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Dialekte und Soziolekte

Dialekte und Soziolekte

 2 Klausur
Seite A
Datum: 18.12.19
Soziolekle /Dialekte
Aufgabe 1
In dem vorliegenden Zeitungsartikel
Brauchen Dialekte besonderen Schutz?"
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15 Punkte Deutsch-GK Klausur zu Dialekten und Soziolekten

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2 Klausur Seite A Datum: 18.12.19 Soziolekle /Dialekte Aufgabe 1 In dem vorliegenden Zeitungsartikel Brauchen Dialekte besonderen Schutz?" eines unbekannten Autors, welcher im September 2016 im Online. Angebot aufgabe bergen Einking! der Zeitung Zeit veröffentlicht wurde, wird die gefährdeté Vielfalt der Dialekte (vgl. 2. 16.) in Deutschland thematisiert. Im Vordergrund steht dabei die Sicht des Dialektforschers. Sebastian Kürschner. Dieser erläutert mit Hilfe von Untersuchungen, dass Dialekte "(Z.15) es heutzutage eher großräumi gibt und sich die einzelnen Dialekte sowcht phonetisch, als auch lexikalisch annähen (vgl.2.21() Er trifft außerdem die ge Aussage, dass das Selbstbewusstsein des Dialektsprecher Einfluss auf dir Wirkung dieses Dialekts hat (vgl. 7.39-41) Ebenso dem Text thematisiert, dass wird Kürschner des Meinung ist, dass die lange Schulzeit eine standardisierte Sprache unterstützl (vgl Z. 45-47). Abschließend wird Kürschners eigene Meinung genannt, welcher zwar sagt, dass er den Konzept und Layout: Europaschule Troisdorf Gedruckt auf 100% Recycling-Papier 2 Rückzug sieht, aber ihn auch als kulturellen verlust empfindet (vgl. 7. 57 f.). Der Text wird von dem unbekannten Autor mit Seite -V00 der These eröffnet, dass sich Dialekte in Deutschland immo ähnlicher werden und somit die Individuali fat der van Dialeklen neatral" (Z.53 fl Mundarten zwückgeht. Der Argumentation ist in diesem Fall sehr stringent, da zu diese These keine Gegenargumente gelidet werden und nur die Sichtucise Kürschner beschrieben wird. Nachdem die Hauptaussage in den einleitenden Sützen formuliest wird, wird diese noch einmal vertieft und detaillierter beschrieben. Es wird enchal, dass viele Sprachforscher die vielfalt des Dialekte in Deutschland" (7.1. £.) gefärdet sehen. Die These, dass Dialekte zuar neitshin bestehen, sich aber mehr angleichen (2.7) würden,...

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wird enent aufgegriffen. Mit Hilfe eines Zitals ven Kirschner werden Untersuchungen thematisiel, zu diesem Thema in Rheinland-Pfalz immer zwei Ldie and welche ergaben, dass es dort Zwei großräumige Dialette (2.15) gibt. Dieses und weitere Beispiele unterstützen die These des Textes, ebenso wie der Fall, Baden-Würtemberg gemacht wurden, nur noch V gehe hier nhij hundrel aut das Daispiel ein! Behauptuyen! dass Kurschner seine Aussage mil onberir " (Z. 12) beginnt und somit deutlich macht, dass seine Meinung den Seite 3 anderen Forschern geteill wird Diese Formulierung verleiht der These genisse Seriosität und ist semil ein wichtige Teil de Argumentation. Die wiedergegebenen Aussagen Kürschner werden nicht durch bestimmte Daten de Ergebnisse unterstützt fr behauptet zum Beispiel lediglich, dass man tiefe Dialektsprecher [...] immer seltenes" (2.26.) finden würde. Allerdings stellt Kürschner diese Ergebnisse der Untersuchungen and ohne Zahlen oder Daten als Takten dar. Dieselbe Vorgehensweise lässt sich erkennen, als Kürschners Meinung zu der Relevanz zu der Relevanz van Selbstbewusstson eines Dalekts es aber und der Wertschätzung eines erläutert wird. Hier bezieht nicht die Meinung endeer Forscher mit ein, sondern formuliert lediglid seine eigenen Vermutungen. Dieses Argument, welches sid and das Selbstbewusstsein der Dialektsprecher bezieht, bietel aber weitere Erklärung dafür, warum Sprach- wandel vorkommt. Als nächstes Mund arlen der Rückzug Schweiz und eine Deutschland vergliche.. 