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Klausur Materialgestütztes Schreiben Dialekte und Soziolekte

Klausur Materialgestütztes Schreiben Dialekte und Soziolekte

 Schuljahr 2021/22
Deutsch Gk Q1
Bearbeitungszeit: 135 Minuten
Thema:
Aufgabentyp:
Aufgabe:
4. Klausur
Name:
Q
11.05.2022
Sprachvarietäten u

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Schuljahr 2021/22 Deutsch Gk Q1 Bearbeitungszeit: 135 Minuten Thema: Aufgabentyp: Aufgabe: 4. Klausur Name: Q 11.05.2022 Sprachvarietäten und ihre gesellschaftliche Bedeutung, insb. Dialekte und Soziolekte (hier: Dialekte) Materialgestütztes Verfassen eines Textes mit fachspezifischem Bezug (überwiegend argumentativer Charakter) Ausganssituation: Sie leben in einer Region, in der von älteren Bewohnern untereinander noch Dialekt gesprochen wird. Sie selbst verstehen nur Bruchteile davon, sind aber sehr interessiert an dem Thema und haben sich auch bereits mit Mitschülerinnen und Mitschülern darüber ausgetauscht. Gemeinsam haben Sie nun den Wunsch, dass auch an unserer Schule der Heimatdialekt aus unserer Region gefördert wird. Aus diesem Grund verfassen Sie einen Brief an unsere Schulleitung. Schreibauftrag: Verfassen Sie auf Grundlage der Materialien 1-6 und eigener fachlicher Kenntnisse aus dem Unterricht einen Brief an unsere neue Schulleiterin Frau Prangenberg, in dem Sie: das Thema einführend darlegen, erläutern, welche gesellschaftliche Bedeutung Dialekten zukommt, Einblick in die Entwicklung des Dialektgebrauchs in Deutschland geben und Faktoren erläutern, die diese Entwicklung beeinflussen, O Vorteile des Dialektsprechens nennen, an Beispielen erläutern und dabei mögliche Gegenargumente entkräften sowie 0 Möglichkeiten der schulischen Beschäftigung mit Dialekten anregen. Zugelassene Hilfsmittel: Wörterbuch zur deutschen Rechtschreibung Materialgrundlage: M1: Zwölf Fragen an den Sprachwissenschaftler Rudi Keller (2008) M2: Thomas Schmoll: Wenn meinen Dialekt niemand mehr versteht (2015) M3: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier beim Festakt zum Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober 2017 in Mainz M4: Dialektgebrauch nach Bundesländern (2008) M5: Entwicklung des Mundartgebrauchs in der Familie am Beispiel der...

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Gemeinde Heiden (2001) M6: Simone Blaß: Kinder mit Dialekt - Sprachbegabte oder Dorfdeppen? (2016) Viel Erfolg! Material 1 Zwölf Fragen an den Sprachwissenschaftler Rudi Keller (2008) 7. Welchen Stellenwert haben Dialekte innerhalb der Deutschen Sprache? Keller: Durch die Mobilität der Gesellschaft werden innerhalb Deutschlands die Dialekte auf lange Sicht mehr und mehr ,,verhochdeutscht“ mit einem deutlichen Nord-Süd-Gefälle. Für mich ist mein Heimatdialekt vor allem Träger eines emotionalen Heimatgefühls. Stiftung Haus der Bundesrepublik Deutschland: museumsmagazin: man spricht Deutsch, 2008, S. 37. Material 2 Thomas Schmoll: Wenn meinen Dialekt niemand mehr versteht (2015) [...] Lang, lang ist's her, aber es war so. In der Zeit des Hochbarock, als Sachsen kulturell glänzte und politisches Gewicht in Europa besaß, war Sächsisch der prestigeträchtigste Dialekt hierzulande und - wenn man so will - das Hochdeutsch. Doch je mehr Preußen an Macht gewann, desto mehr drehte sich die Stimmung contra Sächsisch. Heute ist die Mundart das Symbol für ostdeutsche Proleten und Dresdner 5 Abendlandverteidiger, die ,,off de Lügnbresse" schimpfen und ,,de Mergl" durch ,,de Frauge Bedrie" ersetzen möchten. Immerhin: Sächsisch wird noch gesprochen, es ist so wenig vom Aussterben bedroht wie Vorurteile gegen jene, die es reden. Andere Sprachen und Dialekte haben weniger Glück. Sie sterben aus oder sind vom Untergang bedroht. Damit geht Kulturgut teils für immer verloren, das nicht allein für Forschungszwecke 10 von enormer Bedeutung ist, sondern auch für regionale oder nationale Identität. [...] ,,Auf dem Schulhof sprechen die Kinder meistens Deutsch", heißt es [...]