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Christina Berndt, Grenzen der Wissenschaft - Sachtextanalyse

Christina Berndt, Grenzen der Wissenschaft - Sachtextanalyse

 Deutsch AA (Sachtextanalyse)
Grenzen der Wissenschaft von Christina Berndt,
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Deutsch AA (Sachtextanalyse) Grenzen der Wissenschaft von Christina Berndt, Sachtextanalyse In dem vorliegenden Kommentar mit dem Titel ,,Grenzen der Wissenschaft" geht die Autorin Christina Berndt der Frage nach, ob die synthetische Biologie in der Forschung und in ihren Möglichkeiten auch Grenzen braucht, um Gefahren abzuwehren. Anlass ihrer Überlegungen sind aktuelle Forschungsergebnisse im Bereich der Wissenschaft, insbesondere der synthetischen Biologie. Dabei thematisiert sie Bereiche von der Herstellung eines künstlichen Chromosoms (Erbguteinheit), bis hin zur Zellklonung des individuellen Lebewesens. Die Hauptthese des Textes wird bereits zu Beginn des Kommentars deutlich: ,,gute Wissenschaft braucht Grenzen" (vgl. Z.2-3). Diese Forderung wird im Verlauf des Textes am Beispiel der synthetischen Biologie verständlich gemacht. Im ersten Abschnitt macht die Autorin deutlich, dass „Wissenschaft (...) Hoffnung und Angst (macht)“ (Z.4). Es gibt hierbei also immer zwei Seiten zu berücksichtigen, nämlich eine negative und eine positive Seite. Dabei geht die Autorin auch auf das Beispiel der Ausrottung von Pocken ein, die nur durch die wissenschaftliche Arbeit ermöglicht werden, konnte. Jedoch betont Sie auch, dass z. B. die Gefahren durch Atombomben und die Kernkraft insgesamt eine beachtliche Gegenposition für die Wissenschaft bedeuten. Im weiteren Verlauf geht Sie detailliert auf die synthetische Biologie ein und gibt die Chancen der Forschung, durch die Herstellung eines künstlich entwickelten Chromosoms, wieder. Wissenschaftlern ist es erstmals gelungen ,,künstliches Leben" zu entwickeln und somit der Möglichkeit näher zu kommen, diese für zukünftige...

