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Arno Geiger - Unter der Drachenwand

Arno Geiger - Unter der Drachenwand

 Arno Geiger: Unter der Drachenwand
Kapitel 1. ,,Im Himmel, ganz oben"
Perspektive: Veit Kolbe
Rückblick auf den Zeitpunkt von seiner Verwun

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Zusammenfassung der Kapitel des Romans „Unter der Drachenwand“

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Arno Geiger: Unter der Drachenwand Kapitel 1. ,,Im Himmel, ganz oben" Perspektive: Veit Kolbe Rückblick auf den Zeitpunkt von seiner Verwundung im Russlandfeldzug Wunden an der Wange, unter der Schulter, am Kiefer und am Oberschenkel Wunden wurden nicht behandelt, Körper verschmutzt, behandelt war erstaunt von den Krankenschwestern und Ärzten ● Kapitel 2. ,,Seit meinem letzten Aufenthalt" Perspektive: Veit Kolbe war seit 15 Monaten nicht mehr in Wien ● ● Krieg pausenlos kehrt immer zurück Veit wird in ein saarländisches Lazarett transportiert wurde psychisch und physisch durch den Krieg verletzt Verletzung ist nicht schwerwiegend ● wird verpflegt Veit kehrt nach Wien zu seinen Eltern zurück 1 Donnerstag, 14. Oktober 2021 Mutter ziemlich besorgt Vater optimistisch, redet viel auf ihn ein will nichts von dem Gerede seines Vater (Nationalsozialist) hören empfindet sich als Fremder in seiner Heimat Kapitel 3. ,,Eine halbe Stunde von Salzburg" Perspektive: Veit Kolbe Mondsee: halbe Stunde von Salzburg entfernt, Drachenwand ziemlich groß, schneebedeckt, ziemlich kalt bekam ein kaltes Zimmer im Bauernhaus (Mondsee) kauft sich ein Bett von seinem eigenen Geld Veit beschreibt seine Umgebung und die Personen vor Ort Nachbarin: Darmstädterin hat kleine Tochter + Mann ist im Krieg als Soldat (Margot) Vermieterin: Quatiersfrau, schroff besucht seinen Onkel Veit will Wien verlassen und in einer „friedlichen Welt" leben (Seite 29, letzte Zeile) Onkel Johann, ältester Bruder des Vaters, Kommandant in Mondsee, soll ihm ein Zimmer buchen Veit reist nach Mondsee am 1.1. Eltern sind dagegen Kapitel 4. ,,Während der...

