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Leben des Galilei-Bertold Brecht

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 Leben des Galilei - Bertold Brecht
Der Inhalt im Überblick
Lernzettel 2. Deutsch LK Klausur
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Leben des Galilei - Bertold Brecht Der Inhalt im Überblick Lernzettel 2. Deutsch LK Klausur Im Mittelpunkt des Stückes steht der an der Universität Padua lehrende Astronom, Mathematiker und Physiker Galileo Galilei. Er sucht leidenschaftlich nach beweisen für das kopernikanische Weltbild und erhofft sich dadurch eine Veränderung der Wissenschaft und Gesellschaft. Bei dieser Weltansicht steht die Erde nicht mehr im Mittelpunkt sondern die Sonne. Um diese Beweise zu finden, nutzt er ein Fernrohr, welches im sein Schüler Ludovico aus Amsterdam mitbrachte. Dieses verkauft er den Senatoren der Republik Venedig als seine eigene Erfindung. Er lehrt dem Sohn seiner Haushälterin seine neuen Erkenntnisse, der für neues denken offen steht. Die Vertreter der Kirche halten am ptolemäischen Weltbild fest, wobei die Erde der Mittelpunkt des Universums ist. Die Inquisition untersagt Galilei weitere Forschungen die im Widerspruch der kirchlichen Lehre stehen. Als ein neuer Papst gewählt wird, nimmt Galilei seine Forschung wieder auf, durch diese Entscheidung leidet eine Tochter Virginia, da ihre Verlobung dadurch mit Ludovico aufgehoben wird. Später wird er von der Inquisition verhaftet und widerruft seine Erkenntnisse. Er bekam bis an sein Lebensende Hausarrest in einem Landhaus bei Florenz und seine Schüler sind enttäuscht und halten ihn für ein Verräter. Heimlich setzt er seine Forschung fort und sein Schüler Andrea schmuggelt diese heimlich aus...

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dem Land. Er begründet seinen widerruf mit Angst vor Folter der Kirche und macht sich Vorwürfe sozial verantwortlich handeln zu müssen und seine Ergebnisse im Sinne einer Veränderung der Gesellschaft zu nutzen. Die wichtigsten Figuren Galileo Galilei: Hauptfigur; Astronom, Mathematiker und Physiker; lehrt an Universität Padua; lebt mit seiner Tochter Virginia, Haushälterin Frau Sarti und Sohn Andrea zusammen; das Geld ist knapp und so gezwungen Privatschüler zu unterrichten; sucht Beweise für kopernikanischer Lehre und möchte diese dem Volk bekannt machen; stößt auf wiedersagend der Kirche; widerruft seine Lehre wegen Druck der Kirche, aber forscht geheim weiter Eigenschaften Galileis: genießerisch; optimistisch; wissbegierig; ehrgeizig; zielstrebig; im Leben stehend; pragmatisch; wissenschaftlich genau; tritt für fortschritt ein; vermittelnd; lehrend; dozierend und demonstrierend; klug; vorausschauend Andrea Sarti: Sohn der Haushälterin; Schüler Galileis; ist an der Wissenschaft interessiert; Galileis widerruf empfindet er als verrat Frau Sarti: Haushälterin Galileis; Mutter von Andrea; möchte ihren Sohn im Sinne des kirchlichen Weltbildes erziehen; sieht Galileis Lehre als Skeptisch an Virginia: Galileis Tochter; laut Galilei nich sehr intelligent; kümmert sich um ihren alten Vater; später verlobt mit Ludovico Ludovico Marsili: Schüler Galileis; aus guten Verhältnissen; sehr vermögend; später Verlobter von Virginia; nicht