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Dramenanalyse Iphigenie auf Tauris

Dramenanalyse Iphigenie auf Tauris

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Iphigenie
Aufgabenstellung:
a) Erschließen Sie den folgenden Auszug aus Johann Wolfgang von Goethes
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11/12/10

Klausur

Hey :) Das ist meine Deutsch-Klausur zu IV,4 des Dramas „Iphigenie auf Tauris“ (14 P.) Vielleicht bringt es ja jemandem was ☺️

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1 5 10 15 20 25 Iphigenie Aufgabenstellung: a) Erschließen Sie den folgenden Auszug aus Johann Wolfgang von Goethes Drama ,,Iphigenie auf Tauris" (1786/87). b) Klären Sie, inwieweit Iphigenie in diesem Ausschnitt schon dem Menschenideal der Klassik enstpricht. Gehen Sie zudem auch auf Ihr Wissen zum geschlossenen Drama und zum Ausgang dieses Dramas ein. Pylades Ausbildungsabschnitt 11/1 Klausur im Fach Deutsch am 16.11.2021 In den Aufzügen zuvor ist Orest aus seiner Vision, bereits im Hades zu sein, erwacht. Pylades drängt daher zur schnellen Flucht. Iphigenie steckt aber in einem Zwiespalt: Sie will zwar ihren Bruder retten, aber den König Thoas nicht hintergehen. Als Arkas die Botschaft des Königs ihr überbringt, sie solle die Opferung beschleunigen, sagt sie daher, dass sie erst die durch Orest entweihte Statue der Diana im Meer waschen müsse, bevor die Opferung vollzogen werden könne. Als Pylades nun wieder zur Flucht drängt, ist sie verzweifelt. Vierter Aufzug. Vierter Auftritt (Textausschnitt) Pylades Iphigenie Pylades Arbeitszeit 180 min. Viel Erfolg Ⓒ Iphigenie Thema: Erschließung eines Dramenauszugs [...] Er geht gegen den Tempel unter den letzten Worten, ohne zu bemerken, dass Iphigenie nicht folgt; endlich kehrt er sich um. Du stehst und zauderst - Sage mir - du schweigst! Du scheinst verworren! Widersetzet sich Ein neues Unheil unserm Glück? Sag an! Exclamatio Hast du dem Könige das kluge Wort Vermelden lassen, das wir abgeredet? Ellipse Personifikation Ich habe, teurer Mann; doch wirst du schelten. Ein schweigender Verweis war mir...

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dein Anblick. Des Königs Bote kam, und wie du es Mir in den Mund gelegt, so sagt ich's ihm. Melapher Er schien zu staunen und verlangte dringend, Die seltne Feier erst dem Könige Zu melden, seinen Willen zu vernehmen; Klimax Und nun erwart ich seine Wiederkehr. Weh uns! Erneuert schwebt nun die Gefahr Melapher Um unsre Schläfe! Warum hast du nicht Ins Priesterrecht dich weislich eingehüllt? Als eine Hülle hab ich's nie gebraucht. So wirst du, reine Seele, dich und uns Zugrunde richten. Warum dacht ich nicht Auf diesen Fall voraus und lehrte dich Auch dieser Fordrung auszuweichen! Schilt Nur mich, die Schuld ist mein, ich fühl es wohl; Doch konnt ich anders nicht dem Mann begegnen, 30 35 40 45 50 55 60 65 70 75 Pylades Iphigenie Pylades Iphigenie Pylades Iphigenie Taulologie Der mit Vemunft und Emst von mir verlangte, Was ihm mein Herz als Recht gestehen musste. Gefährlicher zieht sich's zusammen; doch auch so Lass uns nicht zagen oder unbesonnen Und übereilt uns selbst verraten. Ruhig Erwarte du die Wiederkunft des Boten, Und dann steh fest, er bringe, was er will: Denn solcher Weihung Feier anzuordnen Gehört der Priesterin und nicht dem König. Und fordert er, den fremden Mann zu sehn, Der von dem Wahnsinn schwer belastet ist, So lehn es ab, als hieltest du uns beide Im Tempel wohlverwahrt. So schaff uns Luft, Dass wir aufs eiligste, den heil'gen Schatz Dem rauh unwürd'gen Volk entwendend, fliehn. Die besten Zeichen sendet uns Apoll, Und eh wir die Bedingung fromm erfüllen, Erfüllt er göttlich sein Versprechen