4 Ida Seite Kürschner führt dies auf die heute Schnitt länger Schulzeit " (7.45 f.) zurück aus seiner Sicht dazu führt, dass welche Imehr junge Leute nur Heddeutsch -sprechen" (Z. 48). Mit diesem Argument wird versucht Dialekte in zu erklären, we um manchen Regionen eher bestehen bleiben, als in anderen. Nach der Erläuterung der vielen unterstützender Argumenten, wird abschließend Kürschners persönliche Meinung thematisiert. Diese Meinung, dass Menschen Inicht dazu. gezuringen reden konnen, Dialekt zu sprechen (vgl. 7.54 (.), aber class die schwindende Bedeutung des Dialekts natürlich ein kultureller Verlust" (Z 56 581 sei, unterstützt zuar nicht die eigene These befont aber durch die genannte direkte Verbindung von Sprache mit Kultur die Relevanz des Textes. Mit dieser Aussage bezieht sich Kürschner and abschließend ned einmal auf die Überschrift des Textes und macht deutlich. RECL M Dialelele nicht leicht geschützt werden können, man Menschen nicht zum Gebrauch Mundarten zwingen kann. Die. These des Artikels wird ohne Daten Leder Gegenargumenten mit einer Vielzahl Aspekter and Argumenten von Kürschner unterstützt. Somit ist der Gedanken gang zwar einseitig, abe dud die Sa vaschart R besser zusamme Seide geht jedoch. aufgabedezogene Einkiteg Menge Aspekten nicht entônig. Ich denke, dass viele überzeugende Argumente zur Unterstützung der Those Text abe genannt wurden, finde den Linsgesament and Grund der fehlenden Duter zu den Untersuchungen and fehlenden Sichtweisen oder Gegenargumenter andeer Forscher trotz seines Stringenter, Aufbaus nicht überzeugend Seite S Datum: 18.12.19 Aufgabe 2 Mit der Überschrift. Branchen Dialekte besonderen Schutz" eröffret der Artikel Laus der Zeit eine Frage, welche vielen verschiedenen Sichtreisen betrachtet werden und dementsprechend beantuartet werden kann. Zunächst nichtig zu ein mal denke ich, dass es betrachten ist, dass Sprachandel, souch! dia thopisch, als immer ein auch diaphasisch schon Teil de Kultur lässt sich beschleunigen und muss als natürliche Teil der Sprache akzeptiert beden. Wie bereits von Kürschner erwähnt, lässt. Gebrand eine Murdort nicht. sid de nar. Spractuandel nicht aufhalten ode erzuingen oder kontrollierer Der Puckeng Konzept und Layout Europaschule Troisdorf Gedruckt auf 100% Recycling Papier weiter existier co, mobividuell nicht Forscher Freeunisse -2Embern phonetische & levitralische kere Daten 120 Annähemaga Brauchen Dialekte besonderen Schutz? Nur ein Dorf welter reden die Menschen anders? Diese Zeiten werden vermutlich bald vorbei sein. Wo deutsche Dialekte noch existieren, werden sie sich immer ähnlicher. Sprachforscher sehen die Vielfalt der Dialekte in Deutschland gefährdet. Zwar würden viele Menschen auch in Zukunft Mundart reden, sagte der Erlanger Dialektforscher Sebastian Kürschner im Vorfeld einer 5 internationalen Dialektologen-Tagung. Lokale Dialekte, die sich oft schon von einem zum anderen Ort unter- schieden, würden sich aber immer mehr angleichen. Bei der von kommendem Mittwoch bis Samstag dau- ernden Konferenz in Erlangen wollen 90 Fachleute 10 unter anderem die Entwicklung von Dialekten disku- tieren. Wir haben beispielsweise bei Untersuchungen in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg festgestellt: Statt der früher häufig lokalen Dialekte gibt es dort fast 15 nur noch zwei großräumige Dialekte. Das im Westen von Rheinland-Pfalz und Luxemburg gesprochene Moselfränkisch und das eher im Süden und Osten gesprochene Rheinfränkisch", erklärte Kürschner, der Professor für Variationslinguistik und Sprachkontakt- forschung an der Universität Erlangen-Nürnberg ist. Neben der Aussprache gleiche sich dort zunehmend auch der Wortschatz an. 20 In manchen-vor allem großstädtischen - Regionen seien Dialekte ganz auf dem Rückzug. ,,Dort ver- 25 schwinden die Dialekte natürlich nicht von einem Tag auf den anderen. Aber tiefe Dialektsprecher findet man dort immer seltener", sagte der Sprachwissenschaftler. Dabei stellt Kürschner in Deutschland einen aus- geprägten Nord-Süd-Trend fest. ,,In Süddeutschland 30 haben Dialekte einen stärkeren Status als im Norden." 