interessiert an Wissenschaft; kündigt Verlobung als er erfährt, dass Galilei weiter forscht Federzoni: Linsenschleifer aus Padua; schleift die Linsen für Galileis Fernrohr; ist an Galileis Forschung interessierten steht ihm zur Seite Kleiner Mönch: zeigt Konflikt zwischen Wissenschaft und Kirche; als Vertreter der Kirche fühlt er sich der Lehre der Kirche verbunden; als Physiker kann er die Augen vor der Wahrheit nicht verschließen Kardinal Barberini: zuerst einfacher Kardinal, dann Papst; steht Lehre Galileis zuerst offen gegenüber; stellt Galilei später vor das Inquisitionsgericht Inquisitor: Vorsitzender des kirchlichen Verfahrens; sieht Macht der Kirche als gefährdet an; versucht Galilei zum schweigen zu bringen mit Drohung von Folter Kurator der Universität Padua: gibt Galilei Möglichkeit in Venedig ungehindert zu forschen Italien im 17: Jahrhundert Venedig: - kein Einfluss der Inquisition -> Galilei kann ohne - Freiheit der Forschung (S.19) - Galilei soll an der Universität Padua.forschen Einschränkungen/Konsequenzen forschen (S.19) -> finanzielle Unterstützung der Forschung nur bei zu vermarkteten Ergebnissen (S.20) Auch Protestanten sind an der Uni zugelassen (S.19) - durch blühenden Handel gezeichnet Fazit: Wissenschaft frei, aber materielle Abhängigkeit des Forschers Florenz: - Fürsten zahlen Wissenschaftlern bessere Gehälter (S.38/S.20) - Herrschaft der Fürsten/Mönche - der Florentinische Hof wiederseht sich der Kirche nicht - steht unter dem Einfluss. Roms Fazit: Wissenschaft der herrschenden Ideologie unterworfen, aber materielle Großzügigkeit Rom: - das Inquisitionsverfahren wird in Rom über Galilei verhängt. Er wird aus Florenz nach Rom ausgeliefert (S.102/103) - Rom ahndet „Irrlehren" (= wissenschaftliche Erkenntnisse Galileis) Rom wacht über die wissenschaftliche Forschung in Florenz als in Venedig (S.121) Zeiten im Vergleich Alte Zeit: Konservativ, da die Vertreter an bestehenden Werten festhalten - glauben an geozentrisches Weltbild = Erde im Mittelpunkt des Kosmos - Forschung wird als Angriff auf biblische Werte gesehen - Menschen sind durch Glaube und Aberglaube geprägt - Forschungstand bleibt stehen man hält nur an bekanntem fest - Galilei über alte Zeit „die Städte sind eng und so sind die Köpfe“ (S.8) - Eingeschränkter Mensch, fürchtet sich vor neuem und unerforschtem - Mensch selbst akzeptiert nur, was ihm gelehrt wird; festhalten an Glauben; einengendes Lebensgefühl Neue Zeit: - streben nach Weiterentwicklung und Fortschritt -> Veränderung - glaube an die Vernunft - ptolemäisches Weltbild überholt -> jetzt Weltbild des Kopernikus Sonne im Mittelpunkt nicht die Erde neue Entdeckungen haben nichts mit Autorität zu tun, sondern mit der Zeit Mensch wird von Wissensdurst, Zweifel, praktischer Erfahrung und Neugier geprägt und führt zu einer neuen Zeit „,was in den alten Büchern steht genügt ihr nicht mehr". (S.9) - Menschen wird bewusst, dasselbe nicht Zentrum des Kosmos ist -> vieles noch unerforscht - ,,ein großes Zeitalter, in dem zu leben eine Lust ist" Dinge hinterfragen und kritische Haltung einnehmen - Wissenschftsbegierde, Autonomie des Individuums, Aufbruch Personenkonstellation nach den Weltbildern Alte Zeit Ludovico Hofgelehrte Theologen Papst Urban