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Arthur Schopenhauer Mitleidsethik

Arthur Schopenhauer Mitleidsethik

 Mitleidsethik nach Arthur Schopenhauer
Arthur Schopenhauer war ein deutscher Philosoph, er ist
am 22.02.1788 in Danzig geboren und war Auto

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Mitleidsethik nach Arthur Schopenhauer Arthur Schopenhauer war ein deutscher Philosoph, er ist am 22.02.1788 in Danzig geboren und war Autor und Hochschullehrer. In seinem Hauptwerk „Die Welt als Wille und Vorstellung" stellte er als einer der ersten Philosophen die zentrale Rolle der Vernunft in Frage. Zudem war er als Einzelgänger, Pessimist und Tierlieb bekannt. Gestorben am 21.09.1860 in Frankfurt Mitleid - Was ist das? Unter Mitleid versteht man die gefühlte Anteilnahme an Schmerz und Leid anderer Mitmenschen und Tieren Es gilt als Grundlage der Moral Mitleid wird als positive Eigenschaft oder Tugend gesehen Wann empfinden wir Mitleid Wir müssen uns mit diesem Menschen in irgendeiner Weise verbunden fühlen. Wir müssen uns mit der Lage eines anderen Menschen befassen und ihn einfühlen Wir müssen dessen Situation als schlimm, fatal oder schmerzvoll ansehen. Wir müssen dessen Lage als unverschuldet, unverdient oder ungerecht bewerten Wir stellen uns vor, dass es uns ähnlich schlimm treffen könnte und wie schlecht es uns dann gehen würde ◆ Wir dürfen uns selbst nicht dadurch bedroht fühlen, dass wir ihm helfen Begriffserklärung und Allgemeines Mitleidsethik Die gefühlte Anteilnahme am Leiden anderer und das Erstreben von fremdem Wohl, wobei man das eigene Wohl vernachlässigt (also den Egoismus überwindet) ◆ Um mitleiden zu können ist moralisches Handeln und die Identifikation mit der leidenden Person erforderlich ◆ Alle Formen des Mitleids liegen dem Selbstmitleid zugrunde ◆ Handlung...

