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(A) Grundlagen der Ethik
Philosophie ist die Wissenschaftsdisziplin, in der versucht wird, die Welt und menschliche Existen

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Grundlagen der Ethik: Wichtige Begriffe, Sein-Sollen Fehlschluss, Naturalistischer Fehlschluss, Grundformen des ethischen Diskurs Grundpositionen der Ethik: Kant, Aristoteles, Platon, Utilitarismus

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KLAUSUR 1-ETHIK (A) Grundlagen der Ethik Philosophie ist die Wissenschaftsdisziplin, in der versucht wird, die Welt und menschliche Existenz zu ergründen & zu verstehen nach Bertrand Russel: Niemandsland zwischen Wissenschaft und Theologie " Gesamt disziplin, die sich in Teilbereiche untergliedern lässt: Fragestellungen der Philosophie nach kant: was kann ich wissen? → Erkenntnis philosophie Was soll ich tun? Was darf ich hoffen? Was ist der Mensch? Wichtige Begriffe: MORAL bezeichnet die Gesamtheit der sittlichen Grundsätze, werte & Normen, die ein Mensch/Gruppe/Kultur als für ihr Handeln nutzt. erstrebenswert erachtet als Leitlinie → Ethik: „Wie man sich Verhalten soll, damit das Leben besser funktioniert Existenzphilosophie Diese Begriffs verwendung ist deskriptiv. Normativ: konkrete Wert- und → Anthropologie Handwngs vorhaben machen WERTE verlass auf die Vernunft nicht auf (überirdische) Autoritäten sind bewusste & unbewusste Leit vorstellungen/ wertewandel Orientierungsstandards bestimmen das Verhalten von Menschen/Gruppen (Bsp.: Freiheit) >kultur abhängig, können sich mit der Zeit ändern ♥ > verschiedene Werte im Widerspruch ⇓ werte konflikt ⇓ werte hierarchie Moral werte zB in Dilemmasituationen > Abstufung in Einschätzung in werten Normen Ethik Mela perspektive Lo Beurteilung Grundlage für die Bewertung einer Handlung ما ETHIK Nachdenken über Dinge über die kaum nachprüfbare Erkenntnis gewonnen werden können ist eine philosophische Teildisziplin : Auseinandersetzung mit Bedingungen, voraussetzungen und moral. Bewertungen von Handlungen Lonimmt Metaperspektive ein (Moral nicht) Lo Moral philosophie Frage nach richtigem und guten Handeln mit Begründung NORMEN Sind meist schriftlich fixiert -konkrete verhaltensregeln & lassen sich oft aus Werten & wertvorstellungen ableiten (z. B. Ehrlichkeit) erleichtern Soziales Miteinander ↓ normgerechtes Verhalten der Mitmenschen, → Handlung engen aber individuelle verhaltens- möglichkeiten ein, wichteinhaltung wird „bestraft" · -bewusste Entscheidungen (ignoranz auch...