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neue Ofen" Perspektive: Veit Kolbe Veit geht es physisch immer besser Er und sein Onkel bauen eine enge Beziehung auf Veit trifft auf eine Mädchengruppe aus der Schule aus Wien Veit hat eine Panikattacke treffen die Lehrerin Margarete Bildstein erteilt Veit eine Abfuhr Veit und Margot kommen sich näher Kapitel 5. ,,Nach einem zweitägigen kurzen Antäuschen" Perspektive: Veit Kolbe Veit lernt die Quartiersfrau näher kennen -> unsympathisch ● • spaziert nach Schwarzindien und trifft auf Margarete beschämt wegen der Abfuhr Veit lernt Annemarie Schaller kennen ● ● Kapitel 6. ,,In der Früh ertrug ich" Perspektive: Veit Kolbe Veit entwickelt in Mondsee eine Alltagsroutine nachts sitzt er mit dem Brasilianer zusammen und hilft mit der Beheizung des wächshauses ● Kapitel 7. ,,Am Freitag wurden in Darmstadt" Perspektive: Mutter der Darmstädterin Margot erhalt einen Bündel Briefe von ihrer Mutter Margot (Name wird bekannt) ● Donnerstag, 14. Oktober 2021 Nanni möchte mit ihrem Cousin Kurt die Drachenwand besteigen erlebt erneut eine Panikattacke am Abend Veit hört die seltsame Musik des Brasilianer -> Nachbar und Bruder der Quartiersfrau Brasilianer erzählt von seinem Leben hat keine Ehrenrechte eines Deutschen wegen Bemerkungen will zurück nach Brasilien Margot kocht und wäscht für ihn Der Dorftratsch der Quartiersfrau nervt Veit trifft erneut auf die Lehrerin Sprechen über Nanni -> Beziehung zu Cousin Kurt Veit feiert seinen 24. Geburtstag, ohne eine große Feier 2 16 jährige Schwester Bettine, Schaffnerin in Berlin Vater in Metz stationiert, cholerisch (leicht reizbar) + jammert Mutter berichtet über das Leben in der deutschen Stadt Darmstadt: tägliche Luftangriffe, viele Tote, blanke Nerven Mutter sorgt sich um ihre Töchter, vor allem um Bettine, da Männer sie ausnutzen konnten Kapitel 8. ,,Susi hat mich bei der Straßenbahn" Perspektive: Kurt (Freund von Annemarie Schaller) Kurt 16 Jahre; eifersüchtig, aber auch einfühlsam, schreibt oft seiner Cousine Annemarie (13 Jahre) über sein Leben in Wien, seiner Liebe zu ihr und den Problemen, die Nannis Mutter hat, wenn es Nanni nicht gut geht Kurt und sein bester Freund Ferdi wollen Nanni über Ostern besuchen Kurts Eltern erlauben diesen Plan erst, jedoch finden diese dann durch die Lehrerin Bildstein, die Kurts Briefe liest heraus, dass Kurt und Nanni zusammen sind • Kurts Eltern verbieten die Beziehung und Kurts Plan und schlagen Kurt Kapitel 9. ,,Wie's mir geht?" Perspektive: Oskar Meyer, Jude, lebt in Wien in derselben Straße [Possingergasse] wie Veit Kolbe Im ersten Teil schreibt Oskar an seine Cousine Jeanette, die bereits nach Südafrika fliehen konnte • Oskar und seine Familie (Frau Wally, Sohn Georgili, Sohn Bemili) müssen den Nazis in Wien gehorchen -> offizielle Verbote, persönliche und wirtschaftliche Demütigungen Familie muss die Wohnung in der Possingergasse räumen und die Nazis stecken die Familie zusammen mit vier anderen Personen in eine kleine Donnerstag, 14. Oktober 2021 ● Wohnung, die aus einem kleinen Raum besteht Es wird immer aussichtsloser nach Amerika oder Südafrika zu fliehen Kapitel 10. ,,Den ganzen Tag Schneegestöber" Perspektive: Veit Kolbe Veit hat immer mehr Konflikte mit der Quartiersfrau Beziehung zur Darmstädterin wird intimer Veit baut eine Freundschaft zu Robert Raimund Petters (Brasilianer) auf, da Veit an ihm besonders mag, dass er sich gegen das auflehnt Brasilianer sagt, dass Quartiersfrau erst durch ihren Mann Dohm (Lackierermeister) so schroff geworden ist ● Wally will eigentlich nicht fliehen, mit der Begründung eine freie Bürgerin zu sein Wally versinkt In Depressionen Die Flucht beschreibt Oskar in Form eines Tagebucheintrags und nicht in Form von Briefen an Jeannette 3 Erst will die Familie nach Accra fliehen, letztendlich entscheiden sie doch für Ungarn Familie trennt sich (Bernili geht nach England ins Exil) Kapitel 11. ,,Der März war ungewöhnlich" Perspektive: Veit Kolbe • Gemeindearzt verschreibt Veit das Medikament Pervitin (gegen Panikattacken, etc.) Nanni Schaller verschwindet ( -> alle vermuten, dass diese bei Kurt ist; dies stimmt allerdings nicht) Onkel Johannes übernimmt die Ermittlungen erneute Panikattacke, Nanni beruhigt Veit Nanni zeigt Veit einen Brief ihrer Mutter, in der Nanni stark aufgrund ihrer Beziehung zu Kurt beschimpft wird Veit soll Nannis Mutter in einem Brief erklären, wie schön Liebe ist, Veit lehnt dies jedoch ab Kapitel 12. ,,Elternbesuchstag" Perspektive: Veit Kolbe Manche Kinder sind durch die Zeit ohne Eltern selbstbewusster geworden Es gibt nichts neues zu Nanni Onkel ermittelt kaum (liest nur die Briefe von Kurt, die in Mondseeeintreffen) Veit darf die Briefe von Kurt auch lesen, da er die Funktion des Schreibers (für den Onkel) eingenommen hat Veit und Onkel leben sich immer weiter auseinander (-> Onkel zeigt kaum Empathie bei der Vernehmung von Nanni' Mutter) Grete Bildstein erzählt Veit von den Nachstellungen der Behördenaufgrund der