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Faust J. W. Goethe - Lernzettel Abitur (Deutsch Leistungskurs)

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 FAUST. DER TRAGÖDIE
ERSTER TEIL
JOHANN WOLFGANG VON GOETHE, 1808
Etienne
02.01 2022 Faust
Biographie Johann Wolfgang von Goethes
1749 in Fr

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FAUST. DER TRAGÖDIE ERSTER TEIL JOHANN WOLFGANG VON GOETHE, 1808 Etienne 02.01 2022 Faust Biographie Johann Wolfgang von Goethes 1749 in Frankfurt geboren, 1832 in Weimar gestorben Ab 1765: Studium der Rechtswissenschaften Um 1770: Beginn der Arbeit am Faust-Drama Ab 1780: Naturwissenschaftliche Forschungen 1782: Anstellung als Minister + Erhebung in Adelsstand 1786-1788: Italienreise → Leitet Epoche der Weimarer Klassik (1786-1805) ein Wird für Goethe zum Schlüsselerlebnis O ■ Löst sich endgültig von Ansichten des Sturm und Drang Entwickelt neue Lebensphilosophie Beeindruckt von Kunst der Antike → Prägte Menschenbild und Kunstauffassung der Weimarer Klassik 1791-1805: Intensivierung der Freundschaft mit Friedrich Schiller (neben Goethe Hauptvertreter der Weimarer Klassik) 1808: Veröffentlichung von „Faust. Der Tragödie erster Teil" Entstehung des „Faust I“ Goethe hat an diesem Werk über 36 Jahre lang gearbeitet → Hat zur Folge, dass sich in dem Werk sowohl Elemente der Aufklärung, des Sturm und Drang als auch der Klassik und der Romantik finden lassen ,,Urfaust", ein erster Entwurf des späteren Stücks, entstand durch Goethe bereits um 1775 ,,Faust. Ein Fragment" erschien 1790 Endversion ,,Faust. Der Tragödie erster Teil" erschien 1808 || Grundlagen/ Inspirationen Der historische Faust ● Die Sage um das Leben des Gelehrten Johann Faust, der sog. ,,Fauststoff", war ein vielfach literarisch bearbeitetes Material und diente auch Goethe als Inspiration Die Vorlage Gretchens Der historische Faust lebte um 1480 ● Szenenzusammenfassungen Inhalt Astrologe, Alchemist und Magier Seine Seele habe sich der Teufel bemächtigt Goethe verfolgte gerichtlichen Prozess von Susanne Margaretha...