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H.) - wissentlich + willentlich hervorgerufene Aktionen URTEIL (Dieter Birnbacher) Lo mensch. Handeln positiv/negativ bewertet >Urteil über moral, verpflichtungen, Personen, Absichten und Verhaltensdispositionen Lo Forderung Allgemeingültigkeit → universeller Geltungs- anspruch HANDLUNG Frage: Kann die Handlung schaden? Ja Moralischen urteil unterworfen Notwendigkeits aus drücke : praktische Notwendigkeit: „Sollen", moralische Verpflichtung # →vernunftsiegein / legale theoretische Notwendigkeit: Naturgesete trots werte ausdrücke kein moralisches Urteil →Spielregen soziale Regeln 1 Konventionen sollte " moralische Begein. . - Grundformen des ethischen Diskurses Arten von Aussagen: Deskriptiv: beschreibend → 1st-Zustand von moralischen Zusammenhängen (Beschreibung) · - Normativ: norm setzend → Forderung des Soll-Zustands, Maßståbe für moralisch "gutes" Handeln, moralische Aussagen prüfen (Bewertung) Metaethik: keine moralischen Aussagen, reflektiert aus übergeordneter Perspektive die Grundlagen für die Auseinandersetzung mit ethischen Fragen (wie entsteht die Moral?) analysiert die sprachlichen Formen und Elemente moral. Aussagen und entwickelt Methoden zu ihrer Rechtfertigung und Anwendung Naturalistischer Fehlschluss: logisch missglückter Versuch aus natürlichen Eigenschaften moralisch o. normative Folgerungen abzuleiten (vom Sein auf's sollen schließen) - das moralisch Gute kann nicht durch empirische Begriffe definiert werden, aus einem sein kann kein Sollen geschlossen werden - Beispiel: deskriptive Aussage: „Der Stärkere setzt sich durch" normative Aussage „Der Stärke soll/darf sich umsetzen ↓ naturalistischer Fehlschluss: Recht des Stärkeren • Die kritische Prüfung einer Handlungshorm ist strukturgleich mit der Begründung einer Handlungsnorm •David Hume (1711 - 1776). Ableitung einer moralischen Forderung aus einer Tatsachen feststellung ist unzulässig - George E. Moore (1873-1958) : wenn in einer Argumentation normative Aussagen aus rein deskriptiven Aussagen logisch abgeleitet werden naturalistischer Fehlschluss Fehlschluss liegt nur dann vor, wenn die Prämissen, aus denen die Schlussfolgerung gezogen wird, eindeutig deskriptiv ist Es gibt viele Urteile, in denen die Prämissen normative Elemente enthalten Beispiel: Straßenverkehr 1. Stopp Schild bedeutet „Du musst stoppen!" 2. Dort steht ein Stoppschild 1 3. Also musst du halten + begründen →wertende Perspektive FAZIT: "", Du musst halten" →normativ, da Bedeutung festgesetzt -Ethisch-moralisches Argumentieren : Sein - Sollen - Fehlschluss Syllogismus: Grundlage des Argumentierens: aufgebaut aus Prämissen/voraussetzungen und einer konklusion (Schlussfolgerung) Der praktische syllogismus (Sonderform des Syllogismus) →aus normativen Obersatz (1. Prämisse), einem deskriptiven Untersatz (2. Prämise) und einer normativen Konklusion. Fehlschluss durch ausschließlich deskriptiven Sätzen. Es fehlt die normative Prämisse (Korrekt + überzeugend) -Sein- Sollen Fehlschluss 1 wichtigste Aufgabe der normativen Ethik → kritische Prüfung von Handlungsnormen (strukturgleich zur Begründung von Handlung Snormen) 2 Normen (normative sätze) können nicht durch Tatsachen (deskriptive Sätze) begründet werden Anmerkung: starke vereinfachung der Realität i normative verwendungsweisen können statt moralisch pragmatisch oder ästhetisch sein 3 Naturalistischer Fehlschluss: versuch aus natürlichen Eigenschaften moralisch normative Aussage zu Schließen 4 Möchte man normativ-moralische Aussagen durch deskriptive Aussagen stützen, die sich aus gesellschaftlichen Tatsach beziehen, könnte man von einem "kulturalistischen" /,soziologischen" Fehlschluss