1 https://www.abi-boxen-plus.de/ihre- MMO nur Mirschne Vor allem der altbayerische Dialekt spiele eine große Rolle. Die Altbayern sprechen ihren Dialekt mit einem Pasifive größeren Selbstbewusstsein als Bundesbürger in anderen Regionen." Die hier abgedruckte, leicht gekürzte Version findet sich unter der untenstehenden Fußnote 1. (Es reicht ein Verweis auf die Quelle, sie muss nicht in Gänze abgeschrieben werden!) ler%5D=Box&cHash=b1a4461f934ca1ba4f8f7fad82f6205f Anders sei das beispielsweise in Franken. Das liege 35 wohl auch daran, dass Fränkisch außerhalb Frankens kaum wahrgenommen werde. ,,Außerdem haben die Franken ein geringeres Selbstbewusstsein, was ihren Dialekt angeht." Die Wertschätzung eines Dialekts hän- ge eben stark davon ab, wie die Bevölkerung, die ihn 40 benutzt, zu ihrer Heimatmundart stehe, sagte Kürsch- ner, der auch den fränkischen Dialekt untersucht. Dass in Deutschland, anders als etwa in der Schweiz, die regionale Mundart auf dem Rückzug sei, führt Kürschner vor allem auf die heute im Schnitt län- 45 gere Schulzeit zurück. Dort spiele die standardisierte Schriftsprache eine große Rolle, dadurch würden im- mer mehr junge Leute nur noch Hochdeutsch sprechen statt ihre regionale Heimatmundart zu pflegen. „Wir konnten feststellen: Bei den jungen Leuten nimmt die 50 Zahl der Dialektsprecher ab-in der Stadt noch stärker als auf dem Land." ¹ Dieser Text hat keinen eigenständigen Autor, da er einen zusammenfassenden Überblick über die Positionen verschiedenen Sprachwissenschaftler zur Thematik der Dialekte bietet. Es handelt sich im Original um einen Zeitungsartikel des Online-Angebots der Zeit: https://www.zeit.de/wissen/2016-09/sprachforschung-lokale-dialekte-gleichen-sich-an ->gezielte Assoziation Bausinger! Meinung Als Sprachforscher sehe er den Rückzug von Dialekten neutral, sagte Kürschner. „Wir können Men- schen nicht dazu zwingen, Dialekt zu sprechen, wenn 55-neutral er ihnen nicht wichtig ist." Trotzdem sei die schwin- -kultureller dende Bedeutung des Dialekts natürlich ein kultureller Verlust Verlust. ,,Denn Dialekt hat viel mit regionaler Kultur zu tun. Und wenn die spezielle Ausdrucksweise einer Region wegfällt, geht damit natürlich auch ein Teil der 60 regionalen Kultur verloren." ->standardisiot Sprache abibox/?tx_wwabibox_pi%5Bbox%5D=270&tx_wwabibox_pi%5Baction%5D=show&tx_wwabibox_pi%5Bcontrol Schule -Sprache 2 45 dicedes Verlanday mit Kultur Thema: Soziolekte/ Dialekte Aufgabenstellung: 2. Klausur 12/1 Deutsch GK 18.12.19 1. Analysieren Sie den folgenden Text unter besonderer Berücksichtigung des Gedankengangs. (42 Punkte) 2. Nehmen Sie, basierend auf Ihrem unterrichtlichen Wissen und den dort gewonnenen Einsichten kritisch Stellung zu der Überschrift des Textes "Brauchen Dialekte besonderen Schutz?" (30 Punkte) viel Erfolg!! 1 1 2 3 4 Erwartungshorizont: Soziolekte, Dialekte (GK Deutsch/Dezember 2019) • formuliert eine aufgabenspezifische Einleitung (Autor, Titel, Textsorte, etc.) analysiert den Text, indem zunächst das Thema bestimmt wird, etwa: der allmähliche Rückzug und die Vereinheitlichung von Dialekten L stellt den Inhalt des Textes kurz dar, etwa: 0 D • . D analysiert den Text, indem er den Gedankengang des Textes in seinen zentralen Aussagen nachzeichnet; etwa: ● • 4 Karlotta Anforderungen Teilaufgabe 1 Der Schüler/ die Schülerin " Die Vielfalt der Dialekte ist gefährdet. Die Dialekte gleichen sich an. 1 Die Entwicklung der Dialekte wird auf einer Konferenz diskutiert. Feststellung: besonders in großstädtische Regionen findet man immer seltener Dialektsprecher. Es ist ein Nord-Süd-Trend festzustellen (höherer Status der Dialekte in Süddeutschland). Das Schwinden der Dialekte ist ein kultureller Verlust. Der Erlanger Dialektforscher Sebastian Kürschner stellt aufgrund von Sprachuntersuchungen fest, dass lokale Dialekte sich immer mehr angleichen (Feststellung als Ausgangspunkt). Als Beispiel führt er Entwicklungen in Rheinland-Pfalz und Baden- Württemberg an, wo sich zwei großräumige Dialekte herausgebildet hätten - Moselfränkisch und Rheinfränkisch (Erläuterung der Ausgangsfeststellung). Diese Angleichung beziehe sich sowohl auf die Phonetik (Aussprache) wie auf die Lexik (Wortschatz). L In