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Aufgabe 1: Recherchiere im Internet, was man unter Sterbehilfe versteht und welche
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Tod und Sterben (aktive Sterbehilfe, passive Sterbehilfe, indirekte Sterbehilfe, assistierter Suizid, rechtliche Grundlagen, Position der Kirche, Alternativen, eigene Meinung / Stellungnahme / Statement)

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Tod und Sterben - Sterbehilfe Aufgabe 1: Recherchiere im Internet, was man unter Sterbehilfe versteht und welche rechtliche Grundlage es zur Sterbehilfe gibt. Beachte das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes im April 2020. Der Begriff Sterbehilfe bezeichnet eine Hilfestellung beim Suizid, das Abstellen lebenserhaltender Maßnahmen oder die aktive Tötung schwerstkranker Menschen. Somit wird auf den ausdrücklichen oder mutmaßlichen Wunsch in den Sterbeprozess eines anderen Menschen eingriffen. Rechtlich gesehen unterscheidet man zwischen vier Arten der Sterbehilfe: 1. Aktive Sterbehilfe Der Begriff aktive Sterbehilfe, auch Tötung auf Verlangen genannt, wird dann verwendet, wenn eine Person den sterbewilligen Menschen direkt tötet. Dies ist beispielsweise bei der vom Patienten gewünschten Verabreichung eine tödliche Spritze durch den Arzt der Fall. Dies geschieht meistens durch eine Verabreichung einer Überdosis an Medikamenten, wie zum Beispiel Schmerz-, Beruhigungs- oder Narkosemittel beziehungsweise durch eine Insulin- oder Kaliuminjektion. 2. Passive Sterbehilfe Die passive Sterbehilfe wird meist bei bereits im Sterben liegenden oder unheilbar kranken Menschen, welche dadurch eine begrenzte Lebenserwartung haben, angewendet. Hierbei werden in Einvernehmung mit der betroffenen Person oder deren Angehörigen die lebenserhaltenden Maßnahmen beendet oder reduziert. So können Patienten in ihrer Patientenverfügung vorsorglich entscheiden, ob sie lebensverlängernden Maßnahmen wünschen. Zu lebensverlängernden Maßnahmen zählen unter anderem die künstliche Beatmung, die künstliche Ernährung oder die Reanimation bei einem Herzstillstand oder im Falle eines Komas. 3. Indirekte Sterbehilfe Bei der indirekten Sterbehilfe werden Patienten, welche sich im...

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Endstadium einer schweren Krankheit befinden, schmerzlindernde oder bewusstseinstrübende Medikamente verabreicht. Diese verbessern zwar kurzfristig den Zustand des Patienten, auf langfristige Sicht bewirken sie jedoch eine Lebensverkürzung. So werden durch starke Schmerzmittel Atemnot, Ängste oder Schmerzen gelindert. 4. Assistierter Suizid Der assistierte Suizid bezeichnet die Beihilfe zum Selbstmord. Hierbei werden Medikamente beschaffen beziehungsweise bereitgestellt, die den Tod einleiten. Die Einnahmen dieser Mittel müssen allerdings durch die betroffene Person selbst ausgeführt werden. Rechtliche Grundlage: Die aktive Sterbehilfe ist in Deutschland und den meisten anderen Ländern verboten. Sollte allerdings eine mündliche oder schriftliche Willensäußerung des Betroffenen vorliegen und somit die Sterbehilfe nachweislich auf Verlangen des Betroffenen erfolgen, handelt es sich hierbei strafrechtlich gesehen nicht um Mord, sondern um Tötung auf Verlangen, welches mit sechs Monaten bis zu fünf Jahren Haft bestraft wird. Ohne eine derartige Willensäußerung gilt die aktive Sterbehilfe als Mord und wird im Folgenden auch entsprechend bestraft. Die bei der passiven Sterbehilfe erfolgende Einstellung lebenserhaltende Maßnahmen ist unter folgenden Voraussetzungen legal; so muss der behandelnde Arzt feststellen, dass keine Aussicht auf Besserung beziehungsweise Heilung für den Patienten besteht. Des Weiteren muss eine Willenserklärung des Patienten vorliegen. Dies kann beispielsweise in Form einer Patientenverfügung der Fall sein. Darüber hinaus kann die passive Sterbehilfe auch straffrei bleiben, wenn der Patient sich nicht dazu geäußert hat und auch nicht mehr in der Lage ist die zu tun. In einem solchen Fall entscheidet sein