sprechen Beispiel: 1. In der Gesellschaft gellen Spaß und Geld als höchste ziele 2. Ich gehöre zu der Gesellschaft → Sileben nach Geld & Spaß in 1. Linie 5-Sämtliche Erkenntnisse der Natur- und Sozialwissenschaften sind zur direkten Begründung normativer Aussagen ungeeignet - Tradition und Gesetze einer Kultur / Gesellschaft ist zur direkten Begründung normativer Aussagen ungeeignet · empirische Moral begründung ist unmöglich 6 Form des Syllogismus ermöglich deskriptive Aussagen Beispiel: A. Lebenformen sollten entsprechend ihrer Komplexität geachtet werden 2. Der Mensch ist das komplexeste Lebewesen →Mensch höher geachtet (B) Grundpositionen philosophischer Ethik Platon (428-348 v.Chr.) PLATON (Schüler Sokrates) Dialoge Platons Quelle für sokrates Philosophie: -Ziel ist die gemeinsame Erkenntnissuche, nicht die Belehrung -Anpassen der worte dem Gegenüber -geschickte Fragen Gesprächspartner (GP) überdenkt seine zu Beginn geäußerte Meinung (sokratischer Dialog) -Vorläuschen von Unwissenheit (Sokratische lionie) ,,Ich weiß, dass ich nichts weiß Dialog „Gorgias" - Gerechtigkeit und gelungenes Leben -Aporie Widerspruch) des GP leiten, der nicht durch seine Herangehensweise aufgelöst werden kann -Mäeutik (=Hebammen kunst) - Sokrates hilf den Menschen beim Erkennen der Wahrheit, anstatt vorgefertigte Antworten Thema Redekunst Sophisten vs. Sokrates ↑ Rhetorik ist das höchste aller Güter → • Beeinflussung & Beherrschung von Menschen → MACHT Macht unwichtig →→Streber nach Gerechtigkeit (Tugendhafte Menschen können im Streben nach Gerechtigkeit ein gelungenes Leben führen) Philosophie & Rhetorik hängen voneinander ab: Wenn man weiß, wie man leben soll, dann weiß man, wie man sprechen soll. Gorgias Redekunstlenver unrechttun & 4 un echterleiden Polos Das Gerechte Kallikles Sophisten Redekunst = höchste Kunst -Übertedung der Massen → Verfolgung eigener ziele - Expertenwissen nicht notwendig Redekunst allein ist ausreichend - Gutes nicht automatisch gerecht, da es gegen Eigeninteresse gehen kann "Unrecht tun, ist besser, als Unrecht au erleiden Naturrecht Recht des Stärkeren am anthropologische wende, interesse ŝ Sokrates cuc9-399 v.Chr.) →Sokratische wende JMenschen "Die Besseren sollen herrschen, dürfen Macht Vorsokratiker (Naturphilosopnen) auch zu ihren Gunsten verwenden -Ziel: größtmögliche Bedürfnisbefriedigung Sokrates - überredung → Glauben, -kann nur unwissende überreden Ereine vermittlung #wissen ohne wissenbasis) Gerechtigkeit verstehen → überzeugung anderer - Das Gute ist immer gerecht -unrecht erleiden, ist besser, als unrecht zu tun, weil „Unrechttun" hässlicher" (=schlechter) ist als Unrecht erleiden" -Die Schwächeren sind die starken, weil sie durch Gesetze die Starken kontrolieren können -Gut ist nicht das, was einer Person / beschränkten Personenkreis dient, sondern nur das Sittliche (übereinstimmung mit Tugend) Dialog Politea"- Der gerechte Staat Lübernahme jeder Aufgabe, die ihm aufgrund spezifischer Anlage entspricht →3 Stände & Zuweisung durch Haupttugend, Analogie 3 Teile der Seele : Tugend Stand Philosophen (Lehrstand) Wächter (Wehrstand) Bauern (Nährstand) vergleich zu neute. Funktion Lenkung des Staales Verteidigung des S. versorgung des S. revolutionar, positive Bewertung -keine Vererbung der Staatsangehörigkeit → ausgebildete Fähigkeiten entscheiden -Ausbildung für alle Mäßigung/Besonnenheit Loy Kardinaltugenden Seelen aufbau Platons Seelenwagen : Vernunft 1st Wagenlenker Bildungsweg Philosophenherrscher": bis 20: Elementarerziehung → bis 30: Mathe, Astronomie, Harmonie → bis 35 Dialektik →→ bls 50: praktische Tätigkeit → ab 50: Philosophen- herrscher -kein Unterschied zwischen Geschlechtern Weisheit -Un