großstädtischen Regionen verschwindet der Dialekt zwar langsam, aber vollkommen; denn tiefe Dialektsprecher" (Z.26) finde man dort immer seltener. Bel dem Rückzug von Dialekten lasse sich ein aufgeprägtes Nord- Süd-Gefälle erkennen; im Süden hätten die Dialekte einen stärkeren Status" (2.30). Die Altbayern sprechen ihren Dialekt mit einem größeren Selbstbewusstsein" (2.321.) (Behauptung). Im Unterschied dazu werde Fränkisch in Franken selbst nicht geschätzt (Behauptung). Kürschner stellt die Behauptung auf, dass für die Erhaltung eines Dialektes die Wertschätzung der Bevölkerung, die diesen Dialekt spricht, äußerst wichtig sel (Behauptung zur Erklärung der Ausgangsthese). Eine wichtige Ursache für den allmählichen Rückzug des Dialektes lege an der längeren Schulzeit, well dort die standardisierte Schriftsprache" (2.46f) wichtig sel.. Eine Folge sel, dass immer mehr junge Leute nur noch Hochdeutsch Maximal erreichbare Punktzahl 3 4 10 25 Erreichte Punktzahl 2 G 9 24 5 1 Teilaufgabe 2: 2 3 sprechen, statt ihre regionale Heimatmundart zu pflegen" (2.49) (Schlussfolgerung). Als Sprachforscher sieht Kürschner den Rückzug von Dialekten neutral" (Z.54) (Beschreibung der eigenen Position). M Er stellt fest, dass man Menschen nicht zwingen könne, Dialekte zu sprechen (Feststellung). Dennoch hält er die schwindende Bedeutung des Dialektes für einen „kulturelle[n] Verlust" (Z.57f.) (Meinungsäußerung). Sub Er begründet das damit, dass die spezielle Ausdrucksweise einer Region Teil der regionalen Kultur sei (vgl. Z.59-61) (Begründung der Meinung). Erfüllt ein weiteres aufgabenbezogenes Kriterium Summe Teilaufgabe 1 4 5 0 Anforderungen: Der Schüler/Die Schülerin.. · • . • formuliert eine aufgabenbezogene Einleitung führt kritisch Argumente für die Position, ja, Dialekte benötigen besonderen Schutz unter Bezug die im Unterricht bearbeiteten Texte/ Autoren auf und stellt diese anschaulich dar. z.B in etwa: ,,Sie können identitätsbildend sein" •Scholellategration Sie geben Halt in der neuen Unübersichtlichkeit und bilden damit Heimat aus." ,,Sie fördern den Fremdsprachenwerwerb, da sie kognitiv identisch verarbeitet werden." ,,Sie erfüllen (in diesem Fall gewünschte) Stereotype und Klishees." (echter Bayer, echter Kölner usw.) (4) indies (4) 42 Max. Punkte 4 13 uvm. etc.... führt kritisch Argumente für die Position, nein, Dialekte benötigen 13 keinen besonderen Schutz unter Bezug auf die im Unterricht bearbeiteten Texte/ Autoren auf und stellt diese anschaulich dar z.B: „Dialekte schüren Vorurteile und werden abwertend vom Hörer wahrgenommen. Sikh, Vielfalt förden indrelle ,,Sie erfüllen (in diesem Fall ungewünschte) Stereotype und Klishees." (typisch Bayer, typisch Kölner usw. Sie werden nur von einer Minderheit wirklich gesprochen und erschweren eine echte Kommunikation. When „Sie wirken sich negativ auf die Schriftsprachlichkeit aus." uvm. etc.... Saviolette Gilden den Erfah Erfüllt ein weiteres aufgabenbezogenes Kriterium Summe Teilaufgabe 2 (4) 30 39 Erreichte Punkte 3 13 25 Darstellungsleistung: 1 2 3 5 6 Anforderungen: Der Schüler/Die Schülerin.. Strukturiert seinen/ihren Text kohärent, schlüssig, stringent und gedanklich klar angemessene Gewichtung der Teilaufgaben in der Durchführung gegliederte und angemessen gewichtete Anlage der Arbeit schlüssige Verbindung der einzelnen Arbeitsschritte schlüssige gedankliche Verknüpfung von Sätzen Formuliert unter Beachtung der fachsprachlichen und fachmethodischen Anforderungen Trennung von Handlungs-und Metaebene Begründeter Bezug von beschreibenden und wertenden Aussagen Verwendung von Fachtermini in sinnvollem Zusammenhang Beachtung der Tempora Korrekte Redewiedergabe (Modalität) Belegt Aussagen durch angemessenes und korrektes Zitieren (sinnvoller Gebrauch von von vollständigen Zitaten in begründeter Funktion) Drückt sich allgemeinsprachlich präzise, stilistisch sicher und begrifflich differenziert aus: Schriftlich-distanzierte Schreibweise Schriftsprachlichkeit Begrifflich abstrakte Ausdrucksfähigkeit Formuliert lexikalisch und syntaktisch sicher, variabel und komplex (und zugleich klar) Schreibt sprachlich richtig Summe Summe der erreichten Punkte: Sehr gut plus Sehr gut Sehr gut minus Gut plus Gut Gut minus Befriedigend plus Befriedigend Befriedigend minus Ausreichend plus Ausreichend Ausreichend minus Mangelhaft plus Mangelhaft Mangelhaft minus ungenügend 15 14 18 12 11 " 13 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1 0 von 100. Die Arbeit wird bewertet mit der Note: 95-100 90-94 85-89 80-84 75-79 70-74 65-69 60-64 55-59 50-54 45-49 40-44 35-39 30-34 25-29 0-24 Max. Punkte 6 6 3 5 5 3 28 Erreichte Punkte 6 لا 5 3 28 5 56%

