivität wieder findet (in den Viren, oder Bakterien). Ergebnisse: • Experiment 1: 35 → ³5 S (schwefel). Proteine wurden radioaktiv gemacht → Radioaktivität im Überstand wurde festgestellt (in den Viren) ⇒ 35S (Protein) ist nicht in der Bakterienzelle nachzuweisen, sondern immer noch in den Viren. vor der Dichtegradientenzentrifugation hat man extra drauf gewartet, dass. → Proteine sind nicht für die Bildung der Zelle verantwortlich, übertragen nicht das Erbgut (wären sonet in infizierten Bakterium nachgewiesen) →Experiment 2: → 32 P (phosphor) →nur in DNA enthalten wird radioaktiv gemacht. → 32 P(radioaktiv) findet man überwiegend am Boden wieder. (=in den Bakterien) → die ursprünglich in den Viren vorhandenen Viren vorhandene 32P markierte DNA ist in die Zelle der. Bakterien eingedrungen und steuert nun dort die Bildung neuer Viren => DNA der Phage gelangt ins Bakterium, die Proteine jedoch nicht.

Biologie /

3 historische Versuche - DNA als Erbgutüberträger

user profile picture

Linda   

Follow

1186 Followers

 3 historische Versuche - Wie ist man darauf
gekommen, dass die DNA Erbgut überträgt
1. Transformation, Versuch von Griffith S-Form
(mit Neu

App öffnen

- Transformation, Versuch von Griffith - Versuch von Avery - Versuch von Hershey und Shase

Ähnliche Knows

H

Griffith und Avery

Know Griffith und Avery thumbnail

303

 

11/12/13

user profile picture

1

Desoxyribonucleinsäure - Lernzettel

Know Desoxyribonucleinsäure - Lernzettel thumbnail

7

 

11/12/10

L

1

Frederik Griffith Experiment

Know Frederik Griffith Experiment thumbnail

3

 

10

user profile picture

Abi Lernzettel - Viren

Know Abi Lernzettel - Viren  thumbnail

32

 

11/12

3 historische Versuche - Wie ist man darauf gekommen, dass die DNA Erbgut überträgt 1. Transformation, Versuch von Griffith S-Form (mit Neumokocken) → S = Smooth R-Form → rough-rau 1928 zufällig entdeckt, hat etw. zur Lunge untersucht. lebende S-Form - 1. O -> 2. O Beschreibung: 1. lebende S-Formen → Maus stirbt an Lungenkrankheit Erreger nachweisbar 2. abgetötete S-Formen Maus überlebt abgetötete S-Form 3. ↓ lebende S-Form - → Erreger nicht nachweisbar 3. abgetötete S-Formen und lebende R-Formen Maus stirbt (obwohl beides einzeln nicht tödlich sind) → Erreger nachweisbar 4. lebende R-Formen → Maus überlebt → Erreger nicht nachweisbar lebende R-Form 4. Erklärung. • Griffith entdeckte das Phänomen der Transformation. abgetötete S-Formen und lebende R-Formen sind einzeln nicht tötlich, aber zusammen schon Griffith nahm an, dass etw. übertragen/umgeändert wurde →heute weiß man, dass es die DNA ist, wusste man damals aber noch nicht Versuch von Avery (1943) → Er wollte herausfinden, was für die Übertragung von Erbgut verantwortlich ist • Er experimentierte mit zwei Stämmen von Streptococcus → S-Stamm (bildet. Schleim kapseln, sind glatt) → R-Stamm (bildet keine Kapseln, sind rau) - Der S-Stamm wurde homogenisiert, Avery gewann S-Stamm extrakte (enthielten keine intakten Zellen mehr, sondern bes. Bestandteile) Er fügte nacheinander Enzyme zum Zellextrakt des S-Stamm, die spezifisch nur eine Molekulart abbaut Reagenzglas 1.: Zellextraht (s-Slamm) + 1 Abbauendes Enzym, Reagenzglas 2: zellextrakt + Lebender R-Stamm → versuchte den R-Stamm mit den Extrakten zu transformieren, also in S-Stämme umzuwandeln → Sodass sie eine Schleimkapsel bilden Zellextrakt von Streptococcus S enthält: Polysaccharide Lipide Proteine RNA DNA Zusatz von Zellulasen →Abbau von Polysaccaride (mehrfachzucker) Zusatz von Lipasen- →Abbau von Fetten Zusatz von Proteasen → Abbau...