bestechlichkeit der Beamten Tapferkeit Seelenanteil Vernunft Mut Begehren totalitär, negative Bewertung -Staatl Erziehung - Lenkung der Bevölkerung: Fortpflanzung, Ausschluss Behinderter -zensur Musik, Literatur, Gymnastik! Richtiger Einfluss der Philosophen -kein Privateigentum, keine Familie für wächter & Herrscher Höhen gleichnis: Menschen müssen sich um ihre eigene Bildung bemühen, damit er die wahre Wirklichkeit erkennen kann. Es muss die Vernunft gebraucht werden, um aus der Scheinwelt auszutreten (kann das wesen d. Dinge und die wahrheit über sie erfahren)

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Aussagen und entwickelt Methoden zu ihrer Rechtfertigung und Anwendung Naturalistischer Fehlschluss: logisch missglückter Versuch aus natürlichen Eigenschaften moralisch o. normative Folgerungen abzuleiten (vom Sein auf's sollen schließen) - das moralisch Gute kann nicht durch empirische Begriffe definiert werden, aus einem sein kann kein Sollen geschlossen werden - Beispiel: deskriptive Aussage: „Der Stärkere setzt sich durch" normative Aussage „Der Stärke soll/darf sich umsetzen ↓ naturalistischer Fehlschluss: Recht des Stärkeren • Die kritische Prüfung einer Handlungshorm ist strukturgleich mit der Begründung einer Handlungsnorm •David Hume (1711 - 1776). Ableitung einer moralischen Forderung aus einer Tatsachen feststellung ist unzulässig - George E. Moore (1873-1958) : wenn in einer Argumentation normative Aussagen aus rein deskriptiven Aussagen logisch abgeleitet werden naturalistischer Fehlschluss Fehlschluss liegt nur dann vor, wenn die Prämissen, aus denen die Schlussfolgerung gezogen wird, eindeutig deskriptiv ist Es gibt viele Urteile, in denen die Prämissen normative Elemente enthalten Beispiel: Straßenverkehr 1. Stopp Schild bedeutet „Du musst stoppen!" 2. Dort steht ein Stoppschild 1 3. Also musst du halten + begründen →wertende Perspektive FAZIT: "", Du musst halten" →normativ, da Bedeutung festgesetzt -Ethisch-moralisches Argumentieren : Sein - Sollen - Fehlschluss Syllogismus: Grundlage des Argumentierens: aufgebaut aus Prämissen/voraussetzungen und einer konklusion (Schlussfolgerung) Der praktische syllogismus (Sonderform des Syllogismus) →aus normativen Obersatz (1. Prämisse), einem deskriptiven Untersatz (2. Prämise) und einer normativen Konklusion. Fehlschluss durch ausschließlich deskriptiven Sätzen. Es fehlt die normative Prämisse (Korrekt + überzeugend) -Sein- Sollen Fehlschluss 1 wichtigste Aufgabe der normativen Ethik → kritische Prüfung von Handlungsnormen (strukturgleich zur Begründung von Handlung Snormen) 2 Normen (normative sätze) können nicht durch Tatsachen (deskriptive Sätze) begründet werden Anmerkung: starke vereinfachung der Realität i normative verwendungsweisen können statt moralisch pragmatisch oder ästhetisch sein 3 Naturalistischer Fehlschluss: versuch aus natürlichen Eigenschaften moralisch normative Aussage zu Schließen 4 Möchte man normativ-moralische Aussagen durch deskriptive Aussagen stützen, die sich aus gesellschaftlichen Tatsach beziehen, könnte man von einem "kulturalistischen" /,soziologischen" Fehlschluss sprechen Beispiel: 1. In der Gesellschaft gellen Spaß und Geld als höchste ziele 2. Ich gehöre zu der Gesellschaft → Sileben nach Geld & Spaß in 1. Linie 5-Sämtliche Erkenntnisse der Natur- und Sozialwissenschaften sind zur direkten Begründung normativer Aussagen ungeeignet - Tradition und Gesetze einer Kultur / Gesellschaft ist zur direkten Begründung normativer Aussagen ungeeignet · empirische Moral begründung ist unmöglich 6 Form des Syllogismus ermöglich deskriptive Aussagen Beispiel: A. Lebenformen sollten entsprechend ihrer Komplexität geachtet werden 