VII. Adel. konservative Wissenschaftler Virginia Inquisitor Frau Sarti .Kirche. .Wissenschaft. kleiner Mönch Clavius Bellarmin Barberini .Familie Freund Der Methodenstreit zwischen Galilei und den Gelehrten - Gelehrte beruhen sich auf die Erkenntnisse Aristoteles --> glauben nur an Bücher de - Galileis.Erkenntnisse beruhen auf seinen Beobachtungen. Kurator These Galilei: das ptolemäische Weltsystem ist falsch, denn.. es kann nicht alle Stellungen der Gestirne erklären (vgl.S.46) - es kann Bewegungen einzelner Sterne gar nicht erklären (vgl.S.46) es steht nicht im Einklang mit den Fakten (vgl.S.46 S.50). - die Wahrheit ist zeitabhängig (vgl.S.50/51) - Aristot hatte kein Fernrohr Neve Zeit These Galileis: das kopernikanische Weltsystem ist richtig, weil.. es wahrnehmbar ist Andrea Galilei Vanni Federzoni Sagredo Bürgertum · profitierender Stoat These Gelehrten: Die Gestirne sollten unberücksichtigt bleiben, weil.. - sie vom ptolemäischen System ausgehend nicht existent sind (vgl.S.47) . - sie unnötig sind (vgl.S.47) - sie die Harmonie, Ordnung uns Schönheit zerstören (vgl.S.47) sie Aristoteles unbekannt waren (vgl.S.50) - die Berechnungen mit den Beobachtungen übereinstimmen -> das kopernikanische Weltsystem ist richtig, weil es mit dem Fernrohr wahrnehmbar ist. - die Folgen der Forschung nicht absehbar sind (vgl.S.51) = angstvoll Erkenntnis - die Aussagekraft des Rohrs nicht bewiesen.ist. -> die neuen Gestirne sollen unberücksichtigt bleiben, weil sie nicht hermeneutisch-interpretativ deduktiv hergeleitet werden können Fazit: Die Gelehrten haben kein gemeinsames Wissenschftsverhältnis mit Galilei Das Motiv des Fernrohrs: - technisches Mittel mit dem Galilei seine Forschungen betreibt - Basisinstrument um kopernikanische Lehre zu beweisen Handlungsmotor um Konflikt mit der Kirche voran zu treiben Wissenschaft und Kirche Bild 6. Stimmung im Saal des Collegium Romanum - ausgelassene Stimmung, da geistlichen zuversichtlich sind, dass Galileis Forschung nicht anerkannt wird - geistliche verspotten Galilei und seine Vorstellung der Welt „Ja, sie ist heute wieder ganz besoffen, die Alte". (Vgl.S.60) - Mit dröhnendem Gelächter machen sie sich über die Dummheit jener lustig, die zwar glauben, die Erde dreht sich um die Sonne, die jedoch die Existenz des Teufels bezweifeln (S.60) - Spott wird zu einer theatralischen Darbietung: Kirchenvertreter torkeln wie haltlos im Raum, somit karikieren sie die Erddrehung, die Venusbewegung und die Mondgebirge (S.60/61) das doppeldeutig gebrauchte „Schwindel im Collegium Romanum“ (S.61) vereint demzufolge das körperliche Schwindelgefühl, das nach Meinung der Kirchenvertreter aus der Erdbewegung resultieren müsse, sowie die Bewertung dieser angenommenen Bewegung als Lüge Konsequenzen für die Gesellschaft Geozentrisches Weltbild: - Richtigkeit des Weltbildes leiten sich Geistlichen von der Bibel ab (S.62) - Wenn der Mensch nach Aussage der Bibel „die Krone der Schöpfung“ (S.63) ist, dann muss zwangsläufig die Erde der Mittelpunkt des Universums sein Fazit: - Bibel ist Grundlage für das Wissen und stellt Machtsicherung der Kirche dar, die das Volk ausbeutet und dessen Elend in Kauf nimmt - liegt starres Weltbild vor das keine Veränderung zulässt und alte