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Vielen Dank, wirklich hilfreich für mich, da wir gerade genau das Thema in der Schule haben 😁

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2 Klausur Seite A Datum: 18.12.19 Soziolekle /Dialekte Aufgabe 1 In dem vorliegenden Zeitungsartikel Brauchen Dialekte besonderen Schutz?" eines unbekannten Autors, welcher im September 2016 im Online. Angebot aufgabe bergen Einking! der Zeitung Zeit veröffentlicht wurde, wird die gefährdeté Vielfalt der Dialekte (vgl. 2. 16.) in Deutschland thematisiert. Im Vordergrund steht dabei die Sicht des Dialektforschers. Sebastian Kürschner. Dieser erläutert mit Hilfe von Untersuchungen, dass Dialekte "(Z.15) es heutzutage eher großräumi gibt und sich die einzelnen Dialekte sowcht phonetisch, als auch lexikalisch annähen (vgl.2.21() Er trifft außerdem die ge Aussage, dass das Selbstbewusstsein des Dialektsprecher Einfluss auf dir Wirkung dieses Dialekts hat (vgl. 7.39-41) Ebenso dem Text thematisiert, dass wird Kürschner des Meinung ist, dass die lange Schulzeit eine standardisierte Sprache unterstützl (vgl Z. 45-47). Abschließend wird Kürschners eigene Meinung genannt, welcher zwar sagt, dass er den Konzept und Layout: Europaschule Troisdorf Gedruckt auf 100% Recycling-Papier 2 Rückzug sieht, aber ihn auch als kulturellen verlust empfindet (vgl. 7. 57 f.). Der Text wird von dem unbekannten Autor mit Seite -V00 der These eröffnet, dass sich Dialekte in Deutschland immo ähnlicher werden und somit die Individuali fat der van Dialeklen neatral" (Z.53 fl Mundarten zwückgeht. Der Argumentation ist in diesem Fall sehr stringent, da zu diese These keine Gegenargumente gelidet werden und nur die Sichtucise Kürschner beschrieben wird. Nachdem die Hauptaussage in den einleitenden Sützen formuliest wird, wird diese noch einmal vertieft und detaillierter beschrieben. Es wird enchal, dass viele Sprachforscher die vielfalt des Dialekte in Deutschland" (7.1. £.) gefärdet sehen. Die These, dass Dialekte zuar neitshin bestehen, sich aber mehr angleichen (2.7) würden,...

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Dieselbe Vorgehensweise lässt sich erkennen, als Kürschners Meinung zu der Relevanz zu der Relevanz van Selbstbewusstson eines Dalekts es aber und der Wertschätzung eines erläutert wird. Hier bezieht nicht die Meinung endeer Forscher mit ein, sondern formuliert lediglid seine eigenen Vermutungen. Dieses Argument, welches sid and das Selbstbewusstsein der Dialektsprecher bezieht, bietel aber weitere Erklärung dafür, warum Sprach- wandel vorkommt. Als nächstes Mund arlen der Rückzug Schweiz und eine Deutschland vergliche.. 4 Ida Seite Kürschner führt dies auf die heute Schnitt länger Schulzeit " (7.45 f.) zurück aus seiner Sicht dazu führt, dass welche Imehr junge Leute nur Heddeutsch -sprechen" (Z. 48). Mit diesem Argument wird versucht Dialekte in zu erklären, we um manchen Regionen eher bestehen bleiben, als in anderen. Nach der Erläuterung der vielen unterstützender Argumenten, wird abschließend Kürschners persönliche Meinung thematisiert. Diese Meinung, dass Menschen Inicht dazu. gezuringen reden konnen, Dialekt zu sprechen (vgl. 7.54 (.), aber class die schwindende Bedeutung des Dialekts natürlich ein kultureller Verlust" (Z 56 581 sei, unterstützt zuar nicht die eigene These befont aber durch die genannte direkte Verbindung von Sprache mit Kultur die Relevanz des Textes. Mit dieser Aussage bezieht sich