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Grundbegriffe der Erzähltechnik

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→> Der Erzähler fungiert als vermittelnde Instanz zwischen Autor-Text- Rezipient.
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Grundbegriffe der Erzähltechnik Erzähltechnik: →> Der Erzähler fungiert als vermittelnde Instanz zwischen Autor-Text- Rezipient. Er ist nicht gleichzusetzen mit dem Autor! Erzählform: Er-/Sie-Form: →>Der Erzähler berichtet über andere & tritt selbst nicht direkt als Figur auf CEr-/Sie-Erzähler). Ich-Form: ›Der Erzähler tritt selbst in Erscheinung & spricht von sich (Ich-Erzähler). Erzählverhalten: Auktoriales Erzählverhalten: →> Der Erzähler tritt deutlich hervor, indem er das erzählte Geschehen arrangiert & kommentiert und sich dabei direkt an den Leser wendet. Er kennt i.d.R. die Zusammenhänge & die Gedanken & Gefühle der handelnden Figuren, er kann in die Vergangenheit, Gegenwart & Zukunft schauen & weiß durch vorausdeutungen oder kommentierung des Geschehens mehr als die beteiligten Figuren. Neutrales Erzählverhalten: →> Der Erzähler stellt das Geschehen wie ein unsichtbarer, unbeteiligter Beobachter kommentar- los dar. Er verzichtet auf vorausblickende, wertende oder kommentierende Aussagen oder auf die Innensicht einer Figur. Personales Erzählverhalten: →→→→Der Erzähler beschränkt sich auf die Sicht, die Gefühle & das Denken einer (oder mehrerer) beteiligten Person(en). Der Erzāhler vermittelt nur das, was diese Person(en) erlebt(en). Erzählperspektive: Innensicht: → Der Erzähler kann in die Figuren hineinsehen, kennt auch deren Gedanken & Gefühle. Außensicht: →> Der Erzähler erzählt nur das, was er von Außerlichkeiten & Verhalten betrachtena wahrnehmen kann. Erzählerstandort: Distanz: →→→> Der Erzähler steht (râumlich/zeitlich) außerhalb der von ihm erzählten welt & berichtet von den Geschehnissen als Unbeteiligter. Er hat zumeist den überblick über die Handlung & kennt deren Vorgeschichte & Fortgang...