. Und zu Hause? ,,Je nachdem." Teresa etwa plaudert mit Eltern, Groß- und Urgroßeltern beim Kaffeekränzchen Saterfriesisch, so gut sie es schon kann. Die Älteren am Tisch freuen sich ebenso darüber wie Grundschullehrerin Ingeborg Remmers. Ihr geht es dabei nicht allein darum, ein Stück Heimat für kommende Generationen zu bewahren. Sie ver- 15 weist darauf, dass zweisprachiges Aufwachsen ein Bildungsvorteil ist, auch wenn Saterfriesisch für die Karriere garantiert kein Muss ist. Thomas Schmoll: Wenn meinen Dialekt niemand mehr versteht. Zitiert nach: https://www.welt.de/vermischtes/article 149819778/Wenn-meinen-Dialekt-niemand-mehr-versteht.html (abgerufen am 30.04.2018). Material 3 Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier beim Festakt zum Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober 2017 in Mainz [...] Denn verstehen und verstanden werden - das will jeder, und das braucht jeder, um sein Leben selbst- bewusst zu führen. Verstehen und verstanden werden - das ist Heimat. Ich bin überzeugt, wer sich nach Heimat sehnt, der ist nicht von gestern. Im Gegenteil: Je schneller die 5 Welt sich um uns dreht, desto größer wird die Sehnsucht nach Heimat. Dorthin, wo ich mich auskenne, wo ich Orientierung habe und mich auf mein eigenes Urteil verlassen kann. Das ist im Strom der Veränderun- gen für viele schwerer geworden. Diese Sehnsucht nach Heimat dürfen wir nicht denen überlassen, die Heimat konstruieren als ein ,, Wir gegen Die"; als Blödsinn von Blut und Boden; die eine heile deutsche Vergangenheit beschwören, die es so nie gegeben hat. Die Sehnsucht nach Heimat - nach Sicherheit, nach Entschleunigung, nach Zusammenhalt und vor allen Dingen Anerkennung-, diese Sehnsucht dürfen wir nicht den Nationalisten überlassen. Ich glaube, Heimat weist in die Zukunft, nicht in die Vergangenheit. Heimat ist der Ort, den wir als Gesell- schaft erst schaffen. Heimat ist der Ort, an dem das,, Wir" Bedeutung bekommt. So ein Ort, der uns ver- bindet - über die Mauern unserer Lebenswelten hinweg-, den braucht ein demokratisches Gemeinwesen und den braucht auch Deutschland. Auf meinen Reisen durch Deutschland mache ich die wunderbare Erfahrung: Wo Heimat ist, da gibt es viel zu erzählen. In Sönke Wortmanns neuem Film,,Sommerfest", einem Heimatfilm über das Ruhrgebiet, da sagt ein waschechter Bochumer: ,,Hömma..., Geschichten liegen hier überall auffer Straße rum-man musse nur aufheben." Ich finde, das muss der Anfang sein. [...] Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier beim Festakt zum Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober 2017 in Mainz. Zitiert nach: http://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Reden/DE/Frank-Walter-Steinmeier/Reden/2017/10/171003-TdDE-Rede-Mainz.html (abgerufen am 18.04.2018). Material 4 Dialektgebrauch nach Bundesländern (2008) Aussage: „Ich spreche eigentlich immer Dialekt/Mundart" Deutsche Bevölkerung (in Prozent) Thüringen/Sachsen Rhein-Main/Südwest Mecklenburg-Vorpommern/ Brandenburg/Sachsen-Anhalt Bayern Norddeutschland Nordrhein-Westfalen 100% 50 % Berlin 0% 1900 10 Dialektgebrauch nach Bundesländern. Allensbacher Archiv, IfD-Umfrage 10016, Februar 2008. 