Kürschner and abschließend ned einmal auf die Überschrift des Textes und macht deutlich. RECL M Dialelele nicht leicht geschützt werden können, man Menschen nicht zum Gebrauch Mundarten zwingen kann. Die. These des Artikels wird ohne Daten Leder Gegenargumenten mit einer Vielzahl Aspekter and Argumenten von Kürschner unterstützt. Somit ist der Gedanken gang zwar einseitig, abe dud die Sa vaschart R besser zusamme Seide geht jedoch. aufgabedezogene Einkiteg Menge Aspekten nicht entônig. Ich denke, dass viele überzeugende Argumente zur Unterstützung der Those Text abe genannt wurden, finde den Linsgesament and Grund der fehlenden Duter zu den Untersuchungen and fehlenden Sichtweisen oder Gegenargumenter andeer Forscher trotz seines Stringenter, Aufbaus nicht überzeugend Seite S Datum: 18.12.19 Aufgabe 2 Mit der Überschrift. Branchen Dialekte besonderen Schutz" eröffret der Artikel Laus der Zeit eine Frage, welche vielen verschiedenen Sichtreisen betrachtet werden und dementsprechend beantuartet werden kann. Zunächst nichtig zu ein mal denke ich, dass es betrachten ist, dass Sprachandel, souch! dia thopisch, als immer ein auch diaphasisch schon Teil de Kultur lässt sich beschleunigen und muss als natürliche Teil der Sprache akzeptiert beden. Wie bereits von Kürschner erwähnt, lässt. Gebrand eine Murdort nicht. sid de nar. Spractuandel nicht aufhalten ode erzuingen oder kontrollierer Der Puckeng Konzept und Layout Europaschule Troisdorf Gedruckt auf 100% Recycling Papier weiter existier co, mobividuell nicht Forscher Freeunisse -2Embern phonetische & levitralische kere Daten 120 Annähemaga Brauchen Dialekte besonderen Schutz? Nur ein Dorf welter reden die Menschen anders? Diese Zeiten werden vermutlich bald vorbei sein. Wo deutsche Dialekte noch existieren, werden sie sich immer ähnlicher. Sprachforscher sehen die Vielfalt der Dialekte in Deutschland gefährdet. Zwar würden viele Menschen auch in Zukunft Mundart reden, sagte der Erlanger Dialektforscher Sebastian Kürschner im Vorfeld einer 5 internationalen Dialektologen-Tagung. Lokale Dialekte, die sich oft schon von einem zum anderen Ort unter- schieden, würden sich aber immer mehr angleichen. Bei der von kommendem Mittwoch bis Samstag dau- ernden Konferenz in Erlangen wollen 90 Fachleute 10 unter anderem die Entwicklung von Dialekten disku- tieren. Wir haben beispielsweise bei Untersuchungen in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg festgestellt: Statt der früher häufig lokalen Dialekte gibt es dort fast 15 nur noch zwei großräumige Dialekte. Das im Westen von Rheinland-Pfalz und Luxemburg gesprochene Moselfränkisch und das eher im Süden und Osten gesprochene Rheinfränkisch", erklärte Kürschner, der Professor für Variationslinguistik und Sprachkontakt- forschung an der Universität Erlangen-Nürnberg ist. Neben der Aussprache gleiche sich dort zunehmend auch der Wortschatz an. 20 In manchen-vor allem großstädtischen - Regionen seien Dialekte ganz auf dem Rückzug. ,,Dort ver- 25 schwinden die Dialekte natürlich nicht von einem Tag auf den anderen. Aber tiefe Dialektsprecher findet man dort immer seltener", sagte der Sprachwissenschaftler. Dabei stellt Kürschner in Deutschland einen aus- geprägten Nord-Süd-Trend fest. ,,In Süddeutschland 30 haben Dialekte einen stärkeren Status als im Norden." 1 https://www.abi-boxen-plus.de/ihre- MMO nur Mirschne Vor allem der altbayerische Dialekt spiele eine große Rolle. Die Altbayern sprechen ihren Dialekt mit einem Pasifive größeren Selbstbewusstsein als Bundesbürger in anderen Regionen." Die hier abgedruckte, leicht gekürzte Version findet sich unter der untenstehenden Fußnote 1. (Es reicht ein Verweis auf die Quelle, sie muss nicht in Gänze abgeschrieben werden!) ler%5D=Box&cHash=b1a4461f934ca1ba4f8f7fad82f6205f Anders sei das beispielsweise in Franken. Das liege 35 wohl auch daran, dass Fränkisch außerhalb Frankens kaum wahrgenommen werde. ,,Außerdem haben die Franken ein geringeres Selbstbewusstsein, was ihren Dialekt angeht." Die Wertschätzung eines Dialekts hän- ge eben stark davon