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Medikamente und Arzneimittel gesundheitsfördernd und heilend zu verwenden. Deutsch AA (Sachtextanalyse) ,,Etwa beim Krebs haben (die ,,Biologicals") schon so manche Therapie revolutioniert." (vgl.Z.28-29) Mit der Verwendung von Fachbegriffen, wie zum Beispiel der Ausdruck ,,Biologicals" (Z.27) zeigt sie große Sachkompetenz und Fachwissen auf. Durch eine ausführliche Argumentation vermittelt sie zudem beim Leser den Eindruck, dass ihr die Auseinandersetzung mit dieser komplexen Thematik ein persönliches und auch vertrautes Anliegen ist. Im zweiten Abschnitt geht die Autorin auf die Sorge ein, dass ein nicht verantwortungsvoller Umgang zu verehrenden Folgen, ethisch sowie auch zweckmäßig, führen könnte. Durch die Konjunktion ,,Doch" (Z.31) greift die Autorin an unmittelbar erster Stelle, des neuen Abschnitts, einen Gegensatz auf. ,,Die synthetische Biologie rüttelt erneut am Selbstverständnis des Menschen" (vgl. Z.31-32) Sie verwendet diese Personifikation, als Hinweis auf die Würde und die Unantastbarkeit der Individualität jedes Einzelnen. Die Autorin geht im Verlauf des Textes auf die Stammzellmanipulation ein und erläutert dem Leser erst einmal sachlich und unvoreingenommen in die Thematik der Zellklonung. Dabei verwendet sie erneut Fachbegriffe wie ,,Homo faber" und „Homo creator" und zeigt damit erneut ihr großes Fachwissen auf. Anschließend geht sie noch auf nützliche Bereiche, der synthetischen Biologie ein, die sich außerhalb der Medizin befinden. Wie zum Beispiel durch ,,Designer-Algen, als alternative Energiequelle“ (Z.46-47). Durch den Anglizismus ,,Designer", verwendet sie zwar ein Fremdwort, jedoch eines was auch in der deutschen Sprache sehr gängig ist. Am Ende des zweiten Abschnittes leitet sie jedoch wieder durch die Konjunktion ,,Doch" einen Adversativsatz ein, wodurch eine Gegenüberstellung, zwischen den davor genannten Vorteilen und den nun aufgeführten Nachteilen, erzielt wird. Denn ,,schreckliche Auswirkungen" sind ebenso möglich, „wenn nach Gutdünken mit dem Erbgut von Lebewesen gespielt wird" (Z.47-48) Deutsch AA (Sachtextanalyse) Sie appelliert also auch an eine Achtsamkeit der Wissenschaft, gegenüber der Benutzung von vertraulichen Erbinformationen. In dem letzten Abschnitt gibt Christina Berndt eine persönliche Stellungnahme ab und erläutert, dass die Wissenschaft ,,Großartiges (aber auch) Furchtbares kann" (Z.56) Zuerst verdeutlicht die Autorin ihre Sorgen, durch eine Aneinander- reihung von rhetorischen Fragen. Dadurch vermittelt Berndt ihre Bedenken und Unsicherheiten, welche Folgen und Schattenseiten sich hinter der künstlichen Biologie verstecken. Anschließend ruft sie den Leser indirekt dazu auf, durch Reflexion und Folgenabschätzung sich selbst ein Bild dazu zu machen. Sie fordert einen Diskurs zwischen der Bevölkerung und den Wissenschaftlern auf Augenhöhe, denn bei einem so jungen Forschungs- gebiet, sollte vorsichtig und gewissenhaft vorgegangen und keine zu voreiligen Beschlüsse getroffen werden. Die Absicht der Verfasserin ist in dem Kommentar deutlich formuliert. Sie möchte die Leser darauf aufmerksam machen, dass Forschungen und innovative Wissenschaft nicht nur ihre Vorzüge haben - wie es oft erst scheinen mag - sondern auch schreckliche Auswirkungen haben können - die abermals erst auf den zweiten Blick sichtbar werden. Berndts Forderung, dass die Wissenschaft verantwortungsvolle Grenzen haben sollte, kann ich gut nachvollziehen. Denn, obwohl eine Innovation auf diesem Gebiet der Wissenschaft, einen großen Nutzen für die Medizin und die Umwelt bringen kann, darf man nicht übersehen, dass potenzielle Risiken von ebenso großer Bedeutung sind. Daher denke ich, dass ein zu leichtfertiger und unüberlegter Umgang mit der synthetischen Biologie, einen berechtigten Anlass zur ständigen Überprüfung und verantwortungsbewussten Handeln gibt.

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Deutsch AA (Sachtextanalyse) Grenzen der Wissenschaft von Christina Berndt, Sachtextanalyse In dem vorliegenden Kommentar mit dem Titel ,,Grenzen der Wissenschaft" geht die Autorin Christina Berndt der Frage nach, ob die synthetische Biologie in der Forschung und in ihren Möglichkeiten auch Grenzen braucht, um Gefahren abzuwehren. Anlass ihrer Überlegungen sind aktuelle Forschungsergebnisse im Bereich der Wissenschaft, insbesondere der synthetischen Biologie. Dabei thematisiert sie Bereiche von der Herstellung eines künstlichen Chromosoms (Erbguteinheit), bis hin zur Zellklonung des individuellen Lebewesens. Die Hauptthese des Textes wird bereits zu Beginn des Kommentars deutlich: ,,gute Wissenschaft braucht Grenzen" (vgl. Z.2-3). Diese Forderung wird im Verlauf des Textes am Beispiel der synthetischen Biologie verständlich gemacht. Im ersten Abschnitt macht die Autorin deutlich, dass „Wissenschaft (...) Hoffnung und Angst (macht)“ (Z.4). Es gibt hierbei also immer zwei Seiten zu berücksichtigen, nämlich eine negative und eine positive Seite. Dabei geht die Autorin auch auf das Beispiel der Ausrottung von Pocken ein, die nur durch die wissenschaftliche Arbeit ermöglicht werden, konnte. Jedoch betont Sie auch, dass z. B. die Gefahren durch Atombomben und die Kernkraft insgesamt eine beachtliche Gegenposition für die Wissenschaft bedeuten. Im weiteren Verlauf geht Sie detailliert auf die synthetische Biologie ein und gibt die Chancen der Forschung, durch die Herstellung eines künstlich entwickelten Chromosoms, wieder. Wissenschaftlern ist es erstmals gelungen ,,künstliches Leben" zu entwickeln und somit der Möglichkeit näher zu kommen, diese für zukünftige...

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