000 10 85% 1930 18 Material 5 Entwicklung des Mundartgebrauchs in der Familie am Beispiel der Gemeinde Heiden (2001) Eltern gegenüber ihren Kindern Elternpaare untereinander 51% 40% 1960 33 31 60% Norden wenig 10% 37 42% Q Eltern wollen Dialekt nicht mehr kindern beibringen 45 16% Süden viel Po 2000 Kremer, Ludger/Van Caeneghem, Veerle: Dialektschwund im Westmünsterland. Zum Verlauf des niederdeutsch-hochdeutschen Sprachwechsels im 20. Jahrhundert, (Westmünsterland. Quellen und Studien, 17). Vreden, 2007 © Ludger Kremer. Material 6 Simone Blaß: Kinder mit Dialekt Sprachbegabte oder Dorfdeppen? (2016) Wer eine Mundart beherrscht, verfügt über einen größeren Wortschatz, kennt mehrere Begriffe für ein und dasselbe. Wer wiederum viele Synonyme kennt, tut sich auch leichter mit dem Erlernen von Fremdspra- chen. Vereinfacht gesagt, ist das Gehirn es dann schon gewöhnt, dass etwas völlig verschiedene Wörter zugeordnet bekommt. ,,Mehrsprachiges Wissen, also auch das Wissen, das sich aus dem Verwenden von 5 Dialekt und Hochsprache ergibt, hat enorme Vorteile für ein Kind", so Wolfgang Schulze, Dialekt-Experte an der Münchner Uni. [...] Die vielfältigeren Möglichkeiten, seinen Gedanken Ausdruck zu verschaffen sind nur ein Beispiel. Ein an- deres ist die Tatsache, dass ein Abstand in der Wahrnehmung der Hochsprache entsteht. „Hierdurch wird dem Kind viel plastischer klar, was eigentlich die Strukturen der Hochsprache ausmacht und wie diese be- 10 wusster eingesetzt werden können. Wodurch das Sprachverständnis an sich erheblich verstärkt wird und damit auch der Fremdsprachunterricht verbessert werden kann", so Schulze. Der Effekt ist dabei übrigens umso größer, je stärker der Dialekt vom Hochdeutschen abweicht. [...] Auch Horst Haider Munske von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen/Nürnberg beschäftigt sich beruflich mit Dialekten. ,,Niemand trainiert heute einen Dialekt ab. Die Fähigkeit, Dialekt zu sprechen, 15 geht aber verloren, wenn sie nicht genutzt wird." Er weist darauf hin, dass es für ein Kind in der Regel kein Problem ist, mehrere Sprachen zu lernen. Vor allem dann nicht, wenn diese Sprachen mit bestimmten Sprechern verbunden sind. Es besteht also keine Schwierigkeit, auf der Straße und im Schulhof Dialekt zu sprechen, mit den Eltern und während des Unter- richts aber auf das Hochdeutsche zurückzugreifen. [...] 20 Der Dialekt ist Teil der persönlichen Identität. ,,Er schafft unter Dialektsprechern - auch jenen, die ihn nur noch halb beherrschen oder sogar nur verstehen - ein Bewusstsein regionaler, ideeller, lebenspraktischer Zusammengehörigkeit“, so der Sprachwissenschaftler Munske. [...] ,,Etwas anderes ist es, wenn man unter, Vorteil eine größere Nähe und Adäquatheit zu den ,kognitiven' Fähigkeiten eines Kindes versteht", ergänzt sein Münchner Kollege Schulze. Das bedeutet, dass zweispra- 2 chige Kinder, also auch solche, die sowohl einen Dialekt als auch das Hochdeutsche beherrschen, ihre Fä- higkeiten stärken und ihre Gefühle genauer ausdrücken können. Das Schlagwort hier: Dialekt macht schlay Und das, obwohl man jahrzehntelang davon überzeugt war, dass Dialekt sprechende Kinder im Deutschunterricht von vornherein keine Chancen auf gute Noten hätten. Der Grund für diese Annahme wa- ren Studien aus den 70er Jahren, bei denen allerdings nur die Kinder betrachtet wurden, die vor ihrer Ein- 30 schulung ausschließlich Dialekt sprachen und hörten, deren Mundart also ihre einzige Sprache war. [...] Wissenschaftler sprechen heute von einer inneren Zweisprachigkeit, die Kinder beherrschen, die mit einem Dialekt aufwachsen. Denn kein deutsches Kind kann heutzutage noch ohne das Hochdeutsche groß werden. Dafür sorgen neben Kindergarten und Schule auch die Medien [...]