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Griffith & Avery Experiment (ausführlich)

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 Griffith und Avery Experiment
Durchführung seines Experiments:
Griffith benutze zwei Nährplatten, auf denen er zwei unterschiedliche Strept

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Griffith und Avery Experiment Durchführung seines Experiments: Griffith benutze zwei Nährplatten, auf denen er zwei unterschiedliche Streptokokken - Stämme auftrug. Der eine Stamm (S-Stamm) bildete kleine Kolonien aus, die glänzten. Der andere Stamm (R-Stamm) bildete eher Kolonien aus, die rau aussahen. Bei dem R - Stamm kann man unter dem Mikroskop keine Schleimhülle erkennen und bei dem S - Stamm schon. Die Schleimhülle umgibt das Bakterium wie eine Hülle. Nachdem nun die beiden Stämme des Bakteriums kultiviert waren konnte nun der Versuch gestartet werden. -> Hierbei geht es herauszufinden ,,Wie virulent (gefährlich) sind die beiden Stämme?" und ob sich die Stämme in der Virulenz unterscheiden? Griffith indizierte den kultivierten R - Stamm in Mäuse und stellte fest, dass alle Mäuse überlebten. Bei der Injektion mit dem S - Stamm starben die Mäuse. Schlussfolgerung: Bei dem R - Stamm handelt es sich um ein nicht virulentes Bakterium handelt und bei dem S - Stamm um ein virulentes Bakterium. Im 3. Schritt behandelt Griffith den S - Stamm mit Hitze und tötete somit das Bakterium ab. Anschließend wurden die abgetöteten Bakterien wieder in Mäuse iniziert und die Mäuse überlebten. Im 4. Schritt inizierte Griffith eine Mischung aus Bakterien des R - Stammes und Bakterien des durch die Hitze abgetöteten S - Stammes. Die Mehrheit der Mäuse starb bei diesem Versuch an einer...

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Lungenentzündung. Als Griffith das Blut der Mäuse untersuchte, fand er darin lebende Bakterien des S - Stammes. Griffith Erklärung zu den Ergebnissen: 1. Seiner Meinung nach erhalten die S Bakterien genau die Erbinformationen die dafür verantwortlich ist eine Lungenentzündung auszulösen. 2. Die S Bakterien besitzen eine Schutzhülle weshalb sie von dem Immunsystem der Maus nicht erkannt werden und sich daher vermehren können. 3. Durch Hitze kann die Schutzhülle der Viren zerstört werden. Die Folge ist dann, dass sie vom Immunsystem erkannt und bekämpft werden. 4. Werden tote S Bakterien und lebende R Bakterien zusammengefügt, so findet eine Übertragung der Erbinformation vom S - Stamm auf den R - Stamm statt. Die R- Bakterien können dadurch eine Schutzhülle ausbilden, werden also virulent. Griffith bezeichnete diese Umwandlungsform als Transformation. Experiment von Avery -> Avery wollte die Hypothese belegen, dass unsere Erbinformation in Proteinen gespeichert ist und über diese weitervererbt wird. Durchführung seines Experiments: Avery tötete die virulenten Bakterien des S - Stammes durch Bakterien ab. Zusätzlich zerstörte er die Bakterien durch Homogenisierung. Anschließend wurden die Bakterien noch zentrifugiert und er erhielt unterschiedliche Fraktionen. Er erhielt eine DNA - Fraktion und eine Protein - Fraktion. Nun mischte er die nacheinander die verschiedenen Fraktionen mit lebenden R- Bakterien und spritze sie in die Mäuse. Die überlebenden Mäuse waren mit den lebenden R - Stamm und der Protein - Fraktion des toten S - Stammes gespritzt worden. Die Mäuse die jedoch den lebenden R - Stamm in Kombination mit der DNA - Fraktion bekamen starben. Nun nutze er die homogenisierten und zentrifugierten Bakterien und behandelte diese mit Proteasen und den anderen Teil mit Nukleasen. Die Proteasen zerlegten die vorhandenen Proteine Aminosäuren. Die Nukleasen zerlegte die Nukleinsäure in die Nukleotide. Nun wurden die beiden Homogenisate gespritzt. Die Mäuse, die die zerstörten Proteine erhielten starben und der Teil, der die zerstörte Nukleinsäure erhielt überlebten. Schlussfolgerung: Nukleinsäure ist für die Weitergabe von Erbinformationen zuständig

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