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Evolutionsfaktoren | Evolution

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zufällige & ungerichtete Änderungen der genetischen Informa-
tionen einer Zelle
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-Mutationen -Rekombination -Migration (Genfluss) -Selektion: natürliche Selektion, äußere Selektion, innere Selektion, Selektionsformen, Selektionsfaktoren, Präadaptaion -Gendrift -Isolation

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MUTATIONEN zufällige & ungerichtete Änderungen der genetischen Informa- tionen einer Zelle - entstehen spontan oder durch äußere Faktoren (Mutagene) - Mutationsarten: Gen-, Chromosomen- & Genommutationen - durch Mutationen kommen in einer Population mehrere Allele für ein Merkmal vor → sorgen für genetische Variabilität: neue genetische Variationen – REKOMBINATION zufälliger & ungerichteter Prozess, bei dem es zu einer neuen Kombination der vorhandenen Erbanlagen kommt - neue Allelkombinationen können zu neuen Phänotypen führen → Andersverteilung des vorhandenen genetischen Materials - Vorgänge, die zu Rekombination führen: - Evolutionsfaktoren - interchromosomale Rekombination intrachromosomale Rekombination / Crossing over Zufälligkeit der Befruchtung MIGRATION (GENFLUSS) - Ein- & Abwanderung von Individuen (= Migranten) zwischen verschiedenen Populationen - ermöglicht Austausch / Genfluss zwischen Genpools der Popula- tionen Komigration: gemeinsames Wandern von Tieren unterschiedlicher Arten → Z.B. aufgrund eines Räuber-Beute-Verhältnisses - Invasion: Migration in ein Habitat, welches zuvor nicht von der betreffenen Art besiedelt war - Ursachen: endogene (z. B. Hormone) oder exogene (z. B. Nah- rungsmangel, ungünstige abiotische Faktoren) Gründe SELEKTION Begünstigung von Organismen, die am besten an ihre Umwelt angepasst sind, & dadurch eine Erhöhung der Wahrscheinlich - keit zur Weitergabe der eigenen Gene (reproduktive Fitness). natürliche Selektion: -Auslese von Individuen einer Population, die sich nachteilig in Überlebenschancen & Fortpflanzungserfolg von anderen Individuuen unterscheiden - Auslese unter den Phänotyp-Varianten einer Population, denen verschiedene Allele zugrunde liegen, je nach herrschenden Umweltbedingungen - am besten angepasste Individuen haben eine höhere Fitness & deren Allele werden häufiger weitergegeben äußere Selektion: interspezifische biotische Selektionsfaktoren, z. B....

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Fressfeinde - abiotische Selektionsfaktoren, z. B. Temperatur - durch Einwirkung der Umweltfaktoren entsteht Selektions- druck von außen" innere Selektion: - Lebewesen werden durch Prozesse selektiert, die innerhalb des Körpers ablaufen Stoffwechselvorgänge unterliegen innerer Selektion Selektionsformen: Anzahl der Individuen Merkmalsausprägung Merkmalsausprägung Merkmalsausprägung 1. stabilisierende Selektion: Variationsbreite nimmt ab, An- näherung an den Mittelwert - Selektionsdruck auf extreme Merkmalsausprägungen bei gut angepassten Populationen & konstanten Umweltbedingungen - 2. transformierende Selektion: - einseitiger Selektionsdruck - Veränderung d. Genpools in Rich- tung besserer Angepasstheit tritt ein, wenn sich die Umwelt ändert o. wenn Teilpopulationen auswandern (Gründereffekt) 3. disruptive Selektion: Population zerfällt in Teilpopu- Lationen zweier Phänotypen Selektionsdruck auf Individuen mit durchschnittlichen Merkmalen I wenn Teile d. Populationen ver- schiedenen Bedingungen ausge- setzt sind biotische Selektionsfaktoren: - Einflüsse der belebten Umwelt - intraspezifische Konkurrenz um Nahrung, Aufenthaltsorte, - - Geschlechtspartner interspezifische (sexuelle Selektion),... Konkurrenz Räuber-Beute - Beziehungen → können zu einer Koevolution & zur Ausbildung von Schutzmechanismen führen: · Mimese: Verbergertracht, Nachahmung von Objekten der unbelebten Umwelt Warntracht: auffällige Farben, die Fressfeinde ab- schrecken sollen Mimikry: Scheinwarntracht = Nachahmung der Warntracht anderer Arten (siehe biotische Faktoren) → können Selektionsdrucke ausüben abiotische Selektionsfaktoren: - Einflüsse der unbelebten Umwelt - z. B. Temperatur, Klima, Wind,... (siehe abiotische Faktoren) → können Selektionsdrucke ausüben Präadaption: - Vorhandensein von durch Mutationen oder von ursprünglich für einen anderen Zweck entstandenen Merkmalen - erweist sich bei einer Veränderung der Umweltbedingungen als Selektionsvorteil - erlaubt schnelle Antwort auf neue Gegebenheiten GENDRIFT - zufällige Änderung der Allelhäufigkeit in einer Population - Veränderung der Allelfrequenz durch verschiedene Zufallser - eignisse - alle Allele zusammen = Flaschenhalseffekt: Genpool - starke Dezimierung einer Population (z. B. Naturkatastrophen oder Bejagung) - Population hat kleinen Genpool & geringe genetische Variabilität - Evolutionsfaktoren wirken sich schnell auf kleine Population aus - kann zu schnellem Populationswachstum kommen, wobei sich Variabilität nur langsam erholt, oder Populationsgröße fällt weiter ab Gründereffekt: - Individuen einer Population besiedeln einen neuen Lebensraum - Gründerpopulation (im Extremfall nur zwei Individuen) enthält nur Bruchteil des Genpools mit geringer Variabilität -kann bei günstigen Umweltbedingungen zu rasanten Popula- tionsentwicklung kommen ISOLATION -Verhinderung des Genaustauschs zwischen Populationen einer oder mehrerer Arten - damit kein Genfluss stattfindet - Unterscheidung zwisch prä- & postzygotischen Isolationsmecha- nismen (vor & nach der Befruchtung/Zygotenbildung) präzygotische Mechanismen : - zeitliche Isolation: Fortpflanzungsperioden - ökologische/geographische der (Teil-) Populationen stimmen nicht Isolation: Nutzung verschiedener Habitate, was ein Zusammentreffen potentieller Geschlechtspartner verhindert - mechanische Isolation: artspezifische Begattungsorgane, die eine Befruchtung ver- hindern -gametische Isolation: Elzellen & Spermien sind aufgrund von unpassenden mole - kularen Signalen nicht kompatibel - ethologische Isolation: überein Verhaltensweisen zur Partnerfindung stimmen nicht überein, sodass Signale untereinander nicht verstanden werden postzygotische Isolation: -Hybridensterilität: Nachkommen sind Lebensfähig, aber steril & können keine Nachkommen zeugen -Hybridenlethalität: Nachkommen sind nicht lebensfähig & sterben kurz nach / während der Geburt oder während der Schwangerschaft - geringe Fitness: Nachkommen sind Lebensfähig, besitzen aber eine geringe Fitness ã

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