. Die immer wiederkehrende Frage nach dem Verlust des Hochdeutschen durch die Verwendung eines Dia- 35 lekts wird von Sprachforscher Schulze zurückgewiesen: ,,Hochdeutsch spielt bei einem Kind, das mit Dia- lekt oder auch mit einer Ghetto-Sprache aufwächst, de facto die Rolle einer nationalen Zweitsprache, die es in entsprechenden Kontexten bewusst einsetzen kann. Das Hochdeutsche geht also nicht verloren, erhält auch keinen untergeordneten Rang, sondern spielt einfach die Rolle, die es ohnehin hat: nur öffentlich und im Bewusstsein der Sprecher verankert." [...] 40 Der Germanistikprofessor Karl-Heinz Göttert stellt sich übrigens in seinem aktuellsten Buch die Frage, wie es überhaupt um die Zukunft der Dialekte bestellt ist. Sein Fazit lautet ganz eindeutig: Die Mundarten blei- ben uns erhalten - nicht zuletzt, weil wir uns in unserer globalisierten Welt nach ein bisschen Heimat und Zugehörigkeit sehnen. - Simone Blaß: Sprachwissenschaftler fordern Dialekt an Schulen. Zitiert nach: http://www.t-online.de/leben/familie/schulkind-und-jugendliche/ id_47445690/kinder-mit-dialekt-sprachbegabte-oder-dorfdeppen-.html (abgerufen am 19.04.2018). Erwartungshorizont 1. Inhaltliche Leistung 1 2 3 4 5 LO 6 7 8 Name: within Anforderung Der Schüler... verfasst eine themen- und anlassbezogene Einleitung unter Bezugnahme auf die vorgegebene Schreibsituation und den Gegenstand des Schreibauftrags (nennt die Forderung: Beschäftigung mit dem Heimatdialekt) Erläutert, welche gesellschaftliche Bedeutung Dialekten zukommt, z. Bsp.: Dialekt als schützenswertes Kulturgut (M2) Dialeket sind eng mit Heimatgefühlen verbunden (M1, M2, M3) Dialekte haben eine identitätsstiftende Funktion (M2, M6) Dialekt fördert den persönlichen Ausdruck und bringt soziokommunikative Vorteile stellt die Entwicklung des Dialektgebrauchs in Deutschland dar, z. Bsp.: Dialekte haben einen Prestigeverlust erlitten und erleben auch heute noch Stigmatisierung (M2, M6) Rückgang des Gebrauchs ist durch Durchsetzung der Standardsprache in Schule und Medien zu erklären (M6) Rückgang des Dialektgebrauchs im familiären Bereich (M5), Prozentualer Anteil dialektaler Ausprägung, in Bayern am intensivsten (M4) Dialekt sterben nicht aus (M6) (Vogelmann) nennt Vorteile von Dialektsprechern, z. Bsp.: Höhere Ausdrucksfähigkeit, größerer Wortschatz (M6) facettenreicher, nuancierter Erlernen M6), schnelleres Dialektsprecher sind zweisprachig (M2, Fremdsprachen, vertieftes Verständnis für Struktur der Hochsprache Entkräftung von Gegenargumenten Nennt Maßnahmen schulischer Beschäftigung mit Dialekten und beschreibt diese, z. Bsp.: Dialekt als Schulfach (M6) routinierten Dialektgebrauch im Unterricht fördern (M6) den Deutschunterricht in Hochdeutsch- und einen Dialektdeutschteil teilen (M6) eigene Vorschläge, z. Bsp.: Einrichtung einer Dialekt AG, Einladung von Dialektsprechern, Lesenächte im Dialekt, usw. stellt das Thema schlüssig unter Einbezug fachlichen Kontextwissens dar, z. Bsp.: von Definition Sprachvarietät Dialekt in Abgrenzung zur Hochsprache und Regiolekten, ggf. Akzent Beschreibung regionaler Varietäten Weitere Faktoren, die den Rückgang der Dialekte begünstigen (Einführung des Rundfunks 1920er, Mütter sprechen mit Kindern aus Prestigegründen Hochdeutsch, Mobilitat, Tendenz Kleinkunst, Comedy Literatur Dialekt wieder