Religion /

Religion Abitur Lernzettel 2022

Religion Abitur Lernzettel 2022

 ●
Evangelische Religion Abitur
DAS GOTTESBILD JESU
bestimmt durch Jesu' innige und intime Beziehung zu Gott
sprach ganz direkt und sehr per

Religion Abitur Lernzettel 2022

user profile picture

Ronnie

51 Followers

Teilen

Speichern

124

 

12/13/14

Lernzettel

-Q1: Jesus Christus -Q2: Gott -Q3: Menschenbilder und christliche Ethik

Nichts passendes dabei? Erkunde andere Fachbereiche.

● Evangelische Religion Abitur DAS GOTTESBILD JESU bestimmt durch Jesu' innige und intime Beziehung zu Gott sprach ganz direkt und sehr persönlich von und mit Gott Q1: Jesus Christus ● • redet oft von Gott als Vater (lehrt seinen Jüngers das „Vaterunser“) → Gottesnähe Gott handelt gegenwärtig durch Jesu Worte und Taten Gottesnähe erklärt die Beanspruchung Jesu Sünden zu vergeben (Vollmacht, die allein Gott zukommt) → verdeutlicht, dass das Hereinbrechen der Gottesherrschaft mit seinem Auftreten verbunden ist DIE BOTSCHAFT VOM REICH GOTTES Das ,,Reich Gottes“ umfasst eine Welt voller Liebe zum Leben aller Mitmenschen. Botschaft Jesu: „Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um und glaubt an das Evangelium." Botschaft Jesu umkreist den Gedanken des unmittelbar bevorstehenden Anbruchs der Gottesherrschaft • am Ende der Tage werde Gott in einem Endgericht Himmel und Erde erneuern, woraufhin eine Heilzeit beginne ● → im Reich Gottes gibt es keine Krankheiten, keine Besessenheit, keinen Tod, keine Angst vor Naturgewalten, keine Not und keinen Hunger ● • Vorstellung war verbreitet, dass der Mensch durch besonders fromme Leistungen und durch Gebete dieses Kommen beschleunigen oder gar erzwingen könne Das Reich Gottes, das Jesus ankündigte: mit seinem Auftreten ist die Heilswirklichkeit bereits angebrochen → das menschliche Leid wird überwunden und die Beziehungen zwischen Gott und den Menschen sowie den Menschen untereinander finden zu einer Einheit Mensch erfährt im „Be-Reich" Gottes Heil Jesu fordert Adressaten seiner...

Mit uns zu mehr Spaß am Lernen

Hilfe bei den Hausaufgaben

Mit dem Fragen-Feature hast du die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen und Antworten von anderen Schüler:innen zu erhalten.

Gemeinsam lernen

Mit Knowunity erhältest du Lerninhalte von anderen Schüler:innen auf eine moderne und gewohnte Art und Weise, um bestmöglich zu lernen. Schüler:innen teilen ihr Wissen, tauschen sich aus und helfen sich gegenseitig.

Sicher und geprüft

Ob Zusammenfassungen, Übungen oder Lernzettel - Knowunity kuratiert alle Inhalte und schafft eine sichere Lernumgebung zu der Ihr Kind jederzeit Zugang hat.

App herunterladen

Alternativer Bildtext:

Botschaft zur Mitarbeit („Umkehr“) an der angebrochenen Gottesherrschaft auf es gilt das angebrochene Reich Gottes durch eigenes Engagement und Mitarbeit weiterzuentwickeln für Jesus ist das Reich Gottes die Metapher für das Zulassen der Liebe Gottes im menschlichen Leben → diese Botschaft kleidet er immer wieder in metaphorische Bilder (Gleichnisse) durch Gleichnisse versucht Jesus, die Wirklichkeit des Reich Gottes auch den einfachen und ungebildeten Menschen zu verdeutlichen → verwendet Vergleiche aus der konkreten Umwelt seiner Adressaten (Aussaat, Ernte, Mahlgemeinschaften, Hochzeitsfeste) BIBLISCHE BEISPIELE/GLEICHNISSE Gleichnis vom Senfkorn (Mt 13,31 f.) 31 Er legte ihnen ein weiteres Gleichnis vor und sagte: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Senfkorn, das ein Mann auf seinen Acker säte. 32 Es ist das kleinste von allen Samenkörnern; sobald es aber hochgewachsen ist, ist es größer als die anderen Gewächse und wird zu einem Baum, sodass die Vögel des Himmels kommen und in seinen Zweigen nisten → Senfkorn, das kleinste aller Samenkörner, das bereits gesät ist und immer größer wird, bis alle Vögel des Himmels in seinen Zweigen wohnen können Gleichnis der Arbeiter im Weinberg Arbeiter ein Silberstück pro Tag (Beginn morgens) Alle 3 Stunden kamen weitere Arbeiter; selber Preis Jeder bekam am Ende des Tages den selben Preis → Arbeiter vom Morgen sauer → der Herr zeigt, dass in Bezug auf das ewige Leben nichts vom Verdienst des Menschen abhängig ist, sondern einzig und allein von der Gnade Gottes, die ja allein alles bewirkt, die Errettung, die Berufung. In dieser Beziehung macht Gott keine Unterschiede, denn alle Menschen sind gleicherweise auf die Gnade und as Erbamen Gottes angewiesen Bergpredigt Herzstück der Verkündigung Jesu ● ● Matthäusevangelium, 5-7 Berg ist im Judentum als Ort besonderer Gottesnähe zu sehen • „Als Jesus die vielen Menschen sah, stieg er auf einen Berg, er setzte sich und seine Jünger traten zu ihm, dann begann er zu reden und lehrte sie." 9 Seligpreisungen an Arme, Trauernde, Demütige, Sanftmütige, Hungernden, Barmherzigen, Reinen, Friedlichen → Jesu erklärt mit Gleichnisworten vom Salz der Erden und vom Licht der Welt die Aufgaben der Jünger für die Welt Antithesen: durch diese vom Gesetz und den Propheten soll klar gemacht werden, dass Jesus die Gesetze der Tora nicht aufhebt, sondern ergänzt und damit erfüllen soll → weitere Antithesen handeln vom Gesetz un den Propheten, vom Töten und Versöhnen, vom Ehebruch, von der Ehescheidung, vom Schwören, von der Vergeltung, von der Feindesliebe daraufhin folgt das Vaterunser, es wird gemeinsam gebetet Jesus erklärt das richtige Verhältnis zur Welt → Besitzlosigkeit, Sorglosigkeit, Verbot vom Richten & Entweihung des Heiligen, Vertrauen in Gott beim Beten Rede mündet schließlich in die Goldene Regel: „Alles, was ihr von anderen erwartet, das tut auch ihnen; darin besteht das Gesetz und die Propheten." • vor Ende der Bergpredigt kommt es zu einer abschießenden Mahnung: Jesus beendet die Predigt mit dem Gleichnis vom engen Tor, einer Warnung vor falschen Propheten und einer Warnung vor Selbsttäuschung ehe er seine Predigt mit dem Gleichnis vom Hausbau beendet Ende der Erzählung: Als Jesus diese Rede beendet hatte, war die Menge sehr betroffen von seiner Lehre, denn er lehrte sie wie einer der göttlichen Vollmacht hat; und nicht, wie ihre Schriftgelehrten. ● BIBLISCHE BEISPIELE Sündenvergebung: Markus 2,1-12 {...} Als nun Jesus ihren Glauben sah, sprach er zu dem Gelähmten: Mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben. Es saßen da aber einige Schriftgelehrte und dachten in ihren Herzen: Wie redet der so? Er lästert Gott! Wer kann Sünden vergeben als Gott allein? Und Jesus erkannte sogleich in seinem Geist, daß sie so bei sich selbst dachten, und sprach zu ihnen: Was denkt ihr solches in euren Herzen? Was ist leichter, zu dem Gelähmten zu sagen: Dir sind deine Sünden vergeben, oder zu sagen: Steh auf, nimm dein Bett und geh umher? Damit ihr aber wißt, daß der Menschensohn Vollmacht hat, Sünden zu vergeben auf Erden - sprach er zu dem Gelähmten: Ich sage dir, steh auf, nimm dein Bett und geh heim! {...