schon. Orest ist frei, geheilt! - Mit dem Befreiten klimax O führet uns hinüber, günst'ge Winde, Zur Felseninsel, die der Gott bewohnt; Dann nach Myken, dass es lebendig werde, Dass von der Asche des verloschnen Herdes Die Vatergötter fröhlich sich erheben Und schönes Feuer ihre Wohnungen Umleuchte! Deine Hand soll ihnen Weihrauch Zuerst aus goldnen Schalen streuen. Du Bringst über jene Schwelle Heil und Leben wieder, Entsühnst den Fluch und schmückest neu die Deinen Mit frischen Lebensblüten herrlich aus. Neologismus Vernehm ich dich, so wendet sich, o Teurer, Wie sich die Blume nach der Sonne wendet, Die Seele, von dem Strahle deiner Worte Vergleich Getroffen, sich dem süßen Troste nach. Wie köstlich ist des gegenwärt'gen Freundes Gewisse Rede, deren Himmelskraft Ein Einsamer entbehrt und still versinkt. Denn langsam reift, verschlossen in dem Busen, Gedank ihm und Entschluss; die Gegenwart Des Liebenden entwickelte sie leicht. Leb wohl! Die Freunde will ich nun geschwind Beruhigen, die sehnlich wartend harren. Dann komm ich schnell zurück und lausche hier Im Felsenbusch versteckt auf deinen Wink- Was sinnest du? Auf einmal überschwebt Ein stiller Trauerzug die freie Stime. Verzeih! Wie leichte Wolken vor der Sonne, So zieht mir vor der Seele leichte Sorge Und Bangigkeit vorüber. vergleich Fürchte nicht! Betrüglich schloss die Furcht mit der Gefahr Personifikation Ein enges Bündnis: beide sind Gesellen. Die Sorge nenn ich edel, die mich warnt, Den König, der mein zweiter Vater ward, Nicht tückisch zu betrügen, zu berauben. Klimat 80 85 90 95 100 105 110 115 120 125 Pylades Iphigenie Pylades Iphigenie Pylades Iphigenie Pylades Iphigenie Pylades Iphigenie Pylades Iphigenie Pylades Iphigenie Pylades Iphigenie Pylades Der deinen Bruder schlachtet, dem entfliehst du, Es ist derselbe, der mir Gutes tat. Das ist nicht Undank, was die Not gebeut. Es bleibt wohl Undank; nur die Not entschuldigt. Vor Göttern und vor Menschen dich gewiss. Allein mein eigen Herz ist nicht befriedigt. Zu strenge Fordrung ist verborgner Stolz. Ich untersuche nicht, ich fühle nur. Fühlst du dich recht, so musst du dich verehren. Ganz unbefleckt genießt sich nur das Herz. So hast du dich im Tempel wohl bewahrt; Das Leben lehrt uns, weniger mit uns Und ander strenge sein; du lernst es auch. So wunderbar ist dies Geschlecht gebildet. So vielfach ist's verschlungen und verknüpft, Dass keiner in sich selbst noch mit den andern Sich rein und unverworren halten kann. Auch sind wir nicht bestellt, uns selbst zu richten; Zu wandeln und auf seinen Weg zu sehen, Ist eines Menschen erste, nächste Pflicht: Denn selten schätzt er recht, was er getan, Und was er tut, weiß er fast nie zu schätzen. Fast überredst du mich zu deiner Meinung. Braucht's Überredung, wo die Wahl versagt ist? Akkumulation Den Bruder, dich und einen Freund zu retten, Ist nur ein Weg, fragt sich's, ob wir ihn gehn? →→ Flucht als Not w O lass mich zaudern! denn du tätest selbst Ein solches Unrecht keinem Mann gelassen, Dem du für Wohltat dich verpflichtet hieltest. Wenn wir zugrunde gehen, wartet dein Ein härtrer Vorwurf, der Verzweiflung trägt. Man sieht, du bist nicht an Verlust gewohnt, Da du, dem großen Übel zu entgehen, Ein falsches Wort nicht einmal opfern willst. O trüg ich doch ein männlich Herz in mir, Das, wenn es einen kühnen Vorsatz hegt, Vor jeder andern Stimme sich verschließt! Tautologie Stichomythie A Sich unterwerfen müssen. Schweigend herrscht Des ew'gen Schicksals unberatne Schwester. Was sie dir auferlegt, das trage: tu, Was sie gebeut. Das andre weißt du. Bald Komm ich zurück, aus deiner heil'gen Hand Der Rettung schönes Siegel zu empfangen. keiner kannes jedem Recht machen Du weigerst dich umsonst; die ehrne Hand Metapher Der Not gebietet, und ihr ernster Wink Ist oberstes Gesetz, dem Götter selbst twendigkeit Ausbildungsabschnitt ^^/^ Klausur im Fach Deutsch Am 16. 