aufzunehmen, Bsp. Calmund, Eifel- / Niederrheinkrimis, Zeitung: Mundartkolumnen abgelöst durch regionalsprachliche Beiträge, Entdialektisierung wertet regional geprägte Umgangssprache, als Moment sprachlicher Identität auf) USW. formuliert einen angemessenen Schluss, indem sie/er die Ergebnisse zusammenfasst und der Schulleitung eine begründete Empfehlung für die Befürwortung des Antrags ausspricht Erschließt die Materialien funktional zur Erfüllung des Schreibauftrags, z. Bsp.: angemessene Auswahl und sachliche Verarbeitung der Informationen in Bezug auf das vorgegebene Thema, funktionale Bezugnahme auf die Materialien im eigenen Text Konzentration auf Wesentliches und Vermeidung von Redundanzen max. Punktzahl 6 3 /6 S/10 9 /8 5 5 /10 /8 / 10 /5 /9

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Doch je mehr Preußen an Macht gewann, desto mehr drehte sich die Stimmung contra Sächsisch. Heute ist die Mundart das Symbol für ostdeutsche Proleten und Dresdner 5 Abendlandverteidiger, die ,,off de Lügnbresse" schimpfen und ,,de Mergl" durch ,,de Frauge Bedrie" ersetzen möchten. Immerhin: Sächsisch wird noch gesprochen, es ist so wenig vom Aussterben bedroht wie Vorurteile gegen jene, die es reden. Andere Sprachen und Dialekte haben weniger Glück. Sie sterben aus oder sind vom Untergang bedroht. Damit geht Kulturgut teils für immer verloren, das nicht allein für Forschungszwecke 10 von enormer Bedeutung ist, sondern auch für regionale oder nationale Identität. [...] ,,Auf dem Schulhof sprechen die Kinder meistens Deutsch", heißt es [...]. Und zu Hause? ,,Je nachdem." Teresa etwa plaudert mit Eltern, Groß- und Urgroßeltern beim Kaffeekränzchen Saterfriesisch, so gut sie es schon kann. Die Älteren am Tisch freuen sich ebenso darüber wie Grundschullehrerin Ingeborg Remmers. 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Dorthin, wo ich mich auskenne, wo ich Orientierung habe und mich auf mein eigenes Urteil verlassen kann. Das ist im Strom der Veränderun- gen für viele schwerer geworden. Diese Sehnsucht nach Heimat dürfen wir nicht denen überlassen, die Heimat konstruieren als ein ,, Wir gegen Die"; als Blödsinn von Blut und Boden; die eine heile deutsche Vergangenheit beschwören, die es so nie gegeben hat. Die Sehnsucht nach Heimat - nach Sicherheit, nach Entschleunigung, nach Zusammenhalt und vor allen Dingen Anerkennung-, diese Sehnsucht dürfen wir nicht den Nationalisten überlassen. Ich glaube, Heimat weist in die Zukunft, nicht in die Vergangenheit. Heimat ist der Ort, den wir als Gesell- schaft erst schaffen. Heimat ist der Ort, an dem das,, Wir" Bedeutung bekommt. So ein Ort, der uns ver- bindet - über die Mauern unserer Lebenswelten hinweg-, den braucht ein demokratisches Gemeinwesen und den braucht auch Deutschland. Auf meinen Reisen durch Deutschland mache ich die wunderbare Erfahrung: Wo Heimat ist, da gibt es viel zu erzählen. In Sönke Wortmanns neuem Film,,Sommerfest", einem Heimatfilm über das Ruhrgebiet, da sagt ein waschechter Bochumer: ,,Hömma..., Geschichten liegen hier überall auffer Straße rum-man musse nur aufheben." Ich finde, das muss der Anfang sein. [...] Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier beim Festakt zum Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober 2017 in Mainz. Zitiert nach: http://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Reden/DE/Frank-Walter-Steinmeier/Reden/2017/10/171003-TdDE-Rede-Mainz.html (abgerufen am 18.04.2018). Material 4 Dialektgebrauch nach Bundesländern (2008) Aussage: „Ich spreche eigentlich immer Dialekt/Mundart" Deutsche Bevölkerung (in Prozent) Thüringen/Sachsen Rhein-Main/Südwest Mecklenburg-Vorpommern/ Brandenburg/Sachsen-Anhalt Bayern Norddeutschland Nordrhein-Westfalen 100% 50 % Berlin 0% 1900 10 Dialektgebrauch nach Bundesländern. Allensbacher Archiv, IfD-Umfrage 10016, Februar 2008. 