Autoritäten wie Aristoteles recht haben - durch starres Weltbild wird Gefühl von Sicherheit vermittelt, lässt aber keinen Fortschritt zu Heliozentrisches Weltbild: wenn Ergebnisse Galileis anerkannt werden würden würde Lehre der Bibel, auf Grundlage des Aristoteles, in Unordnung geraten. Man lebt dann in einer verkehrten Welt, wo bisherige Orientierung nicht mehr existiert (S.62) Fazit: - Entstehung unterschiedlicher vieler offener Fragen, die geklärt werden müssen, bedeutet Unsicherheit - - Mensch verliert Stellung als „Krone der Schöpfung", wenn Erde nicht mehr Mittelpunkt des Alls ist Erde wird zu dezentralem Planeten und Menschen unbedeutsamer. Vorwurf des alten Kardinals der Degradierung des Menschengeschlechts im heliozentrischen Weltbild Fazit: - Folge Machtverlust der Kirche, die um alte lehren fürchtet - ermöglicht neue Verteilung der Macht, mehr Freiheiten für das Volk für das sich neue Möglichkeiten eröffnen - Veränderungen können nun zugelassen werden Bild Perspektiven der Figuren 7. 8. 9 7-9 Kardinäle Barberini und Bellarmin. - aufgeklärte hohe Kirchenvertreter Der kleine Mönch- den Bauern persönlich verbunden/ persönliche Erfahrung Ludovico Marsili Großgrundbesitzer Galilei verantwortungsbewusster Wissenschaftler Standpunkt - Konstruktion des geozentrischen Weltbildes. durch die Kirchenväter zum Wohle. Der Menschen Ziel: dem irdischen Elend der Bauern einen Sinn geben, auch wenn dies bedeutet, die Wahrheit verleugnen zu müssen - trotz besseren Wissens das alte Weltbild verteidigen, um die bestehende (Macht-) Ordnung zu erhalten das geozentrische Weltbild unterstützt die Ordnung der Welt - es ermöglicht so den einfachen Menschen, ihr irdisches Elend zu ertragen Es söhnt die Menschen mit dem irdischen Elend aus, da sie ein besseres Leben im Jenseits erwarten, und trägt auf diese Weise zu ihrem Seelenheil bei - Ausbeutung von „Arbeitstieren“ (-> Wandel des Menschenbildes) zu. Erhalt der gesellschaftlichen Ordnung - Erhalt des alten Weltbildes zum Erhalt der Macht der Herrschenden - Ausbeutung der Bauern durch Aufklärung beenden, denn die Wahrheit allein zählt -> soziale Verantwortung des Wissenschaftlers - Repräsentanten der neuen Zeit heranziehen; Zweifel an der bestehenden Ordnung werden in Kauf genommen bzw. sind sogar erwünscht (Zorn des Volkes) Was passiert wenn das neue Weltbild stimmt? - soziale Verhältnisse würden umkehren Hierarchie wird auf den Kopf gestellt -> Verhältnis von Herr und Knecht (vgl. S.95ff.). -> Handel zwischen Dienstleistern und ihren Auftraggebern (vgl. S.96). -> im Bereich der Moral (treue zwischen heleuten) (vgl. S.97)

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Die wichtigsten Figuren Galileo Galilei: Hauptfigur; Astronom, Mathematiker und Physiker; lehrt an Universität Padua; lebt mit seiner Tochter Virginia, Haushälterin Frau Sarti und Sohn Andrea zusammen; das Geld ist knapp und so gezwungen Privatschüler zu unterrichten; sucht Beweise für kopernikanischer Lehre und möchte diese dem Volk bekannt machen; stößt auf wiedersagend der Kirche; widerruft seine Lehre wegen Druck der Kirche, aber forscht geheim weiter Eigenschaften Galileis: genießerisch; optimistisch; wissbegierig; ehrgeizig; zielstrebig; im Leben stehend; pragmatisch; wissenschaftlich