2. Der Mensch ist das komplexeste Lebewesen →Mensch höher geachtet (B) Grundpositionen philosophischer Ethik Platon (428-348 v.Chr.) PLATON (Schüler Sokrates) Dialoge Platons Quelle für sokrates Philosophie: -Ziel ist die gemeinsame Erkenntnissuche, nicht die Belehrung -Anpassen der worte dem Gegenüber -geschickte Fragen Gesprächspartner (GP) überdenkt seine zu Beginn geäußerte Meinung (sokratischer Dialog) -Vorläuschen von Unwissenheit (Sokratische lionie) ,,Ich weiß, dass ich nichts weiß Dialog „Gorgias" - Gerechtigkeit und gelungenes Leben -Aporie Widerspruch) des GP leiten, der nicht durch seine Herangehensweise aufgelöst werden kann -Mäeutik (=Hebammen kunst) - Sokrates hilf den Menschen beim Erkennen der Wahrheit, anstatt vorgefertigte Antworten Thema Redekunst Sophisten vs. Sokrates ↑ Rhetorik ist das höchste aller Güter → • Beeinflussung & Beherrschung von Menschen → MACHT Macht unwichtig →→Streber nach Gerechtigkeit (Tugendhafte Menschen können im Streben nach Gerechtigkeit ein gelungenes Leben führen) Philosophie & Rhetorik hängen voneinander ab: Wenn man weiß, wie man leben soll, dann weiß man, wie man sprechen soll. Gorgias Redekunstlenver unrechttun & 4 un echterleiden Polos Das Gerechte Kallikles Sophisten Redekunst = höchste Kunst -Übertedung der Massen → Verfolgung eigener ziele - Expertenwissen nicht notwendig Redekunst allein ist ausreichend - Gutes nicht automatisch gerecht, da es gegen Eigeninteresse gehen kann "Unrecht tun, ist besser, als Unrecht au erleiden Naturrecht Recht des Stärkeren am anthropologische wende, interesse ŝ Sokrates cuc9-399 v.Chr.) →Sokratische wende JMenschen "Die Besseren sollen herrschen, dürfen Macht Vorsokratiker (Naturphilosopnen) auch zu ihren Gunsten verwenden -Ziel: größtmögliche Bedürfnisbefriedigung Sokrates - überredung → Glauben, -kann nur unwissende überreden Ereine vermittlung #wissen ohne wissenbasis) Gerechtigkeit verstehen → überzeugung anderer - Das Gute ist immer gerecht -unrecht erleiden, ist besser, als unrecht zu tun, weil „Unrechttun" hässlicher" (=schlechter) ist als Unrecht erleiden" -Die Schwächeren sind die starken, weil sie durch Gesetze die Starken kontrolieren können -Gut ist nicht das, was einer Person / beschränkten Personenkreis dient, sondern nur das Sittliche (übereinstimmung mit Tugend) Dialog Politea"- Der gerechte Staat Lübernahme jeder Aufgabe, die ihm aufgrund spezifischer Anlage entspricht →3 Stände & Zuweisung durch Haupttugend, Analogie 3 Teile der Seele : Tugend Stand Philosophen (Lehrstand) Wächter (Wehrstand) Bauern (Nährstand) vergleich zu neute. Funktion Lenkung des Staales Verteidigung des S. versorgung des S. revolutionar, positive Bewertung -keine Vererbung der Staatsangehörigkeit → ausgebildete Fähigkeiten entscheiden -Ausbildung für alle Mäßigung/Besonnenheit Loy Kardinaltugenden Seelen aufbau Platons Seelenwagen : Vernunft 1st Wagenlenker Bildungsweg Philosophenherrscher": bis 20: Elementarerziehung → bis 30: Mathe, Astronomie, Harmonie → bis 35 Dialektik →→ bls 50: praktische Tätigkeit → ab 50: Philosophen- herrscher -kein Unterschied zwischen Geschlechtern Weisheit -Un bestechlichkeit der Beamten Tapferkeit Seelenanteil Vernunft Mut Begehren totalitär, negative Bewertung -Staatl Erziehung - Lenkung der Bevölkerung: Fortpflanzung, Ausschluss Behinderter -zensur Musik, Literatur, Gymnastik! Richtiger Einfluss der Philosophen -kein Privateigentum, keine Familie für wächter & Herrscher Höhen gleichnis: Menschen müssen sich um ihre eigene Bildung bemühen, damit er die wahre Wirklichkeit erkennen kann. Es muss die Vernunft gebraucht werden, um aus der Scheinwelt auszutreten (kann das wesen d. Dinge und die wahrheit über sie erfahren)