Betreuer, ob es im Sinne des Patienten, dem mutmaßlichen Willen des Patienten, ist, wenn die lebenserhaltenden Maßnahme abgestellt werden. Ebenfalls wie die passive Sterbehilfe ist auch die indirekte Sterbehilfe in Deutschland legal, wenn diese auf Wunsch des Patienten erfolgt. Sollte ein behandelnder Arzt jedoch die Verabreichung von Schmerzmittel verweigern, mit der Begründung, das Sterben nicht beschleunigen zu wollen, wird sogar der Straftatbestand der unterlassenen Hilfeleistung beziehungsweise der Körperverletzung erfüllt. Die alleinige Bereitstellung der Medikamente für eine Selbsttötung ist in Deutschland nicht strafbar. Allerdings bleibt der assistierte Suizid nur dann straffrei, wenn der Patient das Mittel selbst einnimmt und dieses nicht durch eine Sterbehilfe verabreicht wird. Jedoch war dies in Deutschland nicht immer der Fall; von 2015 bis zum Februar 2020 stellte die Beihilfe zum Suizid eine Straftat dar. Dieses Verbot trat im Dezember 2015 in Kraft. Somit machten sich Sterbehilfevereine, Ärzte oder andere Personen, die betroffenen Patienten ihre Hilfe anboten, strafbar. Am 26. Februar vergangenen Jahres urteilte das Bundesverfassungsgericht, dass das Verbot des assistierten Suizids gegen das Grundgesetz verstößt. Als Begründung wurde das Recht auf ein selbstbestimmtes Sterben und die Freiheit, sich das Leben zu nehmen, aufgeführt. Allerdings muss man erwähnen, dass vielen Ärzten aufgrund ihrer Berufsordnung die Beihilfe zum Suizid verboten ist. Jedoch hat das Verfassungsgericht angeregt, das Berufsrecht der Ärzte anzupassen. So ist auch eine Pflicht zur Suizidberatung denkbar. Des Weiteren steht die Frage nach Regelungskonzepten offen, wer gegebenenfalls Sterbehilfe leisten darf. Aufgabe 2: Welche Position nimmt die Kirche ein und welche Alternativen sieht sie? Als Reaktion auf das am 26. Februar 2020 erlassene Urteil des Bundesverfassungsgerichts erklärt der Vorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Deutschen Bischofskonferenz in einer Pressemitteilung, dass das Urteil ein Einschnitt in die Förderung des Lebens bedeutet. Des Weiteren befürchten sie, dass das Urteil alte oder kranke Menschen unter Druck setzen könnte und sie somit zum assistierten Suizid lenken könnte. Dies wird damit begründet, dass je selbstverständlicher und zugänglicher Optionen zur Selbsttötung sind, desto häufiger sie von Menschen in einer belastenden Lebenssituation in Anspruch genommen werden. Als Alternative für einen Umgang derartiger Situationen wird das Angebot der Fürsorge und Begleitung genannt. Des Weiteren wird auch der Umgang mit Krankheit und Tod thematisiert. So wird erläutert, dass die Würde und der Wert eines Menschen sich nicht nach seiner Leistungsfähigkeit, seinem Nutzen anderen gegenüber, seiner Gesundheit oder seinem Alter richte. Die Pressemitteilung wird mit der Aussage geschlossen, dass sie sich weiter dafür einsetzen, dass organisierte Angebot der Selbsttötung in Deutschland nicht zur akzeptierten Normalität werden. Aufgabe 3: Was ist deine eigene Meinung. Formuliere ein kurzes Statement zu der Frage, ob die Sterbehilfe nach jetziger Gesetzeslage ethisch vertretbar ist oder nicht. Ich bin der Meinung, dass jeden Menschen die Entscheidung selbst gelassen werden sollte, ob er leben möchte. Somit wird das Recht auf Selbstbestimmung eines jeden Menschen garantiert. Des Weiteren vertrete ich die Auffassung, dass durch die Sterbehilfe Menschen mit schweren Erkrankungen, welche sicher zeitnah zum Tod führen, diese nicht unnötig leiden müssen und ihnen somit Schmerzen erspart werden. Allerdings kann ich auch verstehen, dass durch die Option der Sterbehilfe ein großer Druck auf vor allem alten und kranken Menschen liegt, da diese ihren Mitmenschen nicht zur Last fallen wollen. Aufgrund dessen finde ich es empfehlenswert, wenn eine Pflicht zur Suizidberatung und somit einem aufklärenden Gespräch zwischen Patient und Arzt bestehen würde. Dies würde betroffene Patienten bei ihrer Entscheidung unterstützt und somit würden ihnen auch weitere Optionen erklärt werden.