ab, wie die Bevölkerung, die ihn 40 benutzt, zu ihrer Heimatmundart stehe, sagte Kürsch- ner, der auch den fränkischen Dialekt untersucht. Dass in Deutschland, anders als etwa in der Schweiz, die regionale Mundart auf dem Rückzug sei, führt Kürschner vor allem auf die heute im Schnitt län- 45 gere Schulzeit zurück. Dort spiele die standardisierte Schriftsprache eine große Rolle, dadurch würden im- mer mehr junge Leute nur noch Hochdeutsch sprechen statt ihre regionale Heimatmundart zu pflegen. „Wir konnten feststellen: Bei den jungen Leuten nimmt die 50 Zahl der Dialektsprecher ab-in der Stadt noch stärker als auf dem Land." ¹ Dieser Text hat keinen eigenständigen Autor, da er einen zusammenfassenden Überblick über die Positionen verschiedenen Sprachwissenschaftler zur Thematik der Dialekte bietet. Es handelt sich im Original um einen Zeitungsartikel des Online-Angebots der Zeit: https://www.zeit.de/wissen/2016-09/sprachforschung-lokale-dialekte-gleichen-sich-an ->gezielte Assoziation Bausinger! Meinung Als Sprachforscher sehe er den Rückzug von Dialekten neutral, sagte Kürschner. „Wir können Men- schen nicht dazu zwingen, Dialekt zu sprechen, wenn 55-neutral er ihnen nicht wichtig ist." Trotzdem sei die schwin- -kultureller dende Bedeutung des Dialekts natürlich ein kultureller Verlust Verlust. ,,Denn Dialekt hat viel mit regionaler Kultur zu tun. Und wenn die spezielle Ausdrucksweise einer Region wegfällt, geht damit natürlich auch ein Teil der 60 regionalen Kultur verloren." ->standardisiot Sprache abibox/?tx_wwabibox_pi%5Bbox%5D=270&tx_wwabibox_pi%5Baction%5D=show&tx_wwabibox_pi%5Bcontrol Schule -Sprache 2 45 dicedes Verlanday mit Kultur Thema: Soziolekte/ Dialekte Aufgabenstellung: 2. Klausur 12/1 Deutsch GK 18.12.19 1. Analysieren Sie den folgenden Text unter besonderer Berücksichtigung des Gedankengangs. (42 Punkte) 2. Nehmen Sie, basierend auf Ihrem unterrichtlichen Wissen und den dort gewonnenen Einsichten kritisch Stellung zu der Überschrift des Textes "Brauchen Dialekte besonderen Schutz?" (30 Punkte) viel Erfolg!! 1 1 2 3 4 Erwartungshorizont: Soziolekte, Dialekte (GK Deutsch/Dezember 2019) • formuliert eine aufgabenspezifische Einleitung (Autor, Titel, Textsorte, etc.) analysiert den Text, indem zunächst das Thema bestimmt wird, etwa: der allmähliche Rückzug und die Vereinheitlichung von Dialekten L stellt den Inhalt des Textes kurz dar, etwa: 0 D • . D analysiert den Text, indem er den Gedankengang des Textes in seinen zentralen Aussagen nachzeichnet; etwa: ● • 4 Karlotta Anforderungen Teilaufgabe 1 Der Schüler/ die Schülerin " Die Vielfalt der Dialekte ist gefährdet. Die Dialekte gleichen sich an. 1 Die Entwicklung der Dialekte wird auf einer Konferenz diskutiert. Feststellung: besonders in großstädtische Regionen findet man immer seltener Dialektsprecher. Es ist ein Nord-Süd-Trend festzustellen (höherer Status der Dialekte in Süddeutschland). Das Schwinden der Dialekte ist ein kultureller Verlust. Der Erlanger Dialektforscher Sebastian Kürschner stellt aufgrund von Sprachuntersuchungen fest, dass lokale Dialekte sich immer mehr angleichen (Feststellung als Ausgangspunkt). Als Beispiel führt er Entwicklungen in Rheinland-Pfalz und Baden- Württemberg an, wo sich zwei großräumige Dialekte herausgebildet hätten - Moselfränkisch und Rheinfränkisch (Erläuterung der Ausgangsfeststellung). Diese Angleichung beziehe sich sowohl auf die Phonetik (Aussprache) wie auf die Lexik (Wortschatz). L In großstädtischen Regionen verschwindet der Dialekt zwar langsam, aber vollkommen; denn tiefe Dialektsprecher" (Z.26) finde man dort immer seltener. Bel dem Rückzug von Dialekten lasse sich ein aufgeprägtes Nord- Süd-Gefälle erkennen; im Süden hätten die Dialekte einen stärkeren Status" (2.30). Die Altbayern sprechen ihren Dialekt mit einem größeren Selbstbewusstsein" (2.321.) (Behauptung). Im Unterschied dazu werde Fränkisch in Franken selbst nicht geschätzt (Behauptung). Kürschner stellt die Behauptung auf, dass für die Erhaltung eines Dialektes die Wertschätzung der Bevölkerung, die diesen