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Biblische Ethik

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DER BARMHERZIGE SAMARITER
(Lukas 10)
gehört
· zu den eindrücklichsten Gleichnissen, da in einfachen Bildern Sittliches Hand

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Der Barmherzige Samariter und die Nächstenloebe; Die Arbeiter im Weinberg und die Gerechtigkeit

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Biblische Ethik DER BARMHERZIGE SAMARITER (Lukas 10) gehört · zu den eindrücklichsten Gleichnissen, da in einfachen Bildern Sittliches Handeln dargestellt wird und mit ethischen Appell an die Zuhörer endet 4 Inhalt: • Schriftgelehrter fragt Jesus nach Bedingungen für das ewige leben; Jesus weist darauf hin, dass man seinen Gott und seinen Nächsten wie sich selbst lieben soll → er stellt sich die Frage, wer dieser nächster ist; woraufhin Jesus ein Gleichnis erzählt, welches die Frage beantworten soll: → ein Mann wurde von Räubern überfallen und halb tot geschlagen → ein Priester und ein Levit gingen an ihm vorbei achtlos und egoistisch; handeln nicht nach Prinzip der Nächstenliebe → ein Samariter versorgte ihn sofort, reinigte ihn und verband seine Wunden + bringt ihn in eine Herberge Es kommt derjenige ins Reich Gottes, der auch nach Gottes Gesetzen handelt, also Nächstenliebe zeigt. NÄCHSTENLIEBE „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst" →was steckt genau dahinter? → es ist eigentlich einfach zu verstehen, es aber praktisch umzusetzen ist schwierig → Jesus sagt wir sollen andere lieben, wie wir uns selbst lieben hilfsbereite, sellostlose und gutmütige Person Markus 12, 28-32 Selbstliebe wird von Jesus vorausgesetzt. → unsere Sellostliebe sollen wir auf den Nächsten übertragen; so wie wir uns um uns selbst kümmem, sollen wir uns auch um unseren Nächsten kümmern "Alles nun, was ihr wollt,...

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dass euch die Menschen tun sollen, dass fut ihr ihnen auch!" Matthäus 7, 12 "Gott hat den Menschen als Ebenbild geschaffen so spiegelt sich die liebe zu Golt auch in der Liebe zu anderen Menschen wieder → die Gottesliebe geht der Nächstenliebe voran. Wer sich von Gott geliebt weiß, kann auch den Nächsten lieben → Nächstenliebe ist unabhängig von gesellschaftlichen Klassen, Rassen- oder Religionszugehörigkeit → der Nächste" bezeichnet keine Allgemeinheit (z.B.,, die Armen), sondern ein generalisiertes Individuum geforderte Liebe zum Nächsten ist nicht auf eine Menge bezogen, sondern auf einzelne Menschen mit speziellen Bedürfnissen 4 Die Nächstenliebe sieht in jedem, der ihr begegnet, den Nächsten, den sie lieben kann. Ebenbild Jo Ich + Gott Ebenbild Nächster DIE ARBEITER IM WEINBERG (Matthaus 20,1-16) Inhalt: → Gulsbesitzer, der früh am Morgen hinausging, um Arbeiter für seinen Weinberg anzuwerben tovereinbart ist ein Tageslohn von 1 Denar ging alle drei Stunden erneut auf den Markt, um neue Arbeiter einzustellen → am Abend belkommen alle 1 Denar wie vereinbart → Gerecht oder Ungerecht? →Arbeiter beschweren sich; Hausherr weißt Kritik zurück Deutung: 4 Weinberg -> Reich Gottes; Hausherr → Gott; Arbeiter → Menschen; Silbergrasche → lebenserhaltene Güte erreichen des Reich Gottes nur durch Gott; jeder Berufene muss arbeiten, um Reich Gottes zu erreichen. • wichtig ist Hingabe und Treue bei Arbeit; RG ist ein Lohn und kein reines Geschenk aus Sicht Gottes sind alle Menschen gleich und werden auch so behandelt Botschaft: → man soll sich nicht mit anderen vergleichen und neidisch sein → der Zeitpunkt oder der Weg zum Reich Gottes ist nicht das Wesentliche, sondern class man überhaupt den Weg zu Gott ・findet GERECHTIGKEIT Definition: Gerechtigkeit regelt die Beziehungen von Menschen zu anderen Menschen. Jeder Mensch wünscht sich, dass es zwischen den Menschen gerecht zugeht und man selbst gerecht behandelt wird. Gerechtigkeit bezeichnet also ein bestimmtes Verhalten →Tugend Gerechtigkeit = Fairness, die sich aus einem kooperativen Miteinander ergibt niemand wird übervorteilt, alle haben die gleichen Chancen, alle profetieren (insbesondere Bedürftige) Gerechtigkeitskriterien nach Chaim Perelman (1912-1984): a.) jedem das Gleiche b.) jedem gemäß seinen Verdiensten (→ das was ihm zusteht) c.) jedem gemäß seinen Werken d.) jedem gemäß seinen Bedürfnissen (→→das was er benötigt) e.) jedem gemäß seinem Rang f.) jedem gemäß dem ihm durch Gesetz Zugeteilten Maßstab bei einzelnen Definitionen noch unbestimmt (z.B. nach welchen Kriterien?) Moderne Gerechtigkeitstheorien: Egalitarismus Gleichheit des Besitzes oder der Chancen Libertarismus Freiheit des Individuums Kommunitarismus Verantwortung des Individuums gegenüber der Gemeinschaft Augenbinde Treffen der Entscheidung ohne Vorurteil Schwert: Gerechtigkeit in Nottage mit Gewalt umsetzen. Waage: ausgewogene Entscheidungen, die alle Interessen berücksichtigen W Justitia, die Göttin der Gerechtigkeit