11. 21. Erschließung eines Dramenauszugs Die Epoche der Weimarer Klassik beginnt im Jahre 1786 und endet 1805 mit Friedrich Schillers Tod. Beeinflusst wurde die Epoche durch die Franzō- sische Revolution, durch welche die Literaten R der Klassik, prägend лир waren vor allem Goethe und Schillery, erkannten, dass sich politische Veränderungen kaum durch einen gewaltsamen Umsturz, sondern eher durch eine evolutionare Vervoll kommung der Ge- sellschaft einführen lassen. Obendrein gewinnt Goethe auf seiner Italienreise an Faszination für die Antike, da diese das Ideal der klassischen Werte Harmonie mit sich selbst und der Welt",,"Humanitāt" und, menschliche sowie ästhetische Vollendung" widerspiegelt. So soll durch den Ausgleich von Pflicht und Neigung das Ideal der schönen Seele erreicht werden. Das entrale Thema &1& "1 ist also auch, den Menschen zu erziehen und inn. zu seiner eigenen Emanzipation zu bewegen, durch welche er sich aus seiner Abhängigkeit &len schöne! befreit und selbstbestimmt vorangent. Į übreleitry Im vierten Auftritt des vierten Aufzugs des Ideen- dramas ,,Iphigenie auf Tauris", welches von Johann 6 Wolfgang von Goethe im Jahre 1787 veröffentlicht wurde, geht es um einen Dialog zwischen Iphigenie und Pylades, aus welchem hervorgent, Hindernisse dass der geplanten Flucht einige entgegenstehen Dennoch versucht selu schion! ja, aber der Courgmuss vod rustinumer Problem! ok, kann { wean soschen! Py- lades, einen kühlen Kopf zu bewahren und das weitere Vorgehen zu planen. Da lphigenie damit hadert, die Flucht zu unterstützen Gewis: sie g Pylac ins G und und damit den König zu hintery pronta Ausgleich deutlich, dass sie [noch Allen Dicht zu hintergehen, wird für sich von Pflicht und Neigung erreicht hat und zudem nicht emanzipiert ist, da sie ihre Entscheidung von ihrem schlechten Gewissen gegenüber dem König abhängig macht. Im ersten Abschnitt berichtet Iphigenie Py- lades zunächst von ihrer Abmachung mit dem. Königsboten Arkas, I vorerst den König über die Verzögerung der Opferung. zu unterrichten, woraufhin dieser erst erzurnt reagiert, da welche darin wertvale auf Iphigenie sol Zeit für die Flucht verloren geht (V. 1-27). Darüber hinaus fasst er sich jedoch im zweiten Abschnitt wieder und plant das weitere Vor- gehen. Dabei freut er sich merklich die baldige Heimkehr. Damit steckt er an, welche nun auch Sehnsucht empfindet (V. 28-69). Im dritten Abschnitt bemerkt Pylades anschließend, dass Iphigenie Bedenken in Bezug auf die Flucht hat und redet ihr gut zu (V. 70-76). Daraufhin berichtet sie im vierten Sinnabschnitt, dass sie ein schlechtes ihm mun Weit Im # es si und Ago sich Ins. Pri Fre Sin des sie We mi Es SA So Py di ✔ le ро D Te

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dein Anblick. Des Königs Bote kam, und wie du es Mir in den Mund gelegt, so sagt ich's ihm. Melapher Er schien zu staunen und verlangte dringend, Die seltne Feier erst dem Könige Zu melden, seinen Willen zu vernehmen; Klimax Und nun erwart ich seine Wiederkehr. Weh uns! Erneuert schwebt nun die Gefahr Melapher Um unsre Schläfe! Warum hast du nicht Ins Priesterrecht dich weislich eingehüllt? Als eine Hülle hab ich's nie gebraucht. So wirst du, reine Seele, dich und uns Zugrunde richten. Warum dacht ich nicht Auf diesen Fall voraus und lehrte dich Auch dieser Fordrung auszuweichen! Schilt Nur mich, die Schuld ist mein, ich fühl es wohl; Doch konnt ich anders nicht dem Mann begegnen, 30 35 40 45 50 55 60 65 70 75 Pylades Iphigenie