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Analyse der Kurzgeschichte "Die Streuselschnecke"

Analyse der Kurzgeschichte "Die Streuselschnecke"

 Streuselschnecke- Analyse
6. September 2021
Die Kurzgeschichte "Streuselschnecke" von Julia Franck wurde im Jahr 2002 veröffentlicht. Sie
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Streuselschnecke- Analyse 6. September 2021 Die Kurzgeschichte "Streuselschnecke" von Julia Franck wurde im Jahr 2002 veröffentlicht. Sie thematisiert eine Tochter-Vater Beziehung aus einer zerrütteten und zerbrochenen Familie, was aber erst später deutlich wird. Die "Streuselschnecke" weißt typische Merkmale für eine Kurzgeschichte auf, wie zum Beispiel einen unmittelbaren Einstieg und einen abrupten, offenen Schluss. Die Kurzgeschichte wurde als personaler Ich- Erzähler geschrieben. und das Erzählverhalten ist personal. Außerdem ist die Handlung nur auf ein Thema konzentriert und der Handlungsraum ist gering, was darauf schließen lässt, dass Szenen sich meist nur an wenigen Orten abspielen. Es werden nur die nötigsten Personen vorgestellt, diese jedoch auch nur teilweise und knapp. Die Erzählzeit ist kürzer als die erzählte Zeit. Die Aussagen der Figuren wurden in indirekter Rede geschrieben und die Sprache ist einfach gehalten. Die Kurzgeschichte lässt sich in zwei Teile einordnen, "Der Anruf des fremden" und "Tod und Krankheit". In der Kurzgeschichte geht es um ein Mädchen, dass einen Anruf von einem zunächst fremden Mann bekommt. Mit bereits 13 Jahren zieht sie mit Freunden nach Berlin, weg von ihrer Mutter und ihren Schwestern. Der fremde Mann und sie treffen sich in einem Restaurant und sie besucht in manchmal auf seiner Arbeit. Nach einem Jahr hat sie immer noch das Gefühl, den Mann nicht wirklich zu kennen. Im Laufe der Geschichte...

