Gemeinschaftskunde/Sozialwesen /

Dreieck der Gewalt (Galtung)/ zivilisatorische Hexagon (Senghaas)

Dreieck der Gewalt (Galtung)/ zivilisatorische Hexagon (Senghaas)

 Friedensbegriff:
negativer Frieden: Fehlen direkter,
physischer/militärischer Gewalt (kein Krieg)
positiver Frieden: Zustand sozialer Gerec

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Friedensbegriff: negativer Frieden: Fehlen direkter, physischer/militärischer Gewalt (kein Krieg) positiver Frieden: Zustand sozialer Gerechtigkeit, relativer Wohlstand, politischer Teilhabe, ökologischen Gleichgewichts (Überwindung indirekter Gewalt) Das Dreieck der Gewalt nach Johan Galtung (1993) Personelle Gewalt direkt indirekt Strukturelle Gewalt direkte/personelle Gewalt: Gewalt liegt nach Galtung dann vor, wenn Menschen so beeinflusst werden dass ihre eigentliche Verwirklichung geringer ist als ihr mögliche Verwirklichung strukturelle Gewalt: sichfbar unsichtbar Kulturelle Gewalt Opfer und Täter eindeutig identifiziefbar Akteur unmittelbar gegen einen anderen Akteur -> Teufelskreis, der sich selbst stabilisiert, da gewaltätige Kulturen und Strukturen direkte Gewalt hervorbringen und reproduzieren kulturelle Gewalt: Gewalt gegen Menschen, Menschengruppen, Gesellschaften Gründe sind spezifische organisatorische und gesellschaftliche Strukturen und Lebensbedingungen -> z.B. ungleiche Verteilung von Einkommen, Chancen, Lebenserwartungen Legimitation direkter oder struktureller Gewalt durch Ideologien, Überzeugungen, Überlieferung und Legimitationssysteme Das zivilisatorische Hexagon nach Dieter Senghaas -> Modell für Entstehung eines dauerhaften Friedens, 6 Forderungen Rechtsstaatlichkeit Demokratische Partizipation Gewaltmonopol: Gewaltmonopol Soziale Gerechtigkeit -> Frieden als gewaltfreier, auf die Verhütung von Gewaltanwendung gerichteter politischer Prozess -> Frieden durch Verständigung und Kompromisse, die keinen so verletzten, dass diese Gewalt anwenden müssen Interdependenzen und Affehthontrolle Interdependenzen und Affektkontrolle: Konstruktive Konfliktkultur: konstruktive Konflikt kultur Entprivatisierung von Macht Monopol der Gewaltanwendung liegt ausschließlich beim Staat Anerkennung der institutionalisierten Konfliktregelungen Verhinderung von Selbstjustiz spontane Gefühle müssen unterdrückt werden Bereitschaft zur gewaltfreien Lösung von Konflikten tolerante Grundhaltung Soziale Gerechtigkeit: Chancen- und Verteilungsgerechtigkeit, Sicherung der Grundbedürfnisse als politisches Ziel Verhinderung von Ausgrenzung und Chancenlosigkeit Demokratische Partizipation: Bürgerbeteiligung jedes Bürgers (Wahlen etc.) Rechtsstaatlichkeit Bindung an eine demokratische Verfassung und Gesetze Gewaltenteilung

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