} → keine Krankheiten Der barmherzige Samariter: Lukas 10,29-37 Schriftgelehrter fragt Jesus, wie er das ewige Leben ererbt • Jesus sprach, dass man neben dem Herrn deinen Nächsten lieben soll, wie sich selbst ● › Gelehrter fragt, wer sein Nächster sei ein Mensch fiel unter die Räuber und wurde von ihnen ausgezogen und zusammengeschlagen und ließen ihn halb tot liegen ein Priester und Levit gingen einfach an ihm vorbei, ein Samariter jedoch verband ihn und brachte ihn in eine Herberge und pflegte ihn • am nächsten Tag zog er zwei Silbergroschen heraus und gab sie dem Wirt und sagte ihm, dass er ihn pflegen soll, dann fragt Jesus den Gelehrten wer dieser dreien dem Menschen der Nächste war ● • der Gelehrte sprach: Der die Barmherzigkeit an ihm tat. da sprach Jesus zu ihm: So geh hin und tu desgleichen! → menschliche Leid wird überwunden Jesus der Weg zum Vater 6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich. 11 Glaubt mir, daß ich im Vater bin und der Vater in mir; wenn nicht, so glaubt mir doch um der Werke willen. Wunder Heilungswunder: Heilung des blinden Bettlers Bartimäus: Mk 10,46-52 Dämonenaustreibungen: Heilung des Besessenen von Gerasa: Mk 5,1-20 • Totenerweckung: Auferwecken der Tochter des Jairus/Heilung der blutflüssigen Frau: Mk 5,1-20 Naturwunder: Der Gang Jesu auf dem Wasser: Mk 6,45-52 ● ● Rettungswunder Speisungswunder: Die Speisung der 5000: Mk 6,30-44 → Wunder = greifbare Zeichen der Verkündigung Jesu ● • Erzählungen zeigen, dass es im Reich Gottes keine Krankheiten, keine Besessenheit, keinen Tod, keine Angst vor Naturgewalten, keine Not und keinen Hunger mehr gibt Sie verdeutlichen, dass die Heilszeit mit Jesu Auftreten bereits begonnen hat • Wundertaten sind an den Glauben der zu Heilenden gebunden ● KREUZ UND AUFERSTEHUNG Gründe für die Hinrichtung Jesu Jesus hatte schon während seines Auftretens in Galiläa den Konflikt mit den religiösen und politischen Eliten nicht gescheut Teile der Pharisäer gingen in Oppositions zu ihm sein großer Zulauf gab Anlass zur Beunruhigung, womit er bereits beobachtet wurde als er nach Jerusalem hinaufzog, um mit seinen Anhängern das Passahfest zu feiern wenige Tage nach seinem Eintreffen in Jerusalem wurde er von den Dienern des Hohen Rates verhaftet und angeklagt, aufgrund seiner Kritik am Tempel sein aggressives Auftreten im Tempel, bei dem er offensichtlich die gewohnten Abläufe nachhaltig gestört hatte, verbunden mit einem Wort über den Untergang des Tempels, betraf die Einwohnerschaft Jerusalems als Ganzes, besonders aber die religiöse und politische Führungsschicht der Sadduzäer • er störte die gewohnten Abläufe durch sein Auftreten im Tempel, neben einem Wort über den Untergang des Tempels ● Die Frage nach der Schuld am Tod Jesu es handelten die Eliten der jüdischen und römischen Oberschicht gemeinsam Die neue Zeit, die Jesus und seine Anhänger ankündigten, wurde als massive Bedrohung angesehen, die es im Interesse der etablierten Mächte zu beseitigen galt Es waren weder die Römer, noch die Juden, die die Verantwortung für Jesus' Hinrichtung hatten, sondern der Hohe Rat, bestehend aus Sadduzäern • Jesus selbst hat das Risiko seiner Hinrichtung bewusst in Kauf genommen, als er nach Jerusalem zog, um seine Botschaft zu verkünden ● Der Tod Jesu am Kreuz der Hohe Rat nahm Jesus noch vor dem Passahfest fest und führte ihn dem römischen Prokurator vor mit der Aufforderung Jesus hinrichten zu lassen Pilatus Urteil: Hinrichtung, eine der qualvollsten und langwierigsten Todesarten Entsprechend der religiösen Tradition des jüdischen Denkens bedeutete der Tod am Kreuz gleichzeitig die Aufkündigung der Solidarität Gottes mit dem Hingerichteten: Verflucht ist, wer am Holze hängt ● → betraf besondern die religiöse und politische Führungsschicht der Sadduzäer, da dieser zum einen das Herz ihrer religiösen Existenzberechtigung