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Tod und Sterben - Sterbehilfe Aufgabe 1: Recherchiere im Internet, was man unter Sterbehilfe versteht und welche rechtliche Grundlage es zur Sterbehilfe gibt. Beachte das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes im April 2020. Der Begriff Sterbehilfe bezeichnet eine Hilfestellung beim Suizid, das Abstellen lebenserhaltender Maßnahmen oder die aktive Tötung schwerstkranker Menschen. Somit wird auf den ausdrücklichen oder mutmaßlichen Wunsch in den Sterbeprozess eines anderen Menschen eingriffen. Rechtlich gesehen unterscheidet man zwischen vier Arten der Sterbehilfe: 1. Aktive Sterbehilfe Der Begriff aktive Sterbehilfe, auch Tötung auf Verlangen genannt, wird dann verwendet, wenn eine Person den sterbewilligen Menschen direkt tötet. Dies ist beispielsweise bei der vom Patienten gewünschten Verabreichung eine tödliche Spritze durch den Arzt der Fall. Dies geschieht meistens durch eine Verabreichung einer Überdosis an Medikamenten, wie zum Beispiel Schmerz-, Beruhigungs- oder Narkosemittel beziehungsweise durch eine Insulin- oder Kaliuminjektion. 2. Passive Sterbehilfe Die passive Sterbehilfe wird meist bei bereits im Sterben liegenden oder unheilbar kranken Menschen, welche dadurch eine begrenzte Lebenserwartung haben, angewendet. Hierbei werden in Einvernehmung mit der betroffenen Person oder deren Angehörigen die lebenserhaltenden Maßnahmen beendet oder reduziert. So können Patienten in ihrer Patientenverfügung vorsorglich entscheiden, ob sie lebensverlängernden Maßnahmen wünschen. Zu lebensverlängernden Maßnahmen zählen unter anderem die künstliche Beatmung, die künstliche Ernährung oder die Reanimation bei einem Herzstillstand oder im Falle eines Komas. 3. Indirekte Sterbehilfe Bei der indirekten Sterbehilfe werden Patienten, welche sich im...

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Sollte allerdings eine mündliche oder schriftliche Willensäußerung des Betroffenen vorliegen und somit die Sterbehilfe nachweislich auf Verlangen des Betroffenen erfolgen, handelt es sich hierbei strafrechtlich gesehen nicht um Mord, sondern um Tötung auf Verlangen, welches mit sechs Monaten bis zu fünf Jahren Haft bestraft wird. Ohne eine derartige Willensäußerung gilt die aktive Sterbehilfe als Mord und wird im Folgenden auch entsprechend bestraft. Die bei der passiven Sterbehilfe erfolgende Einstellung lebenserhaltende Maßnahmen ist unter folgenden Voraussetzungen legal; so muss der behandelnde Arzt feststellen, dass keine Aussicht auf Besserung beziehungsweise Heilung für den Patienten besteht. Des Weiteren muss eine Willenserklärung des Patienten vorliegen. Dies kann beispielsweise in Form einer Patientenverfügung der Fall sein. Darüber hinaus kann die passive Sterbehilfe auch straffrei bleiben, wenn der Patient sich nicht dazu geäußert hat und auch nicht mehr in der Lage ist die zu tun. In einem solchen Fall entscheidet sein Betreuer, ob es im Sinne des Patienten, dem mutmaßlichen Willen des Patienten, ist, wenn die lebenserhaltenden Maßnahme abgestellt werden. Ebenfalls wie die passive Sterbehilfe ist auch die indirekte Sterbehilfe in Deutschland legal, wenn diese auf Wunsch des Patienten erfolgt. Sollte ein behandelnder Arzt jedoch die Verabreichung von Schmerzmittel verweigern, mit der Begründung, das Sterben nicht beschleunigen zu wollen, wird sogar der Straftatbestand der unterlassenen Hilfeleistung beziehungsweise der Körperverletzung erfüllt. Die alleinige