Pylades Iphigenie Pylades Iphigenie Taulologie Der mit Vemunft und Emst von mir verlangte, Was ihm mein Herz als Recht gestehen musste. Gefährlicher zieht sich's zusammen; doch auch so Lass uns nicht zagen oder unbesonnen Und übereilt uns selbst verraten. Ruhig Erwarte du die Wiederkunft des Boten, Und dann steh fest, er bringe, was er will: Denn solcher Weihung Feier anzuordnen Gehört der Priesterin und nicht dem König. Und fordert er, den fremden Mann zu sehn, Der von dem Wahnsinn schwer belastet ist, So lehn es ab, als hieltest du uns beide Im Tempel wohlverwahrt. So schaff uns Luft, Dass wir aufs eiligste, den heil'gen Schatz Dem rauh unwürd'gen Volk entwendend, fliehn. Die besten Zeichen sendet uns Apoll, Und eh wir die Bedingung fromm erfüllen, Erfüllt er göttlich sein Versprechen schon. Orest ist frei, geheilt! - Mit dem Befreiten klimax O führet uns hinüber, günst'ge Winde, Zur Felseninsel, die der Gott bewohnt; Dann nach Myken, dass es lebendig werde, Dass von der Asche des verloschnen Herdes Die Vatergötter fröhlich sich erheben Und schönes Feuer ihre Wohnungen Umleuchte! Deine Hand soll ihnen Weihrauch Zuerst aus goldnen Schalen streuen. Du Bringst über jene Schwelle Heil und Leben wieder, Entsühnst den Fluch und schmückest neu die Deinen Mit frischen Lebensblüten herrlich aus. Neologismus Vernehm ich dich, so wendet sich, o Teurer, Wie sich die Blume nach der Sonne wendet, Die Seele, von dem Strahle deiner Worte Vergleich Getroffen, sich dem süßen Troste nach. Wie köstlich ist des gegenwärt'gen Freundes Gewisse Rede, deren Himmelskraft Ein Einsamer entbehrt und still versinkt. Denn langsam reift, verschlossen in dem Busen, Gedank ihm und Entschluss; die Gegenwart Des Liebenden entwickelte sie leicht. Leb wohl! Die Freunde will ich nun geschwind Beruhigen, die sehnlich wartend harren. Dann komm ich schnell zurück und lausche hier Im Felsenbusch versteckt auf deinen Wink- Was sinnest du? Auf einmal überschwebt Ein stiller Trauerzug die freie Stime. Verzeih! Wie leichte Wolken vor der Sonne, So zieht mir vor der Seele leichte Sorge Und Bangigkeit vorüber. vergleich Fürchte nicht! Betrüglich schloss die Furcht mit der Gefahr Personifikation Ein enges Bündnis: beide sind Gesellen. Die Sorge nenn ich edel, die mich warnt, Den König, der mein zweiter Vater ward, Nicht tückisch zu betrügen, zu berauben. Klimat 80 85 90 95 100 105 110 115 120 125 Pylades Iphigenie Pylades Iphigenie Pylades Iphigenie Pylades Iphigenie Pylades Iphigenie Pylades Iphigenie Pylades Iphigenie Pylades Iphigenie Pylades Der deinen Bruder schlachtet, dem entfliehst du, Es ist derselbe, der mir Gutes tat. Das ist nicht Undank, was die Not gebeut. Es bleibt wohl Undank; nur die Not entschuldigt. Vor Göttern und vor Menschen dich gewiss. Allein mein eigen Herz ist nicht befriedigt. Zu strenge Fordrung ist verborgner Stolz. Ich untersuche nicht, ich fühle nur. Fühlst du dich recht, so musst du dich verehren. Ganz unbefleckt genießt sich nur das Herz. So hast du dich im Tempel wohl bewahrt; Das Leben lehrt uns, weniger mit uns Und ander strenge sein; du lernst es auch. So wunderbar ist dies Geschlecht gebildet. So vielfach ist's verschlungen und verknüpft, Dass keiner in sich selbst noch mit den andern Sich rein und unverworren halten kann. Auch sind wir nicht bestellt, uns selbst zu richten; Zu wandeln und auf seinen Weg zu sehen, Ist eines Menschen erste, nächste Pflicht: Denn selten schätzt er recht, was er getan, Und was er tut, weiß er fast nie zu schätzen. Fast überredst du mich zu deiner Meinung. Braucht's Überredung, wo die Wahl versagt ist? Akkumulation Den Bruder, dich und einen Freund zu retten, Ist nur ein Weg, fragt sich's, ob wir ihn