und zum anderen die Quelle ihrer politischen Macht und wirtschaftlichen Existenz war durch sein Infrage stellen des Tempels, unterwandert er den religiösen Einfluss, die politische Macht und die wirtschaftliche Existenz der führenden Schicht und bedroht den instabilen Frieden mit Rom sowie die innere Ordnung in Jerusalem somit mussten Sadduzäer gegen das Verhalten jesu vorgehen jüdische Führungsschicht hatte jedoch nicht das Recht, Menschen hinzurichten, wodurch sie auf die Hilfe der römischen Besatzungsmacht angewiesen waren, konkret Pontius Pilatus diese konnten überzeugt werden, indem an die wesentlichen Interessen der römischen Besatzungsmacht appelliert wurde: Ruhe, Stabilität und uneingeschränkte Anerkennung der römischen Oberhoheit → hier konnte die Botschaft Jesu der anbrechenden Königsherrschaft Gottes ins Spiel gebracht werden, welche umgedeutet werden konnte als Ambition Jesu, selbst die Herrschaft als König der Juden zu beanspruchen ● ● Begegnungen mit dem Auferweckten der Vorgang der Auferwecken ist nichts bekannt In kürzester Zeit nach dem verheerenden Ende Jesu und der Flucht der Jünger nach Galiläa, tauchten genau diese Jünger wieder in Jerusalem auf und verkündeten, dass Gott Jesu von den Toten auferweckt hat ● Daher verließen die Anhänger Jesu die Stadt und zogen sich nach Galiläa zurück Die Geschichte von dem in Jesus herannahenden Gottesreich in der tiefsten Niederlage zu enden ● • Wie es dazu gekommen ist, erfahren wir in dem von Paulus überlieferten Glaubensbekenntnis, das er in seinem Brief an die Gemeinde von Korinths erwähnt Darin überliefert er die Erfahrungen der Freundinnen und Freunde Jesu, des Simon Petrus und anderer, dass ihnen Jesus begegnet ist: derselbe, der mit ihnen durch Galiläa gewandert ist Gott hat Jesus nicht dem Tod überlassen, sondern ihn zu einem ganz neuen Leben geführt → so hat er sich unwiderruflich auf die Seite Jesu gestellt und seine Botschaft von Gott als dem den menschen zugewandten Vater bestätigt 3 Christus ist für unsere Sünden gestorben, gemäß der Schrift, 4 und ist begraben worden. Er ist am dritten Tag auferweckt worden, gemäß der Schrift, 5 und erschien dem Kephas, dann den Zwölf. 6 Danach erschien er mehr als fünfhundert Brüdern zugleich; die meisten von ihnen sind noch am Leben, einige sind entschlafen. 7 Danach erschien er dem Jakobus, dann allen Aposteln. 8 Zuletzt erschien er auch mir, gleichsam der „Missgeburt“. (1 Kor 15,3b-8) Bekenntnis zum auferstandenen Christus für die Anhänger Jesu stellt sich das Problem, wie diese Erfahrung der Auferwecken Jesu, die ja jeden menschlichen Vorstellungsrahmen sprengt, an andere weitergegeben werden kann, dass sie verstanden wird Zeugen bildeten aus überlieferten Denkweisen und Sprachformen Erzählungen. Von Begegnungen der Freunde Jesu mit dem Auferstandenen → Maria aus Magdala vor dem leeren Grab (vgl. Joh 20, 11-18) → Erscheinung auf dem Weg nach Emmaus (vgl. Lk 24,13-35) Jesus im Islam • Koran beruft sich an vielen Stellen auf Jesus (wird dort Isa genannt) und gilt als Prophet → alle von Allah gesandt worden, um den Menschen zu verkünden, dass es nur einen Gott gibt, etc. ... nach dem Zeugnis des Koran ist Jesus ein göttliches Zeichen für die Welt und die Menschen Koran bezeugt nach islamischer Vorstellung Jesus als wahren Propheten, der wie Mose oder Mohammed das Gotteswort offenbart bekam ● → Koran betont ebenfalls, dass Jesus der „Sohn der Maria" gewesen sei, um seine Menschlichkeit zu verdeutlichen der Tod Jesu am Kreuz, versteht der Koran nicht als wirklichen Tod: Gott habe seinen Propheten nicht im Stich gelassen, sondern Jesus zu sich genommen • Jesus wird bloß als Mensch betrachtet, seine Beziehung als „Gottessohn“ wird abgelehnt Die Vorstellung von der Dreifaltigkeit Gottes (Tritheismus) untergräbt die islamische Auffassung von der Einheit und Einzigkeit Gottes Jesus im Christentum Jesus ist der gekommene Erlöser, Sohn Gottes und hat göttliche Eigenschaften Gott hat Jesus als ein göttliches Wesen gezeugt Am Kreuz gestorben