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Biblische Ethik DER BARMHERZIGE SAMARITER (Lukas 10) gehört · zu den eindrücklichsten Gleichnissen, da in einfachen Bildern Sittliches Handeln dargestellt wird und mit ethischen Appell an die Zuhörer endet 4 Inhalt: • Schriftgelehrter fragt Jesus nach Bedingungen für das ewige leben; Jesus weist darauf hin, dass man seinen Gott und seinen Nächsten wie sich selbst lieben soll → er stellt sich die Frage, wer dieser nächster ist; woraufhin Jesus ein Gleichnis erzählt, welches die Frage beantworten soll: → ein Mann wurde von Räubern überfallen und halb tot geschlagen → ein Priester und ein Levit gingen an ihm vorbei achtlos und egoistisch; handeln nicht nach Prinzip der Nächstenliebe → ein Samariter versorgte ihn sofort, reinigte ihn und verband seine Wunden + bringt ihn in eine Herberge Es kommt derjenige ins Reich Gottes, der auch nach Gottes Gesetzen handelt, also Nächstenliebe zeigt. NÄCHSTENLIEBE „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst" →was steckt genau dahinter? → es ist eigentlich einfach zu verstehen, es aber praktisch umzusetzen ist schwierig → Jesus sagt wir sollen andere lieben, wie wir uns selbst lieben hilfsbereite, sellostlose und gutmütige Person Markus 12, 28-32 Selbstliebe wird von Jesus vorausgesetzt. → unsere Sellostliebe sollen wir auf den Nächsten übertragen; so wie wir uns um uns selbst kümmem, sollen wir uns auch um unseren Nächsten kümmern "Alles nun, was ihr wollt,...

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dass euch die Menschen tun sollen, dass fut ihr ihnen auch!" Matthäus 7, 12 "Gott hat den Menschen als Ebenbild geschaffen so spiegelt sich die liebe zu Golt auch in der Liebe zu anderen Menschen wieder → die Gottesliebe geht der Nächstenliebe voran. Wer sich von Gott geliebt weiß, kann auch den Nächsten lieben → Nächstenliebe ist unabhängig von gesellschaftlichen Klassen, Rassen- oder Religionszugehörigkeit → der Nächste" bezeichnet keine Allgemeinheit (z.B.,, die Armen), sondern ein generalisiertes Individuum geforderte Liebe zum Nächsten ist nicht auf eine Menge bezogen, sondern auf einzelne Menschen mit speziellen Bedürfnissen 4 Die Nächstenliebe sieht in jedem, der ihr begegnet, den Nächsten, den sie lieben kann. Ebenbild Jo Ich + Gott Ebenbild Nächster DIE ARBEITER IM WEINBERG (Matthaus 20,1-16) Inhalt: → Gulsbesitzer, der früh am Morgen hinausging, um Arbeiter für seinen Weinberg anzuwerben tovereinbart ist ein Tageslohn von 1 Denar ging alle drei Stunden erneut auf den Markt, um neue Arbeiter einzustellen → am Abend belkommen alle 1 Denar wie vereinbart → Gerecht oder Ungerecht? →Arbeiter beschweren sich; Hausherr weißt Kritik zurück Deutung: 4 Weinberg -> Reich Gottes; Hausherr → Gott; Arbeiter → Menschen; Silbergrasche → lebenserhaltene Güte erreichen des Reich Gottes nur durch Gott; jeder Berufene muss arbeiten, um Reich Gottes zu erreichen. • wichtig ist Hingabe und Treue bei Arbeit; RG ist ein Lohn und kein reines Geschenk aus Sicht Gottes sind alle Menschen gleich und werden auch so behandelt Botschaft: → man soll sich nicht mit anderen vergleichen und neidisch sein → der Zeitpunkt oder der Weg zum Reich Gottes ist nicht das Wesentliche, sondern class man überhaupt den Weg zu Gott ・findet GERECHTIGKEIT Definition: Gerechtigkeit regelt die Beziehungen von Menschen zu anderen Menschen. Jeder Mensch wünscht sich, dass es zwischen den Menschen gerecht zugeht und man selbst gerecht behandelt wird. Gerechtigkeit bezeichnet also ein bestimmtes Verhalten →Tugend Gerechtigkeit = Fairness, die sich aus einem kooperativen Miteinander ergibt niemand wird übervorteilt, alle haben die gleichen Chancen, alle profetieren (insbesondere Bedürftige) Gerechtigkeitskriterien nach Chaim Perelman (1912-1984): a.) jedem das Gleiche b.) jedem gemäß seinen Verdiensten (→ das was ihm zusteht) c.) jedem gemäß seinen Werken d.) jedem gemäß seinen Bedürfnissen (→→das was er benötigt) e.) jedem gemäß seinem Rang f.) jedem gemäß dem ihm durch Gesetz Zugeteilten Maßstab bei einzelnen Definitionen noch unbestimmt (z.B. nach welchen Kriterien?) Moderne Gerechtigkeitstheorien: Egalitarismus Gleichheit des Besitzes oder der Chancen Libertarismus Freiheit des Individuums Kommunitarismus Verantwortung des Individuums gegenüber der Gemeinschaft Augenbinde Treffen der Entscheidung ohne Vorurteil Schwert: Gerechtigkeit in Nottage mit Gewalt umsetzen. Waage: ausgewogene Entscheidungen, die alle Interessen berücksichtigen W Justitia, die Göttin der Gerechtigkeit