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erfährt man, dass der Fremde krank ist und sterben wird. Sie fängt an, Streuselschnecken für ihn zu backen, da er merkt, dass die kleinen Dinge im Leben, am wichtigsten sind. Er stirbt und das Mädchen geht zusammen mit ihrer Schwester zur Beerdigung, ihre Mutter erscheint nicht. Am Ende der Geschichte wird klar, dass der zunächst fremde Mann ihr Vater war. Im ersten Teil der Kurzgeschichte wird das Gefühl vermittelt, dass es sich bei der Begleitperson des Mädchens um ihren Freund handelt, welchen sie eventuell trifft, um Geld zu bekommen. Das wird durch die Tätigkeiten kenntlich. "[...], gingen ins Kino, [...], stellte mich seinen Freunden vor." (Z. 8 ff.). Der Mann, nahm sie auch mit in ein Restaurant. Im nächsten Abschnitt treffen sich die Zwei immer öfter und es wird klar, dass der Mann arbeitet. "Er schrieb Drehbücher und führte Regie bei Filmen". Sie überlegt ihn nach Geld zu fragen, unterlässt es jedoch. Durch die Hypotaxe (Z. 15 ff.), die einen langen Gedankengang des Themas Geld verdeutlicht, wirkt die Person verunsichert. Das Mädchen muss sich selbst versorgen. "[...], ging zur Schule und putzen und arbeitet als Kindermädchen." (Z. 19 f.) Das lässt darauf schließen, dass sie ihr verdientes Geld spart oder damit ihre Unterkunft bezahlt. Durch die vielen Arbeitsstellen, lässt sich schließen, dass sie nicht viel Freizeit, die sie für Spaß nutzen kann hat. Ich schließe durch die nächste Aussage im Text, dass sie unter 18 Jahre ist. "Bald würde ich alt genug sein, [...]" (Z. 20) Ab dem Alter ist man alt genug, um über sich selbst zu entscheiden. Das bezieht sich auf das Arbeiten, das mit einem Vergleich dargestellt wird. "[...], um als Kellnerin zu arbeiten, [...]" (Z.20). Aus dem Wort "vielleicht" (Z. 20 f.), folgere ich daraus, dass sie Hoffnung schöpft, mehr in ihrem Leben zu erreichen. Im zweiten Teil der Geschichte gibt es einen Zeitsprung. "Zwei Jahre später, [...]" (Z. 22). Es wird erzählt, dass sich die Protagonistin und der Mann immer noch treffen, sich aber immer noch ein bisschen fremd vorkommen. Daran erkennt man, dass eine besondere Beziehung zwischen den beiden besteht. Im Normalfall ist man sich spätestens nach einem Jahr nicht mehr fremd. Der Mann wird krank und das Mädchen kümmert sich um ihn. Dies zeigt, dass sie sehr an dem Mann hängt. Er wird an der Krankheit sterben, möchte sein Leben jedoch bereits jetzt beenden. Deshalb fragt er, ob sie ihm Morphium besorgen kann. Die Autorin wiederholt das Wort "Morphium" (Z. 27)häufig im Text. Die Protagonistin ignoriert diesen Wunsch, denkt jedoch daran, dass einige ihrer Freunde ebenfalls Drogen nehmen. Der Mann spricht sie nochmals darauf an, aber sie weigert sich. Daran ist zu erkennen, dass zwischen dem Mann und dem Mädchen eine enge Beziehung besteht. Ich folgere daraus, dass dem Mädchen nicht egal ist, ob er sich das Leben jetzt schon nehmen möchte. Die Protagonistin fragt den Mann ob er sich Kuchen wünscht. Darauf antwortete er, dass ihm sind Streuselschnecken am liebsten sind. An dieser Stelle denke ich, dass er hier realisiert hat, dass er nun kurz vorm Tod steht und die eigentlich unwichtigen oder langweiligen Sachen am wichtigsten sind. Daraufhin hat das Mädchen zwei Bleche Streuselschnecken gebacken. Das verdeutlicht, wie sehr sie sich für ihn einsetzt. Er macht die Bemerkung, dass er mit ihr leben wollte und dass er immer dachte, er hätte noch genug Zeit. "[...], aber jetzt sei es zu spät" (Z. 39). Die Autorin wollte damit klar machen, dass man Dinge nicht aufschieben soll, besonders wenn es um Familie geht, da man nie weiß wieviel Zeit man übrig hat. Nach dem Geburtstag der Protagonistin verstarb der Mann. Die Schwester des Mädchens und sie gehen zur Beerdigung. Es wird erzählt, dass die Mutter nicht mitkommt, da sie mit anderem zu tun Streuselschnecke- Analyse 6. September 2021 hat. Daraus interpretiere ich, dass keine wirklich starke Verbindung zwischen der Mutter und dem Mädchen besteht. Deshalb begleitet sie sie bei diesem Ereignis nicht. Dem Leser ist immer noch unklar, wer der Mann ist. Im letzten Satz gibt es eine Wendung. Der unbekannte Mann ist ihr Vater. Dem Leser wird der Text jetzt verständlich. Mir persönlich hat die Kurzgeschichte gefallen. Die Spannung hielt sich bis zum Ende, durch die Unklarheit über den fremden Mann. Die Autorin hat somit ein Interesse bei den Lesern geweckt und den Zuhörer sozusagen gezwungen, sich eine eigene Meinung zu bilden. Die Atmosphäre der Geschichte ist eher traurig und verwirrend, da man nicht genau versteht in welchem Verhältnis die beiden stehen, und somit nicht wirklich nachvollziehen kann, wie sie über seine Krankheit denkt oder fühlt.

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