Religion /

Religion Abitur Lernzettel 2022

user profile picture

Ronnie  

Follow

51 Followers

 ●
Evangelische Religion Abitur
DAS GOTTESBILD JESU
bestimmt durch Jesu' innige und intime Beziehung zu Gott
sprach ganz direkt und sehr per

App öffnen

-Q1: Jesus Christus -Q2: Gott -Q3: Menschenbilder und christliche Ethik

Ähnliche Knows

user profile picture

1

Jesu im Koran mit biblischen Quellen

Know Jesu im Koran mit biblischen Quellen  thumbnail

6

 

11

E

13

Lukas Evangelium

Know Lukas Evangelium  thumbnail

17

 

11/12/13

M

16

katholische Religion Abitur 2022

Know katholische Religion  Abitur 2022 thumbnail

148

 

13

S

Religion Abi 22

Know Religion Abi 22 thumbnail

57

 

13

● Evangelische Religion Abitur DAS GOTTESBILD JESU bestimmt durch Jesu' innige und intime Beziehung zu Gott sprach ganz direkt und sehr persönlich von und mit Gott Q1: Jesus Christus ● • redet oft von Gott als Vater (lehrt seinen Jüngers das „Vaterunser“) → Gottesnähe Gott handelt gegenwärtig durch Jesu Worte und Taten Gottesnähe erklärt die Beanspruchung Jesu Sünden zu vergeben (Vollmacht, die allein Gott zukommt) → verdeutlicht, dass das Hereinbrechen der Gottesherrschaft mit seinem Auftreten verbunden ist DIE BOTSCHAFT VOM REICH GOTTES Das ,,Reich Gottes“ umfasst eine Welt voller Liebe zum Leben aller Mitmenschen. Botschaft Jesu: „Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um und glaubt an das Evangelium." Botschaft Jesu umkreist den Gedanken des unmittelbar bevorstehenden Anbruchs der Gottesherrschaft • am Ende der Tage werde Gott in einem Endgericht Himmel und Erde erneuern, woraufhin eine Heilzeit beginne ● → im Reich Gottes gibt es keine Krankheiten, keine Besessenheit, keinen Tod, keine Angst vor Naturgewalten, keine Not und keinen Hunger ● • Vorstellung war verbreitet, dass der Mensch durch besonders fromme Leistungen und durch Gebete dieses Kommen beschleunigen oder gar erzwingen könne Das Reich Gottes, das Jesus ankündigte: mit seinem Auftreten ist die Heilswirklichkeit bereits angebrochen → das menschliche Leid wird überwunden und die Beziehungen zwischen Gott und den Menschen sowie den Menschen untereinander finden zu einer Einheit Mensch erfährt im „Be-Reich" Gottes Heil Jesu fordert Adressaten seiner...

Nichts passendes dabei? Erkunde andere Fachbereiche.

Mit uns zu mehr Spaß am Lernen

Hilfe bei den Hausaufgaben

Mit dem Fragen-Feature hast du die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen und Antworten von anderen Schüler:innen zu erhalten.

Gemeinsam lernen

Mit Knowunity erhältest du Lerninhalte von anderen Schüler:innen auf eine moderne und gewohnte Art und Weise, um bestmöglich zu lernen. Schüler:innen teilen ihr Wissen, tauschen sich aus und helfen sich gegenseitig.

Sicher und geprüft

Ob Zusammenfassungen, Übungen oder Lernzettel - Knowunity kuratiert alle Inhalte und schafft eine sichere Lernumgebung zu der Ihr Kind jederzeit Zugang hat.

App herunterladen

Knowunity

Schule. Endlich einfach.

App öffnen

Alternativer Bildtext:

Botschaft zur Mitarbeit („Umkehr“) an der angebrochenen Gottesherrschaft auf es gilt das angebrochene Reich Gottes durch eigenes Engagement und Mitarbeit weiterzuentwickeln für Jesus ist das Reich Gottes die Metapher für das Zulassen der Liebe Gottes im menschlichen Leben → diese Botschaft kleidet er immer wieder in metaphorische Bilder (Gleichnisse) durch Gleichnisse versucht Jesus, die Wirklichkeit des Reich Gottes auch den einfachen und ungebildeten Menschen zu verdeutlichen → verwendet Vergleiche aus der konkreten Umwelt seiner Adressaten (Aussaat, Ernte, Mahlgemeinschaften, Hochzeitsfeste) BIBLISCHE BEISPIELE/GLEICHNISSE Gleichnis vom Senfkorn (Mt 13,31 f.) 31 Er legte ihnen ein weiteres Gleichnis vor und sagte: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Senfkorn, das ein Mann auf seinen Acker säte. 32 Es ist das kleinste von allen Samenkörnern; sobald es aber hochgewachsen ist, ist es größer als die anderen Gewächse und wird zu einem Baum, sodass die Vögel des Himmels kommen und in seinen Zweigen nisten → Senfkorn, das kleinste aller Samenkörner, das bereits gesät ist und immer größer wird, bis alle Vögel des Himmels in seinen Zweigen wohnen können Gleichnis der Arbeiter im Weinberg Arbeiter ein Silberstück pro Tag (Beginn morgens) Alle 3 Stunden kamen weitere Arbeiter; selber Preis Jeder bekam am Ende des Tages den selben Preis → Arbeiter vom Morgen sauer → der Herr zeigt, dass in Bezug auf das ewige Leben nichts vom Verdienst des Menschen abhängig ist, sondern einzig und allein von der Gnade Gottes, die ja allein alles bewirkt, die Errettung, die Berufung. In dieser Beziehung macht Gott keine Unterschiede, denn alle Menschen sind gleicherweise auf die Gnade und as Erbamen Gottes angewiesen Bergpredigt Herzstück der Verkündigung Jesu ● ● Matthäusevangelium, 5-7 Berg ist im Judentum als Ort besonderer Gottesnähe zu sehen • „Als Jesus die vielen Menschen sah, stieg er auf einen Berg, er setzte sich und seine Jünger traten zu ihm, dann begann er zu reden und lehrte sie." 9 Seligpreisungen an Arme, Trauernde, Demütige, Sanftmütige, Hungernden, Barmherzigen, Reinen, Friedlichen → Jesu erklärt mit Gleichnisworten vom Salz der Erden und vom Licht der Welt die Aufgaben der Jünger für die Welt Antithesen: durch diese vom Gesetz und den Propheten soll klar gemacht werden, dass Jesus die Gesetze der Tora nicht aufhebt, sondern ergänzt und damit erfüllen soll → weitere Antithesen handeln vom Gesetz un den Propheten, vom Töten und Versöhnen, vom Ehebruch, von der Ehescheidung, vom Schwören, von der Vergeltung, von der Feindesliebe daraufhin folgt das Vaterunser, es wird gemeinsam gebetet Jesus erklärt das richtige Verhältnis zur Welt → Besitzlosigkeit, Sorglosigkeit, Verbot vom Richten & Entweihung des Heiligen, Vertrauen in Gott beim Beten Rede mündet schließlich in die Goldene Regel: „Alles, was ihr von anderen erwartet, das tut auch ihnen; darin besteht das Gesetz und die Propheten." • vor Ende der Bergpredigt kommt es zu einer abschießenden Mahnung: Jesus beendet die Predigt mit dem Gleichnis vom engen Tor, einer Warnung vor falschen Propheten und einer Warnung vor Selbsttäuschung ehe er seine Predigt mit dem Gleichnis vom Hausbau beendet Ende der Erzählung: Als Jesus diese Rede beendet hatte, war die Menge sehr betroffen von seiner Lehre, denn er lehrte sie wie einer der göttlichen Vollmacht hat; und nicht, wie ihre Schriftgelehrten. ● BIBLISCHE BEISPIELE Sündenvergebung: Markus 2,1-12 {...} Als nun Jesus ihren Glauben sah, sprach er zu dem Gelähmten: Mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben. Es saßen da aber einige Schriftgelehrte und dachten in ihren Herzen: Wie redet der so? Er lästert Gott! Wer kann Sünden vergeben als Gott allein? Und Jesus erkannte sogleich in seinem Geist, daß sie so bei sich selbst dachten, und sprach zu ihnen: Was denkt ihr solches in euren Herzen? Was ist leichter, zu dem Gelähmten zu sagen: Dir sind deine Sünden vergeben, oder zu sagen: Steh auf, nimm dein Bett und geh umher? Damit ihr aber wißt, daß der Menschensohn Vollmacht hat, Sünden zu vergeben auf Erden - sprach er zu dem Gelähmten: Ich sage dir, steh auf, nimm dein Bett und geh heim! {...