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um 1772 O Töte ihr neugeborenes Kind, um den gesellschaftlichen Vorwürfen hinsichtlich der „unehrlichen Geburt" zu entgehen, und wurde schließlich verhaftet und hingerichtet Das Drama „Faust. Der Tragödie erster Teil" von Johann Wolfgang von Goethe aus dem Jahr 1808 gehört zu den bedeutendsten und bekanntesten Werken der deutschen Literaturgeschichte. Es thematisiert das Streben des Hauptprotagonisten Faust nach tiefgründiger Erkenntnis über die Welt und die Grundsätze des menschlichen Daseins. Auf der Suche nach Antworten auf seine Fra- gen, scheitert der Gelehrte jedoch trotz seiner umfassenden Bildung, was ihn dazu bewegt, sich al- ternativen der reinen Wissenschaft, wie der Magie, zuzuwenden. Als auch dies dem hochmütigen Faust keinen Erfolg verschafft, verfällt er in tiefe Depression und möchte sich das Leben nehmen, wovon er im letzten Moment noch abgehalten werden konnte. Schließlich scheint ihm, versunken in seiner Verzweiflung, lediglich ein Pakt mit dem Teufel, der ihm vermeintliches Glück im Gegenzug für seine Seele verspricht, als einzige Perspektive. Unter Einfluss des Teufels, verkörpert durch Me- phisto, wird Fausts Triebleben geweckt und er verliebt sich in die vierzehnjährige Magarete, die für ihn doch nur von sexueller Interesse ist. Mephisto und Faust verführen das Mädchen, die bei einer gemeinsamen Liebesnacht schwanger wird und letztlich, von Faust alleingelassen und getrieben von gesellschaftlicher Ächtung, ihr neugeborenes Kind tötet, verhaftet und zum Tode verurteilt wird. Im Hintergrund dieses Geschehens kommen sowohl Gretchens Mutter als ihr Bruder unter Wirken Fausts und Mephistos um. Szene 1: Zueignung Allgemeines Dichter als lyrisches Ich Situation des Dichters (Goethes) (während Schaffungsprozesses des „Faust") in vier Stan- zen | ² ● Strophe 1 ● Eckstrophen: Verhältnis des lyrischen Ichs zu seinem Stoff Binnenstrophen: Verhältnis des lyrischen Ichs zu Mitmenschen Strophe 2 und 3 Emotionale Erinnerung an zurückliegende Schaffungsperioden kommen wieder auf Der sog. ,,Fauststoff", den Goethe schon viele Jahre seines Lebens prägte, lässt ihn nicht zur Ruhe kommen und will zur Vollendung gebracht werden „Schwankende Gestalten" → Figuren des Dramas/ Fauststoff selbst Persönliche Reflexion des Autors zum Werk Strophe 4 ● Positive Erinnerungen an verlorene Freundschaften Aber auch Schmerz über Verlust Fehlender Bezug zu aktuellen Publikum Trauer über Verlust wird zu innerer Inspiration, das Lebenswerk „Faust" fertigzustellen (Schiller als guter Freund, der ihm bei Arbeit an „Faust” immer wieder unterstützte, aber vor Vollendung des Stücks verstarb) ⇒ Szene bricht Illusion des Zuschauers und zeigt, dass Handlung fiktiv ist Szene 2: Vorspiel auf dem Theater Thematisiert Verhältnis von Dichtung und Publikum aus verschiedenen Perspektiven Direktor → Interesse an finanziellem Erfolg des Stück ● Dichter (Goethe) → Auf künstlerische Absicht fixiert Lustige Person (Schauspieler) → Legt Schwerpunkt auf Unterhaltungsfaktor eines Theaterstücks Szene 3: Prolog im Himmel Lobpreisung der Schöpfung durch Engel Mephisto und der Herr entwerfen zwei konkurrierende Welt- und Menschenbilder: 3 Mephisto Negatives Menschenbild (Tiermetaphorik) Reduziert Menschen auf das Triebhafte, Ani- malische Menschliches Leben ist Qual Keine Weiterentwicklung des Menschen seit der Schöpfung Mensch missbraucht seine Vernunft (egoisti- sches, triebhaftes Verhalten) Negiert des Menschen intellektuelle Fähig- keiten Monotonie/ Eintönigkeit des Lebens Menschen sind undankbar, gierig Mensch ist nicht zu befriedigen → Anspielung auf Zwei-Seelen-Problema- tik Gegenstand der Wette Der Herr Idealistisches Menschenbild (Naturmeta- phorik) ,,Scheinwette" Das Leben hat einen Sinn Ausgang von Anfang an festgelegt → Machtverhältnis der Wettenden Jeder Mensch wächst und reift (Natur - Gott ist ,,Gärtner") - ist zu positiver Entwicklung fähig ,,Es irrt der Mensch so lang er strebt" → Mensch macht auf seinem Weg auch Fehler Verhältnis zwischen Gott und Mephisto Unterordnung Mephistos: Er muss den Herrn um „Erlaubnis“ fragen, ob er Faust in Versu- chung führen darf Mephisto dient Gott (und ist damit Teil des Schöpfungsplans: Er treibt die Menschen an ,,Ein guter Mensch (...) ist sich des rechten Weges wohl bewusst" → Mensch entwickelt sich intuitiv hin zum Guten, dessen er sich trotz seiner Ver- fehlungen bewusst ist ,,Des Menschen Tätigkeit ist allzu leicht zu er- schlaffen (...) drum ich gern den Gesellen dazu, /der reizt und wirkt (...)" → Mephisto als Erfüllungshilfe/ Werk- zeug Gottes: Soll den Menschen dazu anregen, sich weiterzuentwickeln Faust wird Repräsentant des Menschengeschlechts Wird für Mephisto und Gott zum Prüfstein ihres Welt- und Menschenbildes Paradoxon: Mephisto will Faust vom Streben abhalten, ABER Mephisto hat Aufgabe von Gott, Menschen zum Streben zu bringen |

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