Dialekt spricht, äußerst wichtig sel (Behauptung zur Erklärung der Ausgangsthese). Eine wichtige Ursache für den allmählichen Rückzug des Dialektes lege an der längeren Schulzeit, well dort die standardisierte Schriftsprache" (2.46f) wichtig sel.. Eine Folge sel, dass immer mehr junge Leute nur noch Hochdeutsch Maximal erreichbare Punktzahl 3 4 10 25 Erreichte Punktzahl 2 G 9 24 5 1 Teilaufgabe 2: 2 3 sprechen, statt ihre regionale Heimatmundart zu pflegen" (2.49) (Schlussfolgerung). Als Sprachforscher sieht Kürschner den Rückzug von Dialekten neutral" (Z.54) (Beschreibung der eigenen Position). M Er stellt fest, dass man Menschen nicht zwingen könne, Dialekte zu sprechen (Feststellung). Dennoch hält er die schwindende Bedeutung des Dialektes für einen „kulturelle[n] Verlust" (Z.57f.) (Meinungsäußerung). Sub Er begründet das damit, dass die spezielle Ausdrucksweise einer Region Teil der regionalen Kultur sei (vgl. Z.59-61) (Begründung der Meinung). Erfüllt ein weiteres aufgabenbezogenes Kriterium Summe Teilaufgabe 1 4 5 0 Anforderungen: Der Schüler/Die Schülerin.. · • . • formuliert eine aufgabenbezogene Einleitung führt kritisch Argumente für die Position, ja, Dialekte benötigen besonderen Schutz unter Bezug die im Unterricht bearbeiteten Texte/ Autoren auf und stellt diese anschaulich dar. z.B in etwa: ,,Sie können identitätsbildend sein" •Scholellategration Sie geben Halt in der neuen Unübersichtlichkeit und bilden damit Heimat aus." ,,Sie fördern den Fremdsprachenwerwerb, da sie kognitiv identisch verarbeitet werden." ,,Sie erfüllen (in diesem Fall gewünschte) Stereotype und Klishees." (echter Bayer, echter Kölner usw.) (4) indies (4) 42 Max. Punkte 4 13 uvm. etc.... führt kritisch Argumente für die Position, nein, Dialekte benötigen 13 keinen besonderen Schutz unter Bezug auf die im Unterricht bearbeiteten Texte/ Autoren auf und stellt diese anschaulich dar z.B: „Dialekte schüren Vorurteile und werden abwertend vom Hörer wahrgenommen. Sikh, Vielfalt förden indrelle ,,Sie erfüllen (in diesem Fall ungewünschte) Stereotype und Klishees." (typisch Bayer, typisch Kölner usw. Sie werden nur von einer Minderheit wirklich gesprochen und erschweren eine echte Kommunikation. When „Sie wirken sich negativ auf die Schriftsprachlichkeit aus." uvm. etc.... Saviolette Gilden den Erfah Erfüllt ein weiteres aufgabenbezogenes Kriterium Summe Teilaufgabe 2 (4) 30 39 Erreichte Punkte 3 13 25 Darstellungsleistung: 1 2 3 5 6 Anforderungen: Der Schüler/Die Schülerin.. Strukturiert seinen/ihren Text kohärent, schlüssig, stringent und gedanklich klar angemessene Gewichtung der Teilaufgaben in der Durchführung gegliederte und angemessen gewichtete Anlage der Arbeit schlüssige Verbindung der einzelnen Arbeitsschritte schlüssige gedankliche Verknüpfung von Sätzen Formuliert unter Beachtung der fachsprachlichen und fachmethodischen Anforderungen Trennung von Handlungs-und Metaebene Begründeter Bezug von beschreibenden und wertenden Aussagen Verwendung von Fachtermini in sinnvollem Zusammenhang Beachtung der Tempora Korrekte Redewiedergabe (Modalität) Belegt Aussagen durch angemessenes und korrektes Zitieren (sinnvoller Gebrauch von von vollständigen Zitaten in begründeter Funktion) Drückt sich allgemeinsprachlich präzise, stilistisch sicher und begrifflich differenziert aus: Schriftlich-distanzierte Schreibweise Schriftsprachlichkeit Begrifflich abstrakte Ausdrucksfähigkeit Formuliert lexikalisch und syntaktisch sicher, variabel und komplex (und zugleich klar) Schreibt sprachlich richtig Summe Summe der erreichten Punkte: Sehr gut plus Sehr gut Sehr gut minus Gut plus Gut Gut minus Befriedigend plus Befriedigend Befriedigend minus Ausreichend plus Ausreichend Ausreichend minus Mangelhaft plus Mangelhaft Mangelhaft minus ungenügend 15 14 18 12 11 " 13 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1 0 von 100. Die Arbeit wird bewertet mit der Note: 95-100 90-94 85-89 80-84 75-79 70-74 65-69 60-64 55-59 50-54 45-49 40-44 35-39 30-34 25-29 0-24 Max. Punkte 6 6 3 5 5 3 28 Erreichte Punkte 6 لا 5 3 28 5 56%