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hat nur einen moralischen Wert, wenn sie aus Mitleid entsprungen ist. Erkenntnis von fremden Leid und reiner Liebe, alle anderen Gefühle dienen dem Egoismus oder sind eine Täuschung ◆ Menschen, die mit Mitleid fühlen können, verletzen keine anderen Personen → sie helfen, verzeihen und unterstützen diese auf der Basis eines gerechten und menschlichen Handelns Alle Formen des Mitleids lassen sich auf Selbstmitleid zurückführen Alle Lebenswesen werden berücksichtigt Grundmotive des menschlichen Handelns Antimoralisch: Egoismus - „Haupt- und Grundtriebfeder" → Ziel: „das bestmögliche eigene Leben und Wohlergehen" → Maxime: „Hilf niemandem, vielmehr verletze alle, wenn es dir gerade nichts nützt!" Bosheit Gleichsam gegen Interessen anderer gerichtet Leiden und Schmerzen anderer sei Mittel zum Erreichen eigener Ziele Schlimmer als Egoismus, da alles leid und alle Schmerzen zum Genuss werden Maxime: ,,Verletze alle, so sehr du kannst!" Moralisch: Mitleid → Abwesenheit aller egoistischen Handlungsvorgänge Gefühl der Zufriedenheit Warum Mitleid nicht lehrbar ist Mitleid ist angeboren Mitleid in unterschiedlichem Maß vorhanden Gesellschaft kann durch Strafen oder Belohnungen fördern unmoralische Sachen zu unterdrücken ◆ Man kann das Handeln verändern, aber nicht den Wille etwas zu tun Mitleid als Fundament der Moral Moralisches Handeln entspringe der menschlichen Fähigkeit, sich mit seinem Gegenüber zu identifizieren, daraus folge Teilnahme am Leid des Anderen → Mitleid = unmittelbare Anteilnahme am Leiden; liege in der menschlichen Natur und sei an keine Voraussetzungen gebunden, wie etwa Erziehung oder Religion; sei außerdem Basis für Menschenliebe Fähigkeit zum Mitleiden: entstehe dadurch, dass man sich mit seinem Gegenüber identifiziere, d.h., dass Schranken zwischen den beiden Personen aufgehoben werde -> andere Person sei einem nicht mehr gleichgültig Mitleidethik nach Arthur Schopenhauer ◆ Zitate von Schopenhauer: "Alle wahre und reine Liebe ist Mitleid, und jede Liebe, die nicht Mitleid ist, ist Selbstsucht" → "Alles wollen entspringt aus Bedürfnis, also aus Mangel, also aus Leiden Grundlagen: Mitleid als zentraler Begriff (Grundlage der Moral) Kein Unterschied Tier/Mensch und du/ich Mitleid führt zur Erfüllung verschiedener Werte ◆ Tugenden Menschenliebe und Gerechtigkeit werden erfüllt Mitleid liegt in der Natur des Menschen (unveränderbar) ◆ Mitleid selbst aber ist eine unleugbare Tatsache des menschlichen Bewusstseins, ist diesem wesentlich eigen, beruht nicht auf ... Begriffen, Religionen, Dogmen, Mythen, Erziehung und Bildung; sondern ist ursprünglich und unmittelbar, liegt in der menschlichen Natur selbst" ◆ „Wie ist es möglich", fragt Schopenhauer, dass ein Leiden, welches nicht meines ist, nicht mich trifft, doch ebenso unmittelbar wie sonst nur mein eigenes, Motiv für mich werden, mich zum Handeln bewegen soll? Es ist möglich nur dadurch, dass ich es mitempfinde, es als meines fühle, und doch nicht in mir, sondern in einem andern ... Dies aber setzt voraus, dass ich mich mit dem andern gewissermaßen identifiziert habe, und folglich die Schranke zwischen dem Ich und Nicht-Ich für den Augenblick aufgehoben sei... Dieser Vorgang ist mysteriös; denn er ist etwas, wovon die Vernunft keine unmittelbare Rechenschaft geben kann... "J▪▪▪ Mitleid mit Tieren - Tierethik Ethik bezieht auch den Umgang von Menschen mit Tieren ein Kernerkenntnis: Menschen und Tiere seien von Grund auf gleich; einziger Unterschied sei im Bereich intellektueller Fähigkeiten vorhanden Gemeinsamkeiten: Wille zum Leben und Überleben, Kenntnis über Existenz, Leidensfähigkeit Erkenntnis der Leidensfähigkeit: Mitleid mit Tieren, mit denen man sich ebenfalls identifizieren könne am Umgang eines Menschen mit Tieren könne man seinen wahren Charakter erkennen positive Kritik -praxisnahe, menschliche Theorie |-Tierethik; betrachtet Tiere nicht als Objekte, sondern setzt sie mit Menschen gleich -Gefühle werden berücksichtigt, nicht wie bei Kant (Handlung ohne Neigung) negative Kritik -Mensch kann sich aus eigenem Antrieb und von innen heraus nicht verändern, er braucht den Anstoß eines anderen Menschen -Es gibt zwar Maximen, es ist aber sozusagen egal, ob nach ihnen gehandelt wird -Mitleid kann auch fehlinterpretiert werden; kann den Anschein erwecken, dass man seinen Partner als minderwertig betrachtet (Mitleid kann auch abwertend verstanden werden) Vergleich David Hume definiert Gefühl auch im Sinne von Mitleid, jedoch auf den Einzelnen bezogen → instinktartige Teilnahme an fremdem Leid ◆ oft nur persönliche Motive als Handlungsgrund ◆ Handlungen von moralischem Wert, wenn sie keinen eigennützigen Hintergrund haben, sondern aus Sympathie erfolgen Gemeinsamkeiten: ◆ Mitleid ist die entscheidende Grundlage der Ethik Mitleid ist Ursprung moralischen Handelns ◆ Vernunft spielt eine untergeordnete Rolle ◆ Der Ursprung untermoralischen Handelns ist Egoismus Unterschiede: ◆ Positives Menschenbild seitens Humes und negatives seitens Schopenhauers ◆ Schopenhauer bezieht im Gegensatz zu Hume Tiere mit in die Ethik ein ◆ Schopenhauer ist im Gegensatz zu Hume religionsverbunden „Es hat keinen Sinn, den Menschen belehren zu wollen, denn dieser wird vor allem vom Egoismus gelenkt und ist damit immun gegen philosophische oder theologische Belehrungen" → Zitat von Schopenhauer → „dieser wird vor allem vom Egoismus gelenkt": -> zeigt, dass Egoismus für Schopenhauer die Haupt- und Grundtriebfeder ist → Jeder Mensch besitzt Egoismus, es wird angeboren und man kann es nicht einfach ablegen → Laut Schopenhauer denkt jeder Mensch immer zuerst an sich → Deswegen kann man den Menschen nicht belehren, weil er vom Egoismus kontrolliert wird.

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Begriffen, Religionen, Dogmen, Mythen, Erziehung und Bildung; sondern ist ursprünglich und unmittelbar, liegt in der menschlichen Natur selbst" ◆ „Wie ist es möglich", fragt Schopenhauer, dass ein Leiden, welches nicht meines ist, nicht mich trifft, doch ebenso unmittelbar wie sonst nur mein eigenes, Motiv für mich werden, mich zum Handeln bewegen soll? Es ist möglich nur dadurch, dass ich es mitempfinde, es als meines fühle, und doch nicht in mir, sondern in einem andern ... Dies aber setzt voraus, dass ich mich mit dem andern gewissermaßen identifiziert habe, und folglich die Schranke zwischen dem Ich und Nicht-Ich für den Augenblick aufgehoben sei... Dieser Vorgang ist mysteriös; denn er ist etwas, wovon die Vernunft keine unmittelbare Rechenschaft geben kann... 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