000 10 85% 1930 18 Material 5 Entwicklung des Mundartgebrauchs in der Familie am Beispiel der Gemeinde Heiden (2001) Eltern gegenüber ihren Kindern Elternpaare untereinander 51% 40% 1960 33 31 60% Norden wenig 10% 37 42% Q Eltern wollen Dialekt nicht mehr kindern beibringen 45 16% Süden viel Po 2000 Kremer, Ludger/Van Caeneghem, Veerle: Dialektschwund im Westmünsterland. Zum Verlauf des niederdeutsch-hochdeutschen Sprachwechsels im 20. Jahrhundert, (Westmünsterland. Quellen und Studien, 17). Vreden, 2007 © Ludger Kremer. Material 6 Simone Blaß: Kinder mit Dialekt Sprachbegabte oder Dorfdeppen? (2016) Wer eine Mundart beherrscht, verfügt über einen größeren Wortschatz, kennt mehrere Begriffe für ein und dasselbe. Wer wiederum viele Synonyme kennt, tut sich auch leichter mit dem Erlernen von Fremdspra- chen. Vereinfacht gesagt, ist das Gehirn es dann schon gewöhnt, dass etwas völlig verschiedene Wörter zugeordnet bekommt. ,,Mehrsprachiges Wissen, also auch das Wissen, das sich aus dem Verwenden von 5 Dialekt und Hochsprache ergibt, hat enorme Vorteile für ein Kind", so Wolfgang Schulze, Dialekt-Experte an der Münchner Uni. [...] Die vielfältigeren Möglichkeiten, seinen Gedanken Ausdruck zu verschaffen sind nur ein Beispiel. Ein an- deres ist die Tatsache, dass ein Abstand in der Wahrnehmung der Hochsprache entsteht. „Hierdurch wird dem Kind viel plastischer klar, was eigentlich die Strukturen der Hochsprache ausmacht und wie diese be- 10 wusster eingesetzt werden können. Wodurch das Sprachverständnis an sich erheblich verstärkt wird und damit auch der Fremdsprachunterricht verbessert werden kann", so Schulze. Der Effekt ist dabei übrigens umso größer, je stärker der Dialekt vom Hochdeutschen abweicht. [...] Auch Horst Haider Munske von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen/Nürnberg beschäftigt sich beruflich mit Dialekten. ,,Niemand trainiert heute einen Dialekt ab. Die Fähigkeit, Dialekt zu sprechen, 15 geht aber verloren, wenn sie nicht genutzt wird." Er weist darauf hin, dass es für ein Kind in der Regel kein Problem ist, mehrere Sprachen zu lernen. Vor allem dann nicht, wenn diese Sprachen mit bestimmten Sprechern verbunden sind. Es besteht also keine Schwierigkeit, auf der Straße und im Schulhof Dialekt zu sprechen, mit den Eltern und während des Unter- richts aber auf das Hochdeutsche zurückzugreifen. [...] 20 Der Dialekt ist Teil der persönlichen Identität. ,,Er schafft unter Dialektsprechern - auch jenen, die ihn nur noch halb beherrschen oder sogar nur verstehen - ein Bewusstsein regionaler, ideeller, lebenspraktischer Zusammengehörigkeit“, so der Sprachwissenschaftler Munske. [...] ,,Etwas anderes ist es, wenn man unter, Vorteil eine größere Nähe und Adäquatheit zu den ,kognitiven' Fähigkeiten eines Kindes versteht", ergänzt sein Münchner Kollege Schulze. Das bedeutet, dass zweispra- 2 chige Kinder, also auch solche, die sowohl einen Dialekt als auch das Hochdeutsche beherrschen, ihre Fä- higkeiten stärken und ihre Gefühle genauer ausdrücken können. Das Schlagwort hier: Dialekt macht schlay Und das, obwohl man jahrzehntelang davon überzeugt war, dass Dialekt sprechende Kinder im Deutschunterricht von vornherein keine Chancen auf gute Noten hätten. Der Grund für diese Annahme wa- ren Studien aus den 70er Jahren, bei denen allerdings nur die Kinder betrachtet wurden, die vor ihrer Ein- 30 schulung ausschließlich Dialekt sprachen und hörten, deren Mundart also ihre einzige Sprache war. [...] Wissenschaftler sprechen heute von einer inneren Zweisprachigkeit, die Kinder beherrschen, die mit einem Dialekt aufwachsen. Denn kein deutsches Kind kann heutzutage noch ohne das Hochdeutsche groß werden. Dafür sorgen neben Kindergarten und Schule auch die Medien [...]