} → keine Krankheiten Der barmherzige Samariter: Lukas 10,29-37 Schriftgelehrter fragt Jesus, wie er das ewige Leben ererbt • Jesus sprach, dass man neben dem Herrn deinen Nächsten lieben soll, wie sich selbst ● › Gelehrter fragt, wer sein Nächster sei ein Mensch fiel unter die Räuber und wurde von ihnen ausgezogen und zusammengeschlagen und ließen ihn halb tot liegen ein Priester und Levit gingen einfach an ihm vorbei, ein Samariter jedoch verband ihn und brachte ihn in eine Herberge und pflegte ihn • am nächsten Tag zog er zwei Silbergroschen heraus und gab sie dem Wirt und sagte ihm, dass er ihn pflegen soll, dann fragt Jesus den Gelehrten wer dieser dreien dem Menschen der Nächste war ● • der Gelehrte sprach: Der die Barmherzigkeit an ihm tat. da sprach Jesus zu ihm: So geh hin und tu desgleichen! → menschliche Leid wird überwunden Jesus der Weg zum Vater 6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich. 11 Glaubt mir, daß ich im Vater bin und der Vater in mir; wenn nicht, so glaubt mir doch um der Werke willen. Wunder Heilungswunder: Heilung des blinden Bettlers Bartimäus: Mk 10,46-52 Dämonenaustreibungen: Heilung des Besessenen von Gerasa: Mk 5,1-20 • Totenerweckung: Auferwecken der Tochter des Jairus/Heilung der blutflüssigen Frau: Mk 5,1-20 Naturwunder: Der Gang Jesu auf dem Wasser: Mk 6,45-52 ● ● Rettungswunder Speisungswunder: Die Speisung der 5000: Mk 6,30-44 → Wunder = greifbare Zeichen der Verkündigung Jesu ● • Erzählungen zeigen, dass es im Reich Gottes keine Krankheiten, keine Besessenheit, keinen Tod, keine Angst vor Naturgewalten, keine Not und keinen Hunger mehr gibt Sie verdeutlichen, dass die Heilszeit mit Jesu Auftreten bereits begonnen hat • Wundertaten sind an den Glauben der zu Heilenden gebunden ● KREUZ UND AUFERSTEHUNG Gründe für die Hinrichtung Jesu Jesus hatte schon während seines Auftretens in Galiläa den Konflikt mit den religiösen und politischen Eliten nicht gescheut Teile der Pharisäer gingen in Oppositions zu ihm sein großer Zulauf gab Anlass zur Beunruhigung, womit er bereits beobachtet wurde als er nach Jerusalem hinaufzog, um mit seinen Anhängern das Passahfest zu feiern wenige Tage nach seinem Eintreffen in Jerusalem wurde er von den Dienern des Hohen Rates verhaftet und angeklagt, aufgrund seiner Kritik am Tempel sein aggressives Auftreten im Tempel, bei dem er offensichtlich die gewohnten Abläufe nachhaltig gestört hatte, verbunden mit einem Wort über den Untergang des Tempels, betraf die Einwohnerschaft Jerusalems als Ganzes, besonders aber die religiöse und politische Führungsschicht der Sadduzäer • er störte die gewohnten Abläufe durch sein Auftreten im Tempel, neben einem Wort über den Untergang des Tempels ● Die Frage nach der Schuld am Tod Jesu es handelten die Eliten der jüdischen und römischen Oberschicht gemeinsam Die neue Zeit, die Jesus und seine Anhänger ankündigten, wurde als massive Bedrohung angesehen, die es im Interesse der etablierten Mächte zu beseitigen galt Es waren weder die Römer, noch die Juden, die die Verantwortung für Jesus' Hinrichtung hatten, sondern der Hohe Rat, bestehend aus Sadduzäern • Jesus selbst hat das Risiko seiner Hinrichtung bewusst in Kauf genommen, als er nach Jerusalem zog, um seine Botschaft zu verkünden ● Der Tod Jesu am Kreuz der Hohe Rat nahm Jesus noch vor dem Passahfest fest und führte ihn dem römischen Prokurator vor mit der Aufforderung Jesus hinrichten zu lassen Pilatus Urteil: Hinrichtung, eine der qualvollsten und langwierigsten Todesarten Entsprechend der religiösen Tradition des jüdischen Denkens bedeutete der Tod am Kreuz gleichzeitig die Aufkündigung der Solidarität Gottes mit dem Hingerichteten: Verflucht ist, wer am Holze hängt ● → betraf besondern die religiöse und politische Führungsschicht der Sadduzäer, da dieser zum einen das Herz ihrer religiösen Existenzberechtigung