gehn? →→ Flucht als Not w O lass mich zaudern! denn du tätest selbst Ein solches Unrecht keinem Mann gelassen, Dem du für Wohltat dich verpflichtet hieltest. Wenn wir zugrunde gehen, wartet dein Ein härtrer Vorwurf, der Verzweiflung trägt. Man sieht, du bist nicht an Verlust gewohnt, Da du, dem großen Übel zu entgehen, Ein falsches Wort nicht einmal opfern willst. O trüg ich doch ein männlich Herz in mir, Das, wenn es einen kühnen Vorsatz hegt, Vor jeder andern Stimme sich verschließt! Tautologie Stichomythie A Sich unterwerfen müssen. Schweigend herrscht Des ew'gen Schicksals unberatne Schwester. Was sie dir auferlegt, das trage: tu, Was sie gebeut. Das andre weißt du. Bald Komm ich zurück, aus deiner heil'gen Hand Der Rettung schönes Siegel zu empfangen. keiner kannes jedem Recht machen Du weigerst dich umsonst; die ehrne Hand Metapher Der Not gebietet, und ihr ernster Wink Ist oberstes Gesetz, dem Götter selbst twendigkeit Ausbildungsabschnitt ^^/^ Klausur im Fach Deutsch Am 16. 11. 21. Erschließung eines Dramenauszugs Die Epoche der Weimarer Klassik beginnt im Jahre 1786 und endet 1805 mit Friedrich Schillers Tod. Beeinflusst wurde die Epoche durch die Franzō- sische Revolution, durch welche die Literaten R der Klassik, prägend лир waren vor allem Goethe und Schillery, erkannten, dass sich politische Veränderungen kaum durch einen gewaltsamen Umsturz, sondern eher durch eine evolutionare Vervoll kommung der Ge- sellschaft einführen lassen. Obendrein gewinnt Goethe auf seiner Italienreise an Faszination für die Antike, da diese das Ideal der klassischen Werte Harmonie mit sich selbst und der Welt",,"Humanitāt" und, menschliche sowie ästhetische Vollendung" widerspiegelt. So soll durch den Ausgleich von Pflicht und Neigung das Ideal der schönen Seele erreicht werden. Das entrale Thema &1& "1 ist also auch, den Menschen zu erziehen und inn. zu seiner eigenen Emanzipation zu bewegen, durch welche er sich aus seiner Abhängigkeit &len schöne! befreit und selbstbestimmt vorangent. Į übreleitry Im vierten Auftritt des vierten Aufzugs des Ideen- dramas ,,Iphigenie auf Tauris", welches von Johann 6 Wolfgang von Goethe im Jahre 1787 veröffentlicht wurde, geht es um einen Dialog zwischen Iphigenie und Pylades, aus welchem hervorgent, Hindernisse dass der geplanten Flucht einige entgegenstehen Dennoch versucht selu schion! ja, aber der Courgmuss vod rustinumer Problem! ok, kann { wean soschen! Py- lades, einen kühlen Kopf zu bewahren und das weitere Vorgehen zu planen. Da lphigenie damit hadert, die Flucht zu unterstützen Gewis: sie g Pylac ins G und und damit den König zu hintery pronta Ausgleich deutlich, dass sie [noch Allen Dicht zu hintergehen, wird für sich von Pflicht und Neigung erreicht hat und zudem nicht emanzipiert ist, da sie ihre Entscheidung von ihrem schlechten Gewissen gegenüber dem König abhängig macht. Im ersten Abschnitt berichtet Iphigenie Py- lades zunächst von ihrer Abmachung mit dem. Königsboten Arkas, I vorerst den König über die Verzögerung der Opferung. zu unterrichten, woraufhin dieser erst erzurnt reagiert, da welche darin wertvale auf Iphigenie sol Zeit für die Flucht verloren geht (V. 1-27). Darüber hinaus fasst er sich jedoch im zweiten Abschnitt wieder und plant das weitere Vor- gehen. Dabei freut er sich merklich die baldige Heimkehr. Damit steckt er an, welche nun auch Sehnsucht empfindet (V. 28-69). Im dritten Abschnitt bemerkt Pylades anschließend, dass Iphigenie Bedenken in Bezug auf die Flucht hat und redet ihr gut zu (V. 70-76). Daraufhin berichtet sie im vierten Sinnabschnitt, dass sie ein schlechtes ihm mun Weit Im # es si und Ago sich Ins. Pri Fre Sin des sie We mi Es SA So Py di ✔ le ро D Te