. Die immer wiederkehrende Frage nach dem Verlust des Hochdeutschen durch die Verwendung eines Dia- 35 lekts wird von Sprachforscher Schulze zurückgewiesen: ,,Hochdeutsch spielt bei einem Kind, das mit Dia- lekt oder auch mit einer Ghetto-Sprache aufwächst, de facto die Rolle einer nationalen Zweitsprache, die es in entsprechenden Kontexten bewusst einsetzen kann. Das Hochdeutsche geht also nicht verloren, erhält auch keinen untergeordneten Rang, sondern spielt einfach die Rolle, die es ohnehin hat: nur öffentlich und im Bewusstsein der Sprecher verankert." [...] 40 Der Germanistikprofessor Karl-Heinz Göttert stellt sich übrigens in seinem aktuellsten Buch die Frage, wie es überhaupt um die Zukunft der Dialekte bestellt ist. Sein Fazit lautet ganz eindeutig: Die Mundarten blei- ben uns erhalten - nicht zuletzt, weil wir uns in unserer globalisierten Welt nach ein bisschen Heimat und Zugehörigkeit sehnen. - Simone Blaß: Sprachwissenschaftler fordern Dialekt an Schulen. Zitiert nach: http://www.t-online.de/leben/familie/schulkind-und-jugendliche/ id_47445690/kinder-mit-dialekt-sprachbegabte-oder-dorfdeppen-.html (abgerufen am 19.04.2018). Erwartungshorizont 1. Inhaltliche Leistung 1 2 3 4 5 LO 6 7 8 Name: within Anforderung Der Schüler... verfasst eine themen- und anlassbezogene Einleitung unter Bezugnahme auf die vorgegebene Schreibsituation und den Gegenstand des Schreibauftrags (nennt die Forderung: Beschäftigung mit dem Heimatdialekt) Erläutert, welche gesellschaftliche Bedeutung Dialekten zukommt, z. Bsp.: Dialekt als schützenswertes Kulturgut (M2) Dialeket sind eng mit Heimatgefühlen verbunden (M1, M2, M3) Dialekte haben eine identitätsstiftende Funktion (M2, M6) Dialekt fördert den persönlichen Ausdruck und bringt soziokommunikative Vorteile stellt die Entwicklung des Dialektgebrauchs in Deutschland dar, z. Bsp.: Dialekte haben einen Prestigeverlust erlitten und erleben auch heute noch Stigmatisierung (M2, M6) Rückgang des Gebrauchs ist durch Durchsetzung der Standardsprache in Schule und Medien zu erklären (M6) Rückgang des Dialektgebrauchs im familiären Bereich (M5), Prozentualer Anteil dialektaler Ausprägung, in Bayern am intensivsten (M4) Dialekt sterben nicht aus (M6) (Vogelmann) nennt Vorteile von Dialektsprechern, z. Bsp.: Höhere Ausdrucksfähigkeit, größerer Wortschatz (M6) facettenreicher, nuancierter Erlernen M6), schnelleres Dialektsprecher sind zweisprachig (M2, Fremdsprachen, vertieftes Verständnis für Struktur der Hochsprache Entkräftung von Gegenargumenten Nennt Maßnahmen schulischer Beschäftigung mit Dialekten und beschreibt diese, z. Bsp.: Dialekt als Schulfach (M6) routinierten Dialektgebrauch im Unterricht fördern (M6) den Deutschunterricht in Hochdeutsch- und einen Dialektdeutschteil teilen (M6) eigene Vorschläge, z. Bsp.: Einrichtung einer Dialekt AG, Einladung von Dialektsprechern, Lesenächte im Dialekt, usw. stellt das Thema schlüssig unter Einbezug fachlichen Kontextwissens dar, z. Bsp.: von Definition Sprachvarietät Dialekt in Abgrenzung zur Hochsprache und Regiolekten, ggf. 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