genau; tritt für fortschritt ein; vermittelnd; lehrend; dozierend und demonstrierend; klug; vorausschauend Andrea Sarti: Sohn der Haushälterin; Schüler Galileis; ist an der Wissenschaft interessiert; Galileis widerruf empfindet er als verrat Frau Sarti: Haushälterin Galileis; Mutter von Andrea; möchte ihren Sohn im Sinne des kirchlichen Weltbildes erziehen; sieht Galileis Lehre als Skeptisch an Virginia: Galileis Tochter; laut Galilei nich sehr intelligent; kümmert sich um ihren alten Vater; später verlobt mit Ludovico Ludovico Marsili: Schüler Galileis; aus guten Verhältnissen; sehr vermögend; später Verlobter von Virginia; nicht interessiert an Wissenschaft; kündigt Verlobung als er erfährt, dass Galilei weiter forscht Federzoni: Linsenschleifer aus Padua; schleift die Linsen für Galileis Fernrohr; ist an Galileis Forschung interessierten steht ihm zur Seite Kleiner Mönch: zeigt Konflikt zwischen Wissenschaft und Kirche; als Vertreter der Kirche fühlt er sich der Lehre der Kirche verbunden; als Physiker kann er die Augen vor der Wahrheit nicht verschließen Kardinal Barberini: zuerst einfacher Kardinal, dann Papst; steht Lehre Galileis zuerst offen gegenüber; stellt Galilei später vor das Inquisitionsgericht Inquisitor: Vorsitzender des kirchlichen Verfahrens; sieht Macht der Kirche als gefährdet an; versucht Galilei zum schweigen zu bringen mit Drohung von Folter Kurator der Universität Padua: gibt Galilei Möglichkeit in Venedig ungehindert zu forschen Italien im 17: Jahrhundert Venedig: - kein Einfluss der Inquisition -> Galilei kann ohne - Freiheit der Forschung (S.19) - Galilei soll an der Universität Padua.forschen Einschränkungen/Konsequenzen forschen (S.19) -> finanzielle Unterstützung der Forschung nur bei zu vermarkteten Ergebnissen (S.20) Auch Protestanten sind an der Uni zugelassen (S.19) - durch blühenden Handel gezeichnet Fazit: Wissenschaft frei, aber materielle Abhängigkeit des Forschers Florenz: - Fürsten zahlen Wissenschaftlern bessere Gehälter (S.38/S.20) - Herrschaft der Fürsten/Mönche - der Florentinische Hof wiederseht sich der Kirche nicht - steht unter dem Einfluss. Roms Fazit: Wissenschaft der herrschenden Ideologie unterworfen, aber materielle Großzügigkeit Rom: - das Inquisitionsverfahren wird in Rom über Galilei verhängt. Er wird aus Florenz nach Rom ausgeliefert (S.102/103) - Rom ahndet „Irrlehren" (= wissenschaftliche Erkenntnisse Galileis) Rom wacht über die wissenschaftliche Forschung in Florenz als in Venedig (S.121) Zeiten im Vergleich Alte Zeit: Konservativ, da die Vertreter an bestehenden Werten festhalten - glauben an geozentrisches Weltbild = Erde im Mittelpunkt des Kosmos - Forschung wird als Angriff auf biblische Werte gesehen - Menschen sind durch Glaube und Aberglaube geprägt - Forschungstand bleibt stehen man hält nur an bekanntem fest - Galilei über alte Zeit „die Städte sind eng und so sind die Köpfe“ (S.8) - Eingeschränkter Mensch, fürchtet sich vor neuem und unerforschtem - Mensch selbst akzeptiert nur, was ihm gelehrt wird; festhalten an Glauben; einengendes Lebensgefühl Neue Zeit: - streben nach Weiterentwicklung und Fortschritt -> Veränderung - glaube an die Vernunft - ptolemäisches Weltbild überholt -> jetzt Weltbild des