Nichts passendes dabei? Erkunde andere Fachbereiche.

Mit uns zu mehr Spaß am Lernen

Hilfe bei den Hausaufgaben

Mit dem Fragen-Feature hast du die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen und Antworten von anderen Schüler:innen zu erhalten.

Gemeinsam lernen

Mit Knowunity erhältest du Lerninhalte von anderen Schüler:innen auf eine moderne und gewohnte Art und Weise, um bestmöglich zu lernen. Schüler:innen teilen ihr Wissen, tauschen sich aus und helfen sich gegenseitig.

Sicher und geprüft

Ob Zusammenfassungen, Übungen oder Lernzettel - Knowunity kuratiert alle Inhalte und schafft eine sichere Lernumgebung zu der Ihr Kind jederzeit Zugang hat.

App herunterladen

Knowunity

Schule. Endlich einfach.

App öffnen

Alternativer Bildtext:

von Proteinen Zusatz von Ribonucleasen- Abbau von RNA Zusatz von DNAsen. →Abbau von DNA Zellextrakt lebender Streptococcus R-Stamm H3 H3 H3 13 488 88) (88) Beobachtung: → bei Versuch a bis d haben sich überall Schleimkapseln bilden können → überall ist ein Streptococus R-Stamm mit Kapsel. Streptococcus R-Stamm mit Kapsel O → bei Versuch e, wo DNAse hinzugegeben wurde, und somit DNA abgebaut wurde, konnten keine neuen Schleimkapseln gebildet werden dadurch, dass die DNA im S-Stamm abgebaut wurde, fehlt die Erbinfo, um neue Kapseln zu bilden ⇒ DNA ist für die Übertragung. von Erbgut zuständig. Solange DNA des S-Stamms vorhanden war, konnten sich Schleimhapseln bilden und alles kann wieder hergestellt werden (23. abgebaute Proteine..). Versuch von Hershey und Shase (1952) Experiment 1: Test mit Proteinen T₂-Phage. Bakterium radioaktive Proteine (355) -DNA Mixer Radioaktivität (355) im Überstand Ausgangslage •Sie führen 2 Versuche durch ·Phagen werden radioaktiv makiert. Experiment 2 Test mit DNA T₂-Phage Bakterium. radioaktive (32p) DNA y Phagen →so etwas, wie ein Virus →infizieren Bakterien Mixer Dichtegradientenzentrifugation ↳ einzelne Bestandteile werden entlang ihrer Dichte getrennt. ↳schwerere. Bestandteile (umso größer die Dicht, umso weiter unten) lagern sich weiter unten ab. → Bakterien (nicht (nicht radioaktiv) und T₂-Phagen (radioaktiv) werden vermischt. ↳₂ man. wartet, bis das Virus das Bakterium befällt (also bis der Erbgutüberträger in die Bakterienzelle, eindringt und und die Zelle. infizieren kann) ↳ ein Teil des Virus gelangt in die Bakterienzelle ma es Radioaktivität (32p) im Zentrifugat → man erhält im Reagenzglas die Viren und Bakterien voneinander getrennt. ↳ Viren = im Überstand (oben, da kleinere Dichte); Bakterien = am Boden → nun wird geschaut, wo man die Radioaktivität wieder findet (in den Viren, oder Bakterien). Ergebnisse: • Experiment 1: 35 → ³5 S (schwefel). Proteine wurden radioaktiv gemacht → Radioaktivität im Überstand wurde festgestellt (in den Viren) ⇒ 35S (Protein) ist nicht in der Bakterienzelle nachzuweisen, sondern immer noch in den Viren. vor der Dichtegradientenzentrifugation hat man extra drauf gewartet, dass. → Proteine sind nicht für die Bildung der Zelle verantwortlich, übertragen nicht das Erbgut (wären sonet in infizierten Bakterium nachgewiesen) →Experiment 2: → 32 P (phosphor) →nur in DNA enthalten wird radioaktiv gemacht. → 32 P(radioaktiv) findet man überwiegend am Boden wieder. (=in den Bakterien) → die ursprünglich in den Viren vorhandenen Viren vorhandene 32P markierte DNA ist in die Zelle der. Bakterien eingedrungen und steuert nun dort die Bildung neuer Viren => DNA der Phage gelangt ins Bakterium, die Proteine jedoch nicht.