Bereitstellung der Medikamente für eine Selbsttötung ist in Deutschland nicht strafbar. Allerdings bleibt der assistierte Suizid nur dann straffrei, wenn der Patient das Mittel selbst einnimmt und dieses nicht durch eine Sterbehilfe verabreicht wird. Jedoch war dies in Deutschland nicht immer der Fall; von 2015 bis zum Februar 2020 stellte die Beihilfe zum Suizid eine Straftat dar. Dieses Verbot trat im Dezember 2015 in Kraft. Somit machten sich Sterbehilfevereine, Ärzte oder andere Personen, die betroffenen Patienten ihre Hilfe anboten, strafbar. Am 26. Februar vergangenen Jahres urteilte das Bundesverfassungsgericht, dass das Verbot des assistierten Suizids gegen das Grundgesetz verstößt. Als Begründung wurde das Recht auf ein selbstbestimmtes Sterben und die Freiheit, sich das Leben zu nehmen, aufgeführt. Allerdings muss man erwähnen, dass vielen Ärzten aufgrund ihrer Berufsordnung die Beihilfe zum Suizid verboten ist. Jedoch hat das Verfassungsgericht angeregt, das Berufsrecht der Ärzte anzupassen. So ist auch eine Pflicht zur Suizidberatung denkbar. Des Weiteren steht die Frage nach Regelungskonzepten offen, wer gegebenenfalls Sterbehilfe leisten darf. Aufgabe 2: Welche Position nimmt die Kirche ein und welche Alternativen sieht sie? Als Reaktion auf das am 26. Februar 2020 erlassene Urteil des Bundesverfassungsgerichts erklärt der Vorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Deutschen Bischofskonferenz in einer Pressemitteilung, dass das Urteil ein Einschnitt in die Förderung des Lebens bedeutet. Des Weiteren befürchten sie, dass das Urteil alte oder kranke Menschen unter Druck setzen könnte und sie somit zum assistierten Suizid lenken könnte. Dies wird damit begründet, dass je selbstverständlicher und zugänglicher Optionen zur Selbsttötung sind, desto häufiger sie von Menschen in einer belastenden Lebenssituation in Anspruch genommen werden. Als Alternative für einen Umgang derartiger Situationen wird das Angebot der Fürsorge und Begleitung genannt. Des Weiteren wird auch der Umgang mit Krankheit und Tod thematisiert. So wird erläutert, dass die Würde und der Wert eines Menschen sich nicht nach seiner Leistungsfähigkeit, seinem Nutzen anderen gegenüber, seiner Gesundheit oder seinem Alter richte. Die Pressemitteilung wird mit der Aussage geschlossen, dass sie sich weiter dafür einsetzen, dass organisierte Angebot der Selbsttötung in Deutschland nicht zur akzeptierten Normalität werden. Aufgabe 3: Was ist deine eigene Meinung. Formuliere ein kurzes Statement zu der Frage, ob die Sterbehilfe nach jetziger Gesetzeslage ethisch vertretbar ist oder nicht. Ich bin der Meinung, dass jeden Menschen die Entscheidung selbst gelassen werden sollte, ob er leben möchte. Somit wird das Recht auf Selbstbestimmung eines jeden Menschen garantiert. Des Weiteren vertrete ich die Auffassung, dass durch die Sterbehilfe Menschen mit schweren Erkrankungen, welche sicher zeitnah zum Tod führen, diese nicht unnötig leiden müssen und ihnen somit Schmerzen erspart werden. Allerdings kann ich auch verstehen, dass durch die Option der Sterbehilfe ein großer Druck auf vor allem alten und kranken Menschen liegt, da diese ihren Mitmenschen nicht zur Last fallen wollen. Aufgrund dessen finde ich es empfehlenswert, wenn eine Pflicht zur Suizidberatung und somit einem aufklärenden Gespräch zwischen Patient und Arzt bestehen würde. Dies würde betroffene Patienten bei ihrer Entscheidung unterstützt und somit würden ihnen auch weitere Optionen erklärt werden.