und zum anderen die Quelle ihrer politischen Macht und wirtschaftlichen Existenz war durch sein Infrage stellen des Tempels, unterwandert er den religiösen Einfluss, die politische Macht und die wirtschaftliche Existenz der führenden Schicht und bedroht den instabilen Frieden mit Rom sowie die innere Ordnung in Jerusalem somit mussten Sadduzäer gegen das Verhalten jesu vorgehen jüdische Führungsschicht hatte jedoch nicht das Recht, Menschen hinzurichten, wodurch sie auf die Hilfe der römischen Besatzungsmacht angewiesen waren, konkret Pontius Pilatus diese konnten überzeugt werden, indem an die wesentlichen Interessen der römischen Besatzungsmacht appelliert wurde: Ruhe, Stabilität und uneingeschränkte Anerkennung der römischen Oberhoheit → hier konnte die Botschaft Jesu der anbrechenden Königsherrschaft Gottes ins Spiel gebracht werden, welche umgedeutet werden konnte als Ambition Jesu, selbst die Herrschaft als König der Juden zu beanspruchen ● ● Begegnungen mit dem Auferweckten der Vorgang der Auferwecken ist nichts bekannt In kürzester Zeit nach dem verheerenden Ende Jesu und der Flucht der Jünger nach Galiläa, tauchten genau diese Jünger wieder in Jerusalem auf und verkündeten, dass Gott Jesu von den Toten auferweckt hat ● Daher verließen die Anhänger Jesu die Stadt und zogen sich nach Galiläa zurück Die Geschichte von dem in Jesus herannahenden Gottesreich in der tiefsten Niederlage zu enden ● • Wie es dazu gekommen ist, erfahren wir in dem von Paulus überlieferten Glaubensbekenntnis, das er in seinem Brief an die Gemeinde von Korinths erwähnt Darin überliefert er die Erfahrungen der Freundinnen und Freunde Jesu, des Simon Petrus und anderer, dass ihnen Jesus begegnet ist: derselbe, der mit ihnen durch Galiläa gewandert ist Gott hat Jesus nicht dem Tod überlassen, sondern ihn zu einem ganz neuen Leben geführt → so hat er sich unwiderruflich auf die Seite Jesu gestellt und seine Botschaft von Gott als dem den menschen zugewandten Vater bestätigt 3 Christus ist für unsere Sünden gestorben, gemäß der Schrift, 4 und ist begraben worden. Er ist am dritten Tag auferweckt worden, gemäß der Schrift, 5 und erschien dem Kephas, dann den Zwölf. 6 Danach erschien er mehr als fünfhundert Brüdern zugleich; die meisten von ihnen sind noch am Leben, einige sind entschlafen. 7 Danach erschien er dem Jakobus, dann allen Aposteln. 8 Zuletzt erschien er auch mir, gleichsam der „Missgeburt“. (1 Kor 15,3b-8) Bekenntnis zum auferstandenen Christus für die Anhänger Jesu stellt sich das Problem, wie diese Erfahrung der Auferwecken Jesu, die ja jeden menschlichen Vorstellungsrahmen sprengt, an andere weitergegeben werden kann, dass sie verstanden wird Zeugen bildeten aus überlieferten Denkweisen und Sprachformen Erzählungen. Von Begegnungen der Freunde Jesu mit dem Auferstandenen → Maria aus Magdala vor dem leeren Grab (vgl. Joh 20, 11-18) → Erscheinung auf dem Weg nach Emmaus (vgl. Lk 24,13-35) Jesus im Islam • Koran beruft sich an vielen Stellen auf Jesus (wird dort Isa genannt) und gilt als Prophet → alle von Allah gesandt worden, um den Menschen zu verkünden, dass es nur einen Gott gibt, etc. ... nach dem Zeugnis des Koran ist Jesus ein göttliches Zeichen für die Welt und die Menschen Koran bezeugt nach islamischer Vorstellung Jesus als wahren Propheten, der wie Mose oder Mohammed das Gotteswort offenbart bekam ● → Koran betont ebenfalls, dass Jesus der „Sohn der Maria" gewesen sei, um seine Menschlichkeit zu verdeutlichen der Tod Jesu am Kreuz, versteht der Koran nicht als wirklichen Tod: Gott habe seinen Propheten nicht im Stich gelassen, sondern Jesus zu sich genommen • Jesus wird bloß als Mensch betrachtet, seine Beziehung als „Gottessohn“ wird abgelehnt Die Vorstellung von der Dreifaltigkeit Gottes (Tritheismus) untergräbt die islamische Auffassung von der Einheit und Einzigkeit Gottes Jesus im Christentum Jesus ist der gekommene Erlöser, Sohn Gottes und hat göttliche Eigenschaften Gott hat Jesus als ein göttliches Wesen gezeugt Am Kreuz gestorben