Vermissten Nanni trifft die polnische Zwangsarbeitern Joanna (wird von den Nazisausgenutzt), die ihm die Stiefel putzt Brasilianer macht im Gasthaus negative Bemerkungen über Joseph Goebbels, die ihm später noch zum Verhängnis werden Kapitel 13. ,,Der Brasilianer wurde nicht über Nacht" Perspektive: Veit Kolbe Verhaftung des Brasilianers Veit verfolgt die aggressive Verhaftung, tut aber nichts gegen dieaggressiven Beamten Brasilianer bittet Veit sich um die Gärtnerei zu kümmern, Veit ist noch nicht sicher, da er bald wieder an die Front muss Gewächshaus wird von Jugendlichen eingeworfen ● Donnerstag, 14. Oktober 2021 ● Kapitel 14. "In den Dschungeln Schwarzindiens" Perspektive: Veit Kolbe nach der Verhaftung des Brasilianers verändert sich Veits Leben enorm Verantwortung für die Gärtnerei zusammen mit Margot übernommen Onkel zeigt wenig Ermittlungseifer Onkel will eigentlich nur die Zigaretten des Brasilianers Im Ort sagen viele, dass Veit an der Front besser aufgehoben sei und in Mondsee nur ein Leben genießt körperliche Arbeit in der Gärtnerei erschöpft Veit, macht ihn aber auchglücklich engeres Verhältnis zur Darmstädterin (gestehen sich ihre Zuneigung und küssen sich zum ersten Mal Margot gibt zu dem falschen Mann geheiratet zu haben (überstürzte Hochzeit, um aus dem Elternhaus entkommen zu können, Margot wurdevon ihrem Vater oft geschlagen) • Margot will viel über Veits Kriegserlebnisse wissen, aber Veit will darübernicht viel erzählen 4 Kapitel 15. „Da ich keine Beziehungserfahrung" Perspektive: Veit Kolbe Beziehung zwischen Veit und Margot festigt sich (auch sexuell) Glück der beiden ist bedroht ->Margot ist bereits verheiratet Veit muss bald zurück an die Front Veit hat Angstzustände (Kriegserlebnisse kommen hoch) aufgrund derbevorstehenden Nachmusterung Veit und Margot treffen auf Dohm (Mann der Quartiersfrau, SS-Mann) beim Reichssportkampf der landverschickten Mädchen Dohm erschießt den Hund des Brasilianers Kapitel 16. ,,In der Früh packte ich" Perspektive: Veit Kolbe Veit musste nach Wien zur Nachuntersuchung (-> realisiert, wie glücklich er während der Zeit in Mondsee war) Vor der Nachmusterung trifft er auf seine Eltern, erneuter Konflikt mit dem Vater, der sich nun nicht mehr ganz siegessicher fühlt Veit erinnert sich an Hilde (er denkt an Ihren Todestag zurück und hat immer noch ein schlechtes Gewissen, da Hilde ihn zärtlich berührte, er jedoch diese Geste nicht erwidert hat) Militärarzt stellt Veit als feldtauglich dar und Veit fordert deshalb einen Termin bei einem Facharzt Facharzt stellt Veit zurück Kapitel 17. ,,Ich bin immer noch ganz verwirrt" Perspektive: Kurt Kurt schickt weiterhin Briefe postlagernd nach Mondsee, um einen imaginären Dialog zu Nanni herzustellen ● ● ● Kurt macht sich Vorwürfe, da er nicht nach Schwarzindien gekommen ist (Hindernis: Als Mitglied der Hitlerjugend musste er zum Hilfsdienst und wurde nach dem Lehrgang als Horcher eingesetzt) Heftige Luftangriffe in Wien (Kurt überlebt nur aus Glück) Kurt wird immer männlicher Kapitel 18. ,,Der Abschied von Wien" Perspektive: Oskar Meyer Rückblende auf das Jahr 1942 5 Kurt hat wegen der Beziehung zu Nanni immer noch ein schlechtes Verhältnis zu seinen Eltem Kurt versteht sich mit Nannis Mutter wieder besser Donnerstag, 14. Oktober 2021 ● ● Oskars Familie ist glücklich in Budapest angekommen (Bedrohung der letzten Jahre können sie hinter sich lassen) Kleine und ärmliche Wohnung des Bruders Istvan Identitätswechsel aus Freude kauft Oskar Wally ein buntes Halstuch Schlagartige Änderung der Lage im Jahr 1944 Deutsche marschieren in Ungarn ein Erniedrigung und Einschränkung der Juden Oskar und sein Bruder verlieren ihre Arbeit Ein polnischer Jude rät Oskar die Flucht und spricht vonKonzentrationslagern und riesigen Fabriken 16. Juli 1944: Georg und Wally kehren nicht zurück (-> sind in eine Razzia der Deutschen geraten) Kapitel 19. "Wie ich in der Lebenszeichenkarte" Perspektive: Lore Neff Apokalyptische Zustände in Darmstadt Lore ist völlig verzweifelt und schreibt sich sogar bei der Syntax einUnterbrochene Postverbindungen aufgrund von Kriegsschäden Margots Vater hat Heimaturlaub erhalten und ist entsetzt aufgrund der Zustände Lore macht sich große Sorgen um ihre Kinder Lore hat kein Verständnis für die ganzen Wünsche ihrer Kinder Kapitel 20. ,,In der zweiten Juliwoche" Perspektive: Veit Kolbe Veit und Margot führen weiterhin eine glückliche Beziehung Laut dem Onkel sagen immer mehr Menschen, dass Veit das Leben inMondsee mit Margot zu schön mache (-> Velt bekommt Angst, dass jede weitere Unvorsichtigkeit zur Einberufung führt) Margot und Veit arbeiten in der Gärtnerei (Brasilianer teilt über Briefe mit, was zu tun ist) erneute Panikattacke (benutzt das zur Routine gewordene Pervitin) Margot hat Sorge um ihre Familie (im Radio wird von einem großen Angriffauf Darmstadt gesprochen) Margarete erzählt Veit von dem Stress mit den Behörden aus Linz aufgrund Nannis verschwinden

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