Kopernikus Sonne im Mittelpunkt nicht die Erde neue Entdeckungen haben nichts mit Autorität zu tun, sondern mit der Zeit Mensch wird von Wissensdurst, Zweifel, praktischer Erfahrung und Neugier geprägt und führt zu einer neuen Zeit „,was in den alten Büchern steht genügt ihr nicht mehr". (S.9) - Menschen wird bewusst, dasselbe nicht Zentrum des Kosmos ist -> vieles noch unerforscht - ,,ein großes Zeitalter, in dem zu leben eine Lust ist" Dinge hinterfragen und kritische Haltung einnehmen - Wissenschftsbegierde, Autonomie des Individuums, Aufbruch Personenkonstellation nach den Weltbildern Alte Zeit Ludovico Hofgelehrte Theologen Papst Urban VII. Adel. konservative Wissenschaftler Virginia Inquisitor Frau Sarti .Kirche. .Wissenschaft. kleiner Mönch Clavius Bellarmin Barberini .Familie Freund Der Methodenstreit zwischen Galilei und den Gelehrten - Gelehrte beruhen sich auf die Erkenntnisse Aristoteles --> glauben nur an Bücher de - Galileis.Erkenntnisse beruhen auf seinen Beobachtungen. Kurator These Galilei: das ptolemäische Weltsystem ist falsch, denn.. es kann nicht alle Stellungen der Gestirne erklären (vgl.S.46) - es kann Bewegungen einzelner Sterne gar nicht erklären (vgl.S.46) es steht nicht im Einklang mit den Fakten (vgl.S.46 S.50). - die Wahrheit ist zeitabhängig (vgl.S.50/51) - Aristot hatte kein Fernrohr Neve Zeit These Galileis: das kopernikanische Weltsystem ist richtig, weil.. es wahrnehmbar ist Andrea Galilei Vanni Federzoni Sagredo Bürgertum · profitierender Stoat These Gelehrten: Die Gestirne sollten unberücksichtigt bleiben, weil.. - sie vom ptolemäischen System ausgehend nicht existent sind (vgl.S.47) . - sie unnötig sind (vgl.S.47) - sie die Harmonie, Ordnung uns Schönheit zerstören (vgl.S.47) sie Aristoteles unbekannt waren (vgl.S.50) - die Berechnungen mit den Beobachtungen übereinstimmen -> das kopernikanische Weltsystem ist richtig, weil es mit dem Fernrohr wahrnehmbar ist. - die Folgen der Forschung nicht absehbar sind (vgl.S.51) = angstvoll Erkenntnis - die Aussagekraft des Rohrs nicht bewiesen.ist. -> die neuen Gestirne sollen unberücksichtigt bleiben, weil sie nicht hermeneutisch-interpretativ deduktiv hergeleitet werden können Fazit: Die Gelehrten haben kein gemeinsames Wissenschftsverhältnis mit Galilei Das Motiv des Fernrohrs: - technisches Mittel mit dem Galilei seine Forschungen betreibt - Basisinstrument um kopernikanische Lehre zu beweisen Handlungsmotor um Konflikt mit der Kirche voran zu treiben Wissenschaft und Kirche Bild 6. Stimmung im Saal des Collegium Romanum - ausgelassene Stimmung, da geistlichen zuversichtlich sind, dass Galileis Forschung nicht anerkannt wird - geistliche verspotten Galilei und seine Vorstellung der Welt „Ja, sie ist heute wieder ganz besoffen, die Alte". (Vgl.S.60) - Mit dröhnendem Gelächter machen sie sich über die Dummheit jener lustig, die zwar glauben, die Erde dreht sich um die Sonne, die jedoch die Existenz des Teufels bezweifeln (S.60) - Spott wird zu einer theatralischen Darbietung: Kirchenvertreter torkeln wie haltlos im Raum, somit karikieren sie die Erddrehung, die Venusbewegung und die Mondgebirge (S.60/61) das doppeldeutig gebrauchte „Schwindel im Collegium Romanum“ (S.61) vereint demzufolge das körperliche