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Callwissender (=olympischer) Erzähler). Nähe: →> Der Erzähler ist nah am Geschehen & hat in der Regel eine eingeschränkte Perspektive auf die Figuren & die Handlung. Erzählhaltung: Neutral wertend Cz. B. zustimmend, ablehnend, ironisch, satirisch, kritisch, humorvoll, etc.) Erzählweise/Darbielungsform Erzählerbericht / -kommentar: → Der Erzähler gibt das Geschehen wieder. Gemeint ist dabei nicht eine besonders sachliche Darstel- lung, sondern die Wledergabe aus der Beobachterposition. Diese Wiedergabe kann auch sehr spannend sein. Der Erzähler berichtet, beschreibt, kommentiert & /oder erörtert die Handlung. Personen-/(Figuren)rede: →→> Die Außerungen erfolgen direkt von der jeweiligen Figur der Handlung. Ergänzung zur Erzählweise (Ausprägungen der Darbietungsformen des Erzählens): Der Erzähler behält das Wort → Erzählerbericht → Erzählerkommentar Episches Prateritum: → Der Erzähler berichtet rückblickend über eln für die Figur gegenwärtiges oder zukünftiges Geschehen.CMorgen wurde die Hochzeit gefeierl. Sabine war plötzlich unsicher.) Historisches Prāsens: → Der Erzähler holt ein für ihn vergangenes, für die Figur hingegen gegenwärtiges oder zukünftiges Geschehen in die Gegenwart. CES schlug zwölf, als Sabine in ihr Brautkleid schlüpft. indirekter Erzählerbericht (Redewiedergabe). →→Der Erzähler gibt das Geschehen, welches ihm von einem anderen berichtet wurde, indirekt, d. h. im konjunktiv wieder. Dadurch wird ein Höchstmaß an Distanz erreicht. (Nur ihrer Trauzeugin habe die Braut anvertraut, dass ihr eine kleine Feier viel besser gefalle.) Die Außerungen (einschließlich der unausgesproche- nen Empfindungen & Gedanken) erfolgen direkt von der jeweiligen Figur der Handlung →> Personen-/C Figuren) rede direkte Rede: → Die Aussage einer Figur wird mit unverändertem Wortlaut wiedergegeben, i.d. R. wird sie in Anführungszeichen gekennzeichnet. (,,Das gefällt mir!", meinte sabrina) erlebte Rede: → bezeichnet die wiedergabe der Gedanken einer Figur in der 3. Person Singular im Prateritum. (Ob es ihr gefallen wird? Sie wusste es nicht genau. Was sollte sie bloß tun?) innerer Monolog: → bezeichnet die wiedergabe der Gedanken und Empfindungen einer Figur in der 1. Person Singular in einer Art Selbstgespräch. (Das wird mir gefallen, dachte sie.) Stream of consciousness (Bewusstseinsstrom): → bezeichnet das selbstgespräch einer Figur. Es handelt sich um einen inkohärenten Strom von Gedanken, Empfindungen. Er ist dem inne- ren Monolog verwandt, ist jedoch stärker losge- last von grammalikalischen & syntaktischen Strukturen. Zeitgestaltung: Erzählzeit: · Die Erzählzeit ist die Zeit, die für das Erzählen benötigt wird. Es handelt sich also auch um die Zeit, die der Leser für den Leseprozess aufwendet. Erzählte Zeit: → Die erzählte Zeit ist der zeitraum, über den erzählt wird. Zeitraffung: →→→>Der Erzähler fasst längere zeitrāume zusammen. Das bedeutet, dass die erzählte Zeit langer ist als die Erzählzeit. Zeitdehnung: → Die Erzählung erfolgt in „zeitlupe". Das bedeutet, dass die Erzählzeit länger ist als die erzählte Zeit. Zeltdeckung: → Erzählzeit & erzählte Zeit sind in etwa deckungsgleich, was v.a. beim szenischen Erzählen der Fall ist. Rückblenden und vorausdeutungen: ...ermöglichen eine Loslosung von einer streng chronologischen zeitgestaltung. Rückblenden (Retrospektiven), die das Geschehen vergangener Geschehnisse erzählen oder vorausdeutungen auf zukünftige Geschehnisse unterbrechen die Erzählung.

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Grundbegriffe der Erzähltechnik Erzähltechnik: →> Der Erzähler fungiert als vermittelnde Instanz zwischen Autor-Text- Rezipient. Er ist nicht gleichzusetzen mit dem Autor! Erzählform: Er-/Sie-Form: →>Der Erzähler berichtet über andere & tritt selbst nicht direkt als Figur auf CEr-/Sie-Erzähler). Ich-Form: ›Der Erzähler tritt selbst in Erscheinung & spricht von sich (Ich-Erzähler). Erzählverhalten: Auktoriales Erzählverhalten: →> Der Erzähler tritt deutlich hervor, indem er das erzählte Geschehen arrangiert & kommentiert und sich dabei direkt an den Leser wendet. Er kennt i.d.R. die Zusammenhänge & die Gedanken & Gefühle der handelnden Figuren, er kann in die Vergangenheit, Gegenwart & Zukunft schauen & weiß durch vorausdeutungen oder kommentierung des Geschehens mehr als die beteiligten Figuren. Neutrales Erzählverhalten: →> Der Erzähler stellt das Geschehen wie ein unsichtbarer, unbeteiligter Beobachter kommentar- los dar. Er verzichtet auf vorausblickende, wertende oder kommentierende Aussagen oder auf die Innensicht einer Figur. Personales Erzählverhalten: →→→→Der Erzähler beschränkt sich auf die Sicht, die Gefühle & das Denken einer (oder mehrerer) beteiligten Person(en). Der Erzāhler vermittelt nur das, was diese Person(en) erlebt(en). Erzählperspektive: Innensicht: → Der Erzähler kann in die Figuren hineinsehen, kennt auch deren Gedanken & Gefühle. Außensicht: →> Der Erzähler erzählt nur das, was er von Außerlichkeiten & Verhalten betrachtena wahrnehmen kann. Erzählerstandort: Distanz: →→→> Der Erzähler steht (râumlich/zeitlich) außerhalb der von ihm erzählten welt & berichtet von den Geschehnissen als Unbeteiligter. Er hat zumeist den überblick über die Handlung & kennt deren Vorgeschichte & Fortgang...

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