Schwindelgefühl, das nach Meinung der Kirchenvertreter aus der Erdbewegung resultieren müsse, sowie die Bewertung dieser angenommenen Bewegung als Lüge Konsequenzen für die Gesellschaft Geozentrisches Weltbild: - Richtigkeit des Weltbildes leiten sich Geistlichen von der Bibel ab (S.62) - Wenn der Mensch nach Aussage der Bibel „die Krone der Schöpfung“ (S.63) ist, dann muss zwangsläufig die Erde der Mittelpunkt des Universums sein Fazit: - Bibel ist Grundlage für das Wissen und stellt Machtsicherung der Kirche dar, die das Volk ausbeutet und dessen Elend in Kauf nimmt - liegt starres Weltbild vor das keine Veränderung zulässt und alte Autoritäten wie Aristoteles recht haben - durch starres Weltbild wird Gefühl von Sicherheit vermittelt, lässt aber keinen Fortschritt zu Heliozentrisches Weltbild: wenn Ergebnisse Galileis anerkannt werden würden würde Lehre der Bibel, auf Grundlage des Aristoteles, in Unordnung geraten. Man lebt dann in einer verkehrten Welt, wo bisherige Orientierung nicht mehr existiert (S.62) Fazit: - Entstehung unterschiedlicher vieler offener Fragen, die geklärt werden müssen, bedeutet Unsicherheit - - Mensch verliert Stellung als „Krone der Schöpfung", wenn Erde nicht mehr Mittelpunkt des Alls ist Erde wird zu dezentralem Planeten und Menschen unbedeutsamer. Vorwurf des alten Kardinals der Degradierung des Menschengeschlechts im heliozentrischen Weltbild Fazit: - Folge Machtverlust der Kirche, die um alte lehren fürchtet - ermöglicht neue Verteilung der Macht, mehr Freiheiten für das Volk für das sich neue Möglichkeiten eröffnen - Veränderungen können nun zugelassen werden Bild Perspektiven der Figuren 7. 8. 9 7-9 Kardinäle Barberini und Bellarmin. - aufgeklärte hohe Kirchenvertreter Der kleine Mönch- den Bauern persönlich verbunden/ persönliche Erfahrung Ludovico Marsili Großgrundbesitzer Galilei verantwortungsbewusster Wissenschaftler Standpunkt - Konstruktion des geozentrischen Weltbildes. durch die Kirchenväter zum Wohle. Der Menschen Ziel: dem irdischen Elend der Bauern einen Sinn geben, auch wenn dies bedeutet, die Wahrheit verleugnen zu müssen - trotz besseren Wissens das alte Weltbild verteidigen, um die bestehende (Macht-) Ordnung zu erhalten das geozentrische Weltbild unterstützt die Ordnung der Welt - es ermöglicht so den einfachen Menschen, ihr irdisches Elend zu ertragen Es söhnt die Menschen mit dem irdischen Elend aus, da sie ein besseres Leben im Jenseits erwarten, und trägt auf diese Weise zu ihrem Seelenheil bei - Ausbeutung von „Arbeitstieren“ (-> Wandel des Menschenbildes) zu. Erhalt der gesellschaftlichen Ordnung - Erhalt des alten Weltbildes zum Erhalt der Macht der Herrschenden - Ausbeutung der Bauern durch Aufklärung beenden, denn die Wahrheit allein zählt -> soziale Verantwortung des Wissenschaftlers - Repräsentanten der neuen Zeit heranziehen; Zweifel an der bestehenden Ordnung werden in Kauf genommen bzw. sind sogar erwünscht (Zorn des Volkes) Was passiert wenn das neue Weltbild stimmt? - soziale Verhältnisse würden umkehren Hierarchie wird auf den Kopf gestellt -> Verhältnis von Herr und Knecht (vgl. S.95ff.). -> Handel zwischen Dienstleistern und ihren Auftraggebern (vgl. S.96). -> im Bereich der Moral (treue zwischen heleuten) (vgl. S.97)